Farbkontraste – in Fotografie und Kunst

In der Malerei (Johannes Itten hat diese damals niedergeschrieben) gibt es 7 Kontraste, die natürlich auch in der Fotografie genutzt werden können. Einige dieser Kontraste sind mit der Kamera im Alltag nicht so leicht umzusetzen. Zum Beispiel der Simultankontrast oder der Farbe an sich Kontrast, da hier besondere Elemente gefunden werden müssen, die in der Natur nicht so häufig vorkommen. Andere Kontraste gehören zum Standardrepertoire, wie der Hell-Dunkel-Kontrast, der Kalt-Warm-Kontrast oder der Komplementärkontrast. Auf jeden Fall sind Kontraste eine tolle Übung um Fotografieren zu lernen und etwas weg von der technischen Fotografie, mehr zum Sehen und der kreativen Gestaltung zu kommen.

Hell-Dunkel-Kontrast

Hell-Dunkel-Kontrast
Der Hell-Dunkel-Kontrast kommt sowohl bei den häufig als unbunt bezeichneten Farben Schwarz, Weiß und Grau als auch bei den Buntfarben vor. Man bezeichnet damit den Kontrast, der durch die unterschiedliche Farbhelligkeit zweier Farben entsteht. Wie Du in diesem Foto siehst, leuchtet der hier portraitierte Kämpfer Nicolas Renier förmlich vor dem schwarzen Hintergrund.

Kalt-Warm-Kontrast

Kalt Warm Kontrast
Der Kalt-Warm-Kontrast bezeichnet die unterschiedliche Empfindung von Menschen beim Anblick von Farben und die Verwendung dieses Kontrastes als Stilmittel. Auf dem Beispielfoto siehst Du, dass die blaue Farbe des unscharfen Weges Dich ein bisschen frösteln lässt, sich das Foto aber im oberen Teil direkt wieder aufwärmt. Da die blaue Farbe aber das Bild dominiert, hat es insgesamt ein etwas kälteres Gefühl.

Farbe an sich Kontrast

Der Farbe-an-sich-Kontrast wird auch Farbton-Kontrast genannt, da hier die Farbe in dem Ton Ihrer stärksten Leuchtkraft verwendet werden. Dieser Kontrast wird zum Beispiel für Warnschilder verwendet, oder um die Aufmerksamkeit besonders stark zu lenken. Unterschiedliche Farben haben eine unterschiedliche Leuchtkraft. Die intensivsten Farbe-an-sich-Kontraste werden mit ungetrübten Farben wie Primärfarben, Sekundärfarben oder Spektralfarben erreicht. Werden die Farben gebrochen, also Tertiärfarben verwendet, nimmt die Kontrastwirkung ab.

Qualitätskontrast

Der Qualitätskontrast, auch Intensitätskontrast genannt, ist ein Kontrast, der zwischen gesättigten, leuchtenden Farben und stumpfen, trüben und gebrochenen Farben entsteht, also durch Unterschiede in der Farbqualität, nicht durch Unterschiede bezüglich der Flächenanteile, wie der Quantitätskontrast. In der Perspektive entspricht er der Luftperspektive.

Quantitätskontrast

Der Quantitätskontrast, auch Mengenkontrast genannt, beruht, im Unterschied zum Qualitätskontrast, auf der Gegenüberstellung verschieden großer Farbflächen. Wenn diese in bestimmten Verhältnissen vorliegen, ist die optische Wirkung der Farben gleich intensiv und wird daher als harmonisch empfunden. Dabei ist die Wirkungskraft einer Farbe erstens von ihrer Leuchtkraft und zweitens ihrer Fleckengröße abhängig. Beispielsweise entspricht ein Teil Orange zwei Teilen Blau und ein Teil Gelb etwa 3 Teilen Violett. Rot und Grün entsprechen sich in gleichen Anteilen. Diese harmonischen Quantitäten ergeben statisch ruhige Wirkungen. Somit wird der Quantitätskontrast durch die Verwendung der harmonischen Farbmengen neutralisiert. Der Quantitätskontrast ist im eigentlichen Sinn ein Proportionskontrast.

Komplementärkontrast

Beispiel Komplementärkontrast

Komplementärkontrast Beispiel – Foto Johannes Plenio

Der Komplementärkontrast ist der subjektive Kontrast, der zwischen zwei komplementären Farben entsteht. Komplementäre Lichtfarben löschen sich gegenseitig aus, wenn sie gemischt werden. Sie ergeben in ihrer Mischung ein neutrales Grauschwarz. Ein bekanntes Beispiel sind rote Haare vor grünem Hintergrund.

Komplementäre Farbpaare sind:

  • Gelb und Violett
  • Blau und Orange
  • Rot und Grün

Simultankontrast/Sukzessivkontrast

Simultankontrast ist eine von bestimmten primären Pigmentpaaren gleichzeitig (simultan) ausgelöste Kontraststeigerung der empfundenen Farbintensität. Kurz und verständlich: Ein und dieselbe Farbe wirkt unterschiedlich, z.B. vor einem dunklen Hintergrund heller und vor einem hellen Hintergrund dunkler, auch verändert sich die Farbintensität und eine Farbe wirkt farbiger oder unbunter. Länger, wo und warum das so ist:
Die Farbwirkung nebeneinandergesetzter ungemischter Pigmente ist also stärker als die Farbe der einzeln dargebotenen oder gar gemischten Pigmente. Physikalisch identische Reizursachen können in Abhängigkeit vom Kontext unterschiedliche Wahrnehmungen auslösen. Sukzessivkontraste (auch Nacheffekte oder Nachbilder) bei der Farbwahrnehmung entstehen durch die Anpassung des Auges gegenüber bestimmten Lichtreizen der Netzhautrezeptoren. Dabei verbrauchen sich die Pigmente für eine der drei Grundfarben, der das Auge für längere Zeit ausgesetzt ist, so dass die neuronale Reaktion immer schwächer wird. Durch diesen Umstand befindet sich das entsprechende Komplementärfarbensystem nicht mehr im Gleichgewicht, was zur Folge hat, dass die Gegenfarbe des ursprünglichen Reizes erscheint.

Chromatische Aberrationen

Chromatische Aberrationen

Chromatische Aberrationen werden auch Farbsäume genannt. Sie sind Abbildungsfehler von Objektiven, die durch die Qualität des Objektivs, die Einstellung der Blende und die Lichtverhältnisse sichtbar werden. In der Regel handelt es sich dabei um verfärbungen die im Bild an Schwachstellen des Objektiv sichtbar werden. Je besser die Qualität des Objektiv (und oft auch je neuer/teurer es ist), umso weniger treten diese Fehler auf. Nanovergütung und optimierte Produktionsprozesse lösen diese Probleme sehr gut, manchmal auch Objektivfilter.

Wie Du chromatische Aberrationen erkennst

Du siehst diese Fehler vor allem an farbigen Rändern bei Umrissen zwischen einem dunklen Motiv und einem hellen Hintergrund – insbesondere im Gegenlicht. Alte 50mm Objektive auf spiegellosen Systemkameras sind hier besonders anfällig. Die Farbränder sind meist blau violett, grün, gelb oder rot, je nachdem was für ein Objektiv Du benutzt.

Farblängsfehler sind auch chromatische Aberrationen, werden allerdings nicht durch Licht, sondern durch Schärfebereiche ausgelöst, oft bei bestimmten Blendeneinstellungen die entweder besonders weit geöffnet, oder besonders weit geschlossen sind. Sie können sich somit negativ auf die Unschärfebereiche des Bildes aus und zeichnen oft unschöne Farbsäume.

Chromatische Aberrationen vermeiden

Der erste Schritt ist es mit dem Objektiv etwas abzublenden, also nicht die weit geöffneteste Blende zu benutzen, sondern sie etwas zu schließen. Mir sind chromatische Aberrationen in 95% der Fälle egal – es gibt Situationen da nerven sie, aber wenn Du Dein Objektiv kennst, gehst Du diesen Situationen aus dem Weg, oder benutzt in dem Moment einfach ein anderes. In den meisten Fällen wird dieser Fehler wahrgenommen, wenn Du viel zu viel Wert auf Technik legst und zu wenig Wert auf Bildwirkung. Für alle anderen hat er oft sogar noch einen gewissen Retrocharme, da das Bild nicht perfekt ist, zumindest wenn es im Gegensatz zu dem Beitragsbild eine sinnige Bildidee hat.

Chromatische Aberrationen entfernen

Wenn Dich die chromatischen Aberrationen auf deinen Bildern stark stören, kannst Du sie am Computer relativ leicht korrigieren. Mit Lightroom, Photoshop oder ACDSee und den meisten anderen Bildbearbeitungsprogrammen für Fotografen ist es leicht diese mit einer automatischen Funktion oder ein paar Handkniffen zu entfernen. Hier ein Beispiel Tutorial zum entfernen von Farbsaumfehlern:

Urlaubsfoto Ideen – 12 Tricks für kreative Urlaubsfotos

Urlaubsfoto Ideen

Urlaubsfotos. Tolle Location, keine kreative Idee – was kannst Du jetzt machen, wenn es mal mehr sein soll als geknipse? An jeder Stelle gibt es tolle Fotomotive – und auch Du willst Deiner Kreativität freien Lauf lassen. Als erstes finde heraus, was für ein Typ Fotograf Du bist. Ein paar Beispiele dafür sind:

  • Postkartenfotograf
  • Streetfotograf
  • Detailfotograf
  • Landschaftsfotograf
  • Architekturfotograf
  • Menschenfotograf
  • Schnappschussfotograf
  • Nachtfotograf

Wenn Du Dir über Deine Lieblingsmotive klargeworden bist, kannst Du besser planen was für Fotos Du gerne machen möchtest und welche Kamera samt Equipment Dir am meisten Freude macht. Für die Streetfotografie reicht vermutlich eine einfache Schnappschusskamera, vielleicht auch ein Premiummodell wie die Ricoh GR oder eine Fuji X100f. Für die Landschaftsfotografie wünscht Du Dir vielleicht eher ein Stativ, nen Graufilter und ein Superweitwinkel.

Urlaubsfoto Ideen auf Reisen

Urlaubsfoto Ideen

Hier sind 12 Ideen, die Du spontan oder mit etwas Planung umsetzen kannst:

Keine Vorbeitung brauchst Du, wenn Du besonders schöne Landschaftsfotos machen möchtest, hierzu musst Du Dir nur einen Wecker stellen und früh aufstehen, um bei Sonnenaufgang Fotos(1) zu machen, oder Du gehst Abends noch einmal zur blauen Stunde los(2), also zum Sonnenuntergang. Je nach Jahreszeit und Zeitzone ist dies unterschiedlich anstrengend 🙂

Bei rotem Himmel kannst Du auch mit dem kreativen Weißabgleich(3) spielen – und Deinen Weißabgleich auf Kunstlicht stellen – die Farben werden sich von einem Rot in ein Violett verwandeln.

Wenn Du schon am Strand bist, kannst Du gleich auch Personenfotos machen und mit der Perspektive und optischen Täuschungen spielen(4) – ein immer wieder gerne genommenes Motiv ist es die untergehende Sonne in der Hand zu halten. Hierbei musst Du einfach ein bisschen mit der Belichtung spielen, da es sich dabei um Gegenlichtaufnahmen handelt und die Person schnell zu dunkel im Vergleich zum Hintergrund wird. Andere typische Perspektivenspielfotos sind zum Beispiel den schiefen Turm von Pisa stützen.

Im Urlaub bietet es sich auch an nicht zu viele Gegenstände mit nach Hause zu schleppen, sondern lieber Sammlungen mit Fotos zu dokumentieren und ein paar Stillleben aufzunehmen(5): die Muscheln am Strand, besondere Federn und andere Fundstücke.

Ein weiteres beliebtes Motiv ist es Einheimische zu fotografieren(6). Glasbläser in Venedig, Straßenmusiker, etc. über die Rechtslage der Streetfotografie gibt es nicht viel zu diskutieren (eigentlich nicht legal) – und wie Du die Fotos von den Menschen machst un Dir die Einwilligung holst liegt in Deiner Hand.

Urlaubsfoto Ideen für den Abend

Perspektivwechsel(7) sind eine tolle Art typische Orte anders festzuhalten. Leg Dich einfach mal auf den Boden und bringe diesen direkt mit in die Landschaft anstatt die Kamera auf das Stativ zu stellen oder vor das Auge zu halten. Oder beweg Dich über das Motiv – mit Seilbahn, Helikopter oder vom Dach des Wolkenkratzer.

Die Wege festhalten(8), auf denen Du gehst: Straßenschilder, markante Orte, etc. Oft beschränken wir uns auf die typischen Sehenswürdigkeiten – dabei ist der Weg dorthin viel interessanter und oft auch anstrengender zu bewältigen.

Und wenn Du Dich im Minimalismus üben möchtest, lass einen Gegenstand mitreisen(9) anstatt immer wieder neue Erinnerungen zu kaufen die Zuhause staub ansammeln. Ein Teddy für die Kinder, eine Erinnerungsstück von Zuhause, oder was auch immer Dir einfällt.

Einen eigenen Rahmen machen.(10) Eine Rahmung ist eine typische Technik, um das Motiv in Deinem Bild zu betonen. Einen Rahmen den Du vor die Kamera hältst, kann sehr klein sein und ist ein spannender Weg interessantere und ungewöhnliche Fotos zu machen, bei denen Du den Blick des Betrachters aktiv lenkst.

Langzeitbelichtungen am Tag

Langzeitbelichtungen am Tag(11) ausprobieren, um einfach mal all die Personen von den belebten Plätzen verschwinden zu lassen, oder um mehr Bewegung darzustellen. Du brauchst dafür einen ND-Filter und ein Stativ, mit dem Du die Belichtungszeit in den Sekundenbereich verlängerst, damit die Personen von den Bildern verschwinden.

Spiegelungen(12) sind ein toller Weg um mehr Tiefe und eine neue Ebene in Deine Bilder zu bringen. Du kannst Spiegelungen mit einem Polfilter reduzieren, oder verstärken.

Tipps für Urlaubsfotos

Tipps für Urlaubsfotos

Am Sandstrand, unter Palmen und am azurblaues Meer sammeln wir angenehme Erlebnisse in den schönsten Wochen des Jahres. Gut fotografierte Urlaubsfotos fangen die Ferienstimmung ein und sorgen dafür, dass die Erinnerung an schöne Stunden lange im Gedächtnis bleibt. Mit diesen praktischen Fototipps werden Fotos am Strand und Fotos auf Städtereisen zu unverwechselbaren Erinnerungen.

Fotos am Strand – spannende Action

Ein schöner Sandstrand ist ein schönes Fotomotiv. Spannender wird es, wenn “Action” mit auf das Bild kommt. Kinder, die am Strand spielen, der Hund, der am Wasser begeistert dem Ball hinterher jagt oder Menschen, die schwimmen oder tauchen bringen Leben in das Ferienfoto. Bei der Verwendung eines Weitwinkelobjektivs und einer kurzen Belichtungszeit wird die Bewegung nahezu eingefroren. Bewegung wirkt auf Fotos lebendiger, aber für Mitzieher ist es ohne einen ND-Filter im Sommer in der Regel viel zu hell. Hartes Licht ist schwer zu meistern – und zwischen elf und drei haben Fotografen frei. Deshalb entstehen am Strand oft ungeliebte Schlagschatten unter den Augen. Bei der Portraitfotografie ist es nicht verkehrt darauf zu achten, dass Du die harten Schatten im Gesicht aufhellst. Mit einem Faltreflektor lassen sich ungünstige Schatten reduzieren, aber den haben wir in der Regel im Urlaub ja nicht in der Reisetasche (für Aufträge natürlich schon). Deshalb solltest Du lieber auf die Uhrzeit und Richtung des Lichts achten um Dein Model gut aussehen zu lassen.

Die Urlaubsfotografie soll Urlaubsatmosphäre vermitteln und andere an den Erlebnissen teilhaben lassen. Wichtige Motive sollen daher im Vordergrund stehen. Der erste Tauchgang oder die Schnupperstunde beim Tennis sind Erinnerungen, die es festzuhalten gilt. Wenn Du den Sportler im Fokus hast und den Blick lenken willst, dann reicht schon ein Bild mit dem Tennisschläger in der Hand. Um die Unschärfe zu erreichen, wird das Bild mit Hilfe der Teleeinstellung aus der Entfernung aufgenommen und zusätzlich die Blende weit geöffnet. Im Mittelpunkt steht dabei das strahlende Gesicht des zukünftigen Tennis-As. Oder Du begleitest die Action und macht einige Momentaufnahmen, in der Du die Bewegung festhälst. Entweder mit kurzer Belichtungszeit, oder mit Mitziehern.

Mit dem Fernauslöser fotografieren

Wer mit der Familie in den Urlaub fährt, möchte sich gemeinsam mit seinen Lieben in schöner Umgebung ablichten lassen. Dabei ist es unpraktisch, wenn immer eine Person auf dem Bild fehlt, weil sie die Fotos knipst. Mit einem Fernauslöser lässt sich das Problem auf einfache Weise lösen. Da nicht jede Kamera damit ausgerüstet ist, kann auch der herkömmliche Selbstauslöser verwendet werden, um die Urlaubserlebnisse der ganzen Familie auf das Foto zu bannen.

Fotos bei Sonnenuntergang

Ebenso wichtig wie das Motiv – die richtige Zeit zum Fotografieren

Mit einer guten Fotokamera entstehen rund um die Uhr schöne Bilder. Wer gern Strandszenen fotografiert, sollte daran denken, dass in südlichen Regionen die Sonne um die Mittagszeit fast senkrecht am Himmel steht. Dadurch entstehen Schatten auf Gesichtern, während die Sonneneinstrahlung für ein sehr hartes Licht sorgt. Für Strandfotos ist das Licht morgens und abends wesentlich günstiger. Wer fotografieren lernen möchte, erfährt dabei, dass in der Zeit kurz vor oder nach Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ideale Lichtverhältnisse herrschen. Das Licht erscheint weicher und die Fotos wirken frischer. Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge sind vor allem am Meer ebenfalls interessante Fotomotive. Dabei gilt es zu bedenken, dass für die Aufnahme der strahlenden Sonne eine kurze Belichtungszeit ausreicht.

Auf die richtige Perspektive kommt es an

Die Reisefotografie unterscheidet sich nicht wesentlich von anderen Fotografierarten. Sollen spannende Ferienerlebnisse im Bild festgehalten werden, wird einfach die Perspektive gewechselt. Während die meisten Fotos im Stehen aufgenommen werden, lohnt es sich, für ein interessantes Fotomotiv auch einmal in die Knie zu gehen oder sich gar auf den Boden zu legen. Aus der Froschperspektive aufgenommen, zeigen Fotos auch Strände, Familie oder Sehenswürdigkeiten aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Touristenfotos und Fotos in der Stadt werden meist vor bekannten Sehenswürdigkeiten, Museen oder Kirchen und Palästen aufgenommen. Entgegen der Meinung, dass die Sonne sich dabei immer hinter der Kamera befinden sollte, sind Fotos, die mit Gegenlicht aufgenommen werden, häufig besonders interessant, wenn die Form und Struktur des Bildes aufgenommen werden kann. Auch eignet sich ein Graufilter und Stativ um die Belichtungszeit zu verlängern und störende Touristen ohne Gewalt aus dem Foto verschwinden zu lassen.

Wichtig beim Fotografieren: die Lichtverhältnisse

Beim Fotografieren lernen spielen die Lichtverhältnisse eine besondere Rolle, denn Licht kann sowohl hart als auch weich sein. Hartes Licht ensteht durch eine kleine Lichtquelle, weiches Licht durch eine große Lichtquelle. Der Fokus des Betrachters wird ebenfalls von der Schärfe oder Unschärfe eines Bildes gelenkt. Deshalb sollte das Hauptmotiv scharf zu sehen sein, denn es steht bei der Betrachtung im Mittelpunkt. Unscharfe Bereiche bleiben dabei oft im Hintergrund. Bei einem unscharfen Hintergrund steht die Person, die sich im Vordergrund befindet, im Mittelpunkt. Die richtige Balance zu finden ist eine Kunst, denn Du lenkst den Blick des Betrachters: Zu viele Elemente und wir wissen oft nicht wo wir hinschauen sollen – zu wenig Elemente und der Inhalt des Bildes kann verloren gehen. Je mehr Elemente Du auf ein Bild bringst, umso schwerer wird der Bildaufbau.

Im richtigen Moment fotografieren

Vor allem beim Fotografieren interessanter Sehenswürdigkeiten wie Palästen oder anderen berühmten Gebäuden heißt es, im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken, wenn keine Passanten den Weg durchkreuzen. Geduld ist ebenfalls gefragt, wenn Motive, die sich bewegen, auf ein Foto gebannt werden sollen. Der Besuch im Zoo, die Krokodile der Alligatorfarm, oder das Pferd beim Ausritt am Strand stellen die Geduld des Fotografen auf die Probe. Wer sich dabei Zeit lässt und in Ruhe fotografiert wird mit lebendigen, originellen Fotos belohnt.

RAW oder JPEG? Welches Aufnahmeformat?

RAW oder JPEG

RAW oder JPEG

Typische Frage: Welches Aufnahmeformat ist eigentlich besser? Wenn Du ein Profi bist, ist dies eine Streitantwort, denn entweder Dir ist RAW total wichtig, Du hast ein Shirt “I shoot RAW”, oder es ist Dir egal, da Dir Dogmen und Fotoreligion nicht viel bedeuten.

Die Kurzantwort, wenn Du Dich gerade mit den Grundlagen der Fotografie beschäftigst, nimm am besten beides auf, außer Du bearbeitest jedes Deiner Bilder nach, dann kannst Du auch ruhig nur RAW verwenden.

Was ist der Unterschied zwischen RAW und JPEG?

Grundsätzlich gilt, wenn Du früher fotografiert hast, lag ein Film in Deiner Kamera. Dieser Film wäre die heutige RAW-Datei. Diesen Film hast Du vielleicht selbst entwickelt. Dieses eigene Fotolabor ist die heutige Bildbearbeitung mit Lightroom, Photoshop, ACDSee,… Oft wurde der Film aber auch einfach in eine Tüte gesteckt und in ein Labor geschickt. Die Bilder, die Du damals aus dem Laden abgeholt hast, das sind die JPEG-Aufnahmen. Die Qualität ist von Labor zu Labor unterschiedlich, hängt vom Papier ab und was Du vorher mit Deiner Kamera geleistet hast. (Außer das die Fotos heute leichter zu drucken sind, als wenn der Film verloren ist)

Wenn Du nun nur in JPG fotografierst, dann fehlen Dir erstmal alle Rohdaten. Dies kann Dir egal sein – sollte es aber nicht, denn vielleicht willst Du irgendwann in der Zunkunft doch mal mehr aus Deinen Bildern rausholen, oder es gibt neue Techniken und Programme, die noch mehr leisten. Wer weiß. Die Chance verspielst Du, wenn Du nicht zumindest RAW+JPEG aufnimmst.

Heute ist der Sensor wie ein Film, nur Du kannst ihn nicht austauschen. Früher hast Du Dir den Film gekauft, der Dir von den Farben und der Körnigkeit gefallen hat. Die Kamera war egal und Du konntest immer die gleichen Farben haben, egal welchen Kamerabody Du benutzt hast. Heute kaufst Du Dir die Kamera, deren Farben und Aufnahmen Dir gefallen. So waren die Farben von der Canon 5D Mark II oder der Sony A700 ziemlich besonders, schon wenn sie OOC (Out of Cam, also direkt aus der Kamera) waren. Wenn Du solch eine Kamera für Dich findest, dann fotografierst Du wahrscheinlich auch direkt im JPEG.

Lohnt sich RAW?

Was ist RAW überhaupt? RAW ist mehr Arbeit, denn RAW muss immer erst entwickelt werden, ehe Du es weiterverarbeiten kannst. Du kannst damit aber auch in der Regel mehr aus Deinen Bildern rausholen, zum Beispiel wenn es um den Dynamikumfang oder auch einfach nur die Veränderung des Weißabgleichs geht, da alle Bilddaten erhalten bleiben und weniger Veränderungen von Deiner Kamera an dem Bild vorgenommen werden. Aber vielleicht willst Du ja gerade den Look Deiner Kamera? RAW-Dateien sind in der Regel wesentlich größer – je nach Megapixelzahl kommen da schnell 25 MB pro Bild zusammen. Wenn Dir Speicher egal ist – was spricht dageben? Denke immer daran, RAW-Dateien müssen zuerst nachbearbeitet werden. Keine Lust noch länger vorm Rechner zu sitzen – dann nimm in JPEG auf.

Wann in RAW aufnehmen?

RAW ist das Rohdatenformat Deiner Kamera, also ehe irgendetwas von ihr gekocht, gebraten oder gebacken wird und Dir ein reduziertes/von der Kamera optimiertes Bild geliefert wird. RAW ist eigentlich ziemlich gut, nur wie schon gesagt arbeitsintensiv – und ob sich dies für Dich lohnt hängt stark davon ab, ob Du damit Dein Geld verdienst und/oder gerne vor dem Computer sitzt. Du kannst viele Workflows auch automatisieren, aber davon ein anderes Mal mehr. RAW eignet sich sehr gut für:

  • Langzeitbelichtungen und Nachtaufnahmen – die Aufnahmen wirst Du wahrscheinlich alle bearbeiten wollen, geh hier auf Nummer sicher.
  • Wenn Dir Speicherplatz egal ist, denn RAW verbraucht wenn Du viel fotografierst viel Platz auf Deinen Festplatten und muss gesichert werden.
  • Wenn Du jedes Foto am Rechner nachbearbeitest, denn gerade die Nachbearbeitungsmöglichkeiten machen RAW so attraktiv.
  • Wenn Du professionell Fotografierst und einen Beweis möchtest, dass die Aufnahmen von Dir stammen, wenn die Kunden nur die JPEG erhalten.

Wie in der Fotografie üblich gibt es kein klares richtig oder falsch. Es gibt best practices, aber wie Du es am Ende des Tages handhabts musst Du entscheiden. RAW+JPEG mit einer selektiven Bearbeitung einzelner Fotos ist ein guter Anfang.

Catherine Hall über das erschaffen fotografischer Momente [video]

Google ist schon eine nette Firma, die Jungs haben soviel Geld, sie können sich einfach mal jeden Menschen einladen der ihnen einen Vortrag hält. Kostenpunkt egal. So lassen sie alle möglichen wichtigen Menschen bei sich sprechen. Von Ryan Reynolds, Malcom Gladwell, Lady Gaga, etc. Der Kanal lohnt sich auf jeden Fall.

Catherine Hall ist dabei wahrscheinlich noch verhältnismäßig günstig – schließlich ist sie nur Fotografin. Google hatte es sich vor einiger Zeit mal richtig gut gehen lassen und lauter Fotografen eingeladen um Vorträge zu halten – was uns zugute kommt, denn wir können die schönen Vorträge genießen und ein bisschen aus dem amerikanischen Markt lernen, der hier in Deutschland und Europa nie zu 100% übertragbar ist, aber eine Vorreiterfunktion hat.

Catherine Hall spricht in diesem Vortrag über das Erschaffen von fotografischen Momenten. Spannend. Es gibt viele gute Vorträge zur Fotografie, dem Leben als Fotograf und der Chance die sich dadurch ergibt. Wenn Du es noch nicht gemacht hast, der Vortrag von Joe McNalley lohnt sich, genau wie der von Ed Kashi über den Schmelztigel Marseille.

Gregory Crewdson

Gregory Crewdson

Gregory Crewdson

Gregory Crewdson (* 26. September 1962 in Brooklyn) ist einer meiner Lieblingsfotografen (wie z.B. auch Hiroshi Sugimoto). Seine Werke sind surreale Traumwelten, die den Moment der Zeit stillstehen lassen und Raum für eigene Interpretation lassen. Die Set-Ups sind der Wahnsinn und seine künstlerischen Werke verkaufen sich für viel Geld – was bei Produktionskosten von zum Teil mehreren 100.000$ – wahrscheinlich noch zu günstig ist. Die niedrigen Auflagen tun ihr übriges. Lustig ist, dass er als junger Mann mit der Punk-Rock-Gruppe The Speedies den Hit Let Me Take Your Photo machte. Einer der Gründe, warum Crewdson Fotograf wurde – und ein Song, der immer wieder von Firmen zur Werbung für Fotoprodukte verwendet wird. Er studierte bei Tod Papageorge.

Crewdson inszeniert seine Fotos mit einem Belichtungs- und Castingaufwand, der sonst nur für Hollywood-Filme betrieben wird – und noch mehr. Die Setdesigner berichten davon, dass ihm jedes Detail wichtig ist, da es nicht wie im Film viele Frames gibt, sondern nur den einen Frame, das Foto. Er arbeitet analog – allerdings werden die Bilder hinterher aus den besten Aufnahmen zusammengesetzt. Hier zählt das Motto weniger ist mehr.

Zurzeit lehrt er an der Yale School of Arts. Wegen des hohen Inszenierungsaufwandes besteht sein Werk nur aus einer relativ geringen Anzahl von Fotografien. Einen schönen Überblick gibt dieses Buch [Amazon Link] über sein Schaffen – leider sind die Werke aber verglichen mit den Drucken im Fotobuch sehr klein, was etwas von der beeindruckenden Wirkung raubt.

Der Film “Brief Encounters [Amazon Link]” ist eine Hommage an seine Beneath the Roses Serie und bietet unglaublich viele Eindrücke und Einblicke in sein Schaffen. Ein Künstler, dessen Werk noch viel zu unentdeckt ist.

Gregory Crewdson Video

In diesem kleinen Video und kostenlosen Video vom RSRV-Channel kannst Du Dir ganz entspannt 30 Minuten seine Arbeitsweise anschauen. Kein Bokeh, keine Gegenlichtaufnahmen, nur wunderbar melancholisches Storytelling.

Was ist der Dynamikumfang?

Was ist Dynamikumfang

Ein Foto/eine Lichtsituation hat eine hellste und eine dunkelste Stelle. Alles was zwischen der hellsten und dunkelsten Stelle liegt wird in der Fotografie Kontrastumfang genannt. Die Helligkeitsunterschiede, die Deine Kamera aufnehmen kann, sind der Dynamikumfang. Je nach Lichtsituation kannst Du eine Umgebung vorfinden, bei der es einen Kontrastumfang von ca. 20-25 Blendenstufen gibt. Bei anderen Aufnahmetechniken/Gegebenheiten hingegen hast Du nur sehr wenige Blendenstufen: Eine High-Key Aufnahme hat hierbei einen Dynamikbereich, der sich in den hellen Bereichen abspielt, eine Low-Key Aufnahme einen Dynamikbereich der sich in den dunkelen Bereichen abspielt. Typische Situationen sind z.B. Nebelaufnahmen, oder Portraits vor einem reinweißen Hintergrund.

Der Sensor einer digitalen Kamera ist im Dynamikumfang, im Gegensatz zum Auge, stärker beschränkt, denn er passt sich nicht der Situation an, sondern macht eine “Momentaufnahme”. Übersteigt der Kontrastumfang den Dynamikumfang verlieren sich die Details der Höhen und Tiefen der Lichter im Schwarz/Weiß. Ein Bild ist nicht mehr voll durchgezeichnet und wird in diesen Bereichen strukturlos. Unser Auge passt sich immer der Lichtsituation an und verändert den Dynamikumfang der Anforderung entsprechend. Sich komplett an den Kontrastumfang einer Situation anzupassen schafft selbst unser Auge nicht immer. Wenn Du aus der Sonne in einen Tunnel fährst, merkst Du dies besonders, denn am Anfang ist alles dunkel, bis sich Deine Augen an die Situation gewöhnt haben. Unser Auge hat zwischen 14-20 Blendenstufen. Um ein Foto über einen größeren Dynamikbereich aufzunehmen, musst Du mehrere Aufnahmen machen.

Der Bildsensor verarbeitet die Bildinformationen, die bei einer Aufnahme entstehen. Hierbei wird von Dynamikumfang gesprochen. Der Dynamikumfang ist sehr stark von der Qualität Deiner Kamera abhängig, so wurde z.B. die Nikon D800 nach ihrem Erscheinen für Ihren besonderen Dynamikumfang in den Schattenbereichen gelobt, der vorher nur von Mittelformatkameras wie von Pentax oder Phase1 bekannt war. Gute Kameras haben in der Regel einen Dynamikumfang von 8-14 Blendenstufen. Dieser lässt sich in der Kamera nicht wirklich ohne Qualitätsverluste vergrößern, sondern eher in der Nachbearbeitung bis zu einem gewissen Grad verändern. Die Sony a3000, a6000, a5100, A7R A7s, A7 and A7II haben z.B. eine DRO, also digitale Range-Optimization von 5 Blendenstufen, was zu ziemlich unnatürlichen Bildern (und zum Teil starken Bildrauschen) führt.

Dynamikumfang künstlich erhöhen

Dynamikumfang künstlich erhöhen

Dynamikumfang von Fotos erhöhen

Der Dynamikumfang einer Aufnahme kann auf mehrere Arten erhöht werden. JPG haben hierbei in der Regel ein geringeres Optimierungspotential als eine RAW-Aufnahme. Eine Art die Dynamik zu erhöhen ist durch die digitale Nachbearbeitung und ein Verstellen der Lichtregler in Lightroom, ACDSee oder einem anderen Programm das sich wie eine digitale Dunkelkammer verhält. Dies ist allerdings auf das beschränkt, was Deine Kamera aufgenommen hat.
Du kannst noch mehr Dynamikumfang erreichen, indem Du mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen machst, die Du hinterher am Computer zusammführst. Hierzu brauchst Du ein Stativ und am Ende nennt sich das Ganze HDR (High Dynamic Range). Der eigentliche Prozess um die Dynamik zu erhöhen wird als DRI (Dynamic Range Increasement) bezeichnet.

Wann ist eine Erhöhung des Dynamikumfangs sinnvoll?

Jetzt zum wichtigen Punkt: wann machen? Die wenigsten Bilder profitieren von einer Erhöhung des Dynamikumfangs im vollen Spektrum (wie auch das Beispielbild im Artikel), also dem HDR. Meist sind dies Landschaftsaufnahmen, aber auch hier ist weniger in der Regel mehr. Der Dynamikumfang sollte in der Regel nicht über das gesamte Bild erhöht werden, da gerade dunkele und helle Partien den Blick auf die wichtigen Stellen des Bildes lenken – also das klassische Spiel mit Licht, das Fotografen schon seit über einem Jahrhundert betreiben. Die Theorie ist, dass für einen guten Druck die Lichter nicht ausbrennen und die Tiefen nicht absaufen sollten. Dies kann Dir bei einer schlechten digitalen Nachbearbeitung, oder Gegenlichtaufnahme, schnell passieren. Hierbei gilt es wie bei allem anderen auch ein Fingerspitzengefühl für den “richtigen” Einsatz zu bekommen. Richtig, es gibt kein richtig und kein falsch – außer bei HDR, da vielleicht schon. 😉 Dein Ziel ist es den Blick des Betrachters zu lenken, sei es durch Unschärfe, Licht, Isolation, Symmetrie oder Bildaufbau. Wenn Dein ganzen Bild komplett scharf und durchbelichtet ist, wird es schwer einen Fokus zu finden. Dies ist nur für sehr großformatige Drucke zu empfehlen, bei denen der Blick schweifen kann.

Für alle die es technischer mögen: https://de.wikipedia.org/wiki/Dynamikumfang

Kostenlose Fotos – Fluch oder Segen? Markus Spiske im Interview

Markus Spiske - Kostenlose Fotos - Fluch oder Segen

Kostenlose Fotos – vielen sind sie ein Graus, andere verdienen damit Geld. Wieder andere verschenken Ihre überschüssigen Fotos anstatt sie auf der Festplatte verstauben zu lassen. Markus Spiske ist Designer & Fotograf aus Franken und seit einigen Jahren produziert er (kostenlose) Stockfotos. Über seine Erfahrungen in der Branche, seine Herangehensweise und warum er einen Teil seiner Fotos “verschenkt” erfährst Du in diesem Interview.

Hallo Markus, wer bist Du? Ein kurzer (Ab-)Satz über Dich und Dein Leben mit der Fotografie, für alle die Dich nicht kennen!
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Outdoor- und Abenteuerfotografie – Sebastian Wahlhütter im Interview

Sebastian Wahlhuetter Interview

Sebastian Wahlhütters Bilder begeistern. Eindrucksvolle Landschaften – und Action mit genau dem richtigen Timing und Auge für den Moment. Der junge Wiener hat in kürzester Zeit dafür gesorgt, dass sein perfektes Portfolio die richtigen Kunden anspricht. Heute hat er uns im Interview Rede und Antwort gestanden wie er zur Fotografie gekommen ist, was die Outdoor- und Abenteuerfotografie ausmacht und welche Tipps er für Fotografen hat.
Mehr seiner Arbeiten findest Du auf seiner Seite, oder in den sozialen Netzen bei: 500px, facebook, instagram. Es war uns eine Freude, viel Spaß mit dem Interview.

Hallo Sebastian, wer bist Du? Ein kurzer (Ab-)Satz über Dich und Dein Leben mit der Fotografie, für alle die Dich nicht kennen!
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