Kategorie: als Fotograf durchstarten

Selbstständig als Fotograf

Hier findest Du Tipps und Tricks um mit Deinen eigenen Fotos Geld zu verdienen, wie Du Fotoaufträge bekommst, ob sich eine Ausbildung zum Fotografen lohnt und vieles mehr.

Twitter Marketing für Fotografen? Bullshit!

Twitter Marketing

Als selbstständiger Fotograf gibt es gefühlt 1.000 Dinge die Du tun solltest um Kunden zu kriegen, oder Geld zu verdienen. Natürlich gehören auch Soziale-Netzwerke dazu. Twitter, Instagram, Pinterest oder facebook. Fans von Twitter sagten irgendwann mal: “Das beste soziale Netzwerk!” Soziale Netzwerke sind klasse, aber seien wir ehrlich: niemand ist in einem sozialen Netzwerk um irgendwelchen Werbescheiß zu sehen. Man nimmt es in kauf, weil wir es umsonst benutzen, aber wollen wir sie sehen? Nicht wirklich. Als Fotograf ist das ein bisschen anders, zumindest bei facebook und instagram.

Twitter Marketing – Vor- und Nachteile

Wer Online Erfolg haben möchte muss sich doch in allen Netzwerken tummeln, oder etwa nicht?!? Sei es um Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen oder um seine Marke zu bewerben. Aber Twitter ist eigentlich nur eine Sache: die Café Küche des Smalltalks. Werbung? Neue Kunden? Eher nicht. Eine Möglichkeits Trends zu entdecken und in Kontakt zu bleiben – allerdings hat Instagram hier für Fotografen schon etwas länger die Nase vorne. Aber Vorsicht, wenn der Chef (also Du) es wirklich ehrlich betrachtet, dann ist außer ein bisschen Smalltalk und interessanten Neuigkeiten Twitter kaum einen Blick wert. Was Dir wirklich Egebnisse bringt solltest Du mal mit einer Pareto Analyse hinterfragen.
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Fotoprojekte – von JR’s Streetart lernen

Fotoprojekte

Click. Das Foto ist gemacht. Viele Fotografen machen sich ‘ne Menge Gedanken um Technik (viele Fotografinnen meist weniger).

Leider keine Technik die bessere Bilder, sondern nur technisch perfektere macht. Jeder Fotograf hätte gerne das beste Equipment für die Aufgabe, aber Menschen, die Bilder betrachten interessieren sich nicht wie ein Foto gemacht wurde, wenn es einmal an der Wand hängt. Wenn ein Foto oder Kunstwerk wirklich gut ist denken wir eher WOW, als “Welche Kamera wurde benutzt?”

Fotografieren lernst Du durch fotografieren. Neue Dinge ausprobieren, experimentieren, lesen, Workshops, nachmachen und erfinden.

JR – Streetart Fotograf

Mach das Beste aus Deinen Möglichkeiten. Egal ob mit 12.000 Euro Equipment oder einer gebrauchten Spiegelreflex für 20€ vom Flohmarkt. Inzwischen fotografiert JR wohl selbst mit einer Leica, aber seine Fotolastwagen sind davon unabhängig, denn es ist sein Konzept, auf das es ankommt.

Lass Dich einfach von JR inspirieren. Er ist ein Street-Art Künstler, der schon mit unter 30 weltberühmt wurde. Und er hat mit einer Kamera angefangen, die er in der U-Bahn “fand”. Damit machte er die Fotos für sein erstes Buch und gewann im Jahr 2010 den mit 100.000$ dotierten TED Preis, wobei es ihm wahrscheinlich egal war ob und wie er einen ‘Fotowettbewerb’ gewinnt. Er hat einfach sein Ding gemacht und das ist weder Fashion noch Hochglanzkommerz, sondern Kunst von vergessenen Menschen, die Du sonst nicht siehst.

TED 2011 TALK – ENGLISH SUBTITLES from SOCIAL ANIMALS on Vimeo.

Das Inside Out Project von JR

Das Inside Out Projekt ist eins der größten Kunstprojekte der Welt, in dem die persönliche Identität von Menschen in die künstlerische Arbeit einfließt. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen JR, dem TED Prize und den mitwirkenden Passanten vor Ort. Dafür baute der Künstler Kleinlaster zu fahrenden Fotoautomaten um, die vor Ort Menschen für sein ‘Inside Out’-Projekt porträtieren und die Fotos direkt ausdrucken können. Die dabei entstanden Poster/Plakate werden an öffentliche Gebäude geklebt, was dem Spirit der Street-Art und Freiheit der Kunst entspricht, diese Werke nicht in einem Museeum einzusperren.

Unter dem Titel “different faces – different views“ wurde im Rahmen des “Inside Out Projects“ 674 Wuppertaler und Wuppertalerinnen innerhalb von vier Tagen von dem aus Paris angereistem Team des Inside Out Projects fotografiert und umgehend als Poster ausgedruckt und an die Außenfassade des alten Weinkontors auf der Friedrich-Ebert-Straße angebracht. Das Wuppertaler Projekt ist gegen Rassismus und für Toleranz angelegt worden.

Das Inside Out Project ist ein riesiges Projekt, dass inzwischen weltweit mehr als 223927 Portraits in 112 verschiedenen Ländern hervorbrachte.

Die Stationen des Inside Out Projects

  • Pantheon in Paris (4160 Portraits)
  • Times Square in New York (5806 Portraits)
  • Gazastreifen in Israel/Palästina (3275 Portraits)
  • Norden Japans bis hin zu Tokio (24067 Portraits)
  • Wuppertal (674 Portraits)

Fotoideen für Dich

JR macht Kunst für das Volk, denn sie wird nicht in Galerien eingesperrt.
Was Du von Ihm lernen kannst ist Deine Werke in die Öffentlichkeit zu tragen, anstatt in einer Galerie, bei einem Arzt oder auf Deiner Webseite einzusperren. Starte selbst ein Projekt das mehr ist als ein Foto auf Deinem Rechner. Fange an Deine Werke in die Öffentlichkeit zu bringen, damit die Menschen darüber sprechen. Du könntest:

  • Ein Bild in der Fußgängerzone aufhängen.
  • Fotos in Bücher in der Bücherei auslegen.
  • Bilder als große Drucke verschenken.
  • Deine Fotos als Plakate drucken lassen und aufhängen.

Storno von Fotoaufträgen

Rechtsberatung für Fotografen – ich gebe Sie nicht – Euch aber den Ratschlag mal genau darüber nachzudenken wie Ihr mit Euren Verträgen, AGB und Privatkunden umgeht. Ne Rechtsschutzversicherung ist toll, ein Anwalt der über Eure Verträge schaut noch toller. Also such Dir einen gewieften Juristen. Wer hat schon Bock wegen den Summen, um die es in der Fotografie meist geht, vor Gericht zu gehen. Das kann Dir aber leicht passieren, wenn Du Dich nicht absicherst und auf Deinem Recht beharren möchtest – oder Du müsstest Rechnungen bezahlen (z.B. die Miete), mit Aufträgen die plötzlich wegfallen sind weil Dein Vertrag, ja wie soll ich es anders sagen, scheiße war. So kannst Du das durchstarten als Fotograf vergessen. Weiterlesen

Verdammen Deine Entscheidungen Dich ins Mittelfeld?

Brillianz kommt nur in den seltensten Fällen wie bei Leonardo verpackt als Universalgenie. Geniale Erfolge entstehen aus einer brennenden Leidenschaft. Woher sonst sollte Dein Wille kommen, der notwendig ist, sich auf eine Sache so lange zu konzentrieren, wenn Du auch tausend andere Dinge tun könntest?

Egal ob im Sport, in der Kunst oder im Privatleben können Menschen mit Feuer im Herzen selten zurückgehalten werden. Wenn wir Boxern mit Leidenschaft zuschauen sprechen wir vom Kämpferherz, wenn wir großartige Kunst sehen berührt sie unser Herz und wenn wir uns verlieben schießt uns Amor mit seinem Pfeil genau an diese Stelle.
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Wie Du Fashion Fotograf wirst verrät Dir Zack Arias

Wenn Du nicht in LA, New York oder Paris lebst, wahrscheinlich gar nicht. Sorry. Zumindest wenn es nach Zack Arias geht, der ein ziemlich interessantes und gutes Zitat, in seinen 1.000 beantworteten Fragen gebracht hat:

Du wirst nicht Kriegsreporter, indem Du so tust als ob bei Dir Krieg in der Reihenhaussiedlung ist. Du wirst Kriegsreporter wenn Du in Kriegsgebieten Fotos machst. Genausowenig kannst Du Fashion fotografieren, wenn Du nicht in einer Metropole lebst, in der es echte Fashion gibt, wie Paris, New York oder L.A. Alle Fashion die Du dann fotografierst ist ich tue so als ob es Fashion ist.

Zack Arias

Also, Koffer schon gepackt? Das neue Buch von Zack Arias gibt’s jetzt auch auf Deutsch – unser Review dazu findest Du hier. Das Fazit zu dem Buch: Wenn Du die Q&A bisher nicht gelesen hast ist es unbedingt zu empfehlen. Klare Worte, schöne Bilder und ein sehr sympathischer Fotograf. Bei amazon kannst Du es direkt hier kaufen*.

Wieviel Geld soll ein Fotograf für Fotos nehmen? [als Fotograf durchstarten 3/12]

Die leidige Frage des Geldes. Wieviel braucht ein Fotograf zum Leben? Auf fotografr.de gibt es eine schöne Zusammenstellung für die Lebenshaltungskosten eines Fotografen und wieviel er nehmen muss, damit er über die Runden kommt. So weit – so gut. Die “etablierten Fotografensnobs”, die nicht um ihre Existenz kämpfen müssen haben leicht reden. Und die ambitionierten Amateure können ganz entspannt von Ihrem Angestelltendasein Thron herab lachen, da Sie eh kein Geld für Shootings nehmen, sondern oft dafür bezahlen.
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Mit 1.000 Euro Startkapital in die Selbstständigkeit als Fotograf [als Fotograf durchstarten 2/12]

Durchstarten als Fotograf, aber so richtig. Hätte ich jetzt nur etwas Kleingeld für die richtige Ausrüstung oder zum Leben… aber leider kann ich das nie werden, da ich nicht genug Geld habe. So oder so ähnlich denken viele Amateure, die eigentlich lieber hinter der Kamera stehen möchten als ins Büro zu Tigern. Der Traumberuf ist Fotograf, aber kaum Kohle liegt auf dem Konto. Geht das? Wie weit bringen Dich 1.000 Euro. Was wenig Geld für den einen ist, sind Welten für die anderen. Ist es mit gerade einmal 1000 Euro Startkapital möglich eine fotografische Selbstständigkeit zu erreichen?

  1. Solch ein Start ist hart, und Du hast besser einen Backup-Plan oder Nebenjob am Start ehe es richtig anläuft. Ruhiger Schlaf wird anders aussehen in den ersten Monaten/Jahren.
  2. Ja, es geht.

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53 Ausreden und Lügen von Fotografen

Ausreden sind ein leichter Weg um sich nicht mit Dingen auseinanderzusetzen, oder die Kissen im eigenen Schneckenhaus vollzuheulen. Fotografie ist Leidenschaft und kein Ausreden- und Rechtfertigungswettkampf. Hier sind 53 Ausreden und Lügen die von der Fotografie ablenken, anstatt sie zu verbessern.

  1. Meine Kamera ist nicht gut genug.
  2. In meiner Stadt gibt es keine interessanten Motive.
  3. Ich kenne niemanden, der für mich Modell steht.
  4. Mir fehlt noch dieses f/1.2 Objektiv um schöne Portraits mit gutem Bokeh zu machen.
  5. Ich fotografiere nur in natürlichem Licht.
  6. Mit Blitz fotografieren macht unnatürliche, häßliche und schlechte Fotos.
  7. Analoges fotografieren entschleunigt.
  8. Wer noch nie ein Bild in der Dunkelkammer entwickelt hat, weiss gar nicht was richtige Fotografie ist.
  9. Ich brauche “beliebiges Gadget einfügen” noch unbedingt.
  10. Wenn ich mir “beliebiges Gadget einfügen” kaufe, werde ich es regelmäßig benutzen.
  11. Ich halte mich an keine Kompositionsregeln, denn die engen meine künstlerische Freiheit ein.
  12. Ich bin Künstler und mache das was richtig ist.
  13. Meine Kunden haben oft keine Ahnung von guten Fotos, deshalb suche ich Ihnen die Fotos aus.
  14. Canon ist besser als Nikon, deshalb fotografiere ich damit.
  15. Nikon ist besser als Canon, deshalb fotografiere ich damit.
  16. Alle Fotografen, die Kameras außer denen von Nikon oder Canon benutzen, sind Amateure.
  17. Wenn ich nur die Beziehungen hätte wie der… seine Fotos könnte ich viel besser machen.
  18. Ich bin kein Fan von diesem Blogger, ich kommentiere die Bilder nur, weil sie so schlecht sind.
  19. Wer Photoshop benutzt kann nicht richtig fotografieren.
  20. Ich habe nie Streulichter in meinen Portraits.
  21. Fotos müssen immer richtig belichtet sein, damit es gute Fotos sind.
  22. Ich habe noch nie ein Buch über Fotografie gelesen.
  23. Ich muss viele Assistenzen machen um ein guter Fotograf zu werden.
  24. Ich brauche keine gute Kamera um gute Bilder zu machen.
  25. Canon und Nikon sind doof, deshalb habe ich eine Sony/Pentax/was auch immer.
  26. Ich fotografiere nur Analog, weil ich mich mehr auf den fotografischen Weg konzentrieren kann.
  27. Mit der neuen Kameratechnik brauche ich mich nicht mehr mit den Grundlagen der Fotografie zu beschäftigen.
  28. Ich mache nur Serienbilder, damit ich später das perfekte Bild aussuchen kann.
  29. Ich brauche für Langzeitbelichtungen ein Stativ für 300 Euro.
  30. Auf flickr kriegt man kein ehrliches Feedback.
  31. Wenn meine Bilder im Internet geshared werden verliere ich Einkommen.
  32. Als Fotograf muss ich ein Portrait in Schwarz-Weiss von mir für meine Vita haben, auf dem ich so ein Gesicht ziehe, als säße ich auf dem Klo.
  33. Ich habe diesen neuen Fliter entdeckt, den kein anderer Fotograf benutzt.
  34. Ich fotografiere nur RAW, denn die Kamera kann keine guten .jpgs machen.
  35. Ich fotografiere nur RAW, damit ich die Bilder am Rechner noch retten kann.
  36. Ich habe nicht genug Zeit für private Fotoprojekte.
  37. Die günstigen Digitalkameras haben mir mein Geschäft ruiniert.
  38. Von Amateuren kann ich keine neuen Tricks lernen.
  39. Ich muss nur noch die 50 Trainingsvideos gucken, die ich hier rumliegen habe, damit ich bessere Fotos mache.
  40. Mir fehlt noch dieses Trainingsvideo/Buch/Seminar, damit ich bessere Fotos mache.
  41. Speichterplatz ist so günstig, da brauche ich mir keine großen Gedanken über die Bildgestaltung verlieren. Wenn ich Serienbilder mache, ist immer ein gutes ist dabei.
  42. Ich mache nur spontane Fotos.
  43. Ich spreche nicht mit meinen Modellen, damit sie sich natürlich verhalten.
  44. Streetfotografie ist eine wichtige Dokumentation unserer Zeit, das Recht am Bild ist veraltet.
  45. Aktfotografie ist Kunst.
  46. Ich fotografiere nackte Menschen künstlerisch.
  47. Ich stelle meine Kamera auf Automatik, um mich auf den Dialog mit dem Model zu konzentrieren.
  48. Ach, das bisschen Lichtschwankung in der Serie kann ich auch in Lightroom anpassen.
  49. Ich benutze keine Filter, weil ich gerne jeden Schritt meiner Arbeit kontrolliere.
  50. Ich brauche kein Sortiersystem für meine Bilder, ich weiss was ich wann fotografiert habe.
  51. Nicht jeder Mensch sieht auf Fotos gut aus, ich arbeite nur mit dem der vor der Kamera ist.
  52. Ich mag es nicht fotografiert zu werden.
  53. Ich vergleiche meine Kamera nicht mit der meines Nächsten.

Ab wann kann ich für Fotos Geld nehmen? [als Fotograf durchstarten 1/12]

Heute ist die erste Episode von 12 Episonden von “Als Fotograf durchstarten”. Fotograf ist der (Alp)Traum-Beruf von vielen. Egal was für ein Equipment Ihr habt und an welchem Punkt Ihr gerade seid, da es in Deutschland inzwischen jedem offen steht sich Fotograf² zu nennen, gibt es eigentlich keine Hindernisse mehr, die von der rechtlichen Seite her im Weg stehen. Also ab damit auf die Visitenkarte, vielleicht kommen dann ja direkt die Aufträge ins Haus geflattert, aber vielleicht auch nicht! 🙂 Weiterlesen

Zack Arias – Transform [Kurzfilm]

Zack Arias ist ein ziemlich cooler Typ, der mal eben nebenbei 1000 Fragen zur Fotografie beantwortet um anschließend social media für eine gewisse Zeit den Rücken zu kehren. In diesem, jetzt 3 Jahre alten Kurzfilm trifft er den wunden Punkt von Kreativen, die sich im Strudel des Selbstzweifels befinden. Wer bin ich? Was ist meine Stimme? Was ist meine Vision? Was ist mein Ziel? Wie steche ich in diesem visuellen Meer aus Unordnung heraus? Viele Fragen, die sich jeder nur selbst beantworten kann. Der Frühling naht… habt Ihr den Winter genutzt?