Fuji X-Serie

Fuji-Systemkamera

Die drei Klassen der X-Serie von Fujifilm

Fujifilm bietet mit der X-Serie spiegellose Systemkameras, die alle das X-Bajonett haben und somit die Objektive untereinander problemlos wechseln können.

Fuji X-Serie Einsteigermodell

Das klassische Einstiegermodell ist die Fujifilm X-A1. Im Gegensatz zum Rest der X-Serie arbeitet sie nicht mit einem X-Trans-Sensor, sondern mit einem APS-C-Sensor – was eigentlich einen Teil des Charmes der X-Serie ausmacht.

Fuji X-Serie Mittelklasse

In der Mittelklasse der X-Serie gibt es 4 Modelle:
die Fujifilm X-E1, X-E2, X-M1 und X-T10.

Die Fujifilm X-E1 wurde im September 2012 mit nur leicht abgespeckten Features wie beim High-End-Modell X-Pro 1 veröffentlicht und ist die älteste Kamera der X-Serie.

Die im Autofokus und Sensor verbesserte Nachfolgerin Fujifilm X-E2 kam ein Jahr später auf den Markt. Die Fujifilm X-M1 erschien im Juli 2013 und ist die kleinste X-Systemkamera und hat keinen integrierten Sucher.

Die Fujifilm X100-Serie sind Modelle mit einer Festbrennweite. Im Jahr 2015 erschien die X-T10, die kleine Schwester der X-T1, die ein kleineres Format, aber auch einen etwas geringeren Leistungsumfang hat.

Fuji X-Serie High End

Als High-End-Modell hat Fujifilm die 2012 vorgestellte X-Pro1 im Programm, die jetzt im Jahr 2016 von der X-Pro2 abgelöst wird. Als erste Systemkamera verwendete diese den X-Trans-Sensor, der auf das klassische Bayer Muster verzichtete und so bessere ISO-Qualität erreichte. Ihr Highlight ist der Hybridsucher, der an eine Messsucherkamera wie die Leica erinnert.
Die im Januar 2014 vorgestellte Fujifilm X-T1 positioniert sich zwischen X-Pro 2 und der X-E2, die einen digitalen Sucher hat. Diese wurde 2016 von der X-T2 abgelöst.

Fujifilm Objektive

Im Gegensatz zu anderen Hersteller hat Fuji sehr viel Wert auf einen sinnvollen und durchdachten Plan für Objektive gelegt. ES gibt zwei Preisklassen, die XC und XF Objektive. Es werden die typischen Festbrennweiten abgedeckt, das XF-Kitobjektiv ist eins der besten seiner Klasse und nach und nach wurden auch Zoom-Objektive auf den Markt gebracht, die eine durchgängige Lichtstärke haben. Im Vergleich zu anderen Herstellern wurde nicht nur ein Body nach dem anderen auf den Markt geworfen, sondern so viel Wert auf einen eigenen Objektivpark gelegt, dass es keine echte Notwendigkeit für die Anschaffung von Drittherstellern gibt, da Qualität, Wertigkeit und Preis passen.

Fazit:

Das sehr runde System, die sehr guten Leistungen bei schlechtem Licht und viele Profi-Fotografen die für das System begeistert werden konnten (z.B. Zack Arias) machen Fuji zu einem Dark-Horse im Kampf um den Kameramarkt. Das die Kameras noch dazu unglaublich gut gepflegt werden und durch Firmware-Updates auch alte Kamera mit der neuen Software ausgerüstet werden – und so zu neuen Leistungen, besserem Autofokus etc. fähig sind – ist einfach sexy. Fotografen die sich für Fuji entscheiden bekommen ein durchdachtes System, mit sehr guten Objektiven, handwerklich wunderschön gefertigten Kameras im Retrolook, die ergonomisch, gerade bei den teureren Modellen wie X-Pro & X-T sehr angenehm im Handling sind. Wenn Du mit dem Gedanken spielst auf Fuji umzusteigen – Dir aber keine neue leisten möchtest, die X100 oder eine gebrauchte X-T1 kriegst Du zu einem sehr guten Kurs – und Du kannst auch immer bei einer Online-Bestellung 2 Wochen testen, dafür sind die da. Und wenn es nicht passt, dann bleib bei Deinem alten System.