Pareto für Fotografen

Pareto Prinzip in der Fotografie

Es gibt eine Regel, über die nicht viel gesprochen wird:

Zeige Deine besten Bilder und lerne aus Deinen schlechten Fotos.

Das Pareto Prinzip

Pareto besagt das 80% von allem Mist sind und 20% den guten Kern ausmachen, irgendwie. Hier ein paar Anwendungsbeispiele von Pareto:

  • 20% der Reichen halten 80% des Vermögens (inzwischen eher 5%)
  • Die letzten 20% der Arbeit kosten Dich 80% der Zeit
  • 80 % des Umsatzes werden meist mit 20 % der Produkte erzielt.
  • 80 % des Umsatzes werden oft von 20 % der Kunden erzielt.
  • 80 % der Anrufe führt man mit 20 % seiner gespeicherten Kontakte
  • 80% Deiner Fotos sind “Mist”.

Pareto 20%

Fotos nach dem Pareto Prinzip bearbeiten

Diese “80% Mist” solltest Du nicht zeigen, sondern Dich auf die 20% Deiner Arbeiten beschränken, die toll sind. Wenn Du 1000 Fotos von einer Hochzeit machst, zeig bitte nicht die 1.000 Fotos, auch wenn Dir das Arbeit spart und Du schneller fertig bist. Zeig 200 Fotos. Maximal 350. Mit den restlichen 80% solltest Du dafür eine Sache machen, und zwar sie zum lernen benutzen.
Dabei helfen Dir die Fragen:

  • Was hat hier nicht funktioniert?
  • Welches Licht war vorhanden?
  • Wie habe ich das Bild aufgebaut?
  • Warum mag ich das Bild nicht?
  • Wie hätte ich das Bild besser machen können?

Frei nach dem Motto Reduktion & Intensivierung werden Deine Ergebnisse nicht nur besser erscheinen, sondern auch sein.

1 Kommentare

  1. Danke fürs Erinnern an das Pareto-Prinzip. Man schleppt es ja irgendwie mit sich herum, aber macht es sich zu selten bewußt. Und na klar: gilt auch für die Fotos!
    Lg,
    Werner

Kommentare sind geschlossen.