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Besser Fotografieren – Lernen schönere Fotos zu machen ✓

Fotografieren Lernen

Viele Fotografen werden nicht müde nach Tipps zu suchen, wie sie besser fotografieren können. Zum Glück bist Du nicht so. Denn Tipps bringen Dich nur mit der Nase an die Fensterscheibe. Du musst aber raus in die Realität. Foto-Tipps und Top10 Listen, wie Du bessere Fotos machst, können Dir höchstens helfen einen Start zu finden.

Natürlich, es ist nicht falsch nach mehr Wissen zu suchen, aber wir alle sollten trotzdem mehr fotografieren als lesen oder tippen – zumindest wenn wir Fotografen und nicht Schriftsteller sein möchten. Malcolm Gladwell zitierte vor nicht allzu langer Zeit in seinem Buch Überflieger die These, dass man 10.000 Stunden braucht um etwas perfekt zu lernen. Hast Du vielleicht schon gehört. Das dies Blödsinn ist steht auf einem anderen Blatt, denn es gehört Talent dazu und manche Menschen erreichen den Level nach 4.000 Stunden, anderen nach 27.000. Trotzdem kann jeder besser werden, denn es ist durchhalten gefragt – und insbesondere eine Prozessoptimierung um effektiv und effizient zu lernen, wie Du schöne Fotos machst, auch deliberate practice genannt.

Das Paretoprinzip vertritt die These, dass 20% immer 80% von etwas ausmachen, sei es die Verteilung von Reichtum, der Wortschatz um eine Sprache zu sprechen, oder was auch immer. Schlimmer wird es noch, wenn man sich dieses Prinzip in Kombination mit Fossilierung anschaut, denn dann hast Du als Fotograf keine Chance besser zu werden. Weiterlesen

Wie Du Fashion Fotograf wirst verrät Dir Zack Arias

Wenn Du nicht in LA, New York oder Paris lebst, wahrscheinlich gar nicht. Sorry. Zumindest wenn es nach Zack Arias geht, der ein ziemlich interessantes und gutes Zitat, in seinen 1.000 beantworteten Fragen gebracht hat:

Du wirst nicht Kriegsreporter, indem Du so tust als ob bei Dir Krieg in der Reihenhaussiedlung ist. Du wirst Kriegsreporter wenn Du in Kriegsgebieten Fotos machst. Genausowenig kannst Du Fashion fotografieren, wenn Du nicht in einer Metropole lebst, in der es echte Fashion gibt, wie Paris, New York oder L.A. Alle Fashion die Du dann fotografierst ist ich tue so als ob es Fashion ist.

Zack Arias

Also, Koffer schon gepackt? Das neue Buch von Zack Arias gibt’s jetzt auch auf Deutsch – unser Review dazu findest Du hier. Das Fazit zu dem Buch: Wenn Du die Q&A bisher nicht gelesen hast ist es unbedingt zu empfehlen. Klare Worte, schöne Bilder und ein sehr sympathischer Fotograf. Bei amazon kannst Du es direkt hier kaufen*.

53 Ausreden und Lügen von Fotografen

Ausreden sind ein leichter Weg um sich nicht mit Dingen auseinanderzusetzen, oder die Kissen im eigenen Schneckenhaus vollzuheulen. Fotografie ist Leidenschaft und kein Ausreden- und Rechtfertigungswettkampf. Hier sind 53 Ausreden und Lügen die von der Fotografie ablenken, anstatt sie zu verbessern.

  1. Meine Kamera ist nicht gut genug.
  2. In meiner Stadt gibt es keine interessanten Motive.
  3. Ich kenne niemanden, der für mich Modell steht.
  4. Mir fehlt noch dieses f/1.2 Objektiv um schöne Portraits mit gutem Bokeh zu machen.
  5. Ich fotografiere nur in natürlichem Licht.
  6. Mit Blitz fotografieren macht unnatürliche, häßliche und schlechte Fotos.
  7. Analoges fotografieren entschleunigt.
  8. Wer noch nie ein Bild in der Dunkelkammer entwickelt hat, weiss gar nicht was richtige Fotografie ist.
  9. Ich brauche “beliebiges Gadget einfügen” noch unbedingt.
  10. Wenn ich mir “beliebiges Gadget einfügen” kaufe, werde ich es regelmäßig benutzen.
  11. Ich halte mich an keine Kompositionsregeln, denn die engen meine künstlerische Freiheit ein.
  12. Ich bin Künstler und mache das was richtig ist.
  13. Meine Kunden haben oft keine Ahnung von guten Fotos, deshalb suche ich Ihnen die Fotos aus.
  14. Canon ist besser als Nikon, deshalb fotografiere ich damit.
  15. Nikon ist besser als Canon, deshalb fotografiere ich damit.
  16. Alle Fotografen, die Kameras außer denen von Nikon oder Canon benutzen, sind Amateure.
  17. Wenn ich nur die Beziehungen hätte wie der… seine Fotos könnte ich viel besser machen.
  18. Ich bin kein Fan von diesem Blogger, ich kommentiere die Bilder nur, weil sie so schlecht sind.
  19. Wer Photoshop benutzt kann nicht richtig fotografieren.
  20. Ich habe nie Streulichter in meinen Portraits.
  21. Fotos müssen immer richtig belichtet sein, damit es gute Fotos sind.
  22. Ich habe noch nie ein Buch über Fotografie gelesen.
  23. Ich muss viele Assistenzen machen um ein guter Fotograf zu werden.
  24. Ich brauche keine gute Kamera um gute Bilder zu machen.
  25. Canon und Nikon sind doof, deshalb habe ich eine Sony/Pentax/was auch immer.
  26. Ich fotografiere nur Analog, weil ich mich mehr auf den fotografischen Weg konzentrieren kann.
  27. Mit der neuen Kameratechnik brauche ich mich nicht mehr mit den Grundlagen der Fotografie zu beschäftigen.
  28. Ich mache nur Serienbilder, damit ich später das perfekte Bild aussuchen kann.
  29. Ich brauche für Langzeitbelichtungen ein Stativ für 300 Euro.
  30. Auf flickr kriegt man kein ehrliches Feedback.
  31. Wenn meine Bilder im Internet geshared werden verliere ich Einkommen.
  32. Als Fotograf muss ich ein Portrait in Schwarz-Weiss von mir für meine Vita haben, auf dem ich so ein Gesicht ziehe, als säße ich auf dem Klo.
  33. Ich habe diesen neuen Fliter entdeckt, den kein anderer Fotograf benutzt.
  34. Ich fotografiere nur RAW, denn die Kamera kann keine guten .jpgs machen.
  35. Ich fotografiere nur RAW, damit ich die Bilder am Rechner noch retten kann.
  36. Ich habe nicht genug Zeit für private Fotoprojekte.
  37. Die günstigen Digitalkameras haben mir mein Geschäft ruiniert.
  38. Von Amateuren kann ich keine neuen Tricks lernen.
  39. Ich muss nur noch die 50 Trainingsvideos gucken, die ich hier rumliegen habe, damit ich bessere Fotos mache.
  40. Mir fehlt noch dieses Trainingsvideo/Buch/Seminar, damit ich bessere Fotos mache.
  41. Speichterplatz ist so günstig, da brauche ich mir keine großen Gedanken über die Bildgestaltung verlieren. Wenn ich Serienbilder mache, ist immer ein gutes ist dabei.
  42. Ich mache nur spontane Fotos.
  43. Ich spreche nicht mit meinen Modellen, damit sie sich natürlich verhalten.
  44. Streetfotografie ist eine wichtige Dokumentation unserer Zeit, das Recht am Bild ist veraltet.
  45. Aktfotografie ist Kunst.
  46. Ich fotografiere nackte Menschen künstlerisch.
  47. Ich stelle meine Kamera auf Automatik, um mich auf den Dialog mit dem Model zu konzentrieren.
  48. Ach, das bisschen Lichtschwankung in der Serie kann ich auch in Lightroom anpassen.
  49. Ich benutze keine Filter, weil ich gerne jeden Schritt meiner Arbeit kontrolliere.
  50. Ich brauche kein Sortiersystem für meine Bilder, ich weiss was ich wann fotografiert habe.
  51. Nicht jeder Mensch sieht auf Fotos gut aus, ich arbeite nur mit dem der vor der Kamera ist.
  52. Ich mag es nicht fotografiert zu werden.
  53. Ich vergleiche meine Kamera nicht mit der meines Nächsten.

Warum Männer schlechtere Fotos machen als Frauen

Warum sind eigentlich die meisten Fotografen Männer? Weil sie mehr auf Technik stehen, und mit Kameras kann man diesen Nerd-Trieb nur zu schön befriedigen. Deshalb sind auch viele Fotokurse relativ scheiße zu lesen, da es selten um Motive, Emotionen oder Dialoge geht und meist nur um die Technik. Frauen haben in diesen drei genannten Bereichen von Geburt an Vorteile. Wo der typische Mann die Kamera entwirft, ist die Frau besser dazu in der Lage mit Modellen zu sprechen und Stimmungen aufzunehmen, nur mit der Technik hapert es ein bissel. Ihr denkt jetzt was ist das denn Für ein Spinner? Das stimmt nicht? Wir sind alle Produkte unserer Gesellschaft! Männer und Frauen sind eigentlich gleich!
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