Kategorie: als Fotograf durchstarten

Selbstständig als Fotograf

Hier findest Du Tipps und Tricks um mit Deinen eigenen Fotos Geld zu verdienen, wie Du Fotoaufträge bekommst, ob sich eine Ausbildung zum Fotografen lohnt und vieles mehr.

Der Weg zum Fotografen

Ein Fotograf ist die Schnittmenge aus 4 Elementen:
Können.
Glück.
Leidenschaft.
Disziplin.

Können ist nichts ohne Glück.
Leidenschaft nichts ohne Können.
Disziplin nichts ohne Leidenschaft.
Glück nichts ohne Disziplin.
Nur mit Disziplin kommt der Fotograf auf lange Sicht weiter, als alle erwarten.

Freundschaftsdienste in der Fotografie

Freundschaftsdienste in der Fotografie

Freundschaftsdienst werden durch das Wort definiert. Es sind Dienst für und an Freunden. Unternehmen können zwar nett sein, aber nett ist eine Attitüde, keine Charaktereigenschaft.
Freundschaftdienste sind, im Gegensatz zu der Meinung von vielen anderen, ok. Auch ich dachte wir sollten für alles und jeden Scheiß Geld nehmen. Die amerikanische Sichtweise halt. Wenn Du Videos aus dem englischsprachigen Raum siehst wirst Du diese Meinung ständig finden. Eine verkehrte Sichtweise, denn Anerkennung ist auch ok. Oder zumindest war sie das im Land des Ehrenamtes einmal. Freundschaftsdienste sollten aber nicht dazu dienen, dass Du Dienstleistungen, die in der Regel gegen Entgeld erfolgen, kostenlos anbietest. Macht keinen Sinn. Tut weh und in ein paar Jahren ärgerst Du Dich.

Regeln für Freundschaftsdienste

Mögliche, durchaus sinnvolle Regel sind:

  1. Es sind Freunde.
  2. Es sind keine Unternehmen.
  3. Es sind keine Bekannten X-ten Grades.
  4. Reziprozität kannst Du erwarten.
  5. Diese Freunde würden Dir auch helfen.
  6. Es herrscht kein Gewinnstreben.
  7. Du hast Bock auf das Thema.
  8. Du bestimmst die Regeln.
  9. Du fühlst Dich hinterher nicht schlechter als vorher.
  10. Der Aufwand ist überschaubar und stiehlt Dir nicht die Lebenszeit.
  11. Der Freundschaftsdienst steht nicht in unmittelbarer Konkurrenz zu Deiner selbstständigen Tätigkeit.
  12. Du arbeitest nicht schwarz für einen Hungerlohn.

Was denken Fotografen über Freundschaftsdienste?

Der Stilpirat hat hier mal was dazu geschrieben. Deutschlands Foto-Papst seit WM und Formel 1 Paul Ripke hat dazu auch einiges zu seinen Anfängen gesagt? Die Diskussion über verpasste Chancen und Angebote, bei denen in der Zukunft größere Deals in Aussicht gestellt werden, bei denen aber nie irgendwas rausgekommen ist. Für Paul war das ok, denn beide Seiten hatten etwas davon, für den Stilpiraten eher nicht. Einen netten, aber durchaus sehr kritischen Artikel dazu hatte auch die SZ.

Freundschaftsdienste? Ja oder Nein.

Freundschaftsdienste sind eben genau diese: Aktionen zwischen zwei Menschen, um zu helfen. Diese zwei Menschen sollte sich a) kennen und b) am besten beide davon profitieren [und sei es nur wegen Karmabonuspunkten]. Unternehmen können keinen Freundschaftsdienst erhalten, denn sie sind ja eben dies nicht: Menschen. Kreativität sollte bezahlt werden, und man muss immer abwägen, was man nun macht und was nicht. shouldiworkforfree hat einen Flowchart, der leider nur das Spektrum “umsonst” abdeckt. Umsonst kann man mit ganz tollen Sprüchen umschreiben, aber das gibt es wirklich: Umsonst arbeiten. Kostenlos ist es aber meistens nicht. Freunden hilft man, egal ob beim Umzug oder wenn Sie mal ein Foto brauchen. Bekannten? Die kommen in dem Wort weniger vor. Damit hätten wir meine Haltung dazu geklärt.

Ein Freundschaftsdienst kann auch die Hilfe bei einem Projekt sein, dem Du Deinen Stempel aufdrückst, etwas ausprobierst und die Kosten übernommen kriegst, etwas für Dein Portfolio hast etc. Aber, dann muss es schon verdammt cool sein, der Kunde darf nicht nerven und es muss ein ernsthaftes Potential auf etwas Neues bestehen, dass auch Dich nach vorne bringt. Berwerbungsbilder, Firmenfotos, Hochzeitsfotografie gehört da eher nicht zu. Echt jetzt.

Ware Freundschaftsdienst, oder die tolle Chance auf mehr Bekanntheit

Deshalb zur Ware Freundschaftsdienst. Was wenn ein Bekannter, der wenig Geld hat, Euch um etwas bittet. Ein Bekannter wohlgemerkt (Du kannst bekannter auch mit Start-Up, Firma, etc. ohne Budget ersetzen), kein Freund, der einem aber trotzdem Geld gibt. Man hat ja immerhin Zeitkosten, Fahrtkosten, usw. Es liegt unter dem Satz, den ihr immer nehmt, ist für ihn aber ein fairer Preis. Oder ihr schlagt ihm etwas vor das Euch fair vorkommt, aber unter Eurem Preis liegt. Wann wisst ihr, dass ihr Euch unter Wert verkauft habt? Wann sollte man genau über einen Freundschaftsdienst nachdenken?

In der Freundschaft gibt es viele Wege der Vergütung, kostenlose Nutzung der entstandenen Fotos, zum Essen eingeladen werden, verschenken, es gibt 1000 Wege zu “tauschen”, wenn ihr aber den monetären Weg gehen wollt bedenkt immer: Wenn Ihr einen Preis vorschlagt, und der andere nicht anfängt zu verhandeln, habt ihr zuwenig genommen. Und es gilt die goldene Regel, dass Ihr kein schlechtes Gewissen haben dürft, zu verlangen was Ihr haben wollt.

Freundschaftsdienste sind für ebenjene: Freunde. Lasst Euch nichts anderes einreden. Schon gar nicht von Firmen! Wenn Du einmal einen Blick hinter die Budgets von Firmen geworfen hast, solltest Du Dich schämen für diese umsonst zu arbeiten. Da wird nur über Dich gelacht, oder noch eher bemitleidet. Nicht geil.

Der Tag hat nur 24 Stunden, davon sollte man mindestens 8 schlafen und den Rest sinnvoll füllen. Ehrlich jetzt. Du machst das schon und triffst die richtige Entscheidung. Und die kann auch sein, dass Du sowas machst. Nur ärger Dich nicht und stell Dir Regeln auf, die für Dich funktionieren. 🙂

Wasserzeichen auf Fotos oder nicht?

Fotografieren kann so schön sein, ein Bild geknipst und jetzt kommt es darauf an es möglichst vielen Menschen im Internet zu zeigen. Stellt sich nur die Frage: Wasserzeichen oder nicht? Diese Gedanken gingen mir seit längerer Zeit durch den Kopf, da es tumblr, flickr oder fffffound so wunderbar einfach macht Bilder zu teilen. Es geht hier ja schließlich nicht nur um das Copyright, denn wer hat schon soviel langeweile und durchsucht das Netz permanent? Ich zumindest nicht. Als Fotograf sollte man aber immer sicher gehen, dass Menschen die Chance haben rauszufinden, von wem das Foto aufgenommen wurde. Exif Daten sind ein Weg, diese können aber durchs löschen oder speichern verloren gehen, oder noch schlimmer, werden gar nicht erst gesehen.

Meine Fotos werden zwecks einfacher Kontaktaufnahme, sobald sie im Internet veröffentlicht werden, mit meinem Namen und einer Emailadresse (oder Website url) versehen. Einfach, schnell, und möglichst nicht zu riesig. Das Bild soll noch atmen können. Digitale Medien lassen sich schnell verbreiten und ich hasse es, wenn jemand sich so wichtig nimmt und ein fettes Wasserzeichen über die Bildmitte donnert. Künstler signieren ihre Fotos auch auf der Frontseite, und für Drucke/Kunden ist es ein leichtes kein Wasserzeichen draufzumachen. Meine Bilder sind nicht gemeinfrei, und wenn Unternehmen sie nutzen ohne dafür zu zahlen werde ich sauer, ändert aber nix daran, dass Fotos gezeigt werden. Von Kiddies, Geeks und Leuten die unser Zeug geil finden. Überall, ohne Namen, URL oder was auch immer, auf gut Glück, in der Hoffnung nicht verklagt zu werden und anonym zu bleiben. Gebt dem Betrachter die Chance Euch zu finden, vllt. kommt so der Kunde auf den Ihr schon lange gewartet habt.

Wie präsentiert ihr Eure Bilder? Blank oder mit Signatur?

Die Foto Diät – Mythen, Theorien & Ansätze

Die Foto Diät – neuste Mode unter Kreativen die zuviele Pfunde haben. Willst auch Du auf gesunde Weise Kilos verlieren? Du liebst die Fotografie? Warum es nicht mit der Fotodiät versuchen, aber sei Dir bewusst: Es ist vorbei mit Systemkameras und natürlichem Licht.

Wie es heute aussieht: Viele Fotografen beschweren sich über ungewollte Gewichtszunahme durch zu viel Zeit bei der digitalen Bildbearbeitung. Endlich muss man nicht mehr den ganzen Tag auf dem Hintern sitzen um zu chatten, die Zeit zu vertändeln und untätig zu sein, dass Smartphone macht es möglich. Digitale Bildbearbeitung und Studiofotografie führen aber immer wieder zu Bewegungsmangel und sind nicht für Abnehmprogramme zu empfehlen. Dabei ist Abnehmen doch ganz leicht. Die kleine blaugrüne Pille drei mal am Tag schlucken und schon purtzeln die Pfunde. Gesundheitsgefahr? Ach was, die paar Nebenwirkungen wie Hitzewallungen, Haarausfall oder Diarrhoe. Wer nicht auf Chemie sondern auf Technik steht, sollte einfach mal die Fotografen Diät ausprobieren. Ohne Chemie, außer Du fotografierst noch analog. Keine Lust auf Sport? Kalorienzählen ist doof? Aber trotzdem abnehmen wollen, soso…. als Fotograf kann man ja auch locker flockig nebenbei abnehmen. Die gute alte Kamera eröffnet feine Wege sich selbst zu mehr Bewegung zu animieren, ohne direkt Sport zu betreiben. Vielleicht gibt das Hobby ja den nötigen Motivationsschub, um die Kamera nicht nur mit dem Auto zu transportieren. Die Trainingsformen der Fotografen Diät:

Progressives Training für Fotografen – Mehr Equipment kaufen!

Fotografisches Krafttraining beginnt mit einer Kompaktkamera, die man immer mit sich herumträgt. Förderung der Kraftausdauer! Nach kurzer Zeit stellt sich herraus, dass dies keine wirkliche Herausforderung darstellt und entschließt sich dazu auf eine Systemkamera umzusteigen, denn die liegt ja im Trend und auch hier gibt es einige Modelle, die schon gar nicht mehr so leicht sind. Aber eigentlich doch lieber eine DSLR. Als Einstieg reicht eine kleine Starterkamera, aber nach einigen Wochen brauchst Du einen Batteriegriff. Schon besser und schwerer. Eine Nikon D5 oder eine Canon 1DX ist vielleicht auch nicht schlecht. Eine Mittelformatkamera bringt Dir keine signifikaten Vorteile, eine Phase One mit Kitobjektiv wiegt zum Beispiel nur 2696 Gramm. Eine Nikon D5 mit einem 70-200 kommt immerhin auf 2955 Gramm.

Und jetzt? Wechselobjektive! Langsam steigern, also erstmal eine 50mm Festbrennweite angeschafft,dann ein 10-20 Weitwinkel und weiter steigern. Der Progressionsverlauf Deinen Trainings ist in der Regel linear zu Deinen Ausgaben. Zack erstmal einen Bekannten beauftragt zusätzliche Halterungen für die Supertele am Kamerarucksack anzunähen. Supertele kommen ja nicht ohne mindestens zwei Stative aus, also die auch gleich besorgen und am Rucksack festbinden. Und da man seinen Rucksack nur auf dem Rücken trägt, kann man sich direkt noch einmal den gleichen Rucksack für den Brustkorb holen und diesen genauso bestücken. Dann noch einen Alukoffer für weiteres Zubehör und eine Laptoptasche, die man mit sich herumträgt. So kann man immer schön alles mit sich rumschleppen und locker flockig ein paar Kilo verlieren. Vielleicht muss man aber auch erstmal mit Krafttraining beginnen, damit man überhaupt mehr als 5 Meter weit kommt.

Und lassen sie sich bloß von niemanden sagen, dass eine Nikon oder Canon besser wäre, es kommt nur auf die Masse an. Denn wer braucht die ganze Technik schon um wirklich gute Fotos zu machen?

Abnehmen durch Landschaftsfotografie

Das hört sich für manchen vielleicht langweilig an, Landschaftsfotograf *gähn*, ist aber ein patentes Rezept in Bewegung zu kommen und Orte zu ergründen, die nicht mit dem Auto zu erreichen sind. Spontan fällt da die Fußgängerzone ein. Zu Fuß schnell erkundet, oder mit dem Fahrrad um die Fußgänger gekurvt, so findet der Fotograf dann mit dem Drahtesel auch leichter einen Parkplatz als mit dem Auto. Aber das ist ja nun nicht wirklich die große Landschaft und fällt eher in die Bereiche Architektur oder People Fotografie. So leicht sollte man es sich dann doch nicht machen, also schwups das Bike geschnappt und Orte aufgesucht, an denen man weniger Menschen begegnet. Außer die Sonne scheint und man sucht sich das nächste Familienziel aus… dann hat man auch da genug Menschen die einem durchs Bild rennen können. Grundsätzlich gilt je höher hinaus und je tiefer hinein, umso weniger Passanten sind da. Wir reden hier immer noch von Landschaften, Wäldern und so einem Kram, keinen Schweinkram denken… ich darf doch bitten.

Wem in der Schrebergartensiedlung zu viele Nachbarn sind, der besucht Orte in der richtigen Natur wie Berge, Wälder oder Tankstellen um 23.00, da kann man auch so manches seltsame Tierverhalten bei Menschen entdecken. Aber ich schweife ab… Man sollte seiner Kamera einen Kamerarucksack gönnen, so kann man den Wehrdienst je nach Kameraausrüstung noch einmal erleben, oder als Zivi gar zum ersten mal. Wasser und Snacks nicht vergessen, Speicherkarten nennt man zwar auch Chips, aber essen sollte man sie dann doch nicht und so eine Fototour kann lang werden.

Das Fahrrad hat den Vorteil, dass man, nicht wie mit dem Auto, einen Parkplatz suchen muss und schneller ist als beim wandern. Wichtig, wer zu faul ist die Kamera auf den rücken zu nehmen und seine holde Kamera auf dem Gepäckträger befestigt, muss sie in der Verpackung gut polstern, damit sie auch bei holprigen Straßen überlebt und die Beziehung lange hält.

Bei beiden Varianten verbrennen die Kalorien ganz nebenbei (das Geschrei und der Streit wenn man mit dem Partner loszieht und die Füße erstmal weh tun, verbrennt nochmal 200 kcal extra) und die Chance Vögel, Tiere und den ganzen anderen “Scheiß”, den man in der Natur so findet, zu beobachten ist sehr groß (solange man nicht zu laut wird). Diese Naturereignisse können super mit der Kamera festgehalten werden, dafür ist man ja schließlich unterwegs, neben den Landschaftsbildern. Hoffentlich hat ist das Stativ jetzt nicht Zuhause geblieben, denn wer kann bei der ganzen Bewegung noch seine Kamera ruhig halten, da fordert das zu Atem kommen schon die größte Konzentration. Immer dran denken: der Weg ist das Ziel und so eine Fototour sollte nicht zur Tortur werden, immer mit Spaß bei der Sache sein. Der kommende Frühling lädt gerade dazu ein.

Suchmaschinen Optimierung für Fotografen

Suchmaschinenoptimierung für Fotografen

Suchmaschineoptimierung ist für einen Fotografen, also jemanden der notorisch Bilder ins Internet stellt, nicht ganz leicht. Suchmaschinen suchen vorallem nach Worten, dass heisst sie finden zwar auch Bilder, aber am besten funktionieren sie für Text. Dies ist ein Grund warum Blogs und statische, textorientierte Webseiten gut funktionieren. Wichtig ist nicht nur der Text, der geschrieben wird, sondern auch die Links, die auf die Seite zeigen.
Eine sehr grobe Formel für die Beschaffenheit eines Suchmaschinenrankings sieht so aus:

(Inhalt * Qualität * die richtigen Suchbegriffe * Fragen und Anfragen die beantwortet werden) + (Backlink Anzahl * Backlink Qualität * technische Struktur der Seit) + Domain Alter + Domainname = Suchmaschinen Ranking

Was will eine Suchmaschine?

Das Ziel einer Suchmaschine ist es auf eine Suchanfrage möglichst sinnvolle Ergebnisse zu liefern. Diese Ergebnisse werden von vielen Menschen “manipuliert” um besseren Umsatz zu erwirtschaften. Je höher man für einen guten Suchbegriff angezeigt wird, umso mehr Menschen besuchen die Seite. Deshalb sind viele Plätze hart umkämpft und es ist sinnvoll Dir darüber Gedanken zu machen, wie Du eine bessere Platzierung in einer Suchmaschine erreichen kannst.

Wie entstehen gute Suchmaschinen Platzierungen?

  • Für viele Keywords ist es schwer ein gutes Ranking zu bekommen, da die Konkurrenz zu groß ist (z.B. Kreditkarte).
  • Nach manchen Keywords wird nicht gesucht, oder Sie sind nicht kommerziell verwertbar, und sind somit nutzlos.
  • Domainnamen mit dem Keyword ranken meist leichter und besser als Domains ohne solch ein Wort (z.b FotostudioDeineStadt.de anstatt Onkel-Joes-Bilder.de).
  • Eine Webseite wird besser zugeordnet wenn der Seitentitel und Name optimiert ist. (z.B. Fotosmitderkleinbildkamera.html anstatt seite1.html)
  • Ein guter Inhalt, der sich leicht und gerne von anderen Menschen verlinken lässt, hilft Backlinks zu bauen.
  • Besucher, die von einer Suchmaschine kommen und Dienstleistungen/Informationen suchen sind leichte Kunden. Leser die immer und immer wieder kommen sind selten Kunden, sondern oft Kollegen.
  • Suchmaschinen tun sich weiter schwer mit Bildern.
  • Backlinks sind die Währung des Internets. Backlinks von schlechten Seiten sind 1 Cent Stücke die Unglück bringen, Backlinks von Domains wie Spiegel.de sind 500€ Scheine.
  • Gesunder Menschenverstand hilft wie immer weiter. Es ist wie im realen Leben, solange niemand üeber dich spricht, kennt dich auch niemand. Sobald du in aller Munde bist kennt dich jeder.
  • Ein gutes Ranking kann, wenn es professionell gebaut wird, viel Geld kosten.
  • Viele kleine Projekte oder ein großes, es gibt unterschiedliche Wege zum Ziel und zu vielen Besuchern.

Webseiten für Fotografen

Webseiten für Fotografen

Fotografen sind gut beraten ihr Portfolio Online zu stellen um neue Kunden zu gewinnen und eine Fan-Basis aufzubauen. Lernen Sie in diese kleinen Serie ihre Bilder erfolgreich im Internet präsentieren. Die erste Frage die sich stellt ist: Was ist eine gute Software um ihr Portfolio ins Netz zu bringen? Denn dies bestimmt die weiteren Handlungsmöglichkeiten. “Eine einfache html-Seite, eine Flash-Seite (bitte bitte nein), etwas modernes in html5 oder doch lieber eine Datenbank mit Blog Oberfläche für viele Inhalte die leicht zu pflegen sind?” Gar nicht so einfach zu beantworten, denn wer die Wahl hat, hat die Qual:

html Webseite für Fotografen

Eine statische html-Seite verursacht nicht unbedingt “weniger Webtraffic” (kommt ganz auf die Bilder an), ist aber in den meisten Fällen wesentlich schneller, da keine Datenbanken abgefragt werden muss und der Code auf ein Minimum reduziert werden kann, der größte Teil des Traffics wird durch ihre Bilder verursacht und um die geht es letztendlich. Moderne Designs sind von guten Entwicklern relativ zügig aufgebaut und haben ein gutes Preis-Leistungsverhätlnis. Für die Pflege musst Du entweder selbst Ahnung von dem Code haben (und sei es durch eine Schulung/Anleitung des Entwicklers) oder Du lässt es für Dich machen.

Die schnellere Abwicklung des Datentransfers ohne den Umweg über eine Datenbank führt zu einer schnelleren Geschwindigkeit mit der die Seite geladen wird. Jetzt denkst Du vielleicht: “Toll, ich wollte noch nie auf Webseiten warten.” STOP! Es gibt viele gute Gründe warum einfache html Seiten immer seltener werden. Man muss ein Grundverständnis für html haben, jemanden finden der einem die Seite programmiert (oder es im Selbstversuch lernen) und es ist noch dazu umständlicher die Seiten zu aktualisieren. html Code muss erst mit einem Programm auf ihrem Computer erstellt werden und anschließend mit einem FTP Programm in das Internet auf ihren Webserver geschoben werden. Solch eine Seite ist ein guter Start wenn man nur ein kleines Portfolio hat und dies schnell und ohne Umschweife ins Web bringen möchte, erfordert aber trotz allem gute Kenntnisse und Fähigkeiten um sie visuell ansprechend zu gestalten.

flash Webseite als Foto-Portfolio

Eine Flash-Seite ist der Traum von vielen professionellen Fotografen, aber wir haben 2018 und flash ist inzwischen fast tot. Viele BRowser blocken es, Apple boykottiert es – und in der Suchmaschinenoptimierung hat es nichts zu suchen. Wie bei so vielen Dingen, die eigentlich nicht gut sind… es wird trotzdem noch benutzt. Der aktuelle Standard ist html5, kann auch für Animationen benutzt werden.

Viele Fotografen denken anscheinend immer noch, dass Ihre Bilder besser gegen Bilddiebe geschützt sind und solch eine animierte Seite einen sehr schönen Blickfang darstellen kann. Sei nicht einer von Ihnen! Letztendlich hat Flash viele Nachteile, denn es wird schlechter von Suchmaschinen gefunden, nicht von jedem Benutzer gesehen, hat höhere Ladezeiten und verursacht einen relativ hohen Traffic. Seit 2015 wir flash sogar wegen seinen “Sicherheitslücken” z.B. von Google Chrome nicht mehr automatisch abgespielt.

Letztendlich waren diese Art der Webseite nur Spielerei (und Geldmacherei von Agenturen) die aber keinen Vorteil für einen Fotografen bringt, außer das sie teurer in der Produktion war. Eine weitere Schwäche ist, dass auch diese Seiten wie html Seiten umständlicher zu aktualisieren sind. Wir hier sind keine großen Fans von Flash, denn Texte und Bilder gehen einfach einen längeren Weg, der in vielen Situationen einfacher zu konsumieren ist. Flash kann ein WOOOWW!!-Faktor sein, aber auch gleichzeitig die künstlerischen Arbeiten in den Hintergrund stellen. Man sollte sich Fragen ob Webdesign oder Bilder verkauft werden und dann den Schwerpunkt setzen.

WordPress für Fotografen

WordPress ist ein Content Managment System (CMS), dieses besteht aus einer Datenbank. Die ist ein Ablagesysteme, welches es dem Autoren erleichtert seine Webseite zu organisieren, denn das wird automatisch gemacht. Es gibt unterschiedliche CMS wie WordPress, Blogger, Drupal oder Typo3 die auf der Programmiersprache php basieren. Und bestimmt auch noch ein paar Alternativen.

WordPress mag ich gerne. Es ist leicht zu lernen, benutzerfreundlich, wird heufig geupdated und es gibt massig Templates und Plugins um Deine Seite so zu gestalten wie Du es Dir wünscht! Noch dazu ist WordPress kostenlos zu nutzen und ermöglicht es Dir als Fotografen, nach einer kurzen Einarbeitungszeit Deine Werke und Gedanken mit anderen zu teilen.

Es ist vorallem auch für Menschen interessant, die sich selbst als Anweder sehen und keine Lust haben jedes technische Detail zu erlernen. Die Geschwindigkeit, vorallem bei deutschen Hostern, war oft langsamer als die von normalen html Seiten und Du solltest Dir gut überlegen welchen Anbieter Du für Deine Webseite aussuchst. Empfehlen kann ich all-inkl (Achtung AFFILIATELINK, wenn Du keinen Bock hast diese Seite zu unterstützen, suchs einfach bei Google, sonst kriege ich ne Provision falls Du da was buchst.) Diese Seiten laufen bei all-inkl und ich bin sehr zufrieden. Faire Preise [z.B. 10 Domains 10€ im Monat], schnelle Server, Kundendienst freundlich. Was gibts noch? Strato wird immer teurer – und war noch nie das gelbe vom Ei mit der Leistung, habe aber auch bei denen ein paar Domains/Seiten. Hosteurope und alle anderen deutschen Hoster habe ich bisher nicht wirklich getestet.

Fazit

Egal was Du machst, nimm KEINEN HOMEPAGEBAUKASTEN! Die Dinger sind die Hölle – und weniger professionell ist nicht wirklich möglich. Unser Favorit ist ganz klar WordPress mit seinen Features und schier unendlichem Vorrat an individuellen Oberflächen, die leicht verändert werden können. Je nach Zielgruppe reicht Dir vielleicht auch eine Webvisitenkarte + facebook-Seote. So kannst Du schnell in den Aufbau eines Portfolios einsteigen ohne zuviel Zeit auf die technischen Aspekte Deiner Webseite zu verschwenden. Wichtig ist, wenn Du Dich für ein System entscheidest, dass Du regelmäßig Updates machst, ein sicheres Passwort benutzt und Deinem Benutzer einen kreativen Login Namen gibst und keine Plugins mit Sicherheitslücken installierst, denn die Angriffe auf z.B. WordPress lassen nicht ab – gerade wenn Du keinen Plan davon hast, such Dir jemanden der sich da alle paar Monate für 1-2 Stunden drum kümmert. Du kannst uns auch gerne eine Nachricht schicken und wir bringen Dich in Kontakt mit jemandem, der Dir dabei helfen kann.

Diese Seite basiert auf WordPress und wird mit einem Premium Theme von Themeforest (nochmal nen Werbelink, das gleiche wie vorhin gilt hier) betrieben. Diese günstigen Themes haben mehr Einstellungsmöglichkeiten als kostenlose und bieten komfortable Wege die Darstellung der Webseite seinen Bedürfnissen anzupassen. Inzwischen haben wir ein anderes Template, aber Themeforest ist ein guter Start für Deine erste Suche.

Beispiele für gute Fotoportfolios

Ein Blog ist ein einfacher Start sein Portfolio ins Web zu bringen. Man kann die Benutzeroberfläche auf freien Seiten wie wordpress.com testen und sich dann für eine Benutzeroberfläche entscheiden. Wobei WordPress die Software mit der größten Community ist, die noch dazu viele kostenlose Plugins bietet, die eine Seitengestaltung erleichtern. Es lebe die freie Software!

Und hier noch ein paar Fotografen, die ihr Portfolio perfekt nutzen und mit ihren Arbeiten überzeugen, Kunden gewinnen und Fans erobern.

Fotos ohne Unterschrift sind Wertlos

Ein Foto sollte eine Unterschrift haben, zumindest wenn es um künstlerische Fotografie geht. Kunst zieht den ideellen Mehrwert aus dem Umstand, dass es um Originale geht, die von einem Künstler geschaffen und signiert werden. Ohne den Faktor “Original” ist ein Bild nicht mehr Wert, als es in der Produktion kostet. Zumindest für einen Sammler/privaten Kunst Käufer. Die Nutzung von Bildern für kommerzielle Zwecke steht auf einem anderen Blatt. Siehe hierzu auch “Was ist Kunst?“.

Gerade aus diesem Grund sind Online-Shop-Galerien, was auch immer Systeme wie cafepress, mygal oder zazzle ziemlich witzlos für die Vermarktung von Fotokunst. Es fehlt das wichtigste Erkennungsmerkmal von einem Kunstwerk: Weder Handwerkszeug, noch Können, es kommt auf die Signatur an und eine begrenzte Auflage steigert den Wert nochmal (Faustregel: je weniger desto teurer).

Wertigkeiten von Kunstwerken:

Unikat > limitierte Edition > unlimitierte Auflage mit Unterschrift > Werk ohne Unterschrift

Kunstwerke bzw. ein Foto sind eine Wertanlage, nicht nur Objekte zum dekorieren. Es ist wesentlich leichter seine Fotos auf einem T-Shirt, Mousepad oder etwas anderem mit Nutzwert zu verkaufen, da es ein Konsumprodukt ist und selbst dann ist es für die meisten Fotografen immer noch schwer ihre Bilder zu verkaufen. Die Konkurrenz ist riesig und das eigene Werk geht ohne gutes Marketing unter. Sicher, wenn man nur eben schnell 1-2 Euro verdienen will und darauf hofft, dass Menschen die eigenen Fotos schön finden und deshalb an die Wände “pappen”, probiert eine Online Galerie! Sagt nicht ich hätte Euch nicht gewarnt: Die Wahrscheinlichkeit damit den Lebensunterhalt zu bestreiten ist verschwindend gering, aber versucht ruhig Euer Glück. Es ist immer wieder erstaunlich über wie wenig Einkommen man sich im Internet freuen kann, man sollte sich trotzdem ab und zu mal seinen Stundenlohn vor Augen führen.

Merke: Genau wie Kunstdrucke nie so wertvoll werden wie ein Originalgemälde, so werden auch einfache Abzüge nie den Preis einer limitierten Auflage mit Signatur erreichen.

Wie ermittelt man den Wert eines Fotos?

Der Wert eines Fotos ist eng verknüpft mit dem Bekanntheitsgrad des Fotografen. Wenn ein Künstler populärer wird und mehr Menschen bereit sind für ihn Geld auszugeben, steigt der Preis seiner Bilder. Ziemlich einfach. Wäre das alles nur einfach zu erreichen… es ist ein harter Weg, bei dem eine kleine Internetseite meist nicht reicht(eine große Seite vielleicht schon, vielleicht aber auch nicht ;)). Hier ein paar Stationen die den Wert eines Fotos exponentiell steigern können:

  • viele Ausstellungen (außerhalb von Anwalts- und Arztpraxen)
  • Buchveröffentlichungen (die auch gutes Geld bringen können)
  • ein Galerist (der erstmal die Hälfte einstreicht)
  • willige Sammler die Objekte kaufen wollen und präsentieren (es ist leichter jemanden etwas zu verkaufen der schonmal gekauft hat)
  • Dokumentationen/Reportagen/Nennungen in Medien (Kino > TV > große internationale Zeitungen / Internetseiten > überregionale Zeitung > Lokal TV > Internetseiten / Blogs > lokale Zeitungen)
  • die eigene Internetseite

Der klassische Weg zu Ruhm und Ehre ist: Zufällige Entdeckung.

Dieser klassische Weg entdeckt zu werden hat viele Nachteile, zum einen ist man auf die Gunst von wenigen mit viel Geld angewiesen. Nicht sehr Basisdemokratisch. Zum anderen wartet man auf eine Entdeckung, anstatt aktiv nach einem Durchbruch zu suchen. Alleine solch eine Haltung kann schon den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen. Heute ist es leichter einen gewissen Status durch Underground-Marketing (z.B. im Internet) zu erreichen, dass große Geld liegt allerdings noch immer außerhalb dieses Fischteichs(zumindest für Künstler) und wird durch andere Kanäle erreicht(Galerien, Auktionen, etc.). Somit ist das DIY(do it yourself) Maketing nicht zu verachten um sich einen gewissen Namen zu machen, sollte aber mit alten Methoden der Vermarktung verbunden werden um den maximalen Effekt zu erzielen.

Es gibt nur wenige Fotografen die wirklich als Künstler durchgehen, hier sind jetzt wohl Gursky oder Fotografen wie Hiroshi Sugimoto und Gregory Crewdson zu nennen, es gibt bestimmt noch andere erwähnenswerte. Gursky und Becher sind die Nachnamen für deutsche Fotokünstler, bekannt durch ihre Kunst und nichts anderes(außer wissenschaftlicher Lehre). Die meisten Fotografen verdienen ihr Geld mit Auftragsarbeiten und nicht mit ihrer Kunst. Es ist oft lukrativer als professioneller Fotograf Hochglanz-Bilder für die Werbung zu machen und danach Kunst zu produzieren (die Popularität ist dann schon vorhanden), als in der kleinen Nische der Kunstfotografie zu starten, da der Name fehlt.

Mach Dir einen Namen

Grundsätzlich sollte man es mit Bansky halten: “A lot of people never use their initiative because nobody told them to.” Man macht nichts weil niemand einen angestoßen hat und verfolgt alte Muster. Banksy ist ein Meister des Selbstmarketings, letztendlich kommt es nur darauf an genug Mut zu haben und sich einen Namen zu machen. Wenn dann auch noch die Kunst gut ist gibt es oft einen Markt außerhalb des Bildes: Vorträge, Bildbände, Ausstellungen, Auftragsarbeiten… der Weg zum Namen ist der Weg den ein Fotograf gehen muss. Wer mehr über die Macht des Marketings lernen will sollte jetzt ein Buch von Seth Godin* lesen, der Mann hat einfach eine Menge Ahnung wenn es um Werbung und Marketing für wenig Geld geht, oder Tim Ferriss, dessen Buch Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben* jeder gelesen haben sollte. Und wer zu faul ist ein ganzes Buch zu lesen, dem sei der Artikel 1000 true Fans Artikel von Kevin Kelly an die Hand gelegt, hier in der deutschen Übersetzung.

All diese Autoren geben Künstlern Werkzeuge ihre Popularität zu steigern und sich einen Namen zu machen. Das Internet eröffnet die Chance auf ein kostengünstiges Marketing, dass genau die Zielgruppe anspricht die ein Interesse hat, dadurch sollte der Mythos des hungernden Künstlers langsam aussterben. Kunst und Geld ist nicht ungleich Geld, man muss nur erst lernen was wahre Kunst ist und das fängt mit einer Unterschrift an.

Fotowettbewerbe Gewinnen

Kein Geld und trotzdem der Wunsch viel Werbung für Dich selbst zu machen? Den letzten Cent für die Kamera oder ein neues Objektiv ausgegeben? Nicht schlimm! Mach einfach erstmal Fotos!
Wie jetzt? Ja Fotos machen, nur weder für Dich selbst, noch für potenzielle Kunden, sondern für Wettbewerbe.
Und was soll mir das jetzt bringen?
Erfahrung! Aufmerksamkeit! Preisgeld! sind die magischen Schlagwörter. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit? Naja, geht so, nicht wirklich hoch, aber zumindest an Erfahrung kannst Du gewinnen 😉

Wie Du Fotowettbewerbe gewinnst?

Du schläfst mit der Jury hast Glück. Vielleicht auch Können, aber das Gewinnen an sich sollte erstmal hinten an stehen.

In unserem Leben gibt es eine Matrix aus Glück und Können. Ganz links auf der Skala ist die Glücksseite, z.B. mit Lotto oder Roulette. In der Mitte findest Du vielleicht Sport wie Fußball in dem sich Glück und Können die Klinke in die Hand geben. Auf der rechten Seite des Könnens steht das 1×1 oder Schach, also Dinge wo es nur auf “Können” ankommt. Fotowettbewerbe sind ziemlich weit links.

Es ist leichter ein ansprechendes Portfolio mit Wettbewerben, als z.B. durch Blumen oder Familienfotos aufzubauen. Nicht das etwas an diese Themen falsch wäre, aber sie sind leider nicht sehr professionell. Ihr wollt trotzdem wissen wie ihr den ersten Wettbewerb sofort gewinnt? Wahrscheinlich gar nicht, denn der einfachste Weg zum Sieg sind umwerfend gute Fotos und Ideen, solange man die nicht macht oder umsetzen kann hilft nur: üben, üben, üben! Sonst müsste man ja nicht an Wettbewerben teilnehmen und würde gleich Preise für sein Lebenswerk verliehen kriegen.
Anstatt also mal wieder “nur so” zu fotografieren, schnapp Dir die Kamera und such einen Wettbewerb aus, diese sind meist Themenbezogen und zwingen den Fotografen konzeptuelle Fotos zu erstellen.

10.000 Stunden Regel?

Wo wir gerade bei Konzepten waren, ich bin von verschiedenen überzeugt: Paretos Prinzip, das Parkinsonsche Gesetz, aber auch die 10.000 Stunden Regel von Malcom Gladwell. Diese Theorie besagt, dass jeder ca. 10.000 Stunden braucht um ein Großmeister bzw. Genie auf einem Fachgebiet zu werden. Dies sind gute 20 Stunden die Woche über 10 Jahre. Bei weniger hat man einfach noch nicht genug geübt. Mehr dazu findet man in Gladwells Buch Überflieger*. Also nicht unterkriegen lassen, falls man nicht sofort gewinnt. Einfach weiter üben und besser werden. Üben ist aber nicht gleich üben – und 10.000 Stunden sind nicht 10.000 Stunden. Lerne bessere Fotos zu machen.

Wie findet man Wettbewerbe?

Du brauchst keine Fotozeitung kaufen, um Wettbewerbe zu finden. Die Webseite Fotowettbewerbe ist nicht nur Suchmaschinentechnisch ganz weit vorne(Google Platz 1), sondern man findet auf ihr auch wirklich viele aktuelle Fotowettbewerbe, die noch dazu interessant sind. Also worauf wartest Du? Such Dir einen aus und schwing die Kamera!

Werbung mit Postkarten

Um Kunden oder Konsumenten für Deine Fotos zu finden, musst Du Personen auf Deine Werke aufmerksam machen.

Erster Schritt ist Deine eigene Internetseite! Du brauchst als Fotograf eine Internetseite und dies ist so ziemlich die beste Investition die Du in Zeiten von WordPress, Templates und günstigen Hostern für Dein Marketing wählen kannst. Nur, wenn Du eine Internetseite hast kommst Du zum eigentlich Problem, denn wie machst Du aber Menschen auf Deine Internetseite aufmerksam?

Werbung mit Postkarten

Viele Fotografen vernachlässigen ihr offline Marketing, sei Du nicht einer von Ihnen, denn im Internet kannst Du Dich mit den anderen 100 Hochzeitsfotografen aus Deiner Stadt kloppen. Also, such Dir ein paar schöne Bilder aus Deinem Portfolio aus und lass ein paar Postkarten drucken.
Es ist nicht teuer Postkarten oder Flyer mit eigenem Bildmaterial zu drucken, 1000 Stück kosten Dich 20-30€ und die kannst Du in der Nachbarschaft (Café, Bar, Läden, Tourist Info, Standesamt) verteilen.

Einfach mal nett fragen und wenns gut aussieht haben die meisten Händler nichts dagegen – und wer weiß, vielleicht braucht ja gerade dieser Händler ein paar neue Fotos.

Auf der Rückseite solltest Du einen kurzen informativen Text verfassen, der Kontaktmöglichkeiten bietet, damit die ganze Werbung nicht umsonst ist. Schön an dieser Form des Marketing ist, dass sie nicht so platt daher kommt. Es gibt bestimmt einige, die sich solch eine Karte an die Wand hängen, wenn ihnen das Motiv gut genug gefällt.

Direct Response Marketing

Wenn Du hier einen Schritt weiter gehen möchtest verteilst Du nicht nur schöne Postkarten, sondern kombinierst diese mit Anreizen und Angeboten die zeitlich begrenzt sind. Dank der Anbieterkennzeichnungspflicht und dem Widerrufsrecht wäre ich hier etwas vorsichtiger was ich genau drauf schreibe, aber es gibt viele Möglichkeiten um hier durchzustarten.

Merke: Gib Deinem zukünftigen Kunden die Möglichkeit Dich außerordentlich zu finden und bring ihn dazu freiwillig zu Dir zu kommen. Als kreative Menschen hassen wir oft das Verkaufen, denn es fühlt sich falsch an, aber der Kühlschrank will gefüllt werden. Es wird Dir wesentlich leichter fallen Deine Arbeiten an jemanden zu verkaufen, der etwas von Dir will. Niemand will in unserer Zeit mit Werbung penetriert werden, aber nur wenige Menschen haben etwas gegen Dinge die Sie empfehlen, konsumieren oder berichten können, weil Sie herrausragend sind.

Fotograf: Handwerker oder Künstler?

Handwerker oder Fotokünstler?

Fotografie ist eine kreative Tätigkeit, ähnlich der Arbeit eines bildenden Künstlers. Allerdings gibt es auch handwerkliche Aspekte, ähnlich der Arbeit eines Handwerkers. Für welchen Weg soll man sich nun entscheiden? Machen Fotografen Kunst? Was ist überhaupt Kunst? Ist Fotografieren nicht angewandte Kunst? Also nur ein Handwerk?

Was ist Kunst in unserer Zeit?

Kunst ist die Zukunft, Neues schaffen und ausgetretene Wege verlassen. Eine gute Beschreibung für die Aufgabe der Kunst ist folgender Satz: “Der Motor der Kunst ist die Innovation.” Nach dieser Definition fallen klassische Handwerksaufgaben der Fotografie weg, zumindest wenn man Kunst machen will.

Was ist Kunst nicht?

Fotografie ist keine Kunst, solange nichts Neues entsteht oder kein eigener Blick entwickelt wird, dann ist die Fotografie nur ein Handwerk. Etwas nützliches, das kaum künstlerischen Wert hat. Auch Kunsthandwerk ist in diesem Zusammenhang als uninteressant zu betrachten. Jeder kennt die kitschigen Urlaubsbilder, die sind aber leider keine Kunst.

Wie macht man Kunst?

Kunst entsteht durch einen Diskurs, also die Diskussion über Arbeiten von Menschen die etwas in der Kunstwelt zu sagen haben. Dies bedeutet: Kunst muss ausgestellt werden. Kunst muss gezeigt werden, über Kunst muss geredet werden. Je mehr Leute, die Ahnung haben, von etwas sprechen und darüber diskutieren, desto größer wird der Bekanntheitsgrad. Kunst ist ein gesellschaftliches Konstrukt, das durch Kunst auf der Straße momentan stark durchgeschüttelt wird. Kunst war immer ein sehr elitäres System, in dem Außenstehende nichts zu suchen hatten.

Warum macht man Kunst?

Wenn Kunst so eng klassifiziert ist, warum macht man sie dann überhaupt? Kunst entsteht um der Welt seinen eigenen Blickwinkel darzustellen. Man schafft Werke, über die geredet wird, die beeinflussen und sich nicht den neusten Trends unterwerfen. Dinge werden in Frage gestellt, der Betrachter wird dazu aufgefordert und herausgefordert Kunst zu diskutieren. Kunst muss nicht leicht zu verarbeiten oder schön sein, muss aber auch nicht schwer zu verstehen sein.

The moment you think you understand a great work of art, it’s dead for you. Oscar Wilde

In dem Moment, in dem du glaubst du würdest ein großes Kunstwerk verstehen, ist es für Dich tot. An diesem Satz ist sehr viel wahres und jeder, der künstlerisch tätig ist, sollte über ihn nachdenken. Was ist für Euch gute Kunst?

Kunst & Fotografien?

Für Fotografen gibt es unterschiedliche Wege, die ans Ziel führen. Sie können ein Handwerker sein, der Aufträge erledigt und seinen Lebensunterhalt damit verdient. Sie können ein Amateur sein, der für sich fotografiert und seine Fotos mit Bekannten teilt oder auf Flickr veröffentlicht. Als Fotograf kann man allerdings auch Kunst machen, eigene Werke, Ausstellungen, ein Portfolio, etc. Kunst bedeutet nicht, dass man damit zwangsläufig Geld verdient, aber es zeigt eine Einstellung. Man beschäftigt sich mit dem Thema, hat seinen eigenen Blick, reflektiert seine Werke, zeigt und stellt sie zur Diskussion. Kunst ist eine Einstellung. Oder man geht einfach raus mit seiner Kamera und macht Bilder. Bilder. Bilder. Letztendlich ist es nur eine Frage der Definition von Kunst und liegt im Auge des Betrachters. Aber Kunst ist heute halt mehr als nur ein Wort, es ist ein elitärer Teil der Gesellschaft in den man erst Zugang finden muss. Ein paar Fotos in einer Arztpraxis oder einem Café sind meist kein Schlüssel um diese Tür zu öffnen.