Kategorie: Fotografen

Berühmte Fotografen

Sammlung berühmter Fotografen

Es gibt viele berühmte Fotografen. In diesem Artikel stelle ich Dir einige bekannte und weniger Bekannte Meister der Fotografie vor. In der Regel durch kurze Dokumentationen oder Interviews zu deren Lebenswerk. Wenn Du mehr über berühmte Fotografen wissen möchtest ist die Stadtbibliothek Deines Vertrauens in der Regel ein guter Startpunkt. Wenn Dich ein aktueller Querschnitt erfolgreicher deutscher Fotografen interessiert, wirf einen Blick in “Deutschlands beste Fotografen”. Plakativer Titel, aber ein schneller Überblick. Auch solltest Du Dir die Mitgliederliste, insbesondere aus den ersten 20 Jahren, der Magnum Agentur anschauen und diese Bilder verschlingen. Henri Cartier Bresson war einer der Mitbegründer und auch die restlichen Fotografen stehen diesem kaum nach. Weiterlesen

Fotografen über die Schulter geschaut: Greg Funnell

Die Idee des Lehrlings ist sehr charmant. Die Arbeit in der Praxis mit einem Meister. Du siehst ihm täglich bei der Arbeit zu, wirst von ihm angeleitet und lernst. Zumindest den Teil des Zusehens macht das Internet heute sehr gut möglich. Es gibt viele Videos zu dem Thema, hier ein paar schöne von Greg Funnell. Travel, Portrait und Videoarbeiten füllen sein Portfolio, insbesondere als Fotograf für NGOs ist er sehr weit vorne dabei. Einem echten Fotografen wie ihm also über die Schultern zu blicken ist ein Luxus, der Dir früher wahrscheinlich nicht vergönnt gewesen wäre.

Hier ein Blick hinter den Vorhang von Greg Funnell, wie er verschiedene Aufnahmen von Joe Wright in London macht. Joe Wright? Joe Wright ist Hollywood Regisseur und seine bekanntesten Filme sind Stolz und Vorurteil, Abbitte und Wer ist Hanna? Schöner Einblick in den Lichtaufbau bei dem Shooting im Hotelzimmer. Hier findest Du Videos zu weiteren Fotografen. Als Bonus hier noch ein Video von ihm, wie er Colin Firth portraitiert. Mehr Tipps zur Portraitfotografie findest Du hier.

Gregory Crewdson

Gregory Crewdson

Gregory Crewdson

Gregory Crewdson (* 26. September 1962 in Brooklyn) ist einer meiner Lieblingsfotografen (wie z.B. auch Hiroshi Sugimoto). Seine Werke sind surreale Traumwelten, die den Moment der Zeit stillstehen lassen und Raum für eigene Interpretation lassen. Die Set-Ups sind der Wahnsinn und seine künstlerischen Werke verkaufen sich für viel Geld – was bei Produktionskosten von zum Teil mehreren 100.000$ – wahrscheinlich noch zu günstig ist. Die niedrigen Auflagen tun ihr übriges. Lustig ist, dass er als junger Mann mit der Punk-Rock-Gruppe The Speedies den Hit Let Me Take Your Photo machte. Einer der Gründe, warum Crewdson Fotograf wurde – und ein Song, der immer wieder von Firmen zur Werbung für Fotoprodukte verwendet wird. Er studierte bei Tod Papageorge.

Crewdson inszeniert seine Fotos mit einem Belichtungs- und Castingaufwand, der sonst nur für Hollywood-Filme betrieben wird – und noch mehr. Die Setdesigner berichten davon, dass ihm jedes Detail wichtig ist, da es nicht wie im Film viele Frames gibt, sondern nur den einen Frame, das Foto. Er arbeitet analog – allerdings werden die Bilder hinterher aus den besten Aufnahmen zusammengesetzt. Hier zählt das Motto weniger ist mehr.

Zurzeit lehrt er an der Yale School of Arts. Wegen des hohen Inszenierungsaufwandes besteht sein Werk nur aus einer relativ geringen Anzahl von Fotografien. Einen schönen Überblick gibt dieses Buch [Amazon Link] über sein Schaffen – leider sind die Werke aber verglichen mit den Drucken im Fotobuch sehr klein, was etwas von der beeindruckenden Wirkung raubt.

Der Film “Brief Encounters [Amazon Link]” ist eine Hommage an seine Beneath the Roses Serie und bietet unglaublich viele Eindrücke und Einblicke in sein Schaffen. Ein Künstler, dessen Werk noch viel zu unentdeckt ist.

Gregory Crewdson Video

In diesem kleinen Video und kostenlosen Video vom RSRV-Channel kannst Du Dir ganz entspannt 30 Minuten seine Arbeitsweise anschauen. Kein Bokeh, keine Gegenlichtaufnahmen, nur wunderbar melancholisches Storytelling.

The War Reporter – Reportage


Martin Adler war ein Journalist und Fotograf. In dieser Dokumentation von Thomas Nordanstad wird eindrucksvoll deutlich wie das Leben als Kriegsreport in der Wirklichtkeit ist. Wie Zack Arias so schön sagt, Du wirst kein Kriegsreporter wenn Du nicht im Kriegsgebiet arbeitest. 2001 wurde Adler der Medienpreis von Amnesty International verliehen, ein Zeichen für seine aufklärerische Arbeit hinter den Grenzen der Sicherheit. Den Preis erhielt er für seine Reportage über die Entführung und den Handel mit chinesischen Frauen. 2004 erhielt er den Rory Peck Award for Hard News für On Patrol with Charlie Company im Irak.

Kriegsreporter

Martin Adler wurde am 23. Juni 2006 von einem unbekannten Täter bei einer Demonstration in Somalias Hauptstadt Mogadischu ermordet, er wurde 47 Jahre alt und hinterließ seine Ehefrau und zwei Töchter. Der Drang und das Adrenalin in Kriegsgebieten zu arbeiten, wenn eine Familie im Hintergrund ist, wird sich meiner Kenntnis für immer entziehen. Klar Risiken gibt es überall, aber in diesem Beruf um so mehr. Eine andere schöne Doku zu dem Thema ist die über Christopher Anderson.

Daido Moriyama

Daidō Moriyama (jap. 森山 大道, Moriyama Daidō; * 10. Oktober 1938 in Ikeda, Präfektur Ōsaka) ist einer der wichtigen japanischen Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu Hiroshi Sugimoto ist er in Japan geblieben und dort mit seinen Bildern berühmt geworden.
Weiterlesen

Hiroshi Sugimoto

Nach dem Motto Lieblingsfotografen. Vielleicht sagt Dir der Name Hiroshi Sugimoto nichts, aber er ist einer der großen zeitgenössischen Kunstfotografen. Ein Japaner in New York, der sich mit seiner großen analogen Kamera einen Namen gemacht hat. (Wie auch Gregory Crewdson) Diese zwei Dokus, einmal gute 10 Minuten, einmal etwas über 45 Minuten, zeigen seine Gedanken hinter den Werken, seine Herangehensweise und gewähren ein paar Einblicke in sein Studio. Ein sehr interessanter und sympathischer Mensch mit einer entschleunigten Weise seine Kunstwerke zu schaffen. Großes Kino. Anschauen, entspannen und das Stativ auspacken. Zur Einstimmung eins seiner kleinen Zitate: “If I already have a vision, my work is almost done. The rest is a technical problem.”

Wer ist Hiroshi Sugimoto:

(jap. 杉本博司, Sugimoto Hiroshi, * 23. Februar 1948 in Tokio, Japan) ist ein japanischer Fotograf, der in New York, USA, lebt und arbeitet.

Hiroshi Sugimoto studierte an der Saint Paul’s University in Tokio. Während seines Kunststudiums am Art Center College of Design in Los Angeles wurde er nachhaltig von den amerikanischen Kunstströmungen des Minimalismus und der Konzeptkunst (concept art) beeinflusst.

Er arbeitet ausschließlich im Medium der Schwarzweiß-Fotografie und nach dem Konzept der Serie, indem er die Idee einzelner Serien über längere Zeit konsequent verfolgt. Bisher stehen in seinem Schaffen die folgenden Werkgruppen im Vordergrund.

Serien des Künstler

  • „Dioramas“ (Dioramen)
  • „Wax Museums“ (Wachsfigurenmuseen, beide von 1976 an)
  • „Theaters“ (Kinos, ab 1978)
  • „Seascapes“ (Meeresansichten, ab 1980)
  • „Architecture“ (Architektur, ab 1997)

Werke von Hiroshi Sugimoto sind in vielen internationalen Sammlungen vertreten und werden in Fotografie- wie Kunstausstellungen präsentiert. Seine Arbeiten zählen zur Kunst.

Quelle für die Eckdaten? Good old Wikipedia.

Nehmen Renter Profifotografen Jobs weg? Brian Hampton Wildlife Fotograf [Video]

Natürlich nicht! Aber Brian Hampton war in einem früheren Leben CEO von mehreren Firmen und ist jetzt, nennen wir es mal Hauptberuflich Fotograf, aber irgendwie auch Rentner. Er verdient mit seinen Fotos allerdings kein Geld, sondern produziert fantastische Aufnahmen in den Wildlife-Fotohighlight-Regionen dieser Welt: Afrika, Island & den üblichen Verdächtigen wie Alaska oder den Everglades innerhalb der USA, die er anschließend in Fotobüchern sammelt und für einen guten Zweck verkauft. In seiner Laufbahn sind dadurch schon mehr als 100.000$ an Spenden zusammen gekommen. Für eins seiner Bücher sammelt er ca. 10.000 Fotos, die anschließend auf die besten 50 destilliert werden.

Was mich wieder zu der Frage führt, wie verdienen Wildlife-, Landschafts- und Naturfotografen eigentlich Ihr Geld?

Unglaublich schöne Travelfotografie mit dem iPhone von Kevin Russ [Video]

Kevin Russ | A Traveling Photographer from Maxwell Monty on Vimeo.

Landschaftsfotografen, die mit mehr als einem iPhone fotografieren hebt jetzt bitte mal die Hände. Kevin Russ reist aktuell durch die USA und macht Landschaftsfotos. Unglaubliche Settings einer scheinbar wilden Natur die immer wieder die Grenzen zur Zivilistation durchbricht. In diesem 7:30 Minuten. Anschauen. Staunen. Und einen wunderschönen Start in den Tag genießen.

Kevin Russ tumblr findet ihr hier, seinen flickr account dort, Lob könnt Ihr ihm bestimmt via twitter schicken oder Euch einfach seine Bilder bei instagram anschauen.

Fearless Jaleel King – Der Fotograf im Rollstuhl [Video]

Wenn Du mal wieder das Gefühl hast bei Dir läuft es nicht rund, Du aber noch laufen kannst und gesundheitlich sonst auch alles ganz O.K. ist, solltest Du Dir einmal dieses Video zu Gemühte führen. Jaleel King sitzt im Rollstuhl nachdem er als Kind von einem Nachbarn mit der Schrotflinte angeschossen wurde. Inzwischen ist er Fotograf und macht Dinge, die sich so manch anderer Mensch nicht traut. Jaleel fotografiert sogar Hochzeiten, was im Rollstuhl wohl nicht gerade einfach ist, wenn einem mal wieder die Familie im Weg steht. Ein Video das unter die Haut geht. Anschauen, inspirieren lassen und dann ganz wichtig: selbst was machen.

Das Alter spielt keine Rolle für gute Fotos – Steven Taylor [Video]

Manche Menschen sind jung & dumm, andere jung und erfolgreich. Steven Taylor gehört in die letzte Kategorie & gehört zu den erfolgreichsten jungen Fotografen Amerikas. In diesem Video sieht man ihn mit NAS & Common, zwei der ganz großen HipHoper der letzten Dekade. In seinem Portfolio finden sich die Musiker unserer Zeit, perfekt inszeniert. Seine. tumblr Account findet ihr hier. Anschauen & nicht mehr darüber nachdenken ob Ihr zu jung, oder zu alt seid, Hauptsache Ihr versteht es Euer Talent zu vermarkten, der Rest ist egal.