<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Interviews mit Fotografen</title>
	<atom:link href="https://digitalefotoschule.de/category/interviews/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://digitalefotoschule.de/category/interviews/</link>
	<description>vom Schnappschuss zur Ausstellung</description>
	<lastBuildDate>Thu, 27 Sep 2018 20:43:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.1</generator>

<image>
	<url>https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2016/10/cropped-fotoschule-logo-32x32.png</url>
	<title>Interviews mit Fotografen</title>
	<link>https://digitalefotoschule.de/category/interviews/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Kostenlose Fotos &#8211; Fluch oder Segen? Markus Spiske im Interview</title>
		<link>https://digitalefotoschule.de/6409/kostenlose-fotos-markus-spiske/</link>
					<comments>https://digitalefotoschule.de/6409/kostenlose-fotos-markus-spiske/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2017 06:43:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografen Interviews]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://digitalefotoschule.de/?p=6409</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kostenlose Fotos &#8211; vielen sind sie ein Graus, andere verdienen damit Geld. Wieder andere verschenken Ihre überschüssigen Fotos anstatt sie auf der Festplatte verstauben zu lassen. Markus Spiske ist Designer &#038; Fotograf aus Franken und&#8230; <a class="excerpt-more-link" href="https://digitalefotoschule.de/6409/kostenlose-fotos-markus-spiske/">Read More</a></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/6409/kostenlose-fotos-markus-spiske/">Kostenlose Fotos &#8211; Fluch oder Segen? Markus Spiske im Interview</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kostenlose Fotos &#8211; vielen sind sie ein Graus, andere <a href="https://digitalefotoschule.de/geld-verdienen/">verdienen damit Geld</a>. Wieder andere verschenken Ihre überschüssigen Fotos anstatt sie auf der Festplatte verstauben zu lassen. <a href="http://markusspiske.com/" target="_blank">Markus Spiske</a> ist <a href="http://temporausch.com" target="_blank">Designer</a> &#038; Fotograf aus <a href="http://frankenfotos.com/" target="_blank">Franken</a> und seit einigen Jahren produziert er (<a href="http://raumrot.com/" target="_blank">kostenlose</a>) <a href="http://freeforcommercialuse.net/" target="_blank">Stockfotos</a>. Über seine Erfahrungen in der Branche, seine Herangehensweise und warum er einen Teil seiner Fotos &#8222;verschenkt&#8220; erfährst Du in diesem Interview. </p>
<p><b>Hallo Markus, wer bist Du? Ein kurzer (Ab-)Satz über Dich und Dein Leben mit der Fotografie, für alle die Dich nicht kennen!</b><br />
<span id="more-6409"></span><br />
Ich bin 1972 in Stadtsteinach (Frankenwald) geboren und in Bayreuth aufgewachsen. Nach der Schule arbeitete ich zunächst zehn Jahre (inkl. 3-jähriger Ausbildung) als Industriekaufmann bei einer großen Betonfirma in Bayreuth. Zum 31.12.2000 wurde ich mit weiteren 500 anderen Beschäftigten entlassen, da ich zu wenige Punkte im Sozialplan aufzuweisen hatte (ledig, keine Kinder, nur 10 Jahre Betriebszugehörigkeit). Notgedrungen erfolgte eine alternative berufliche Ausrichtung, zumal ich bei Bewerbungen einige Absagen in meinem alten Berufsfeld bekommen hatte.<br />
Nach der Umschulungsmaßnahme über die Dauer von zwei Jahren und erfolgreichem IHK-Abschluss zum Mediengestalter für Digital- u. Printmedien wagte ich im Alter von 31 Jahren den Sprung in die Selbstständigkeit. Natürlich war es anfangs schwierig und zäh. Ich hatte keinen Kundenstamm und es dauerte immerhin drei Jahre bis ich in die schwarzen Zahlen kam. Seit dem läuft es relativ gleichmäßig auf einem Niveau, das ich wohl als Industriekaufmann nicht erreicht hätte und manchmal selbst nicht glauben kann.<br />
Rückblickend war die Entlassung ein Glücksfall. Mittlerweile kann ich es mir auch nicht mehr vorstellen, angestellt zu sein. Die Freiheiten sind einfach zu groß und wertvoll und könnten mit mehr Geld gar nicht aufgewogen werden.<br />
Manchmal denke ich auch über diese interessante Wendung in meinem Leben nach, weil ich von selbst nie auf Idee gekommen wäre zu kündigen und plötzlich Mediengestalter zu machen. Ganz einfach weil die Arbeit ok war und die Kollegen oft auch Freunde waren. Das Arbeitsklima war sehr familiär.<br />
Ein weiterer Gedanke der mich oft umtreibt ist, dass ich vorher nie kreativ gearbeitet hatte. Von sechs bis 30 war Fußballspielen und Party machen das wichtigste in der Freizeit. Ich hatte damals zwischen drei möglichen Berufsumschulungen zu wählen, ich nahm aus unerfindlichen Gründen die kreative Sparte und es funktionierte. Ist das nun schon immer schlummernde, verborgene Kreativität oder „einfache“ Adaption durch Inspiration, oder beides?<br />
Übrigens: von der damaligen Klasse (23 Personen) die diese Umschulung mitmachten, hatten letztendlich sechs Personen in diesem Berufsfeld weitergearbeitet. Bis heute sind -mit mir- nur noch drei darin tätig.</p>
<div id="attachment_6415" style="width: 1510px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-01.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6415" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-01.jpg" alt="Markus Spiske - Kostenlose Fotos - Unterführung" width="1500" height="1000" class="size-full wp-image-6415" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-01.jpg 1500w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-01-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-01-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-01-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-01-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-01-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-01-373x248.jpg 373w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><p id="caption-attachment-6415" class="wp-caption-text">Markus Spiske &#8211; Unterführung</p></div>
<p><b>Wann hat es bei Dir „Klick“ gemacht und Du wusstest, dass Du mit Deiner Fotografie Geld verdienen möchtest?</b><br />
Es war ein schleichender Prozess, bzw. nicht direkt beabsichtigt. Während eines halbjährigen Praktikums in der Ausbildung bei einer Nürnberger Agentur musste ich öfters Bildmaterial für diverse Kampagnen suchen. So kam ich mit der Fotografie zum ersten Mal näher in Berührung. Daraufhin fing ich an, autodidaktisch, zunächst mit einer Nikon 885, selbst auf die Suche nach Motiven zu gehen. Ich merkte ziemlich schnell, dass mir das sehr viel Spaß machte.<br />
Nach einiger Zeit kaufte ich eine EOS300d und begann dann nach und nach testweise bei einigen Bildagenturen Fotos hochzuladen. Im Laufe der Zeit wurden es immer mehr Agenturen/Portale, neue Kameras kamen dazu, mehr Bilder wurden verkauft.<br />
Die Fotografie ist aber nicht meine Haupteinnahme, sonder eher nur ein untergeordnetes<br />
Standbein, neben dem Print- und Webbereich. Seit 2004 betreibe ich zudem -mit zwei weiteren Kollegen- den mittlerweile größten Online-Shop für Norweger Pullover der Marke „Dale of Norway“.</p>
<div id="attachment_6416" style="width: 1510px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-04.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6416" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-04.jpg" alt="Markus Spiske - Downhill" width="1500" height="1000" class="size-full wp-image-6416" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-04.jpg 1500w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-04-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-04-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-04-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-04-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-04-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-04-373x248.jpg 373w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><p id="caption-attachment-6416" class="wp-caption-text">Markus Spiske &#8211; Downhill</p></div>
<p><b>Du hast Dich spezialisiert auf UnStock oder Antistock. Viele Deiner Werke findet man umsonst auf Deinen Seiten, oder auf verschiedenen Portalen. Gleichzeitig bietest Du größere Packs als Premium Pakete an. Was hat Dich dazu bewegt und wie sind Deine Erfahrungen damit?</b><br />
Am Anfang bewegte ich mich überwiegend im Rahmen von Microstock Agenturen. Es stellte sich im Laufe der letzten zehn Jahre heraus, dass für meine Arbeiten eher die „nicht ganz so kommerziellen“ Portale relevant sind. D.h. ich verkaufe sehr gut bei Photocase, gut bei Creativemarket und photodune.<br />
iStock, Shutterstock, Depositphotos etc. ist eher mäßig, da dort überwiegend „Hochglanz Material“ erwartet und gesucht wird.<br />
Diese Bezeichnungen Unstock und Antistock tauchten ja vor einiger Zeit verstärkt auf. Sowie ich das verstehe ist damit die nicht inszenierte Fotografie gemeint. D.h. es gibt keine Models, keine Lichtaufbauten, kein Storyboard, etc., es soll jedenfalls, aus Sicht des Kunden, nicht professionell ausschauen.<br />
Das Ziel, das Firmen damit verfolgen, ist meiner Meinung nach verstärkt diese „opinion leader“ abzubilden, die vor allem in ihrer Community oder Peer-Group als sehr glaubhaft und somit authentisch wahrgenommen werden und somit das Gefühl transportieren &#8230;“schau wir sind genau wie du, kauf das Teil&#8230;“.<br />
Als „Spezialisierung“ meinerseits würde ich es nicht bezeichnen, da es für mich der normale Umgang mit der Fotografie bzw. mit den vorhanden Motiven ist.<br />
Ich bilde nur meine alltägliche Umgebung ab. Und da gibt es nun mal keine Lichtaufbauten und Hair/MakeUp-Stylisten.<br />
Richtig, einige Bildpakete kann man kaufen, die sich nur durch subjektive Qualitäten unterscheiden. Aktuell sind weitere 1390 Fotos mit der Lizenz CC-BY erhältlich und 450 als CC-0. Interessanterweise erhalte ich durch die kostenlose Bereitstellung ein vielfaches mehr an Feedback als bei den kauf-pflichtigen Portalen. Sei es durch Lob via Mail oder auch durch Spenden via PayPal, die sich im Schnitt immerhin auf $20-$30 belaufen. Und für meine beiden Seiten kommen pro Monat im Schnitt fünf Anfragen für Affiliate-Marketing.</p>
<div id="attachment_6417" style="width: 1510px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-02.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6417" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-02.jpg" alt="Markus Spiske - Road" width="1500" height="1000" class="size-full wp-image-6417" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-02.jpg 1500w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-02-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-02-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-02-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-02-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-02-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-02-373x248.jpg 373w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><p id="caption-attachment-6417" class="wp-caption-text">Markus Spiske &#8211; Road</p></div>
<p><b>Wie siehst Du die Zukunft der Fotografie? Was muss man heute als Fotograf machen um zwischen den Milliarden anderen Bilder wahrgenommen zu werden?</b><br />
Mir wird das ehrlich gesagt alles viel zu technisch. Wenn ich solche Manipulationen<br />
sehe wie „nachträgliches Verschieben des Schärfepunktes“ z. B. bei der Canon Mark IV, weiß ich nicht was das alles noch mit der Fotografie als „Wirklichkeit“ oder realitätsnaher Abbildung zu tun hat. Dann könnte man doch gleich alles digital und nur als virtuelle Computeranimation darstellen.<br />
Ich denke solche Blogs wie deiner sind eine gute Möglichkeit um auf sich aufmerksam zu machen. Du findest etwas interessant und informierst deine Leser durch ein Interview, was hoffentlich weiterempfohlen wird und daraus ergeben sich dann im Optimalfall immer weitere Multiplikatoren. Als Beispiel dafür wie man es schafft aus der Masse herauszustechen, ist eine Nische zu<br />
besetzen. Wenn ich z.B. an Andreas Levers oder Heiko Gerlicher denke, haben die beide sich ja zweifelsohne Nischen ausgesucht und umgesetzt und zwar auf eine ganz spezielle Art und (Sicht-)weise. Man merkt diesen Fotos die Expertise und Freude an. Daraus resultierend würde ich ableiten, was auch für mich gilt: einfach das machen, worauf man Lust und Spaß dabei hat, ohne Rücksicht zu nehmen wenn das letztdenlich dann gefällt oder nicht gefällt.</p>
<div id="attachment_6418" style="width: 1410px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-06.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6418" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-06.jpg" alt="Markus Spiske - Office" width="1400" height="909" class="size-full wp-image-6418" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-06.jpg 1400w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-06-660x429.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-06-300x195.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-06-768x499.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-06-1024x665.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-06-1000x649.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /></a><p id="caption-attachment-6418" class="wp-caption-text">Markus Spiske &#8211; Office</p></div>
<p><b>Welchen Einfluss hat die Ruhe und Natur Deiner Umgebung auf Dich? Spielt es eine Rolle für Dein Berufsleben, dass Du Abseits der Großstadt lebst?</b><br />
Ich bzw. wir (meine Frau und unsere zwei Jungs, 5 und 1,5 Jahre) lieben die Natur. Für die Zeit der Doktorarbeit meiner Frau lebten wir in der Innenstadt von Münster, was auch interessant war. Aber für uns war klar, dass wir nicht in einer Stadt leben wollen. Wir wohnen jetzt 5km von Erlangen und 30km von Nürnberg entfernt in einem kleinen Dorf mit 1000 Einwohnern, am Tor zur Fränkischen<br />
Schweiz.<br />
Da neue Aufträge überwiegend durch Empfehlungen erfolgen hat mein Arbeitsstandort nichts mit Umsetzung von Aufträgen zu tun. Ich bin mobil kann zu allen Kunden hinfahren, sie kommen zu mir oder es wird via Mail/Telefon geklärt.<br />
Für meine Arbeitsweise finde ich den Standort allerdings sehr wichtig. Da ich während der „Arbeitszeit“ öfters einfach mal zwei bis drei Stunden raus in die Natur gehe und entweder mit meinem alten Rennrad durch die Fränkische fahre oder im Wald joggen gehe, was unheimlich befreiend wirkt und der Kreativität neue Denkanstöße gibt.</p>
<div id="attachment_6421" style="width: 1410px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-11.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6421" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-11.jpg" alt="Markus Spiske - Gebäude bei Langensendelbach" width="1400" height="933" class="size-full wp-image-6421" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-11.jpg 1400w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-11-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-11-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-11-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-11-1024x682.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-11-1000x666.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-11-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /></a><p id="caption-attachment-6421" class="wp-caption-text">Markus Spiske &#8211; Gebäude bei Langensendelbach</p></div>
<p><b>Was macht für Dich ein gutes Foto aus?</b><br />
Nur der Bildausschnitt. Was ist zu sehen, was ist angedeutet, was sieht man nicht und stellt es sich stattdessen vor. Danach kommt das Bildmotiv. Die Bildqualität, Farbtreue, Schärfe etc. finde ich eher zweitrangig, wobei man das natürlich auch wieder gezielt als Stilmittel einsetzen kann.</p>
<p><b>Welche Rolle spielt für Dich die Brennweite und Dein Bokeh?</b><br />
Ich arbeite mit unterschiedlichen Objektiven/Brennweiten, habe meistens zwei dabei und probiere einfach immer unterschiedliche Sachen aus. In der letzten Zeit habe ich öfters mal mit analogen Objektiven experimentiert, z.B mit einem Helios 44M 2/58mm, welches ein sehr interessantes Bokeh produziert. </p>
<div id="attachment_6422" style="width: 1510px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-10.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6422" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-10.jpg" alt="Markus Spiske - Notebook" width="1500" height="1000" class="size-full wp-image-6422" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-10.jpg 1500w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-10-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-10-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-10-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-10-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-10-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-10-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><p id="caption-attachment-6422" class="wp-caption-text">Markus Spiske &#8211; Notebook</p></div>
<p><b>Wie ist das Verhältnis von der Nachbearbeitung zur eigentlichen Aufnahme?</b><br />
Die Nachbearbeitung sollte immer so gering und schnell wie möglich vonstattengehen. Ein Bild zu beschneiden kommt eigentlich nie vor. Farben bearbeite ich in der Regel schon etwas und manchmal kommt noch ein Filter drüber (Lightroom Presets).</p>
<p><b>Was ist das wichtigste Werkzeug für Deine Fotografie?</b><br />
Die Augen würde ich sagen, da man ohne ja keine möglichen Motive erkennen kann. Ich merke schon, dass ich die Welt etwas anders wahrnehme, weil ich mir z.B. vorstelle „was könntest du daraus machen, wie würde das als Foto aussehen usw“. und andere Sachen sehe als meine Mitmenschen. Frage ich z.B. jemanden „Wow hast Du das gesehen…?“ kommt in der Regel ein Nein. Wobei diese unterschiedliche Wahrnehmung natürlich auch Teil der menschlichen<br />
Natur ist. Als Buchtipp empfehlen hierzu u.a. „Radikaler Konstruktivismus“ von Ernst von Glasersfeld.</p>
<div id="attachment_6423" style="width: 1510px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-09.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6423" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-09.jpg" alt="Markus Spiske - Berge" width="1500" height="1000" class="size-full wp-image-6423" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-09.jpg 1500w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-09-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-09-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-09-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-09-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-09-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-09-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><p id="caption-attachment-6423" class="wp-caption-text">Markus Spiske &#8211; Berge</p></div>
<p><b>Wie bist Du auf die Idee zu Konsumsklaven gekommen? Wie ist das Feedback dazu? Als Designer hilfst Du doch eigentlich dabei Dinge zu verkaufen.</b><br />
Das kam irgendwann mal beim Laufen durch die Kölner Fußgängerzone. Diese Gleichheit und farblich aggressive Darstellung ist schon sehr abschreckend, vor allem wenn man viele solcher Ausschnitte auf einmal sieht. All diese ganzen Teaser/Aufkleber/Poster etc. sind nahezu identisch, genau wie die Ladenstraßen in den Großstädten. Aber ich denke die meisten Menschen<br />
nehmen das gar nicht mehr wahr, weil nur noch der Impuls „rot=sale= billig= muss ich unbedingt haben“ angesprochen wird. Somit wollte ich eine Möglichkeit schaffen, das nochmal in der Gesamtheit darzustellen um darüber auch mal nachzudenken. Ein Ausstellungskonzept ist auch in Arbeit, da ich denke so würde es noch viel mehr Auffallen wie diese Manipulation funktioniert. Das<br />
Feedback ist durchgehend überraschend und teilweise auch selbstreflektierend in die Richtung „&#8230;warum falle ich immer wieder darauf rein?“<br />
Ja, in der Regel helfe ich schon dabei Sachen zu verkaufen. Das heißt aber nicht, dass ich das Ganze nicht auch etwas kritischer sehen und hinterfragen kann. Glücklicherweise kann ich als Selbstständiger eigenverantwortlich entscheiden, wie ich verschiedene Projekte bearbeite/kalkuliere/ abrechne. Das führt beispielsweise dazu, dass ich entscheiden kann für irgendjemand umsonst zu arbeiten, was ich regelmäßig mache. Z.B. für verschiedene Nachwuchsbands, einem Yoga-Studio in Datteln, einen Naturwaren-Shop in Bamberg oder einer Gemeindeverwaltung für die ich eine neue Internetseite umsetze, usw.</p>
<div id="attachment_6424" style="width: 1510px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-08.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6424" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-08.jpg" alt="Markus Spiske - Autobahn bei Nacht" width="1500" height="1000" class="size-full wp-image-6424" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-08.jpg 1500w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-08-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-08-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-08-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-08-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-08-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-08-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><p id="caption-attachment-6424" class="wp-caption-text">Markus Spiske &#8211; Autobahn bei Nacht</p></div>
<p><b>Welchen Tipp kannst Du einem Anfänger geben, der darüber nachdenkt seine Fotos zu „verschenken“?</b><br />
Genau, „verschenken“ ist die erste Frage dazu. Man muss sich überlegen ob man es überhaupt „verschenken“ will und falls ja, wie man es „verschenken“ möchte. Es gibt anschließend kein zurück mehr. Bei mir war es so, dass ich es zu schade fand, all diese von den etablierten Bildagenturen abgelehnten Fotos „digital verstauben“ zu lassen. So fing ich an dieses Material mit der Creative Commons Lizenz CC-BY (Namensnennung erforderlich, Kommerzielle Nutzung erlaubt) bereitzustellen. Dazu habe ich mir eine Internetseite gebaut (raumrot. com), die Fotos noch parallel in low-res bei Flickr hochgeladen und anschließend sämtliche Designportale via Mail angeschrieben, dass hier eine weitere freie Bildquelle vorhanden ist und sie eventuell darüber einen Blogeintrag generieren möchten. Die Rückmeldung war erstaunlich, die Zugriffszahlen stiegen rasch sehr schnell an.<br />
Seit dem 1.1.2017 habe ich noch eine weitere Seite (ffcu.io) -mit aktuellen 450 Fotos- zum Bild-Download gestartet, die alle mit der Lizenz CC-0 (Public Domain) markiert und kommerziell ohne Namensnennung nutzbar sind. Diese Seite nutze ich vorher nur als Linkarchiv zu verschiedenen Creative Commons Seiten.<br />
Generell ist eines der Hauptprobleme allerdings, dass die Verschlagwortung/ Kategorisierung bei den diversen Portalen eben nicht automatisiert funktioniert. So gut wie jede Plattform hat ihre eigenen Kategorien, erlaubt nur eine bestimmte Anzahl von Keywords, möchte z.B. fünf Wörter in der Beschreibung etc.. Da helfen dann die EXIF/IPTC Daten auch sehr wenig. Das macht die Pflege<br />
in den unterschiedlichen Portalen etwas zeitaufwendig und mühsam. Empfehlen zum Einstieg würde ich dazu: unsplash, pixabay und pexels (wobei die beiden zuletzt genannten sogar aus Deutschland kommen)</p>
<div id="attachment_6425" style="width: 1410px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-12.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6425" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-12.jpg" alt="Markus Spiske - Effeltrich Luftaufnahme" width="1400" height="933" class="size-full wp-image-6425" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-12.jpg 1400w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-12-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-12-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-12-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-12-1024x682.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-12-1000x666.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Kostenlose-Fotos-Interview-Markus-Spiske-12-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /></a><p id="caption-attachment-6425" class="wp-caption-text">Markus Spiske &#8211; Effeltrich Luftaufnahme</p></div>
<p><b>Was ist ein Buch oder eine Geschichte, die Dein Leben verändert hat?</b><br />
Na ja die lebensverändernde Geschichte beginnt zwei Monate vor meiner Kündigung, als ich erfahren habe, dass ich dabei bin. Ich war niedergeschlagen, traurig, enttäuscht und wusste nicht wie es weitergehen sollte. Zufälligerweise machte sich ein guter Freund gerade auf eine 8-wöchige Rucksackreise durch Paraguay/Brasilien/Uruguay/Argentinien, den ich kurzentschlossen begleitete.<br />
Mit befreitem Kopf ging ich danach zum Arbeitsamt und entschied mich einfach für die Umschulung zum Mediengestalter.<br />
Aus dieser einschneidenden Erfahrung heraus möchte ich anderen Menschen Mut zusprechen, nicht zu verzagen wenn sich Veränderungen im Leben ergeben. Meine Erfahrung hat mich gelehrt: Eine Türe schließt sich, eine andere öffnet sich&#8230;</p>
<p><b>Hier noch 5 ganz kurze Fragen:</b><br />
<em>Bauch oder Kopf? </em>Bauch<br />
<em>Sonnenauf- oder Sonnenuntergang?</em> Aufgang<br />
<em>Handwerker oder Künstler?</em> Handwerker<br />
<em>Festbrennweite oder Zoom?</em> beides im Einsatz<br />
<em>Wald oder Berg?</em> Bergwald</p>
<p><b>Vielen Dank für Deine Zeit und viel Glück mit all deinen zukünftigen Projekten.</b></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/6409/kostenlose-fotos-markus-spiske/">Kostenlose Fotos &#8211; Fluch oder Segen? Markus Spiske im Interview</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://digitalefotoschule.de/6409/kostenlose-fotos-markus-spiske/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Outdoor- und Abenteuerfotografie &#8211; Sebastian Wahlhütter im Interview</title>
		<link>https://digitalefotoschule.de/6340/outdoor-und-abenteuerfotografie-sebastian-wahlhuetter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2017 05:29:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografen Interviews]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://digitalefotoschule.de/?p=6340</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sebastian Wahlhütters Bilder begeistern. Eindrucksvolle Landschaften &#8211; und Action mit genau dem richtigen Timing und Auge für den Moment. Der junge Wiener hat in kürzester Zeit dafür gesorgt, dass sein perfektes Portfolio die richtigen Kunden&#8230; <a class="excerpt-more-link" href="https://digitalefotoschule.de/6340/outdoor-und-abenteuerfotografie-sebastian-wahlhuetter/">Read More</a></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/6340/outdoor-und-abenteuerfotografie-sebastian-wahlhuetter/">Outdoor- und Abenteuerfotografie &#8211; Sebastian Wahlhütter im Interview</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sebastian Wahlhütters Bilder begeistern. Eindrucksvolle Landschaften &#8211; und Action mit genau dem richtigen Timing und Auge für den Moment. Der junge Wiener hat in kürzester Zeit dafür gesorgt, dass sein perfektes Portfolio die richtigen Kunden anspricht. Heute hat er uns im Interview Rede und Antwort gestanden wie er zur Fotografie gekommen ist, was die Outdoor- und Abenteuerfotografie ausmacht und welche Tipps er für Fotografen hat.<br />
Mehr seiner Arbeiten findest Du auf seiner <a href="http://www.wahlhuetter.net/" target="_blank">Seite</a>, oder in den sozialen Netzen bei: <a href="https://500px.com/sebastian_wahlhuetter" target="_blank">500px</a>, <a href="https://www.facebook.com/wahlhuetter" target="_blank">facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/wahlhuetter/" target="_blank">instagram</a>. Es war uns eine Freude, viel Spaß mit dem Interview.</p>
<p><b>Hallo Sebastian, wer bist Du? Ein kurzer (Ab-)Satz über Dich und Dein Leben mit der Fotografie, für alle die Dich nicht kennen!</b><br />
<span id="more-6340"></span><br />
​Fotograf mit Schwerpunkten in Outdoor- und Abenteuerfotografie sowie Reportage. Lebensmittelpunkt in Wien. Zahlreiche internationale Publikationen und Auszeichnungen u.a. National Geographic, GEO, Rock&#038;Ice, Climax, Outdoor-Magazine, Men&#8217;s Health, Red Bull Illume u.v.m. </p>
<p><b>Wann hat es bei Dir Klick gemacht und Du wusstest, dass ist es womit ich mein Geld verdienen möchte?</b></p>
<p>​Das war ein längerer Prozess der sich neben meiner akademischen Karriere entwickelt langsam entwickelt hat. Ich beschäftige mich jetzt schon seit knapp 15 Jahren mehr oder weniger intensiv mit Fotografie aber vor allem in den letzten 6 Jahren hatte ich eine besonders intensive Auseinandersetzung mit der Materie und da stand es schon öfters im Raum dies zu meiner Haupttätigkeit zu machen.​</p>
<p><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Wahlhuetter-Unicycle-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Wahlhuetter-Unicycle-2.jpg" alt="Unicycle - Sebastian Wahlhuetter" width="2000" height="1333" class="aligncenter size-full wp-image-6378" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Wahlhuetter-Unicycle-2.jpg 2000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Wahlhuetter-Unicycle-2-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Wahlhuetter-Unicycle-2-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Wahlhuetter-Unicycle-2-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Wahlhuetter-Unicycle-2-1024x682.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Wahlhuetter-Unicycle-2-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Wahlhuetter-Unicycle-2-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></a></p>
<p><b>Du hast einen Doktor in Anthropologie und hast dann noch eine Ausbildung als Fotograf gemacht. Ist das dem österreichischem Rechtsstaat und der Möglichkeit sich als Fotograf selbstständig zu machen geschuldet, oder was hat Dich dazu bewegt nach dem Doktor noch eine zweite „Ausbildung“ anzufangen?</b></p>
<p>​Die fotografische Ausbildung habe ich parallel zu meinem Studium absolviert. In Österreich war das Ablegen der Meisterprüfung für Berufsfotografie bis vor einigen Jahren noch verpflichtend um sich als Fotograf ​selbständig zu machen. Meine Beweggründe damals waren aber hauptsächlich von persönlichem Interesse getrieben. Ich habe mich einfach für die Materie interessiert und die intensive theoretische und praktische Auseinandersetzung war damals eine willkommene Herausforderung bei der ich wirklich viel gelernt habe. </p>
<p><b>Du hast den dadurch einen klassischen Weg in die Fotografie gewählt und eine Ausbildung gemacht. Würdest Du diesen Weg wieder gehen?</b></p>
<p>​Ganz klassisch war der Weg nicht, da ich​ unter anderem als externer Kandidat zur Prüfung angetreten bin und kein klassische Lehrausbildung absolviert habe. Die Kurse und Workshops die ich im Laufe meiner Karriere und auch zur Vorbereitung absolviert habe, waren aber allesamt sehr produktiv, da oft von einem verlangt wird, sich mit Dingen auseinander zu setzen mit denen man sich sonst nicht beschäftigen würde.</p>
<div id="attachment_6381" style="width: 1810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Moonwalk-Wahlhuetter-1-von-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6381" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Moonwalk-Wahlhuetter-1-von-1.jpg" alt="Moonwalk - Sebastian Wahlhuetter" width="1800" height="1200" class="size-full wp-image-6381" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Moonwalk-Wahlhuetter-1-von-1.jpg 1800w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Moonwalk-Wahlhuetter-1-von-1-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Moonwalk-Wahlhuetter-1-von-1-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Moonwalk-Wahlhuetter-1-von-1-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Moonwalk-Wahlhuetter-1-von-1-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Moonwalk-Wahlhuetter-1-von-1-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Moonwalk-Wahlhuetter-1-von-1-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></a><p id="caption-attachment-6381" class="wp-caption-text">Moonwalk &#8211; Sebastian Wahlhuetter</p></div>
<p><b>Wie sportlich musst Du für Deine Aufnahmen sein? Die Kletterbilder sehen so aus, als ob Du immer direkt im Geschehen bist. Welche Herausforderungen gibt es in der Zusammenarbeit mit den Athleten vor der Kamera?</b></p>
<p>    ​Für viele meiner Fotos muss man selber gewisse athletische Fähigkeiten mitbringen, das ist richtig. Also ein gewisses Maß an Kletterkönnen, Seiltechniken, Ausdauer und Motivation ist schon gefragt um sein Equipment ins oft steile und unwegsame Gelände zu bringen. Andere Disziplinen muss man zwar nicht praktisch können aber ein gewisses Verständnis von der Materie braucht es immer um zu einer fotografischen Essenz zu gelangen. Das ist &#8222;part of the job&#8220; ​und macht Adventure-Fotografen selber zu einer Art Alround-Athleten wie ich finde.</p>
<p><b>Durch welchen Sport bist Du bei deinem Schwerpunkt gelandet? Was sind die Herausforderungen für Dich, wenn Du eine neue Sportart fotografierst? Bist Du selbst an einer Sportart, die Du fotografiert hast, „kleben“ geblieben?</b></p>
<p>    ​Ich habe mich schon immer für unterschiedlichste Bewegungsformen begeistern können und auch schon viele Dinge in meiner sportlichen Karriere ausprobiert. In den letzten Jahren hat sich meine aktive Tätigkeit vorwiegend auf Klettern und alpinistische Unterfangen reduziert. Auf Grund meiner Arbeit kompensiere ich den Rest dann wohl durch meine fotografische Dokumentation.   </p>
<div id="attachment_6383" style="width: 1610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Hammock-background-1-von-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6383" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Hammock-background-1-von-1.jpg" alt="Hammock - Sebastian Wahlhuetter" width="1600" height="1067" class="size-full wp-image-6383" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Hammock-background-1-von-1.jpg 1600w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Hammock-background-1-von-1-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Hammock-background-1-von-1-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Hammock-background-1-von-1-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Hammock-background-1-von-1-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Hammock-background-1-von-1-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Hammock-background-1-von-1-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></a><p id="caption-attachment-6383" class="wp-caption-text">Hammock &#8211; Sebastian Wahlhuetter</p></div>
<p><b>Stichwort: Ausrüstung. Was bist Du bereit für einen Auftrag im „Nirgendwo“ mitzuschleppen, wie z.B. bei Deinen genialen Hängematten Bildern? Eigentlich ist ja jedes Kilo, welches man an Outdoor-Ausrüstung sparen kann, teuer erkauft. Auf was kannst Du nicht verzichten? Wie unterscheidet sich Dein Vorgehen hier zu einem normalen Auftrag bei dem Du nicht auf das Gewicht achten musst?</b></p>
<p>    ​Das ist ganz unterschiedlich. Für unzugängliches Gelände mit Expeditionscharakter gilt schon, so reduziert wie möglich zu packen. Das heißt in der Regel, Kamera, wenig Objektive und meist ein externes Blitzgerät.​ Wichtig ist da neben dem Gericht auch das Packmaß, da man es neben anderen Dingen im Rucksack verstauen muss. Es kommt aber schon auch vor, dass gerade bei größeren Projekten einiges an logistischem Aufwand betrieben wird um vor Ort portable Outdoorblitzgeräte, unterschiedliche Kamerasystem und sonstiges Equipment zu installieren. Da bedarf es dann eben an Helfern und natürlich auch Zeit für die Vorbereitung.</p>
<p><b>Deine Bilder sind geprägt von klarem Bildaufbau und viel Action. Wie abhängig bist Du von den Athleten/der Location und wie viel Gestaltungsfreiheit hast Du bei der Wahl der Orte? Was ist Deine Herangehensweise um die Action bestmöglich dazustellen?</b></p>
<p>    ​Auch das ist ganz unterschiedlich. Oft findet man einen Ort an dem man gerne ein Projekt realisieren möchte und dann überlegt man sich welche sportliche Disziplin dafür eigenen würde und sucht sich einen Protagonisten. ​In anderen Situationen ist das gesamte Setting vorgegeben und man muss sich dann oft recht schnell entscheiden wie man die fotografische Umsetzung gestaltet. </p>
<div id="attachment_6386" style="width: 1810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Prayer-Flag-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6386" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Prayer-Flag-2.jpg" alt="Prayer Flag - Sebastian Wahlhuetter" width="1800" height="1200" class="size-full wp-image-6386" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Prayer-Flag-2.jpg 1800w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Prayer-Flag-2-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Prayer-Flag-2-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Prayer-Flag-2-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Prayer-Flag-2-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Prayer-Flag-2-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Prayer-Flag-2-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></a><p id="caption-attachment-6386" class="wp-caption-text">Prayer Flag &#8211; Sebastian Wahlhuetter</p></div>
<p><b>(Exterm)Sport hat immer mit dem Moment zutun. Dein Kopf ist nicht frei für andere Gedanken, denn Du bist absolut in dem was Du machst, wenn Du z.B. auf einer Welle stehst, den nächsten Griff an der Wand angehst oder mit einem anderen Kampfsportler am Boden rollst. Ist für Dich Fotografie eher ein Dialog, oder eine Form der Meditation?</b></p>
<p>Ich würde es zwar nicht Meditation nennen aber beim Fotografieren bin ich dann schon voll auf meine Tätigkeit konzentriert der für innere Dialoge keinen Platz lässt. ​</p>
<p><b>Bilder Post Processing – automatisieren, outsourcen oder doch lieber selbst machen?</b></p>
<p>​In der Regel selber machen – für besonders aufwendige Szenarien schon mal auch outsourcen.</p>
<p><b>Über die GEschichte mit dem Hund ist lang und breit geschrieben worden &#8211; was ist die Geschichte hinter der Fotografie, die auch nach Jahren noch ein Schmuzeln/nervöses Zucken/oder was auch sonst für eine Emotion in Dir hervorruft?</b></p>
<p>​Die Geschichte mit dem Hund ist auch drei Jahre später immer noch präsent und ich bekomme immer noch relative viele Anfragen, die sich um das Wohlbefinden des vierbeinigen Freundes drehen. Anfangs habe ich mich schon geärgert wenn das Bild wieder irgendwo​ ungefragt im Internet verwendet wurde aber mittlerweile amüsiere ich mich schon drüber.</p>
<div id="attachment_6387" style="width: 1810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Andrea-Maruna-Wahlhuetter-UrbanClimbing-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6387" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Andrea-Maruna-Wahlhuetter-UrbanClimbing-.jpg" alt="Andrea Maruna - Pier9 – Vienna Prayer Flag - Sebastian Wahlhuetter" width="1800" height="1200" class="size-full wp-image-6387" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Andrea-Maruna-Wahlhuetter-UrbanClimbing-.jpg 1800w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Andrea-Maruna-Wahlhuetter-UrbanClimbing--660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Andrea-Maruna-Wahlhuetter-UrbanClimbing--300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Andrea-Maruna-Wahlhuetter-UrbanClimbing--768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Andrea-Maruna-Wahlhuetter-UrbanClimbing--1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Andrea-Maruna-Wahlhuetter-UrbanClimbing--1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Andrea-Maruna-Wahlhuetter-UrbanClimbing--373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /></a><p id="caption-attachment-6387" class="wp-caption-text">Andrea Maruna &#8211; Pier9 – Vienna Prayer Flag &#8211; Sebastian Wahlhuetter</p></div>
<p><b>Wir haben alle Momente in denen unsere Fotos einen kleinen Sprung machen. Wir verstehen vielleicht die Technik, Soziologie/Psychologie, Bildbearbeitung etc. Was waren bei Dir Momente in denen Du gemerkt hast, „Oh, jetzt habe ich das endlich verstanden, warum habe ich das vorher nicht gesehen?“</b></p>
<p>​Es kommt immer wieder vor, dass der fotografische Output unerwartete Resultate liefert die einem schon mal die Augen öffnen können. Ein so ein Bereich war in den letzten Jahren bei mir beispielsweise der Einsatz von portablen Blitzanlagen im Outdoorbereich. Das ist eine technische Komponente bei der ich immer wieder neue Dinge lerne und solche Aha-Erlebnisse habe. </p>
<p><b>Viele Fotografen haben in der ganzen Debatte rund um Verwertung von eigenen Bildern Ihre eigene Position und reagieren ganz unterschiedlich. Egal ob die Angst das jetzt jeder eine Kamera hat und Fotos macht, oder das jemand die Bilder im Internet stiehlt. Bei ein paar Milliarden Fotos im Netz, wie sieht Du die Zukunft für Fotografen?</b></p>
<p>​Ich denke bei der Frage muss man auch zwischen den unterschiedlichen Genres der Fotografie differenzieren. Meine fotografischen Arbeiten bewegen sich ja in einer relativen fotografischen Nische in der ich auch ständig bestrebt bin Dinge zu kreieren die noch nicht dagewesen sind. Aber natürlich, Fotografie ist in der heuteigen Zeit ein hoch dynamisches Feld bei dem es meist nicht mehr reicht sich an den klassischen Regeln zu orientieren die vor wenigen Jahren vielleicht noch Gültigkeit hatten. Fotografen wird es auch in Zukunft noch geben aber die Herausforderungen ändern sich. ​</p>
<div id="attachment_6388" style="width: 1810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Downhill-Unicycle-4689.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6388" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/Downhill-Unicycle-4689.jpg" alt="Downhill Unicycle - Sebastian Wahlhuetter" width="1800" height="1200" class="size-full wp-image-6388" /></a><p id="caption-attachment-6388" class="wp-caption-text">Downhill Unicycle &#8211; Sebastian Wahlhuetter</p></div>
<p><b>Nenne uns bitte ein Buch, welches unserer Leser lesen sollten um ihr Leben interessanter zu machen. Egal ob Roman oder Sachbuch.</b></p>
<p><a href="http://amzn.to/2jjr0Jv" target="_blank">​Light, Science and Magic [Amazon Link]</a>​ &#8211; ein schon älterer aber zeitloser Klassiker zum Verständnis von Licht und Lichtsetzung in der Fotografie </p>
<p><b>5 ganz kurze Fragen</b><br />
<em><br />
    Bauch oder Kopf?<br />
    Handwerker oder Künstler?<br />
    Klettern oder Slackleinen?<br />
    Festbrennweite oder Zoom?<br />
    Alpen oder Himalaya?</em></p>
<p>    ​Bei all den Fragen kann ich nur sagen, dass für mich nur die Kombination aus beidem bzw. der jeweilige Kontext entscheidend ist. Die Welt ist nicht schwarz oder weiß und in den Alpen lassen sich andere Projekte und Herausforderungen realisieren als im Himalaya. Zoomobjektive sind wesentlich vielseitiger in Bereichen wo es schnell gehen muss aber Festbrennweiten haben ebenso ihre Qualitäten die ich nicht missen möchte. Handwerker ist man als Fotograf eigentlich immer aber gerade bei persönlichen Projekten versuche ich mich über etablierte Regeln hinwegzusetzen.   </p>
<p><b>Vielen Dank für Deine Zeit und viel Glück mit all deinen zukünftigen Projekten.</b></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/6340/outdoor-und-abenteuerfotografie-sebastian-wahlhuetter/">Outdoor- und Abenteuerfotografie &#8211; Sebastian Wahlhütter im Interview</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die nüchterne Magie der Architektur &#8211; Andreas Levers im Interview</title>
		<link>https://digitalefotoschule.de/6232/andreas-levers-architekturfotografie/</link>
					<comments>https://digitalefotoschule.de/6232/andreas-levers-architekturfotografie/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2016 09:17:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografen Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[architekturfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[digitale bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[landschaftsfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[reduktion]]></category>
		<category><![CDATA[reduzierte farben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://digitalefotoschule.de/?p=6232</guid>

					<description><![CDATA[<p>Andreas Levers fotografiert &#8211; und so manchen mag es wundern, dass es für ihn nicht sein Brotverdienst ist. Architektur und Landschaften ohne TamTam, mit der Magie des nüchternen Minimalismus. Besser bekannt ist der in Potsdam&#8230; <a class="excerpt-more-link" href="https://digitalefotoschule.de/6232/andreas-levers-architekturfotografie/">Read More</a></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/6232/andreas-levers-architekturfotografie/">Die nüchterne Magie der Architektur &#8211; Andreas Levers im Interview</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Levers fotografiert &#8211; und so manchen mag es wundern, dass es für ihn nicht sein Brotverdienst ist. Architektur und Landschaften ohne TamTam, mit der Magie des nüchternen Minimalismus. Besser bekannt ist der in Potsdam lebt unter seinem Alias 96dpi und ist tagsüber ist er als Mediengestalter tätig. Heute hat er sich die Zeit genommen ein paar Fragen rund um seine Fotografie zu beantworten, seine Art zu sehen näherzubringen und über die Architekturfotografie im allgemeinen zu quatschen. Weitere seiner Arbeiten findest Du in seinem <a href="http://www.96dpi.de/" target="_blank">Portfolio</a> oder bei <a href="https://www.flickr.com/photos/96dpi/" target="_blank">flickr</a> und <a href="https://www.instagram.com/96dpi/" target="_blank">instagram</a>. Einen kleinen Einblick in seinen Gedankenstrom findest Du bei <a href="https://twitter.com/96dpi" target="_blank">Twitter</a>. Los geht&#8217;s&#8230;<br />
<span id="more-6232"></span><br />
<b>Hallo Andreas, wer bist Du? Ein kurzer (Ab-)Satz über Dich und Dein Leben mit der Fotografie, für alle die Dich nicht kennen&#8230;</b></p>
<p>Ich bin im Münsterland aufgewachsen und vor mehr als 10 Jahren nach Potsdam umgezogen, wo ich lebe und arbeite. Kurz nach dem Umzug habe ich mich erst selten und dann immer mehr mit der Fotografie beschäftigt. Am Anfang habe ich viele Genres probiert und bin nach und nach immer mehr zur Architektur- und Landschaftsfotografie gekommen, wobei erstere im Vordergrund steht. Zusätzlich engagiere ich mich im Verein Fotogalerie Potsdam, der in Potsdam pro Jahr 5 Ausstellungen mit wechselnden Künstlern organisiert.</p>
<p><b>Deine Werke haben klare Formen, spielen mit den Farben und sind alle irgendwie ein bisschen surreal. Welten ohne Menschen. verlassen, einsam und sehr „sauber“, oder doch eher nüchtern? Wie würdest Du Deine Bildsprache beschreiben? </b><br />
Nüchtern trifft es schon ganz gut. Das Ziel ist eine Balance aus Realismus und Bildwirkung. Bei der Bearbeitung geht es mir darum, die Wirkung der Motive zu verstärken und durch die Farbgebung in die Serien einzubinden. Gleichzeitig soll die Bearbeitung aber auch nicht aus dem Ruder laufen, so dass die Fotos noch vertraut wirken und nicht durch den Stil zusammengehalten werden. Das ganze ist irgendwo zwischen ehrlicher Dokumentation und bearbeitetem Hochglanz.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-parking-space.jpg" alt="Andreas Levers - Parking Space" width="2048" height="1365" class="aligncenter size-full wp-image-6242" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-parking-space.jpg 2048w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-parking-space-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-parking-space-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-parking-space-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-parking-space-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-parking-space-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-parking-space-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></p>
<p><b>Was ist für Dich der Unterschied zwischen Architektur und Landschaftsfotografie?</b><br />
Handwerklich finde ich den Unterschied eher gering. Inhaltlich ist Architektur für mich aber vielschichtiger, weil mit ihr immer auch der Gestaltungswille derjenigen verknüpft ist, die gebaut haben. Dabei finde ich nüchterne Zweckbauten und Infrastruktur interessant, weil die nicht hochtrabend konzipiert wird aber trotzdem eine sehr große Rolle im Alltag der Menschen spielt. Diese Orte können überall und nirgendwo im Land stehen und sind meistens nicht bewusst in der Wahrnehmung.</p>
<p><b>Welche Rolle spielt die Brennweite für Dich?</b><br />
Mittlerweile spielt sich 90% meiner Fotografie im Bereich zwischen 24mm und 70mm ab.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-france.jpg" alt="Andreas Levers - MW France" width="2048" height="1365" class="aligncenter size-full wp-image-6244" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-france.jpg 2048w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-france-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-france-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-france-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-france-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-france-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-france-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></p>
<p><b>Was ist das wichtigste Werkzeug als Architekturfotograf?</b><br />
Gute Vorbereitung. Ich verbringe viel Zeit damit Ziele zu suchen, den Wetterbericht abzupassen und den Sonnenstand im Voraus zu berechnen. Wenn man einen Grundstock an Ausrüstung hat und sich eine Routine im Umgang damit ergibt, wird die Bedeutung von Technik geringer. Trotzdem hab ich natürlich Spaß an neuen Gadgets und ändere immer mal wieder den Inhalt der Kameratasche. Aber es ist erstaunlich, wie wenig man am Foto sieht, womit es gemacht wurde.</p>
<p><b>Wie ist das Verhältnis Post-Processing zur eigentlichen Aufnahme?</b><br />
Als ich anfing habe ich in erster Linie fotografiert, um mich danach in <a href="https://digitalefotoschule.de/2016/die-geheimen-photoshop-plugins-der-profis-licht-farbe-und-kontrast/">Photoshop</a> auszutoben. Das hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt und mittlerweile würde ich schätzen, dass ich 80% der Zeit mit der Vorbereitung und Fotografie und 20% mit der Bearbeitung verbringe. In 9 von 10 Fällen findet die Bearbeitung nur im RAW-Entwickler statt und ist nach einigen Minuten abgeschlossen. Wenn mir das Foto auf dem Display der Kamera nicht gefällt, ist es unwahrscheinlich, dass ich es in der Post rette.</p>
<p>Es gibt zwei Versuche von Serien, die eine Ausnahme darstellen: Floaters und die 3D-Experimente mit Architektur.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-floaters.jpg" alt="Andreas Levers - Floaters" width="2048" height="1365" class="aligncenter size-full wp-image-6245" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-floaters.jpg 2048w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-floaters-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-floaters-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-floaters-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-floaters-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-floaters-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-floaters-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></p>
<p><b>Wo wir bei der Post waren, wie bist Du auf die Idee hinter Floaters gekommen? Was ist der Gedanke dahinter – und können wir uns auf „Floater“ in der Architektur freuen, oder ist das erstmal nur für die Landschaftsfotografie reserviert?</b><br />
Ich habe mich immer schon für die kreative Arbeit mit 3D-Software interessiert. Es ist virtuelle Fotografie. Man setzt physikalisch korrekte Lichter in einer plausiblen Umgebung um mit einer Kamera ein Foto zu machen. Diese Technik zu nutzen, um echte Fotos mit virtuellen Objekten realistisch zu kombinieren fand ich interessant. Floaters war ein erster Versuch, daraus eine Serie zu machen. Aktuell bin ich noch nicht sicher, in welche Richtung sich das weiter entwickelt.</p>
<p><b>Welchen Tipp kannst Du einem Anfänger geben, der seine Architektur-Fotos verbessert?</b><br />
Persönlich habe ich sehr davon profitiert, mich mit Architektur als Thema inhaltlich und abseits der rein visuellen Ebene zu beschäftigen, also den Epochen, den großen Architektinnen und Architekten und der Theorie dahinter. Man sollte das Genre mögen und verstehen. Damit wird die Bildsprache individueller und interessanter. Genau so wie ich glaube, dass richtig gute Porträtfotografen ihre Modelle interessant finden müssen, um wirklich gute Fotos zu machen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-glitzerwerk.jpg" alt="Andreas Lever - Glitzerwerk" width="2048" height="1365" class="aligncenter size-full wp-image-6246" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-glitzerwerk.jpg 2048w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-glitzerwerk-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-glitzerwerk-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-glitzerwerk-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-glitzerwerk-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-glitzerwerk-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-mw-glitzerwerk-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></p>
<p><b>Was ist ein typischer Fehler den Fotografen immer wieder machen, wenn Sie Architektur ablichten?</b><br />
Das ist höchst subjektiv. Ich würde es vielleicht nicht Fehler nennen. Wenn ich damit antworten darf, was mir nicht gefällt: Zu <a href="https://digitalefotoschule.de/ultraweitwinkel-objektiv/">extremer Weitwinkel</a>, zu starke Bearbeitung und nur die Schokoladenseiten zeigen.</p>
<p><b>Bei ein paar Milliarden Fotos im Netz, wie siehst Du die Zukunft für Fotografen? Und was kann ein einzelner noch machen, um in diesem Meer wahrgenommen zu werden?</b><br />
Ich finde es gut, dass die Einstiegshürde für die Fotografie so niedrig ist. Je mehr Menschen mitmachen, desto mehr Talente finden Zugang, die sich früher vielleicht nie damit beschäftigt haben. Allerdings sagt sich das für mich auch sehr leicht, weil ich nicht davon leben muss und nur für mein Ego in dem Streben nach Aufmerksamkeit mitmache. Aus wirtschaftlicher Sicht wird es sicher immer härter.</p>
<p>Nachdem ich anfangs jedem Trend hintergelaufen bin und versucht habe „Erfolgsrezepte“ zu optimieren, bin ich irgendwann frustriert dazu übergegangen für mich selbst zu fotografieren. Wenn man konsequent seinen eigenen Weg sucht und dann geht, finden sich auch Menschen, die sich dafür interessieren. </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-atnight-bridge.jpg" alt="Andreas Levers - At Night Bridge" width="2048" height="1365" class="aligncenter size-full wp-image-6247" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-atnight-bridge.jpg 2048w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-atnight-bridge-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-atnight-bridge-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-atnight-bridge-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-atnight-bridge-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-atnight-bridge-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-atnight-bridge-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></p>
<p><b>Was ist ein Buch, oder eine Geschichte die Dein Leben verändert hat? </b><br />
Die Neuromancer-Trilogie von William Gibson hat mich stark geprägt.</p>
<p><b>Welche Frage hätten wir Dir noch stellen müssen? Und was ist die Antwort?</b><br />
Welche Fotografen inspirieren Dich?<br />
Zu viele, um alle zu nennen, aber im Moment zum Beispiel Matthias Heiderich, Peter Bialobrzeski oder Edward Burtynsky.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-atnight-rail.jpg" alt="Andreas Levers - At night - Rail" width="2048" height="1365" class="aligncenter size-full wp-image-6248" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-atnight-rail.jpg 2048w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-atnight-rail-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-atnight-rail-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-atnight-rail-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-atnight-rail-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-atnight-rail-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/96dpi-atnight-rail-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></p>
<p><b>Hier noch 5 ganz kurze Fragen:</b><br />
<em>Bauch oder Kopf?</em> Bauch</p>
<p><em>Sonnenauf- oder Sonnenuntergang?</em> Aufgang</p>
<p><em>Handwerker oder <a href="https://digitalefotoschule.de/3234/was-ist-kunst/">Künstler</a>?</em> Handwerker</p>
<p><em>Festbrennweite oder Zoom?</em> Zoom</p>
<p><em>Hochhaus oder Klippen? </em>Hochhaus</p>
<p><b>Vielen Dank für Deine Zeit und viel Glück mit all Deinen zukünftigen Projekten.</b></p>
<p>Sehr gerne &#8211; Ich muss mich bedanken!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/interview-andreas-levers.jpg" style="display:none;" alt="Interview mit Andreas Levers zur Architekturfotografie" width="474" height="1133" class="aligncenter size-full wp-image-7415" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/interview-andreas-levers.jpg 474w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/interview-andreas-levers-126x300.jpg 126w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/interview-andreas-levers-428x1024.jpg 428w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/6232/andreas-levers-architekturfotografie/">Die nüchterne Magie der Architektur &#8211; Andreas Levers im Interview</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://digitalefotoschule.de/6232/andreas-levers-architekturfotografie/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Langzeitbelichtungen an der französischen Riviera &#8211; im Interview mit Yannick Lefevre</title>
		<link>https://digitalefotoschule.de/6193/langzeitbelichtungen-yannick-lefevre/</link>
					<comments>https://digitalefotoschule.de/6193/langzeitbelichtungen-yannick-lefevre/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2016 14:28:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografen Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[cannes]]></category>
		<category><![CDATA[filterfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[französische riviera]]></category>
		<category><![CDATA[hdr]]></category>
		<category><![CDATA[landschaftsfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[langzeitbelichtung]]></category>
		<category><![CDATA[nd]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://digitalefotoschule.de/?p=6193</guid>

					<description><![CDATA[<p>Yannick Lefevre ist ein französischer Landschaftsfotograf aus dem wunderschönes Cannes. Seine Langzeitbelichtungen der französischen Riviera mischen Meditation mit der Weite der Landschaft. In unserem Interview erzählt er uns von seinen Einflüssen, wie er an die&#8230; <a class="excerpt-more-link" href="https://digitalefotoschule.de/6193/langzeitbelichtungen-yannick-lefevre/">Read More</a></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/6193/langzeitbelichtungen-yannick-lefevre/">Langzeitbelichtungen an der französischen Riviera &#8211; im Interview mit Yannick Lefevre</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Yannick Lefevre ist ein französischer Landschaftsfotograf aus dem wunderschönes Cannes. Seine Langzeitbelichtungen der französischen Riviera mischen Meditation mit der Weite der Landschaft. In unserem Interview erzählt er uns von seinen Einflüssen, wie er an die Landschaftsfotografie herangeht und wie Du in Frankreich Gegenden ohne Touristenansturm finden kannst. Du findest weitere seiner wunderbaren Bilder auf seiner <a href="http://www.yannicklefevre.com/" target="_blank">Webseite</a>, oder bei <a href="https://www.facebook.com/YannickLefevrePhotographies/" target="_blank">facebook</a> oder bei <a href="https://500px.com/yannick_lefevre" target="_blank">500px</a><br />
<span id="more-6193"></span><br />
<b>Hi Yannick, wer bist Du? Ein kurzer (Ab-)Satz über Dich und Dein Leben mit der Fotografie, für alle die Dich nicht kennen!</b></p>
<p>Bonjour, ich bin ein autodidaktischer Fotograf von 45 Jahren, der an der französischen Riviera, genauer in Cannes lebt. Die Fotografie ist meine größte Leidenschaft und dank Ihr  kann ich mich für einen Moment zurückziehen um die wunderschönen Landschaften, denen ich begegne, unsterblich zu machen.</p>
<p><b>Deine Fotos sind normalerweise wunderschöne Landschafts- und Architekturaufnahmen die mit Langzeitbelichtungen entstehen. Wie fängst Du die Essenz eines Ortes ein? Wie findest Du solche Orte?</b></p>
<p>Die Zeit – und indem ich mit einem Ultraweitwinkelobjektiv fotografiere – haben mir geholfen meinen Blick zu schärfen und ein fast instinktives Gefühl für die richtige Dynamik und den Bildaufbau eines Ortes zu entwickeln.<br />
Ich liebe wolkenbedeckte und windige Umgebungen, die ich mit <a href="https://digitalefotoschule.de/langzeitbelichtung/">Langzeitbelichtungen</a> kombiniere um diese faszinierenden Landschaften festzuhalten. Mein Ziel ist es aus diese Elemente an einem Ort zu kombinieren.<br />
<b><br />
Was fasziniert Dich an der Natur?</b><br />
Alleine mit der Natur während eine Fotosession zu sein und die Grenzenlosigkeit des Ortes zu spüren und mich dort auf eine Sache zu konzentrieren.</p>
<div id="attachment_6204" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6204" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre02.jpg" alt="​Fin d&#039;après-midi au Cap Dramont ( Sud-est de la France )" width="800" height="1200" class="size-full wp-image-6204" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre02.jpg 800w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre02-660x990.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre02-200x300.jpg 200w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre02-768x1152.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre02-683x1024.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-6204" class="wp-caption-text">​Fin d&#8217;après-midi au Cap Dramont ( Sud-est de la France )</p></div>
<p><b>Du bist ein autodidaktischer Fotograf &#8211; was waren die Stolpersteine die Du aus dem Weg räumen musstest als Du angefangen hast? Wie hast Du gelernt so großartige Aufnahmen zu machen?</b><br />
Eine Zeitreise ist schwer 🙂 … Ich würde sagen, einige einflussreiche Personen auf Flickr haben meinen Augen für meine Arbeiten geöffnet und mir gezeigt, auf welchen Wegen ich mich weiterentwickeln kann. Zum Beispiel habe ich am Anfang sehr viel mit HDR gearbeitet, aber ich sah sehr schnell die Grenzen dieses Bearbeitungsprozesses auf meine fotografische Arbeit. Zu dieser Zeit, um 2010, habe ich eine Technik benutzt die sich “blending” nennt. Heute entstehen meine Arbeiten aus einer einzigen <a href="https://digitalefotoschule.de/6575/raw-oder-jpeg/">RAW-Aufnahme</a> indem ich GND Filter wie die von Lee oder Singh-Ray für meine Langzeitbelichtungen benutze.</p>
<p><b>Du hast letzten einen superintensiven Artikel über einen Deiner Lieblingsplätze geschrieben, samt Karten, Bildern die dort entstanden sind usw. Planst Du weitere Artikel dieser Art?</b><br />
Ah, ich glaube Du meinst den <a href="http://www.yannicklefevre.com/Blog/Cap-Dramont-et-Ile-dOr" target="_blank">folgenden Artikel</a>. Um Deine Frage zu beantworten: Ja, ich denke ich werde die interessantesten Orte in meiner Region auf diese Weise vorstellen. Es erscheint mir wichtig dies mit allen anderen zu teilen.</p>
<p><b>Wie weit planst Du Deine Reisen, oder machst Du einfach ein paar Fotos vor Ort?</b><br />
Für weite Reisen ist es essentiell Dich richtig vorzubereiten. So gut und genau wie möglich die Orte zu kennen, an denen Du Fotos machen möchtest, zu wissen wo die Sonne auf und untergeht, etc.</p>
<p><b>Was ist das wichtigste Werkzeug für einen Landschaftsfotografen?</b><br />
Es gibt nicht nur ein Werkzeug sondern es ist das Zusammenspiel von alle Dingen, von den Werkzeugen der Aufnahme bis zur digitalen Nachbearbeitung.</p>
<div id="attachment_6205" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6205" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre03.jpg" alt="​Temps orageux au Cap Dramont ( Sud-est de la France )" width="800" height="1200" class="size-full wp-image-6205" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre03.jpg 800w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre03-660x990.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre03-200x300.jpg 200w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre03-768x1152.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre03-683x1024.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-6205" class="wp-caption-text">​Temps orageux au Cap Dramont ( Sud-est de la France )</p></div>
<p><b>Wie viel Zeit verbringst Du mit der Nachbearbeitung im Vergleich zur eigentlich Aufnahme?</b><br />
Weniger als früher… lass mich kurz erklären: seit ich GND (LEE, Singh-Ray) und ND (NISI) während meinen Langzeitbelichtungen vor Ort benutze, spare ich mir sehr viel Zeit in der Nachbearbeitung. Ich muss meine Bilder nicht mehr aus viele Einzelaufnahmen zusammensetzen. Was auch immer passiert – ich verbringe sehr viel Zeit während der Aufnahmen vor Ort 😉</p>
<p><b>Was ist Dein Tipp für einen Anfänger in der Landschaftsfotografie?</b><br />
Nimm Dir Zeit sollte Dein Codewort sein für alles was Du machst. Analysiere die Szenerie, komponiere die Landschaft so, dass Du ein möglichst gutes Verständnis für die Dynamik der Landschaft entwickelst und mache immer und immer wieder Aufnahmen um Deine Kunst zu verbessern.</p>
<p><b>Was ist ein typischer Fehler den Du immer wieder in der Fotografie siehst?</b><br />
Hmm da gibt es keine klare Antwort. Ich würde sagen dass schlechtes Blending von Ebenen im finalen Prozess bei einem Bild, gerade bei der Auswahl von falschen Ausgangsbildern, zu schlechten Ergebnissen führt.</p>
<p><b>Was ist die Geschichte, an die Du Dich immer erinnern wirst wenn es um Fotografie geht?</b><br />
Ich erinnere mich an ein Bild das ich am 2. Dezember 2010 aufgenommen habe. Ich fuhr sehr müde zurück von Saint-Tropez, als mich ein wunderschönes Licht buchstäblich geweckt hat als ich kurz vor dem Dramont war. Ich habe mir die Zeit genommen zu parken und  mich auf den wunderbaren und intensiven Sonnenuntergang vorbereitet. Es entstand <a href="http://www.yannicklefevre.com/Photo/France/Var/i-MwDSKps/A" target="_blank">das erste Foto</a>, mit dem ich in einem Magazin veröffentlicht wurde.</p>
<div id="attachment_6207" style="width: 1510px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6207" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre05.jpg" alt="​Levé de soleil derriere la Tour Eiffel depuis le Pont Bir-Hakeim à Paris" width="1500" height="1000" class="size-full wp-image-6207" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre05.jpg 1500w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre05-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre05-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre05-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre05-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre05-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre05-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /><p id="caption-attachment-6207" class="wp-caption-text">​Levé de soleil derriere la Tour Eiffel depuis le Pont Bir-Hakeim à Paris</p></div>
<p><b>Welche Orte sollte der reisende Fotograf in Frankreich besuchen, die nicht überfüllt sind?</b><br />
Frankreich ist das Land, in dem die meisten Touristen der Welt vorbei kommen, deshalb solltest Du Dir genau überlegen wann Du vorbei kommst. Den Sommer würde ich vermeiden. Frühling und Herbst sind gute Zeite für Fotos in den Nationalparks in den Alpen und Pyrénéens, die eine wilde und ursprüngliche Natürlichkeit haben. Die Auvergne und Jura sind auch voll mit wunderbaren Ecken. Die Aquitaine bietet Dir wunderschöne und unzählige Seen. Zum Glück gibt es in Frankreich massig Regionen, und diese sind nur eine kleine Auswahl 😉</p>
<p><b>Welche Frage haben wir vergessen zu Fragen?</b><br />
Warum machst Du Langzeitbelichtungen? &#8211; Hier versteckt sich mein eigenes Universum, denn ich mag es nicht die Natur nur abzubilden wie sie in der Realität ist. Für mich ist die Langzeitbelichtung eine Kunst um die versteckten Kleinigkeiten hervorzuheben und die natürlichen Elemente von Mutter Natur wie Wasser und Himmel, um einen anderen Blick auf sie zu offenbaren.</p>
<div id="attachment_6208" style="width: 1344px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6208" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre04.jpg" alt="Yannick in Action" width="1334" height="1000" class="size-full wp-image-6208" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre04.jpg 1334w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre04-660x495.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre04-300x225.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre04-768x576.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre04-1024x768.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre04-1000x750.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 1334px) 100vw, 1334px" /><p id="caption-attachment-6208" class="wp-caption-text">Yannick in Action</p></div>
<p><b>5 Turbofragen</b><br />
<em>Kopf oder Herz?</em> Herz<br />
<em>Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang? </em>Sonnenuntergang, denn ich bin ein Spätaufsteher 🙂<br />
<em>Cannes oder Paris?</em> Schwer, Schwer da ich beide liebe, aber für den Komfort des Lebens ist es Cannes.<br />
<em>Meer oder Berg?</em> Meer<br />
<em>Baguette oder Croissant?</em> Croissant</p>
<p><b>Vielen Dank für Deine Zeit und viel Glück bei all Deinen weiteren Projekten und Fotos!</b></p>
<p>Auf der nächsten Seite findest Du das Interview in der Originalsprache. On the next page you find the Interview in the original language:</p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/6193/langzeitbelichtungen-yannick-lefevre/">Langzeitbelichtungen an der französischen Riviera &#8211; im Interview mit Yannick Lefevre</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://digitalefotoschule.de/6193/langzeitbelichtungen-yannick-lefevre/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Mystik des Waldes &#8211; Heiko Gerlicher im Interview</title>
		<link>https://digitalefotoschule.de/5920/heiko-gerlicher-interview-naturfotografie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2016 08:45:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografen Interviews]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://digitalefotoschule.de/?p=5920</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor kurzem hatte ich das Glück Heiko Gerlicher ein paar Fragen rund um seine fantastische Landschaftsfotografie zu stellen. Heiko ist ein Fotograf aus Oberfranken, dessen Naturfotos eine eigene Mystik verströmen und seine Bilder für sich&#8230; <a class="excerpt-more-link" href="https://digitalefotoschule.de/5920/heiko-gerlicher-interview-naturfotografie/">Read More</a></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/5920/heiko-gerlicher-interview-naturfotografie/">Die Mystik des Waldes &#8211; Heiko Gerlicher im Interview</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem hatte ich das Glück <a href="http://www.heikogerlicher.com/" target="_blank">Heiko Gerlicher</a> ein paar Fragen rund um seine fantastische Landschaftsfotografie zu stellen. Heiko ist ein Fotograf aus Oberfranken, dessen Naturfotos eine eigene Mystik verströmen und <a href="http://www.heikogerlicherphotos.com/" target="_blank">seine Bilder</a> für sich sprechen lässt. Für uns hat sich Heiko die Zeit genommen einige Fragen rund um sein Leben mit der Fotografie zu beantworten und spricht mit uns über seine Wurzeln, seine Philosophie und das wichtigste Werkzeug für Landschaftsfotografen.<br />
<span id="more-5920"></span><br />
<strong>Hallo Heiko, wer bist Du? Ein kurzer (Ab-)Satz über Dich und Dein Leben mit der Fotografie, für alle die Dich nicht kennen!</strong><br />
Hallo Alexander. Ich bin 47 Jahre, verheiratet und lebe in einem Ortsteil der Gemeinde Ahorn im Landkreis Coburg in Oberfranken. Von Beruf bin ichVerkaufsaußendienst für eine Stahl- und Metalldistribution. Zur eigentlichen Fotografie bin ich 2010 gestoßen, als mir meine Frau eine digitale Spiegelreflexkamera, es war die Canon 550D, zu Weihnachten geschenkt hatte. Das war der Beginn einer Leidenschaft, die bis heute ungebrochen anhält und sich gefühlt mehr und mehr steigert.<br />
<a href="https://digitalefotoschule.de/1/fotografieren-lernen/">Erlernt</a> hatte ich die Fotografie autodidaktisch und intuitiv, unterstützt von Fachliteratur und inspiriert von diversen Fotokünstlern. </p>
<p><strong>Deine Fotos sind geprägt durch Deine Nähe zur Natur. Deine Serien vom Wald zeigen mystische Wälder und saugen einen förmlich ein. Wie findest Du Deine Motive und was fasziniert Dich an der Natur?</strong><br />
Ja, die Nähe zur Natur suchte ich schon von Kindesbeinen an. War für meinen Bruder die Wiese hinter unserem Elternhaus ein prima Platz zum Fußball spielen, war sie für mich ein wunderbarer Ort, um Blumen, Insekten und Schmetterlinge zu beobachten. Wälder fand ich schon immer interessant. So viele Geschichten und Mythen ranken sich um sie. Die Motive finde ich eigentlich zufällig. Ich liebe es, bei regnerischen und nebligen Wetter durch die Wälder meiner näheren Umgebung auf Motivsuche zu gehen. Die Stimmung ist dann unvergleichlich geheimnisvoll, düster und märchenhaft. Sehr selten begegne ich dabei auch nur einer Menschenseele. Den Zauber dieser Momente, in denen oft absolute Stille herrscht, versuche ich so gut wie möglich in meinen Bildern wiederzugeben.</p>
<p><strong>Deine Bilder werden in der Regel von der Ortsangabe begleitet – und bei der Baumserie auch von der Gattung – was bedeutet Dir das Zusammenspiel von Ort, Natur und Foto?</strong><br />
Da ich immer wieder gefragt wurde, wo ich denn meine Bilder aufnehme und welche Bäume darauf zu sehen sind, habe ich diese Angaben auf meiner Webseite ergänzt. Zusätzlich habe ich auch noch einen Baumfinder erstellt, wo man Bäume und Wälder geodatengenau auf einer Landkarte lokalisieren kann. Unterstützt werde ich dabei von der ebenfalls baum- und waldbegeisterten Fotografin <a href="http://aw-landscapes.de" target="_blank">Alex Wesche</a>.</p>
<p><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-02.jpg" alt="heiko-gerlicher-interview-02" width="1500" height="992" class="aligncenter size-full wp-image-5964" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-02.jpg 1500w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-02-660x436.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-02-300x198.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-02-768x508.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-02-1024x677.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-02-1000x661.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-02-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a></p>
<p><strong>Welche Landschaften willst Du in der Zukunft gerne erkunden, und wie planst Du solche Fotos/Reisen vorher?</strong><br />
Da sind schon immer irgendwie die Wälder im Fokus. Bei unserer letzten Reise an die Ostsee war es mir auch wichtig ein Quartier in der Nähe eines interessanten Waldes zu haben. Dies war dann der einzigartige Naturpark Darßwald und seine Windflüchter genannten Bäume am Strand. Für die Zukunft möchte ich die Wälder der Alpen näher kennen lernen. Dort gibt es noch viele alte urwaldähnliche Gebiete.</p>
<p><strong>Was ist das wichtigste Werkzeug eines Landschaftsfotografen?</strong><br />
Das sind auf jeden Fall die Augen.</p>
<p><strong>Wie ist das Verhältnis von der Nachbearbeitung zur eigentlichen Aufnahme?</strong><br />
So viel wie nötig, so wenig wie möglich.<br />
Da ich meine Bilder in <a href="https://digitalefotoschule.de/6575/raw-oder-jpeg/">RAW-Dateien</a> fotografiere, ist eine Nachbearbeitung schon erforderlich. Ich verändere dabei niemals etwas an der Szene. Die ist immer 1:1 so wie ich sie erlebt habe.<br />
Korrekturen bzw. Verbesserungen beschränken sich auf das Nachschärfen, Anpassungen von Tiefen, Lichter, Kontrast, Klarheit, Dynamik und Sättigung und gelegentlicher Entfernung von störenden, nicht zur Bildaussage gehörenden Elementen wie Sensorstaubflecken<br />
oder Reflexlichter (Lens Flares).</p>
<p><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-03.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-03.jpg" alt="Heiko Gerlicher Interview" width="1500" height="994" class="aligncenter size-full wp-image-5965" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-03.jpg 1500w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-03-660x437.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-03-300x199.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-03-768x509.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-03-1024x679.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-03-1000x663.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-03-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a></p>
<p><strong>Welchen Tipp kannst Du einem <a href="https://digitalefotoschule.de/fotografieren-lernen/">Anfänger</a> geben, der seine (Landschafts-)Fotos verbessert?</strong><br />
Ein entscheidender Erfolgsfaktor in der Landschaftsfotografie ist, wie übrigens auch in den anderen Sparten der Fotografie, das Licht. Der richtige Einsatz entscheidet dabei über Wohl und Wehe. Direktes Licht lässt die Landschaft of flach und langweilg wirken.<br />
Seiten- bzw. Streiflicht hingegegen modeliert und lässt Strukturen sichtbar werden. Auch direktes Gegenlicht kann erstaunliche Ergebnisse erzeugen.<br />
Wichtig ist außerdem die Kunst des Weglassens. Als Anfänger ist man oft geneigt, zu viel in eine Aufnahme hineinpacken zu wollen. Jedoch schafft ein Übermaß an Bildinhalt schnell Verwirrung beim Betrachter. Aus diesem Grund ist ein einfacher Bildaufbau da A und O,<br />
welcher aus einem interessanten Vordergrund, dem Hauptmotiv (Blickpunkt) und einem harmonischen Hintergrund bestehen sollte. Auch die Drittel-Regel ist ein sehr gutes Hilfsmittel in der Landschaftsfotografie. Es darf und sollte natürlich auch experimentiert werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Bilder zu stereotypisch werden.</p>
<p><strong>Welchen typischen &#8222;Fehler&#8220; siehst Du in der Landschaftsfotografie immer wieder?</strong><br />
Erfolgreiche Bilder werden leider viel zu häufig kopiert. Verfolgt man einmal die populären Fotos bei 500px, flickr &#038; co., so meint man ein Déjà-vu zu haben. Irgendwie findet man dort immer die gleichen Motive, welche vom immer gleichen Standpunkt aus fotografiert wurden.<br />
Klar möchte man als Fotograf auch eine breite Anerkennung haben. Aber mit einer kreativen Herangehensweise an eine schon zigtausendmal abgelichtete Landschaftsszene aus einer anderen Perspektive kann man sich viel eindrucksvoller aus der Masse hervorheben.</p>
<p><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-04.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-04.jpg" alt="Heiko Gerlicher Interview" width="1500" height="997" class="aligncenter size-full wp-image-5966" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-04.jpg 1500w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-04-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-04-300x199.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-04-768x510.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-04-1024x681.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-04-1000x665.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-04-373x248.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a></p>
<p><strong>Bei ein paar Milliarden Fotos im Netz, wie siehst Du die Zukunft für Fotografen? Und was kann ein einzelner noch machen, um in diesem Meer wahrgenommen zu werden?</strong><br />
Es wird immer schwieriger werden, um aus der unglaublichen Bilderflut, die tagtäglich die Bilderplattformen und bekannten Sozialen Netzwerke überrollt, herauszuragen. Beliebte und bekannte Hotspots werden mehr und mehr totfotografiert. Infolge dessen zwangsläufig ein Motiv wie ein Plagiat dem anderen gleicht. Von großem Vorteil ist es daher, eine eigene individuelle Bildsprache zu haben, welche<br />
einen hohen Wiedererkennungswert hat. Um atemberaubende Landschaftsbilder aufzunehmen, muss man nicht unbedingt nach Island oder Patagonien reisen. Diese können durchaus auch in der Heimat entstehen. Kreativität und neue Sichtweisen können überraschende Ergebnisse bringen.<br />
<strong><br />
Nenne uns bitte ein Buch, welches das Leben unserer Leser verändern wird.Was ist ein Buch, oder eine Geschichte die Dein Leben verändert hat?</strong><br />
Für mich eine sehr schwierige Frage, da ich eigentlich nur Natur-, Sachbücher und Bildbände lese. Bis jetzt hat von diesen noch keines mein Leben verändert. Sie sind mir aber eine ergänzende Hilfe wie auch oft eine Inspirationsquelle.</p>
<p><strong><br />
Welche Frage hätten wir Dir noch stellen müssen? Und was ist die Antwort?</strong><br />
Frage: Glaubst Du, dass Du auch in 10 Jahren noch mit der selben Leidenschaft fotografierst?<br />
Antwort: Ja, das glaube und das hoffe ich!</p>
<p><a href="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-05.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-05.jpg" alt="Heiko Gerlicher Interview" width="1500" height="988" class="aligncenter size-full wp-image-5967" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-05.jpg 1500w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-05-660x435.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-05-300x198.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-05-768x506.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-05-1024x674.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/heiko-gerlicher-interview-05-1000x659.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><br />
<strong><br />
Hier noch 5 ganz kurze Fragen:</strong></p>
<p>Bauch oder Kopf? Bauch</p>
<p>Sonnenauf- oder Sonnenuntergang? Sonnenaufgang</p>
<p>Festbrennweite oder Zoom? Zoom</p>
<p>Wald oder Meer? Wald</p>
<p>Handwerker oder Künstler? Künstler</p>
<p><strong>Vielen Dank für Deine Zeit und viel Glück mit all Deinen zukünftigen Projekten.</strong></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/5920/heiko-gerlicher-interview-naturfotografie/">Die Mystik des Waldes &#8211; Heiko Gerlicher im Interview</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fine Street Photography mit dem Herzen gesehen [Magdalena Röseler im Interview]</title>
		<link>https://digitalefotoschule.de/4215/finest-street-photography-mit-dem-herzen-gesehen-magdalena-roeseler-im-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2014 13:18:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografen Interviews]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://digitalefotoschule.de/?p=4215</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute habe ich die Ehre Magdalena Roeseler im Gespräch zu haben. Die Wahlschweizer Streetfotografin mit dem Auge für dramatische Bildkomposition und ausdrucksstarke Momentaufnahmen hat sich die Zeit genommen um über Ihr Leben mit der Fotografie&#8230; <a class="excerpt-more-link" href="https://digitalefotoschule.de/4215/finest-street-photography-mit-dem-herzen-gesehen-magdalena-roeseler-im-interview/">Read More</a></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/4215/finest-street-photography-mit-dem-herzen-gesehen-magdalena-roeseler-im-interview/">Fine Street Photography mit dem Herzen gesehen [Magdalena Röseler im Interview]</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich die Ehre <a href="http://www.magdalenaroeseler.com/" target="_blank">Magdalena Roeseler</a> im Gespräch zu haben. Die Wahlschweizer Streetfotografin mit dem Auge für dramatische Bildkomposition und ausdrucksstarke Momentaufnahmen hat sich die Zeit genommen um über Ihr Leben mit der Fotografie zu sprechen. Vielen Dank &#038; viel Spaß mit dem Interview. Und vergesst nicht Euch die <a href="https://www.facebook.com/magdalena.roseler" target="_blank">coole Serie aus Warschau</a> auf Ihrer facebookseite anzuschauen.</p>
<p><strong>Hallo Magdalena, wer bist Du? Ein kurzer (Ab-)Satz über Dich und Dein Leben mit der Fotografie, für alle die Dich nicht kennen!</strong><br />
Ich komme ursprünglich aus Polen. Mein Vater hat mir, als ich klein war, eine Smiena gekauft und ich habe fotografiert und meine Fotos selbst entwickelt. Es gab damals keinen künstlerischen Anspruch, der mich angetrieben hat. Ich wollte mir Erinnerungsstücke erschaffen. Das war alles.<br />
Und ich hatte die Möglichkeit nur SW Aufnahmen zu machen. Irgendwann begann ich zu malen und Fotografie wurde zur Nebensache. Erst nach vielen Jahren, als ich einem berühmten Streetfotografen  begegnete, traf es mich wie ein Blitz. Ich habe gemerkt, dass Fotografie mein Medium ist und mir unendlich viel Freude bereitet. Seitdem begleiten mich meine Cameras fast immer und überall. <span id="more-4215"></span></p>
<p><strong>Du bist ja Streetfotografin. Was macht für Dich den besonderen Reiz aus?</strong><br />
Streetfotografie ist eine sehr anspruchsvolle Art der fotografischen Kunst. Da gibt es keine Möglichkeit etwas zu arrangieren und vorzubereiten. Es geht darum echte Momente festzuhalten, Augenblicke aus dem Leben, so wie sie sich wirklich ereignen.<br />
Streetportraits schätze ich dabei besonders. Gesichter können so unglaublich viel erzählen. </p>
<p><strong><em>Recht am Bild</em> &#8211; das ist die Frage, die jeden Streetfotografen in Deutschland beschäftigt. Darf ich es. Wie darf ich das Bild verwenden. Was mache ich wenn mich jemand verklagt. Dieser ganze Kram. Wie stehst Du dazu?</strong><br />
Ich frage mich was hätten wir heute von so wunderbaren Künstlern wie Maier oder Bresson wenn sie sich durch solche Zweifel abhalten liessen? Heute sind wir dankbar und begeistert, dass wir die Dokumente dieser Zeit sehen dürfen. </p>
<p>Mein Bestreben ist das Leben und die Menschen so zu zeigen wie sie heute und hier sind. Wenn jemand sieht, dass ich ein Foto von ihm mache und sagt nichts, dann nehme ich es wie eine stille Einwilligung hin. Wenn jemand möchte, dass ich das Bild lösche, dann tue ich das. Das passiert aber extrem selten. Die meisten Menschen fragen erst warum ich sie fotografiert habe und sind dann eher geschmeichelt und zufrieden. </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-02.jpg" alt="magdalena roeseler 02" width="1200" height="606" class="alignleft size-full wp-image-4222" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-02.jpg 1200w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-02-660x333.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-02-300x151.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-02-1024x517.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p><strong>Hast Du Grenzen in der Streetfotografie? Wenn ja welche sind das?</strong><br />
Ja, die habe ich. Meistens entscheide ich ganz intuitiv, ob ich in einer bestimmten Situation ein Foto schiessen kann. Ich versuche das so zu tun, dass es für mich vertretbar ist und sich niemand verletzt fühlt. Ich habe nicht vor jemanden bloss zu stellen oder lächerlich zu machen. Es gab schon einige Menschen, die sich auf meinen Fotos erkannt haben und sie waren positiv überrascht. Ich hatte keine Probleme dadurch.<br />
<strong><br />
DU hast 179 Fotos im Internet. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, wie viele Bilder heute auf eine Speicherkarte passen. Wie wählst Du Deine Fotos aus? Was machst Du mit denen, die Du nicht zeigst?</strong><br />
Das ist genau der Punkt &#8211;  die Riesenmenge an Fotos im Internet. Ich möchte nur die Bilder zeigen, die ich gut finde, die mich bewegen oder welche ich als ästhetisch und schön empfinde. Es kommt nicht auf die Menge an. </p>
<p>Es gab eine Zeit da hab ich mir sehr viele Gedanken darum gemacht welche meiner Arbeiten unter die Leute gehen dürfen. Das ist jetzt anders. Gefällt mir ein Bild dann nichts wie raus in Welt damit. </p>
<p><strong>Monochrom? Dein &#8222;Best of 2013&#8220; auf youtube enthält nur Monochrom-Aufnahmen, aber Du hast immer mal wieder Farbakzente. Was muss ein Foto für Dich haben, damit es in Farbe erscheint?</strong><br />
Wenn Farbe als Motiv oder ein wichtiger Teil des Bildes fungiert, lasse ich das Bild farbig. Farbe ist nicht sinnvoll wenn sie die Aufmerksamkeit des Betrachters von dem tatsächlichen Thema ablenkt. </p>
<p><strong>Kontraste, Rahmungen, Schatten, wie auch Timing spielen eine große Rolle in Deinen Werken. Wie siehst Du Licht und wie viel davon ist digitale Dunkelkammer? Wie lange wartest Du an manchen Stellen um den perfekten Moment zu erwischen?</strong><br />
Ich bearbeite meine Bilder meistens nur minimal. Ehrlich gesagt kann ich das gar nicht. Ich befasse mich mit der Bildbearbeitung nur in dem für mich notwendigen Rahmen.<br />
Manchmal, wenn ich mich an einem interessanten Ort befinde, warte ich ein paar Minuten ob sich eine spannende Situation ergibt, aber nie sehr lange. Manchmal komme ich an eine Stelle wieder in der Erwartung des richtigen Augenblicks aber meistens habe ich keine Vorstellung davon wie das Bild aussehen soll sondern drücke ab wenn mich eine Situation anspricht. Das ist das was mir eine grosse Freude macht &#8211;  wenn plötzlich etwas vor meinen Augen entsteht, wenn sich etwas entwickelt was ich dann einfach abbilden muss. Dann ist es wie in meiner Kindheit: ich möchte einfach die Erinnerung an diese Momente oder Menschen für mich festhalten. </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-03-2.jpg" alt="magdalena roeseler 03 (2)" width="1200" height="691" class="alignleft size-full wp-image-4223" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-03-2.jpg 1200w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-03-2-660x380.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-03-2-300x172.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-03-2-1024x589.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><br />
 <strong><br />
Wie verändert sich Deine Herangehensweise in unterschiedlichen Kulturkreisen/Ländern? Wie sind die Reaktionen auf Deine  Streetfotografie wenn Du wahrgenommen wirst?</strong><br />
Ich merke schnell wie die Menschen in einem Land auf mich und meine Camera reagieren. Es gibt da grosse Unterschiede. ZB in Indien wollten die meisten Menschen von mir fotografiert werden. Sie haben grosse Freude daran und fordern jeden, der eine Camera trägt, dazu auf Bilder von ihnen zu machen. </p>
<p>Ganz anders war es in Tokyo. Grundsätzlich bin ich sehr einfühlsam und versuche mich an die jeweilige Kultur anzupassen. Das ist manchmal sehr schwierig denn es gibt Länder wo eine Camera sehr ungern gesehen ist. Ich möchte aber natürlich trotzdem etwas mitnehmen und zeigen können. Ich lasse mich einfach von meinem Bauchgefühl leiten der mir meistens ziemlich zuverlässig anzeigt ob ich abdrücken kann oder nicht. Wenn Zurückhaltung angesagt ist dann komme ich mit weniger Bildern zurück von einer Reise und das ist ok so.</p>
<p><strong>Du veröffentlichst Deine Fotos unter eine Creative Commons Lizenz. Viele Fotografen haben davor Angst, dass sie kein Geld verdienen, oder beklaut werden, oder andere damit Geld verdienen. Was sind Deine Erfahrungen damit?</strong><br />
Es ist mir eine Freude wenn ich sehe, dass Menschen oder Firmen meine Bilder mögen und gebrauchen können. Warum auch nicht? Wozu mache ich sie?  Ich habe Freude daran und es ist um so schöner wenn auch andere Freude an meinen Bildern haben. </p>
<p><strong>Was macht eine gute Kamera für Streetfotografen aus? </strong><br />
Ich erinnere mich an eine Situation als wir zu dritt unterwegs waren. Irgendwann sind wir in eine Bibliothek gegangen und wollten dort in der stillen, schönen Atmosphäre ein paar Fotos machen. Zwei von uns hatten eine kleine Olympus und ein Kollege hatte eine Nikon Vollformat bei sich. Als sich plötzlich eine Situation ergab haben wir alle in Serienmodus abgedrückt. Du kannst Dir vorstellen wie sich das anhörte als in der Stille des Leseraumes der Nikonfotograf das Feuer eröffnete 🙂 </p>
<p>Es geht also darum optisch und akustisch nicht aufzufallen. Ich möchte auch, dass meine Camera möglichst leicht und handlich ist damit ich sie überall mitnehmen kann und sie mir auch bei längeren Ausflügen nicht zu schwer wird. Um es auf den Punkt zu bringen: leicht, unauffällig und klein. Alles andere ist weniger wichtig. </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-04.jpg" alt="magdalena roeseler 04" width="1200" height="605" class="alignleft size-full wp-image-4224" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-04.jpg 1200w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-04-660x333.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-04-300x151.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-04-1024x516.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p><strong>Welche Geschichte von Deinen Reisen bringt Dich auch nach Jahren noch zum Lachen und welche treibt Dir Wehmut ins Herz?</strong><br />
Die Geschichte die ich oben erwähnte ist für mich immer wieder lustig. Das war eine tolle Situationskomik.</p>
<p>Als ich in den Slums von Mumbai unterwegs war fand ich es unglaublich mit welcher Offenheit und Freude die Menschen dort auf mich zu kamen. Ich wurde in eine Wohnung eingeladen und die Menschen hatten grosse Freude daran fotografiert zu werden. Besonders hat ihnen gefallen die Bilder danach auf dem Cameradisplay anzuschauen. Ich fand es sehr schön, dass ich inmitten dieser Armut den Leuten &#8211; besonders den Kinder &#8211; eine kleine Freude bereiten konnte. </p>
<p><strong>Welchen Tipp kannst Du einem Anfänger geben, der seine Fotos sofort verbessert? </strong><br />
Vergiss nicht: <i>DU machst die Bilder! Nicht die Camera! </i>Benutze also das Zubehör welches dir Spass macht und womit Du gerne unterwegs bist. So wie ein Ferrari keinen besseren Fahrer aus Dir machen wird, so wird eine Leica keinen besseren Fotografen aus Dir machen. Du kannst also auch ein Iphone benutzen wenn nichts anderes da ist. <em>Höchstwahrscheinlich wird das niemand merken. </em></p>
<p>Je nachdem welchen Anspruch Du an Dich hast wirst Du vielleicht Phasen der Frust und Unzufriedenheit erleben. Es gilt diese so hinzunehmen und dann weiter zu machen. Mach das was Du als schön und interessant empfindest und versuche nicht ALLEN zu gefallen. Das wird sowieso niemals möglich sein. Hole Dir Anregungen von den Fotografen die Dir gefallen. Schau genau wie sie fotografieren und scheu Dich nicht zu fragen. Am Besten kann man direkt in der Praxis lernen &#8211; also Kurse die ein bestimmtes Thema vorgeben sind sicher eine gute Möglichkeit zu lernen. Man kann sich ausprobieren, bekommt ein konkretes Thema (nicht alle haben immer wieder neue Ideen), kann sich mit anderen austauschen und schauen wie die Anderen an die Sache heran gehen.</p>
<p>Höre Dir deine Kritiker an und versuche daraus zu lernen, wobei es wichtig ist nicht alles auf die Goldwaage zu legen.<br />
Lerne erstmal die wichtigsten Regeln bevor Du sie brichst! Denn nur bewusstes Abweichen von den Regeln macht Sinn. Es wäre sicher besser wenn Du den Ausdruck Deiner Bilder zB durch die Unschärfe ganz willentlich hervorrufen kannst.<br />
Du kannst Dir vornehmen zB jede Woche etwas Neues zu lernen und umzusetzen. </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-05.jpg" alt="magdalena roeseler 05" width="1200" height="698" class="alignleft size-full wp-image-4225" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-05.jpg 1200w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-05-660x384.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-05-300x174.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2014/08/magdalena-roeseler-05-1024x595.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p><strong>Nenne uns bitte ein Buch, welches das Leben unserer Leser verändern wird.</strong></p>
<p>Diese Frage ist reine Folter für einen Bücherwurm wie mich. Ich habe schon gelesen als ich 4 Jahre alt war und mittlerweile sind es so viele Bücher… Aber ich will es versuchen:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3792000490/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3792000490&#038;linkCode=as2&#038;tag=338521-21" target="_blank">Der kleine Prinz*</a> von Antoine de Saint-Exupéry. Er war so schlau und sagte: „ Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. </p>
<p>5 Quickshots (<strong>fett ist MagdalenasAntwort</strong>): </p>
<p><strong>Bauch </strong>oder Kopf?</p>
<p>Handwerker oder <strong>Künstler</strong>?</p>
<p><strong>Festbrennweite</strong> oder Zoom?</p>
<p><strong>Asien </strong>oder Naher Osten?</p>
<p>Organisch oder <strong>Geometrisch</strong>?</p>
<p>Vielen Dank für Deine Zeit &#038; viel Glück bei all Deinen fotografischen Projekten. All Fotos in diesem Artikel wurden von <a href="http://www.magdalenaroeseler.com/" target="_blank">Magdalena Roeseler</a> geschossen und unter der CC 2.0 share alike verwendet.</p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/4215/finest-street-photography-mit-dem-herzen-gesehen-magdalena-roeseler-im-interview/">Fine Street Photography mit dem Herzen gesehen [Magdalena Röseler im Interview]</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Street oder Web? Die Freuden des jungen Martin Wolf [Interview]</title>
		<link>https://digitalefotoschule.de/3645/martin-wolf/</link>
					<comments>https://digitalefotoschule.de/3645/martin-wolf/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 06:08:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografen Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[martin wolf]]></category>
		<category><![CDATA[stilpirat]]></category>
		<category><![CDATA[streetfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[webdevelopment]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://digitalefotoschule.de/?p=3645</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute mal ohne große Einleitung, ein Interview mit Martin Wolf, seines Zeichens Streetfotograf, Webdeveloper und Blogger. Gibt bestimmt noch 100 andere Sachen für die er steht, aber in diesem Interview geht es genau um das.&#8230; <a class="excerpt-more-link" href="https://digitalefotoschule.de/3645/martin-wolf/">Read More</a></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/3645/martin-wolf/">Street oder Web? Die Freuden des jungen Martin Wolf [Interview]</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal ohne große Einleitung, ein Interview mit Martin Wolf, seines Zeichens <a href="http://digitalefotoschule.de/4215/finest-street-photography-mit-dem-herzen-gesehen-magdalena-roeseler-im-interview/" titel="Interview mit Magdalena Röseler">Streetfotograf</a>, Webdeveloper und Blogger. Gibt bestimmt noch 100 andere Sachen für die er steht, aber in diesem Interview geht es genau um das. Sein digitales Zuhause findet Ihr unter <a href="http://visuellegedanken.de/" target="_blank">visuelle Gedanken</a>. Viel Spaß mit dem Interview!</p>
<p><strong>Hallo Martin, wer bist Du? Ein kurzer (Ab-)Satz über Dich und Dein Leben mit der Fotografie, für alle die Dich nicht kennen!</strong></p>
<p>Hey Alexander! Ich bin Martin Wolf, 25 und arbeite und lebe als Frontend Webentwickler in Hamburg. Seit 2006 schreibe ich den Blog visuelleGedanken.de. Im gleichen Jahr habe ich auch meine erste DSLR gekauft und der &#8222;Virus&#8220; Fotografie hat angefangen sich so richtig auszubreiten.<br />
<span id="more-3645"></span><br />
<strong>Wann hat es bei Dir klick gemacht und Du wusstest: Fotografieren ist eher Passion als Geldbeutelfüller.</strong></p>
<p>Ich glaube nicht, dass es da einen bestimmten Moment gab. Ich habe mit der Fotografie als Hobby angefangen, einfach weil es mich fasziniert hat und ich Spaß daran hatte. Irgendwann kam es dann dazu, dass ich den ein oder anderen Euro mit der Fotografie verdient habe und mal darüber nachdachte ob das eine Option wäre. Aber auf der anderen Seite liebe ich auch meinen Job als Webentwickler und wenn ich nicht gezwungen bin mit der Fotografie Geld zu verdienen kann ich zu 100% fotografieren was und vorallem auch wann ich will. Das finde ich gut.</p>
<p><strong>Du fotografierst mit der Fuji X100 und scheinst sehr zufrieden. Immer öfter greifst Du aber zu Deinem Mobiltelefon. (hier hast du deine Erfahrungen von vor ein paar Monaten niedergeschrieben: http://visuellegedanken.de/2012-11-04/iphoneography/#more-16219 und dich eigentlich pro-Kamera geäußert) Was macht Dir nach ein paar Monaten jetzt mehr Spaß, das haptische Gefühl einer echten Kamera, oder die glatte Oberfläche deines iphones, mit den ganzen eingebauten Spielerein?</strong></p>
<p>Ich finde beides hat seine Vor- und Nachteile und deshalb benutze ich auch nach wie vor beide Kameras. Das iPhone ist super praktisch weil es immer dabei ist. Die Qualität ist trotzdem sehr gut und es ist cool ein Foto direkt bearbeiten und mit anderen teilen zu können. Außerdem mag ich die Einschränkung und die Herausforderung, die es mit sich bringt. Natürlich ist es, besonders in der Streetfotografie, auch schön sehr unauffällig zu sein. Trotzdem mag ich die X100 nach wie vor sehr gerne. Ich finde es toll durch einen Sucher zu schauen und eine &#8222;traditionelle&#8220; Kamera in der Hand zu halten. Und natürlich sieht man auch einen Qualitätsunterschied in den Bildern. Ich möchte also am Ende des Tages auf keine der beiden Kameras verzichten müssen.</p>
<p><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/1_wolf_20120113_012-Bearbeitet_v3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/1_wolf_20120113_012-Bearbeitet_v3.jpg" alt="1_wolf_20120113_012-Bearbeitet_v3" width="900" height="598" class="aligncenter size-full wp-image-3649" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/1_wolf_20120113_012-Bearbeitet_v3.jpg 900w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/1_wolf_20120113_012-Bearbeitet_v3-660x439.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/1_wolf_20120113_012-Bearbeitet_v3-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a></p>
<p><strong>Wie sieht Dein Workflow in der Fotografie aktuell aus?</strong></p>
<p>Ich bin unterwegs, mache Fotos von Dingen, die mich irgendwie interessieren und zu Hause schaue ich die Bilder durch. Was mir gefällt, wird bearbeitet und online gezeigt. Nichts besonderes.</p>
<p><strong>Du hast vor längerer Zeit an einem der ersten &#8222;I want to work for Paul&#8220; Wettbewerbe teilgenommen und gewonnen. Würdest Du heute immer noch den Aufwand betreiben, um einen Tag bei Paul zu gewinnen und hast Du noch Kontakt mit ihm?</strong></p>
<p>Der Tag hat sehr viel Spaß gemacht, ich habe was gelernt und ich finde es hat sich gelohnt. Ich würde es auf jedenfall wieder machen. Wir haben noch Kontakt, wenn auch nicht sehr regelmäßig.</p>
<p><strong>Du bist jetzt keinen klassischen Weg gegangen. Ich bin mir nicht sicher ob Du überhaupt Dein Studium angefangen hast, oder ob Du direkt mit #quoteFM gestartet bist? Bloggen hat Dir anscheinend viele Türen geöffnet und so bewegt wie Dein Leben bisher war, wo siehst Du Dich mit 30 Jahren?</strong></p>
<p>Nein, ich habe nie studiert.</p>
<p>Durch den Blog habe ich auf jeden Fall viele Menschen kennen gelernt, die jetzt gute Freunde sind und mit denen ich regelmäßig Kontakt habe.</p>
<p>Wo ich mit 30 bin ist eine sehr gute Frage auf die ich absolut keine Antwort habe. Ich hoffe einfach dass ich irgendwas cooles mache, das mir Spaß macht.</p>
<p><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120727_215.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120727_215.jpg" alt="9_wolf_20120727_215" width="900" height="900" class="aligncenter size-full wp-image-3651" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120727_215.jpg 900w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120727_215-100x100.jpg 100w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120727_215-660x660.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120727_215-150x150.jpg 150w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120727_215-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a></p>
<p><strong>Was fasziniert Dich so an der Streetfotografie und glaubst Du, die ist mit dem deutschen Recht zu vereinbaren?</strong></p>
<p>Ich finde es schön, echte Momente einzufangen und das Besonderse im Alltäglichen zu finden und so zu zeigen wie ich es sehe.</p>
<p>Es ist außerdem schön jederzeit fotografieren gehen zu können. Menschen und Momente gibt es immer und überall.</p>
<p>Wir wissen alle, dass die Streetfotografie nicht zu 100% mit deutschem Recht zu vereinbaren ist, allerdings hatte ich noch nie Ärger und wenn mich mal jemand angesprochen hat, habe ich erklärt was ich mache und es gab keine Probleme. Ein mal wurde ich allerdings beschuldigt und hatte gar kein Foto gemacht. Das war sehr witzig.</p>
<p><strong>Wie vertragen sich Dein Job &#038; Deine Hobbys mit der Gesundheit? Webdevelopment, Bloggen und Fotografie sind ja oft Sitzangelegenheiten. Was sagt Dein Rücken dazu? 🙂<br />
</strong><br />
Meinem Rücken geht&#8217;s bestens. Aber frag mal nach meinem Bauch. 😀</p>
<p><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/8_wolf_20111217_029-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/8_wolf_20111217_029-Bearbeitet.jpg" alt="8_wolf_20111217_029-Bearbeitet" width="599" height="900" class="aligncenter size-full wp-image-3656" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/8_wolf_20111217_029-Bearbeitet.jpg 599w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/8_wolf_20111217_029-Bearbeitet-199x300.jpg 199w" sizes="auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px" /></a></p>
<p><strong>Wie kam es zu dem Update der Webseite des Stilpiraten? Wie läuft so ein Redesign bei Dir ab?<br />
</strong><br />
Steffen ist eine der Personen, die ich über Umwege durch den Blog kennen gelernt habe und der mittlerweile ein sehr guter Freund geworden ist. Als er seinen Blog neu machen wollte, hatte ich sofort Lust drauf und dann haben wir einfach angefangen. Er hatte eine grobe Vorstellung und anhand dieser haben wir dann gemeinsam das neue Design erarbeitet und auch während der Programmierung haben wir immer wieder Kleinigkeiten angepasst bis wir beide zufrieden waren.</p>
<p><strong>Als Entwickler, was ist Deine Meinung zu Webseiten von Fotografen. Worauf sollten die Wert legen? Ist WordPress für dich im Moment &#8222;das Maß aller Dinge&#8220; wenn es um individuelle Blogs und Portfolios geht?<br />
</strong><br />
Viele Webseiten von Fotografen sind noch mit Flash umgesetzt, was natürlich besonders ein Problem in Hinsicht auf iPhone und iPad ist. Ich denke es sollte Wert darauf gelegt werden, dass die Portfolios auf allen Geräten erreichbar und schnell sind. Die Fotos stehen im Vordergrund und diese sollten schnell laden und Retina optimiert sein.</p>
<p>WordPress ist super, aber es gibt auch viele andere sehr gute Content Management Systeme. Ich denke es ist einfach wichtig das richtige System für den Kunden zu finden. Wenn die Seite stark bloglastig ist, dann eben WordPress. Wenn es ein reines Portfolio ist, könnte auch sehr gut etwas anderes, vielleicht auch komplett selbst erstelltes in Frage kommen.</p>
<p><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120428_031.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120428_031.jpg" alt="9_wolf_20120428_031" width="900" height="675" class="aligncenter size-full wp-image-3652" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120428_031.jpg 900w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120428_031-660x495.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120428_031-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a></p>
<p><strong>Was bedeutet Dir Dein Blog visuelle Gedanken nach so langer Zeit?</strong></p>
<p>Mein zu Hause im Internet.</p>
<p><strong>Du bist einer der Blogger, der auch die Englische-Sprache nicht verachtet und hast Dein Blog sogar mal ein paar Monate auf Englisch laufen lassen. Wie war das? Hatte es Einfluss auf Deinen Traffic? Wie hat sich die Interaktion mit Deinen Lesern dadurch verändert? Hat es Deinem Englisch geholfen?</strong></p>
<p>Anfangs war es kurz komisch und dann lief es eigentlich recht gut. Natürlich gab es Beschwerden, aber die gibt es immer wenn man irgendwas verändert. Dem Traffic hat es nicht massiv geschadet soweit ich mich erinner kann. Mir persönlich hat es aber auf jedenfall geholfen sicherer im Umgang mit der englischen Sprache zu werden. Zumindest im Geschriebenen.</p>
<p>Mittlerweile schreibe ich ja auf visuelleGedanken.de wieder auf deutsch, habe aber dafür TheAmazingWeb.net, den ich von Anfang an komplett auf englisch aufgezogen habe und das funktioniert wunderbar.</p>
<p><strong>Ich habe den genauen Zeitpunkt verpasst, aber Du hast die Kommentare auf Deinem Blog deaktiviert. Was hat Dich zu der Entscheidung gebracht? Beim Stilpiraten gibt es ja auch keine Kommentare auf der Seite.<br />
</strong><br />
Nur weil unter einem Beitrag ein Kommentarfeld ist, heißt das noch lange nicht, dass man da auch irgendwas reinschreiben MUSS. Das verstehen viele nicht. Insgesamt ist mein Leben ohne den Kommentarbereich entspannter. Natürlich gab es auch gute Diskussionen in den Kommentaren, man darf ja auch nicht alle über einen Kamm scheren, oder wie man das sagt. Wenn mir jemand wirklich Feedback geben möchte, dann kann und wird er/sie das auch per Mail, Twitter oder Facebook tun. Das passiert auch und ist im Regelfall auch deutlich mehr Wert. Das finde ich schön.</p>
<p><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120727_226.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120727_226.jpg" alt="9_wolf_20120727_226" width="900" height="900" class="aligncenter size-full wp-image-3655" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120727_226.jpg 900w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120727_226-100x100.jpg 100w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120727_226-660x660.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120727_226-150x150.jpg 150w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/9_wolf_20120727_226-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a></p>
<p><strong>Welche englischsprachigen Fotoblogs kannst Du unseren Lesern empfehlen?</strong></p>
<p><a href="http://zackarias.com/blog" target="_blank">zackarias.com/blog</a><br />
<a href="http://severinkoller.at/blog" target="_blank"><br />
severinkoller.at/blog</a></p>
<p><a href="http://nickturpin.com" target="_blank">nickturpin.com</a></p>
<p><a href="http://nickturpin.com" target="_blank">smogranch.com</a></p>
<p><a href="http://ultrasomething.com" target="_blank">ultrasomething.com</a></p>
<p><a href="http://vsco.co/journal" target="_blank">vsco.co/journal</a></p>
<p><a href="http://yanidel.net" target="_blank">yanidel.net</a><br />
<strong><br />
Welchen Tipp kannst Du einem Anfänger geben, der seine Fotos sofort verbessert? (außer mehr fotografieren)</strong></p>
<p>Wenn sie oberflächlich besser werden sollen und man von der Familie ein &#8222;das sieht aber schön aus&#8220; bekommen möchte, die kleinste Blende wählen, die geht.</p>
<p>Wenn die Fotos wirklich besser werden sollen, gibt es kein &#8222;sofort&#8220; und dann hilft einfach am meisten das von dir angesprochene &#8222;mehr fotografieren&#8220;. Und Fotobücher anschauen und darüber nachdenken wieso einen selbst bestimmte Fotos ansprechen und andere nicht.</p>
<p><strong>Bei ein paar Milliarden Fotos im Netz, wie siehst Du die Zukunft für Fotografen? Was kann ein einzelner noch machen, um in diesem Meer wahrgenommen zu werden?</strong></p>
<p>Ich denke es gilt nach wie vor gute Fotos zu machen. Es kann natürlich nicht schaden, sich und die eigenen Bilder auch gut präsentieren und verkaufen zu können.</p>
<p><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/8_wolf_20110517_119.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/8_wolf_20110517_119.jpg" alt="8_wolf_20110517_119" width="900" height="675" class="aligncenter size-full wp-image-3660" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/8_wolf_20110517_119.jpg 900w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/8_wolf_20110517_119-660x495.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/05/8_wolf_20110517_119-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a></p>
<p><strong>Nenne uns bitte ein Buch, welches das Leben unserer Leser verändern wird. Egal ob Roman oder Sachbuch.</strong></p>
<p>Im Bezug auf Fotografie: Street Photography Now.</p>
<p>Ansonsten sollte man die Harry Potter Serie wirklich gelesen haben, auch wenn man erwachsen ist. Glaubt mir.<br />
<strong><br />
Welche Frage hätten wir Dir noch stellen müssen? Und was ist die Antwort?</strong></p>
<p>Alles bestens!</p>
<p><strong>Hier noch 6 ganz kurze Fragen:</strong><br />
<strong><br />
Bauch oder Kopf?</strong></p>
<p>Von beidem etwas.<br />
<strong><br />
Handwerker oder Künstler?</strong></p>
<p>Siehe vorherige Frage.<br />
<strong><br />
Schach oder Poker?</strong></p>
<p>Weder noch.</p>
<p><strong>Leica oder Fuji?</strong></p>
<p>Fuji</p>
<p><strong>Festbrennweite oder Zoom?</strong></p>
<p>Festbrennweite<br />
<strong><br />
Zack Arias oder Chase Jarvis?</strong></p>
<p>Zack Arias</p>
<p><strong>Vielen Dank für Deine Zeit und viel Glück mit all deinen zukünftigen Projekten.</strong></p>
<p>[alle Fotos mit copyright Martin Wolf, mit freundlicher Erlaubnis für das Interview verwendet]</p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/3645/martin-wolf/">Street oder Web? Die Freuden des jungen Martin Wolf [Interview]</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://digitalefotoschule.de/3645/martin-wolf/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit Vollspeed in die Monotonie &#8211; David &#8218;paradaxart&#8216; Ohl im Interview</title>
		<link>https://digitalefotoschule.de/3372/mit-vollspeed-in-die-monotonie-david-paradaxart-ohl-im-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2013 13:26:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografen Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[david ohl]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[monotonie]]></category>
		<category><![CDATA[paradaxart]]></category>
		<category><![CDATA[portrait]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://digitalefotoschule.de/?p=3372</guid>

					<description><![CDATA[<p>Another day, another dollar Don&#8217;t call it a comeback &#8211; heute haben wir wieder ein neues Interview für Euch. Gesprächspartner war David &#8218;paradaxart&#8218; Ohl. Der young Gun Fotograf und Designer hat in der letzten Zeit&#8230; <a class="excerpt-more-link" href="https://digitalefotoschule.de/3372/mit-vollspeed-in-die-monotonie-david-paradaxart-ohl-im-interview/">Read More</a></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/3372/mit-vollspeed-in-die-monotonie-david-paradaxart-ohl-im-interview/">Mit Vollspeed in die Monotonie &#8211; David &#8218;paradaxart&#8216; Ohl im Interview</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><del datetime="2013-02-07T12:30:11+00:00">Another day, another dollar</del> Don&#8217;t call it a comeback &#8211; heute haben wir wieder ein neues Interview für Euch. Gesprächspartner war David &#8218;<a href="http://paradaxart.de" target="_blank">paradaxart</a>&#8218; Ohl. Der young Gun Fotograf und Designer hat in der letzten Zeit mit seiner Serie Monotonie für Aufmerksamkeit gesorgt und es wurde Zeit, dass wir ihn für ein Gespräch an den virtuellen Tisch bringen. Portraits mit sehr smoothem Bokeh und dem gewissen etwas an dezentem Style, der auch seine Fotos nach Design schreien lässt. Mehr seiner Werke findet Ihr bei <a href="http://www.flickr.com/photos/paradaxphotography/" target="_blank">flickr</a> oder <a href="http://www.facebook.com/pages/ParadaxART/137102309670981" target="_blank">facebook</a>, seine Studiogemeinschaft <a href="http://www.pixae.de/" target="_blank">gibt es hier</a>. Aber genug des Lobes und Bühne frei führ Herrn David Ohl:<br />
<span id="more-3372"></span><br />
<b>Hallo David, wer bist Du? Ein kurzer (Ab-)Satz über Dich und Dein Leben mit der Fotografie, für alle die Dich nicht kennen!<br />
</b><br />
Hi mein Name ist David Ohl ich bin 22 und ursprünglich komme ich aus Riesa einer Stadt in der Nähe von Meißen. In der Zeit als ich meinen Zivildienst leistete, zog ich nach Dresden, wo ich zur Zeit wohne.<br />
Fotografisch bewege ich mich hauptsächlich in der Portraitfotografie. Ab und an mache ich auch einen Abstecher in die Architekturfotografie, aber die Faszination an Menschen zieht mich dann doch immer wieder zum Portrait.</p>
<div id="attachment_3382" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3382" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_01.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="730" class="size-full wp-image-3382" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_01.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_01-660x482.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_01-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3382" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Wann hat es bei Dir klick gemacht und Du wusstest: Fotografieren ist das, womit ich meinen Lebensunterhalt bestreiten will? Welche Steine musstest Du auf Deinem Weg beiseite räumen?</b></p>
<p>Das erste Mal, dass ich die Fotografie wirklich bewusste wahrgenommen habe, war als sich meine Vater eine Canon Powershot zu legte. Ich war so fasziniert von der Kamera, dass ich sie kaum noch aus der Hand legte.<br />
Als ich mir dann die erste Spiegelreflex kaufte war mir schon irgendwie klar, dass die Fotografie das wird womit ich eines Tages mein Leben bestreiten will.<br />
Ich bin jetzt noch nicht so alt das ich viele und große Umwege machen musste, aber es gab schon ein bis zwei Hürden, die ich nehmen musste um die Fotografie auf dem Level zu betreiben, auf dem ich es jetzt mach.</p>
<div id="attachment_3384" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3384" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_02.jpg" alt="© David Ohl" width="1200" height="600" class="size-full wp-image-3384" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_02.jpg 1200w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_02-660x330.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_02-300x150.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_02-1024x512.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><p id="caption-attachment-3384" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Monotonie ist (d)eine Portraitserie. Den Rest dazu kannst Du bestimmt besser erklären als ich, da die Bilder ja ein strenges Konzept verfolgen. Wie ist es dazu gekommen? Was ist die Idee dahinter? Wofür stehen die Zahlen bei den Portraits? Was hat Dich zu dem Licht Setup bewegt? Wie bringst Du Deine Modelle dazu nicht zu lachen? Warum steht die Serie bisher nur bei flickr und nicht auf Deiner Seite? Was gibt es dazu sonst noch zu sagen?</b></p>
<p>Die Idee hinter der Serie entwickelte sich erst so richtig, nachdem ich das erste Bild schoss.<br />
Wie es dazu kam? Ich machte Bilder für einen Freund und irgendwann im Laufe des Shootings gab es dann dieses eine Bild, welches der Auslöser war. Was mich genau dazu bewog oder wieso sich dann auf einmal diese monotonie Idee dazu entwickelte, kann ich nicht genau sagen, es kam einfach aus dem Bauch heraus.<br />
Die Zahlen unter den Bildern haben keine Bedeutung, ich hab einfach angefangen eine Zahl unter das erste Bild zu setzen und diese dann fortgeführt.<br />
Das kuriose ist, dass die Leute die sich dafür entschieden haben mitzumachen und dann vor der Kamera stehen, alle lachen müssen weil es eher untypisch ist das man, wenn man fotografiert wird, versuchen soll keinen Ausdruck zu zeigen. Von daher warte ich einfach bis der monotone Ausdruck kommt. Das eine minimale Spur von Emotionen und Mimik bleibt ist klar. Die kann ich auch nicht entfernen und will ich auch nicht herausnehmen, weil so jeder noch für sich steht.<br />
Was zu dem Lichtsetup führte war einfach, dass ich auf One Light Setups steh und es dem ganzen eine gewisse Natürlichkeit gibt, weil nicht alle Schatten verschwinden.<br />
Wenn die Serie dann einmal komplett ist wird sie auf meiner Seite zu sehen sein. </p>
<div id="attachment_3385" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_03.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3385" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_03.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="491" class="size-full wp-image-3385" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_03.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_03-660x324.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_03-300x147.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3385" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Wofür steht der Name paradaxART? Einparanormaler Aktienwert der Kunst?</b></p>
<p>Das witzige ist, als ich paradax als Namen erfand gab schon jemand vor mir, der diesen Namen für einen Comichelden in der 80er auswählte, ich dies aber bis vor kurzem nicht wusste.<br />
Und das ART steht wie geläufig für die Kunst in der ganzen Sache.</p>
<div id="attachment_3386" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_04.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3386" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_04.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="731" class="size-full wp-image-3386" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_04.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_04-660x482.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_04-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3386" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Wie wichtig ist Dir die Technik (Hardware)? Bei flickr steht zu jedem Foto was Du benutzt hast. Warum?</b></p>
<p>Als Technik Enthusiast ist mir Technik schon sehr wichtig, aber ich bin kein pixelpeeper der für jeden Hotpixel eine Berechnung anstellt und jedes Objektiv mit dem Testchart auf Front oder Backfokus untersucht.<br />
Die Daten unter den Bildern bei Flickr dienen nur der Vorbeugung ,damit nicht ständig jemand fragt, &#8222;Welche Kamera oder welches Objektiv für das Foto benutzt wurde&#8220;.</p>
<div id="attachment_3387" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_05.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3387" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_05.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="890" class="size-full wp-image-3387" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_05.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_05-660x587.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_05-300x267.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3387" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Sehr smoothes bokeh in Deinen Fotos und klare Formen bei Deinen Designs. Dein Style erscheint sehr minimalistisch und fokussiert, hast Du eine Philosophie für Dein Design und Deine Fotografie?</b></p>
<p>Ich mag es einfach clean und smooth. Eine Philosophie dahinter gibt es nicht. Ich liebe den Minimalismus und versuche ihn irgendwie mit einzubinden, egal bei was es ist.</p>
<div id="attachment_3388" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_06.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3388" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_06.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="731" class="size-full wp-image-3388" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_06.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_06-660x482.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_06-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3388" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Ist das Dein Loft, oder nur virtuell? Sieht auf jeden Fall sehr nice aus.</b></p>
<p>Du spielst sicher auf das minimal 1.8 bei Flickr an? Nein leider nicht mein Loft. Sondern nur ein Nachbau einer Skizze im 3D. Womit mein zweites Standbein enthüllt wäre, denn ich bin neben der Fotografie noch 3D Artist :).</p>
<div id="attachment_3389" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_07.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3389" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_07.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="563" class="size-full wp-image-3389" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_07.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_07-660x372.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_07-300x168.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3389" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Mysterium oder nicht: Deine Webseite kommt vollkommen ohne Details zu Dir aus. Warum sparst Du Dir die Vita?</b></p>
<p>Hier greift evtl. wieder der Minimalismus ich mag es kurz und prägnant von daher gibt&#8217;s die Vita nur beim persönlichen Treffen, vorausgesetzt derjenige will sie hören. </p>
<div id="attachment_3390" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_08.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3390" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_08.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="666" class="size-full wp-image-3390" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_08.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_08-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_08-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3390" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Welchen Tipp kannst Du einem Anfänger geben, der seine Fotos sofort verbessert? (außer mehr fotografieren)</b></p>
<p>Die Kamera kann immer dabei sein, aber muss sie nicht. Meist reicht es einfach Bilder im Kopf zu entwickeln und dann wenn der Zeitpunkt gekommen ist die Idee umzusetzen.<br />
Der beste Sofort-Tipp ist denke ich einfach auch die unscheinbaren Dinge wahrzunehmen und sich, wenn auch nur kurz, damit zu beschäftigen.</p>
<div id="attachment_3391" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_09.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3391" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_09.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="731" class="size-full wp-image-3391" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_09.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_09-660x482.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_09-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3391" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Bei ein paar Milliarden Fotos im Netz, wie siehst Du deine Zukunft als Fotograf und Designer? Was kann ein einzelner noch machen, um in diesem Meer wahrgenommen zu werden?</b></p>
<p>Eigentlich sehe ich die Zukunft positiv. Natürlich kann ich nicht jeden erreichen und ich glaube das ist ziemlich schwierig, falls sich das jemand zum Ziel genommen hat. Aber so lange ich einen Menschen, mit dem was ich mache, erreichen konnte ist für mich alles in Ordnung.</p>
<p>Um in diesem Meer aus Bildern und Kunst wahrgenommen zu werden muss der Einzelne denke ich einfach sein Ding machen ,weil es gibt immer Leute die die Sache mögen und andere mögen sie nicht, aber je mehr Leute darüber sprechen, umso mehr nehmen es bewusst war und so denke ich dreht sich dann die Spirale aufwärts.</p>
<div id="attachment_3392" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_10.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3392" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_10.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="731" class="size-full wp-image-3392" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_10.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_10-660x482.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_10-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3392" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Nenne uns bitte ein Buch, welches das Leben unserer Leser verändern wird. Egal ob Roman oder Sachbuch.</b></p>
<p>Ich würde eher zwei Bildbände einwerfen die mich immer wieder faszinieren zum einen ist das Nick Brandt der mit “<a href="http://www.nickbrandt.com/portfolio.cfm?nK=7617" target="_blank">On this Earth</a>” für mich eine der schönsten und eindrucksvollsten Bildbände geschaffen die ich je gesehen hab! Desweiteren “<a href="http://www.amazon.de/gp/product/389823200X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=389823200X&#038;linkCode=as2&#038;tag=fototools-21" target="_blank">New York Vertical” von Horst Hamann</a>* die Perspektiven die er mit der Panorama-Kamera eingefangen hat sind schon gewaltig und haben mich auch etwas zu Architektur bewogen.</p>
<p><b>Welche Frage hätten wir Dir noch stellen müssen? Und was ist die Antwort?</b></p>
<p>Gibt es einen Ausgleich zur Fotografie? Ja den gibt es, sich aufs Mountainbike setzen und mit ein paar Kumpels eine Runde auf dem Hometrail schinden gehen!</p>
<p><b>Hier noch 6 ganz kurze Fragen:</b></p>
<p><b>Bauch oder Kopf?</b><br />
Bauch.</p>
<p><b>Handwerker oder Künstler?</b><br />
Beides.</p>
<p><b>Schach oder Poker?</b><br />
Schach eindeutig! Ist eh entspannter.</p>
<p><b>Strobist oder Natural Light?</b><br />
Bevorzugt Natural Light aber Blitzen macht genau so Spaß!</p>
<p><b>flickr oder 500px?</b><br />
Flickr.</p>
<p><b>Fotografie oder Design?</b><br />
Beides.</p>
<p><b>Vielen Dank für Deine Zeit und viel Glück mit all deinen zukünftigen Projekten.</b></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/3372/mit-vollspeed-in-die-monotonie-david-paradaxart-ohl-im-interview/">Mit Vollspeed in die Monotonie &#8211; David &#8218;paradaxart&#8216; Ohl im Interview</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der brutalste Hochzeitsfotograf Deutschlands &#8211; Christian Wolf im Interview</title>
		<link>https://digitalefotoschule.de/3241/der-brutalste-hochzeitsfotograf-deutschlands-christian-wolf/</link>
					<comments>https://digitalefotoschule.de/3241/der-brutalste-hochzeitsfotograf-deutschlands-christian-wolf/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jan 2013 13:26:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografen Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[ascherleben]]></category>
		<category><![CDATA[christian wolf]]></category>
		<category><![CDATA[hochzeitsfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[ostdeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[strobist]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://digitalefotoschule.de/?p=3241</guid>

					<description><![CDATA[<p>Christian Wolf, seines Zeichens Hochzeitsfotograf aus Ostdeutschland, macht Fotos, die den Betrachter nicht nur mit den Ohren schlackern lassen, sondern visuell K.O. schlagen. Eine &#8222;brutale&#8220; Bildsprache, der sich niemand entziehen kann. Seine Werke sind eine&#8230; <a class="excerpt-more-link" href="https://digitalefotoschule.de/3241/der-brutalste-hochzeitsfotograf-deutschlands-christian-wolf/">Read More</a></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/3241/der-brutalste-hochzeitsfotograf-deutschlands-christian-wolf/">Der brutalste Hochzeitsfotograf Deutschlands &#8211; Christian Wolf im Interview</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.whoiswolf.de/" target="_blank">Christian Wolf</a>, seines Zeichens <a href="http://www.hochzeitsfotograf-ostdeutschland.de/" target="_blank">Hochzeitsfotograf aus Ostdeutschland</a>, macht Fotos, die den Betrachter nicht nur mit den Ohren schlackern lassen, sondern visuell K.O. schlagen. Eine &#8222;<em>brutale</em>&#8220; Bildsprache, der sich niemand entziehen kann. Seine Werke sind eine Mischung aus Fotografie und digitaler Bildbearbeitung und so hat er 2012 wohl eins der genialsten Hochzeits<del datetime="2013-01-18T10:04:26+00:00">fotos</del>bilder gemacht, die weltweit aufgenommen wurden. Übertreibe ich? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Es ist schon sehr lange her, dass mich ein Hochzeitsfoto so vom Stuhl gehauen hat ob der Umsetzung, Farbgewalt und Kreativität auch aus widrigen Situationen das Beste zu machen. Bühne frei für den jungen und sehr sympathischen Fotografen aus Ascherleben, der keine Angst um das Wohl seiner Kamera hat, sondern alles für das perfekte Foto riskiert &#8211; und wenn etwas aus 2.5 Meter Höhe fällt so seis drum.<br />
<span id="more-3241"></span></p>
<h3>Interview mit Christian Wolf &#8211; Hochzeitsfotograf</h3>
<p><b>Hallo Christian, wer bist Du? Ein kurzer (Ab-)Satz über Dich und Dein Leben mit der Fotografie, für alle die Dich nicht kennen!</b></p>
<p>Hi, mein Name ist Christian Wolf, ich bin 27 Jahre alt und wohne in der wunderschönen Harzstadt Aschersleben in Sachsen-Anhalt. </p>
<p>Vor einigen Jahren habe ich meine Ausbildung zum Mediengestalter für Bild- und Ton bei einem lokalen Radiosender abgeschlossen. Derzeit fotografiere ich überwiegend Hochzeiten und Menschen. </p>
<p><b>Du bist ja gelernter Mediengestalter, wann hat es bei Dir klick gemacht und Du wusstest: Fotografieren ist der Weg, mit dem ich meinen Lebensunterhalt bestreiten möchte. Welche Steine musstest Du aus dem Weg räumen?</b></p>
<p>Steine muss man wohl sein ganzes Leben lang aus dem Weg räumen…leider. Ich habe schon immer viel mit Photoshop gearbeitet, damals noch viel für Eventflyer und Homepagedesign. In der damaligen Ausbildung habe ich auch viel mit Filmkameras gearbeitet, dass hat mich aber nie wirklich zufrieden gestellt. Bei dem Radiosender musste viel redaktionelle Arbeit geleistet werden…das hat mich überhaupt nicht zufrieden gestellt, da ich ein recht kreativer und visueller Mensch bin.</p>
<p>So beschloss ich am Ende der Ausbildung eine kleine Spiegelreflexkamera zu kaufen. Es war glaube eine Canon 400D. Nun, damals habe ich dann die üblichen Motive mehr oder weniger gut fotografiert: Frauen, Blumen Autos….was Männer halt gern fotografieren 😉 Ich habe mich wirklich in die Fotografie verliebt. Seit diesen Tagen dreht sich der Großteil meines Denkens eigentlich nur ums Fotografieren. </p>
<p>Eines Tages bat mich ein befreundetes Paar Bilder von Ihnen anzufertigen. Das war glaube ich der Knackpunkt, an dem ich gemerkt habe, wieviel Spaß die Arbeit mit verliebten Pärchen macht.</p>
<p>Kurze Zeit später musste ich mehr oder weniger freiwillig die Hochzeit fotografieren (die Fotografin hatte abgesagt) und so fing die Geschichte an… Nach meiner Ausbildung stand ich quasi mit leeren Händen da und habe erstmal in diversen Einkaufsfilialen gearbeitet. So konnte ich mir meine erste kleine Ausrüstung zusammensparen und es kamen die ersten Hochzeiten und die Herausforderungen. </p>
<div id="attachment_3255" style="width: 910px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3255" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/01/w1.jpg" alt="© Christian Wolf" width="900" height="600" class="size-full wp-image-3255" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/01/w1.jpg 900w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/01/w1-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/01/w1-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><p id="caption-attachment-3255" class="wp-caption-text">© Christian Wolf</p></div>
<p><b>Wie sieht Dein kreativer Workflow aus? Wie ist das Verhältnis von der Aufnahme zur digitalen Dunkelkammer??</b></p>
<p>Mein kreativer Workflow? Hm…schwierig zu erklären. Es ist meiner Meinung nach sehr wichtig eine feste Idee…sogar ein Bild im Kopf zu haben. Ich mache mir über meine Kunden ein Bild und überlege was zu Ihnen am besten passen könnte oder was sie sich vorstellen. Ich gehe lieber mit einem richtig geilen Bild in der Tasche nach Hause als mit 10 langweiligen. Das Verhältnis von der Aufnahme bis zur digitalen Dunkelkammer ist immer schwierig und verschieden. Selbst würde ich mich auch nicht unbedingt als Fotograf bezeichnen sondern mehr als Fotokünstler. Ich war und bin schon immer ein &#8222;Photoshopkind&#8220;. </p>
<p>Es ist schon sehr beeindruckend was mit der digitalen Technik möglich ist. Wichtig ist es jedoch, so sauber wie möglich zu fotografieren. Kleinigkeiten die schon bei der Aufnahme behebbar sind (Gegenstände welche rumstehen, Weißabgleich etc) sollten auf jeden Fall vor der Postproduktion behoben werden  und nicht denken: Ach, dass mach ich später am Rechner 😉</p>
<p><b>Thema Postproduktion: Selber machen, automatisieren oder outsourcen?</b></p>
<p>Darauf gibt es vermutlich keine richtige Antwort. Es ist verschieden. Ich persönlich mache die Post selber, weil ich mir einbilde ein Händchen dafür zuhaben. Aber es gibt Leute die fotografieren sehr toll haben aber kein Gespür für Bildbearbeitung oder Beautyretusche…wenn Sie ihre Bilder dann abgeben ist das ok. Persönlich würde ich meine Bilder niemals an externe Bearbeiter geben, da es einfach ein kreativer Schaffensprozess ist und ich mein &#8222;Werk&#8220; vollenden möchte. Ich möchte die Farbstimmung, Lichter und Wirkung kontrollieren.</p>
<div id="attachment_3256" style="width: 910px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3256" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/01/w2.jpg" alt="© Christian Wolf" width="900" height="600" class="size-full wp-image-3256" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/01/w2.jpg 900w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/01/w2-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/01/w2-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><p id="caption-attachment-3256" class="wp-caption-text">© Christian Wolf</p></div>
<p><b>Für mich hast Du das geilste Hochzeitsfoto gemacht, was ich 2012 gesehen habe. Ich glaube es ist ein Foto, für das viele Hochzeitsfotografen töten würden, um es in Ihrem Portfolio zu haben. Erzähl uns doch bitte ein bisschen davon, wie es entstanden ist und wie sich das Hochzeitspärchen in dem Regen geschlagen hat.</b></p>
<p>Ja, ich liebe dieses Bild auch und bin recht stolz drauf. Das Foto ist auf der Burg Wanzleben entstanden. Wir hatten nicht wirklich viel Zeit für die Hochzeitsportraits (20min). Es ist nicht für alle Fotografen leicht, unter Zeitdruck zu arbeiten. Ich teile mir die Zeit dort immer auf. Erst einen klassischen Teil mit ein paar Evergreenposen welche immer funktionieren und einen modernen Teil.  Der 3te Teil ist der so genannte kreativ- oder experimentelle Teil. Hier ist auch das Regenfoto entstanden. Das es von den 20 min auch noch 10 Minuten geregnet hat war natürlich sehr ärgerlich, aber ich dachte mir: hey, dass kann ich zu meinem Vorteil nutzen. Dann habe ich die Idee dem Hochzeitspaar erklärt und sie waren direkt begeistert. Es ist wichtig, dass das Hochzeitspaar eine genaue Vorstellung von der Bildidee hat (Stichwort Kommunikation). Das Bild ist mit zwei Speedlights entstanden. Kamera war eine 5dmk3 bei 24mm. In dem Bild stecken ca. 6 Stunden Photoshop.</p>
<p><b>Um Dich mal kurz zu beschreiben: groß, tätowiert und mit Piercings &#8211; hast Du für Hochzeiten einen Undercover Look, oder wirst Du gerade deshalb gebucht?</b></p>
<p>Das ist ne Glaubensfrage. Ich persönlich fühle mich im Anzug nicht wirklich wohl. Ich trage meistens ein Hemd mit einer Baggy, bequeme Sneaker. Meine Paare sind in der Regel sehr locker und entspannt. Sonst würde es auch nicht funktionieren. Das mich &#8222;meine Paare&#8220; wegen meiner Optik buchen, glaube ich eher nicht, wäre auch traurig. Ich versuche für jede Hochzeit ein &#8222;Highlight&#8220;.Bild zu schaffen, quasi ein Stück Kunst, etwas einzigartiges. Das ist auch mein Traum für die Zukunft…das ein Hochzeitspaar irgendwo auf der Welt sagt: Wir wollen ein ganz spezielles Foto und das kann nur Christian Wolf so fotografieren….aber bis dahin liegt noch ein Stück Arbeit vor mir 😉</p>
<div id="attachment_3257" style="width: 910px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3257" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/01/41.jpg" alt="© Christian Wolf" width="900" height="600" class="size-full wp-image-3257" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/01/41.jpg 900w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/01/41-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/01/41-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><p id="caption-attachment-3257" class="wp-caption-text">© Christian Wolf</p></div>
<p><b>Fotografierst Du auch in Westdeutschland? Bei der Domain könnten da ja Zweifel aufgekommen. 😉</b></p>
<p>Ja…ich fotografiere eigentlich überall. Mein persönliches Ziel ist es, eine Hochzeit in Kalifornien zu begleiten (welches ich auch noch erfüllen werde).</p>
<p><b>Du betreibst ja nebenbei noch die Seite fotohilfe.com &#8211; wie ist es dazu gekommen und wie nah ist der Relaunch?</b></p>
<p>Ich hatte die Seite vor ein paar Jahren gegründet um anderen Fotografen zu helfen, Ich wollte die Fotogeschichten einfach, transparent und ohne viel Schnickschnack erklären. Leider ist es derzeit ein zeitliches Problem, da ich nur sehr wenig Freizeit habe. Aber ich hoffe das wird sich wieder ändern 😉</p>
<p><b>Auf fotohilfe.com gibt es ein paar sehr coole Tutorials und Videos, bei einem Video habe ich mir die Frage gestellt: Wie wenig Angst hast Du eigentlich um Deine Kamera wenn Du mit Ihr in einen See kletterst? Irgendwelche Tipps für paranoide Fotografen? Und was für Equipment hast Du, damit Du seelenruhig bei so miesen Wetter wie bei dem Hochzeitsfoto fotografieren kannst. </b><br />
Ich gehöre zu der Sorte Mensch, denen es egal ist, ob die Kamera einen Kratzer hat oder Staub in der Linse ist. Die Kamera ist für mich ein Mittel zum Zweck. Für manche Winkel und Perspektiven muss man nunmal auf den Boden oder in einen See. Da passiert es halt, dass die Ausrüstung Kratzer, Dellen etc abbekommt. Letztens ist ein Speedlight vom 2,50 Meter Stativ gefallen….sehr ärgerlich aber das Bild war geil 🙂</p>
<p>Derzeit fotografiere ich mit einer 5dmk3 und 5dmkI mit dem 16-35 2.8 II, 24 1,4 L  50 1.2 L , 85 1.2 L, 200 1.8 L und ein bissel Licht 😉</p>
<p><b>Was ist Dein Plan/Traum für die nächsten 6-12 Monate?</b></p>
<p>Ich habe ein paar Bildideen im Kopf welche ich noch vor der kommenden Hochzeitssaison umsetzen möchte. Auch ein paar soziale Projekte stehen auf dem Plan. Ich würde gern in ein Krisengebiet und dort ein paar Reportagen fotografieren. Wie schon erwähnt steht Amerika dieses Jahr noch auf dem Programm. </p>
<p><b>Welchen Tipp kannst Du einem Anfänger geben, der seine Fotos sofort verbessert? (außer mehr fotografieren)</b><br />
   Mit einer konkreten Bildidee im Kopf zu einem Shooting gehen.</p>
<div id="attachment_3262" style="width: 910px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3262" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/01/49.jpg" alt="© Christian Wolf" width="900" height="600" class="size-full wp-image-3262" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/01/49.jpg 900w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/01/49-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/01/49-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><p id="caption-attachment-3262" class="wp-caption-text">© Christian Wolf</p></div>
<p><b>Bei ein paar Milliarden Fotos im Netz, wie siehst Du die Zukunft für Fotografen? Was kann der Einzelne noch machen, um in diesem Meer wahrgenommen zu werden?</b> </p>
<p>Die Antwort ist hier vermutlich: seinen eigenen Stil finden. Es ist sehr sehr schwer, seinen eigenen Stil zu finden. </p>
<p><b>Nenne uns bitte ein Buch, welches das Leben unserer Leser verändern wird. Egal ob Roman oder Sachbuch.</b></p>
<p>Die Bibel und Paulo Coelho &#8211; der Alchimist</p>
<p><b>Hier noch 6 ganz kurze Fragen:</p>
<p>Bauch oder Kopf?</b> Bauch</p>
<p><b>Handwerker oder Künstler?</b> Künstler</p>
<p><b>Schach oder Poker?</b> Poker</p>
<p><b>Hochzeit- oder Peoplefotografie?</b> Hochzeitsfotografie</p>
<p><b>Festbrennweite oder Zoom?</b>  Festbrennweite</p>
<p><b>Blitz oder natural Light?</b> gute Mischung 😉</p>
<p><b>Vielen Dank für Deine Zeit und viel Glück mit all deinen zukünftigen Projekten.</b></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/3241/der-brutalste-hochzeitsfotograf-deutschlands-christian-wolf/">Der brutalste Hochzeitsfotograf Deutschlands &#8211; Christian Wolf im Interview</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://digitalefotoschule.de/3241/der-brutalste-hochzeitsfotograf-deutschlands-christian-wolf/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn nach 2 Wochen Nordland das Essen ausgeht &#8211; Martin Hülle im Interview</title>
		<link>https://digitalefotoschule.de/2839/wenn-nach-2-wochen-nordland-das-essen-ausgeht-martin-hulle-im-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 09:15:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografen Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[eis]]></category>
		<category><![CDATA[martin hülle]]></category>
		<category><![CDATA[nordland]]></category>
		<category><![CDATA[polarexpeditionen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[wuppertal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://digitalefotoschule.de/?p=2839</guid>

					<description><![CDATA[<p>Martin Hülle ist Fotograf, Autor und Polarabenteurer. Wer bei dieser Berufsbeschreibung nicht vor Spannung der Geschichten, die da kommen mögen, an den Fingernägeln kaut, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Mit 17 veröffentlichte er&#8230; <a class="excerpt-more-link" href="https://digitalefotoschule.de/2839/wenn-nach-2-wochen-nordland-das-essen-ausgeht-martin-hulle-im-interview/">Read More</a></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/2839/wenn-nach-2-wochen-nordland-das-essen-ausgeht-martin-hulle-im-interview/">Wenn nach 2 Wochen Nordland das Essen ausgeht &#8211; Martin Hülle im Interview</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.martin-huelle.de/" target="_blank">Martin Hülle</a> ist Fotograf, Autor und Polarabenteurer. Wer bei dieser Berufsbeschreibung nicht vor Spannung der Geschichten, die da kommen mögen, an den Fingernägeln kaut, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Mit 17 veröffentlichte er seinen ersten Artikel über das temporäre Wohnen unter freiem Himmel und schaut seitdem nicht mehr zurück. Fasziniert vom Nordland zieht es ihn immer wieder in die kalten Regionen. Anfang des Jahres dann der Schock der eigenen Verletzlichkeit und ein Reboot mit Sorgfalt. Seine Gedanken und Reisen teilt er nicht nur mit <a href="http://www.martin-huelle.de/referenzen" target="_blank">Zeitschriften</a>, sondern findet Ihr auch immer sehr aktuell in <a href="http://www.martin-huelle.de/blog" target="_blank">seinem Blog</a>. Ein <a href="http://www.martin-huelle.de/nachrichten/archiv-2012" target="_blank">Reisetagebuch seiner Expeditionen bis ins Jahr 2006</a> findet Ihr hier. Und jetzt, viel Spaß mit dem Interview und einem sehr sympatischen Martin Hülle. Bühne Frei.</p>
<p><b>Hallo Martin, wer bist Du? Ein kurzer (Ab-)Satz über Dich und Dein Leben mit der Fotografie, für alle, die Dich nicht kennen!</b><br />
Mein Name ist Martin Hülle und ich bin ein Fotograf, Autor und Polarabenteurer aus Wuppertal. Ich liebe die abgeschiedenen Regionen des hohen Nordens &#8211; in Skandinavien, Island, Schottland und Grönland. Seit mehr als 20 Jahren durchstreife ich Berglandschaften und Gletscherwelten im Sommer wie im Winter.</p>
<p>Meine Leidenschaft ist die Reise-, Landschafts- und Outdoorfotografie. Mit dem Fokus auf der Natur, aber ebenso einem Auge auf den Menschen, Stillleben und allem kuriosen vor der Kamera. Ich möchte die Welt entdecken. In weiter Ferne und direkt vor der eigenen Haustüre. Ich möchte Geschichten erzählen. Die Fotografie und das Schreiben sind eine Lebensart, eine Möglichkeit Gefühle einzufangen, auszudrücken und mit anderen zu teilen.<br />
<span id="more-2839"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview02.jpg" alt="martin-huelle-interview02" width="1000" height="664" class="alignnone size-full wp-image-2876" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview02.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview02-660x438.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview02-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><br />
© Martin Hülle</p>
<p><b>Wann hat es bei Dir klick gemacht und Du wusstest: Fotografieren und Schreiben ist das, womit ich meinen Lebensunterhalt bestreiten will? Welche Steine musstest Du auf Deinem Weg beiseite räumen?</b><br />
Eigentlich „klickte“ es sehr früh. Bereits über meine erste richtige Wandertour &#8211; mit 17 Jahren vier Tage allein durchs Sauerland &#8211; erschien eine Reportage im Magazin outdoor. Da dachte ich, das könnte was werden &#8230; Doch bis ich schließlich den Schritt in die Selbständigkeit und die Professionalität gewagt habe, vergingen noch etliche Jahre. Steine gab es viele. Ein „falsches“ Studium, das ich ratzfatz wieder an den Nagel gehängt habe. Jobs im Outdoorfachhandel. Aber daneben immer das Reisen, Fotografieren und Schreiben. Irgendwann war klar: Entweder geht es nur ganz oder gar nicht &#8211; oder mit all dem „nebenher“ einfach nicht zufriedenstellend.</p>
<p>Aber auch heute ist das kein Selbstläufer. Das Genre in dem ich mich bewege ist sehr speziell, wird von vielen bedient und ist sehr hart umkämpft. Honorare sind mäßig. Da braucht es viel Leidenschaft, Durchhaltewillen und Motivation, um immer dran zu bleiben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview03.jpg" alt="martin-huelle-interview03" width="1000" height="667" class="alignnone size-full wp-image-2877" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview03.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview03-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview03-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><br />
© Martin Hülle</p>
<p><b>Du lebst so nah am Pott, in einer Stadt, die nicht für Ihre Schönheit, sondern nur für eine Schwebebahn bekannt ist: Wuppertal. Was hält jemanden, der eigentlich immer wieder die Einsamkeit und Schönheit der Natur sucht, an diesem Ort?</b><br />
Naja, die Natur ist hier allerdings nicht weit weg. Ich kann von der Haustüre los laufen und bin recht schnell im Wald. Was interessiert mich da die weniger schöne Stadt? Natürlich ist das nicht vergleichbar mit den Regionen, in die ich am liebsten aufbreche. Wahrscheinlich hielt mich aber die Familie hier. Es gab einfach keinen triftigen Grund, hier wegzuziehen. Schließlich ist der Düsseldorfer Flughafen auch nicht weit entfernt und so ein Tor in die Welt immer greifbar nah.</p>
<p><b>Du fotografierst mit der Fujifilm X-Pro1 und scheinst sehr zufrieden. Mit dem kompletten Wechsel von einer DSLR hast Du einen konsequenten Schritt gemacht. Wem würdest Du dieses fotografische Werkzeug ans Herz legen? Ist es ein ausreichender Ersatz für Deine DSLR, oder gibt es Momente, in denen Du Deiner Ex-Kamera nachtrauerst?</b><br />
Ja, ich liebe Fujifilms X-System. Es ist für mich die Konzentration auf das Wesentliche. Und die X-Pro1 ein Werkzeug mit Ecken und Kanten, aber genauso geradlinig auf dem Weg zum entscheidenden Moment. Wer eine Symbiose aus herausragender Bildqualität und „klassischer“ Bedienung sucht, wird in der X-Pro1 (und X-E1) fündig. Sie versprüht etwas analoges und ist doch ganz digital.</p>
<p>Nein, meinem Nikon DSLR-Geraffel trauere ich bislang nicht nach. Ich war nie der Action-Fotograf, der den schnellsten Autofokus oder die höchste Serienbildgeschwindigkeit braucht. Mein Ansatz ist stiller, zurückhaltender. Meine Fotografie reportagehaft, ohne viel Schnickschnack. Dazu passt die X-Pro1 hervorragend. Ich vermisse nichts. Im Gegenteil: Es ist nicht nur ein ausreichender Ersatz, sondern für mich ein Schritt nach vorn.</p>
<p>Und ganz banal: In diesen Fujifilm-Kameras steckt in einem kleineren und kompakteren Gehäuse eine Bildqualität, für die ich zuvor zum großen und schweren Vollformatboliden greifen musste. Auch das war für mich ausschlaggebend im Hinblick auf meine Outdoorabenteuer, bei denen zwar jedes Gramm zählt, ich aber auch eine gewisse Leistung von meiner fotografischen Ausrüstung erwarte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview04.jpg" alt="martin-huelle-interview04" width="1000" height="667" class="alignnone size-full wp-image-2878" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview04.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview04-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview04-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><br />
© Martin Hülle</p>
<p><b>Du berichtest in Deinem Blog viel über Deinen Workflow in der digitalen Dunkelkammer und bei der Bildauswahl. Ist es bei Dir auch so ca. 80/20? 80% der Bilder überstehen Deinen kritischen Blick nicht? Und wie viel Zeit brauchst Du, um alle Bilder einer Reise zu finalisieren?</b><br />
Ich lösche schon unterwegs sehr viel und gehöre ohnehin zu denen, die eher wenig, dafür aber sehr gezielt, fotografieren. Zu Hause fliegt aber nochmals ein guter Anteil der Bilder in den Papierkorb. Was mir nicht auf Anhieb gefällt, kommt weg. Nach einer Reise sind das vielleicht nochmals etwa 30%. Aber auch vom Rest &#8211; den Fotos, die ich dann behalte und bearbeite -, ist meist nur ein Bruchteil so, dass ich ihn richtig stark finde. Letztendlich zeigt sich das dann auch bei Veröffentlichungen: Von einer Tour sind es immer wieder dieselben Bilder und Motive, die Einzug in die Magazine finden. Eben die Fotos, in denen die Geschichte am stärksten zum Ausdruck kommt.</p>
<p>Bei der Nachbearbeitung bin ich langsam. Das kann schon mal ein paar Wochen dauern, bis ich dann ein paar hundert Bilder fertig habe.</p>
<p><b>Wie planst und überstehst Du Deine Reisen? Für mich als Außenstehenden erscheint die größte Schwierigkeit in der Nahrung zu liegen: genug Proviant &amp; Wasser, um wochenlang zu überleben. Was aber ist für einen Profi wie Dich die größte Herausforderung auf Deinen Reisen?</b><br />
Zum Glück bin ich ja ein Nordlandfreak. Dort ist Wasser kaum ein Problem. Im Sommer kann man bedenkenlos aus den Flüssen und Seen schöpfen und im Winter muss nur der Schnee geschmolzen werden. In Sandwüsten wäre das anders. Der Proviant ist hingegen tatsächlich ein „schwerwiegenderer“ Ballast. Bei Rucksacktouren ist die Mitnahmemöglichkeit begrenzt &#8211; bei ca. 14 Tagen ist für mich Schluss. Möchte ich länger unterwegs sein, muss ich unterwegs für Nachschub sorgen. In der kalten Jahreszeit &#8211; mit einem Pulka-Schlitten zum Transport der Ausrüstung im Schlepptau &#8211; kann ich mehr einpacken und wochenlang autark unterwegs sein.</p>
<p>Die größte Herausforderung bei meinen Touren ist in erster Linie das Wetter. Schneestürme, Minusgrade. Besonders bei den polaren Unternehmungen. Wichtig und Voraussetzung ist Erfahrung, die es gilt über Jahre aufzubauen. Klein anfangen und dann die Schwierigkeiten steigern. Die richtige Ausrüstung dabei haben und wissen, damit umzugehen. Körperlich &#8211; und mental &#8211; fit sein.</p>
<p>Die genaue Planung erwächst immer einer Idee und ist unterschiedlich aufwendig und langwierig. Auf meine erste Expedition über das grönländische Inlandeis haben wir uns gute 1,5 Jahre vorbereitet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview05.jpg" alt="martin-huelle-interview05" width="1000" height="667" class="alignnone size-full wp-image-2881" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview05.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview05-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview05-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><br />
© Martin Hülle</p>
<p><b>Dieses Frühjahr kam die Diagnose, die viele erschüttert hat: Epilepsie. Du bist sehr offensiv mit der Krankheit umgegangen und hast auch schon wieder Deine erste Reise hinter Dir, die für Dich ja <a href="http://www.martin-huelle.de/blog/?p=4343" target="_blank">praktisch ein Reboot war</a>. Wie geht es Dir heute? Wie spielt Dein Körper mit? Wie gut ist es wieder Richtung Kälte zu wandern?</b><br />
Ja, die Diagnose Epilepsie warf mich für gute 2,5 Monate völlig aus der Bahn und es dauerte, bis sich vor allem auch mein Körper auf die Medikamente eingestellt hatte. Das war keine schöne Zeit, aber ich versuchte sie schnell als Chance zu begreifen, Dinge zu verändern und einen „Neuanfang“ zu starten, der mich voran bringen soll. Von der Krankheit lasse ich mich dabei nicht weiter beirren. Seit einer sehr erholsamen Familienreise nach Schweden und Norwegen diesen Sommer geht es mir gut. Die Pillen wirken und machen ihren Job &#8211; ich hatte keine weiteren Anfälle.</p>
<p>Daher habe ich es auch gewagt, allem zum Trotz allein in die Sarek &amp; Padjelanta Region aufzubrechen und diese wilde Berglandschaft in Lappland zu Fuß zu durchqueren. Es war fantastisch und der Gedanke an die Epilepsie während meiner Zeit dort oben kaum präsent.</p>
<p>Mittlerweile laufen die Vorbereitungen und das Training für eine neue Expedition. Im kommenden März/April soll es mit einer Gruppe, die ich als Guide führen werde, quer durch das einsame Hochland Islands und über den größten Gletscher Europas gehen. Eine sehr anspruchsvolle Skitour bei der das Wetter auch mal wieder unberechenbar sein kann. Ich freue mich sehr darauf und sollte ich auf unserem Weg mal umkippen, wird es auch nicht schlimm sein.</p>
<p><b>Welches Land würdest Du einem Anfänger empfehlen, der gerne eine Tour in der Kälte machen will, aber für einen langen Marsch nicht fit genug ist.</b><br />
Am besten ist es, zu Hause vor der eigenen Haustüre anzufangen. So habe ich es auch gemacht. Der nächste Schritt könnte dann eine Hüttentour in Skandinavien sein, bevor man sich weit abseits der Zivilisation mit einem Zelt ins Abenteuer stürzt. Der Winter verzeiht keine Fehler. Je extremer das Umfeld, umso mehr Wissen muss man mitbringen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview06.jpg" alt="martin-huelle-interview06" width="1000" height="665" class="alignnone size-full wp-image-2882" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview06.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview06-660x439.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview06-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><br />
© Martin Hülle</p>
<p><b>Welche Geschichte von Deinen Reisen bringt Dich auch nach Jahren noch zum Lachen und welche treibt Dir Wehmut ins Herz?</b><br />
Naja, erst auf meiner letzten Tour passierte mir etwas &#8230; Ich wanderte im Sarek Nationalpark bei grässlichem Regenwetter über einen zugewachsenen Pfad, stierte dabei gedankenverloren auf den Boden und war schon bis auf die Unterhose durchnässt, als ich mit Kopf und Rucksack vor einen Ast lief, das Gleichgewicht verlor und rückwärts in eine tiefe Pfütze flog. Ich rappelte mich auf und hätte fluchen können, aber ich tat es nicht. Ich konnte nur über mich selbst lachen.</p>
<p>Anders war es vor einigen Jahren, nachdem ich den Vatnajökull auf Island überquert hatte. Tagelang war ich allein in der Eiswüste des Gletschers unterwegs gewesen und erreichte wieder „festes Land“. Es war ein sehr emotionaler Moment und die Tränen bahnten sich ihren Weg &#8211; vor Glück es geschafft zu haben. Gerade Solotouren können extreme Gefühle hervorrufen, aber es sind diese Momente in der Natur, für die sich alle Strapazen und Entbehrungen lohnen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview07.jpg" alt="martin-huelle-interview07" width="1000" height="664" class="alignnone size-full wp-image-2883" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview07.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview07-660x438.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview07-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><br />
© Martin Hülle</p>
<p><b>Wie gehst Du damit um, Deine Familie auf bestimmten Reisen nicht mitnehmen zu können?</b><br />
Auf die meisten Reisen kann ich meine Familie nicht mitnehmen. Meine Frau ist Lehrerin und auch voll berufstätig und unsere Tochter ist gerade einmal 2,5 Jahre alt &#8230; Ich muss es professionell sehen: Es ist Teil meines Jobs in die Wildnis aufzubrechen und dann nicht ständig erreichbar zu sein. Mobiltelefone funktionieren in der Abgeschiedenheit nur selten. Es ist nicht immer leicht, aber dafür sehe ich meine Familie in der Zeit, in der ich daheim bin, sehr viel. Vielleicht mehr als andere, die „normalere“ Berufe haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview08.jpg" alt="martin-huelle-interview08" width="1000" height="667" class="alignnone size-full wp-image-2884" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview08.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview08-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview08-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><br />
© Martin Hülle</p>
<p><b>Welchen Tipp kannst Du einem Anfänger geben, der seine Fotos sofort verbessert?</b><br />
Das geht nicht in Sekunden. Es ist immer ein Prozess. Wichtig ist aber, sich nicht zu sehr auf die Technik zu konzentrieren, sondern mehr auf das künstlerische, die Bildinhalte, die Geschichte. Fotos dürfen fehlerhaft sein, wenn sie denn an sich ausdrucksstark sind. Es ist gut an Themen zu arbeiten, sich über einen längeren Zeitraum mit einer Sache zu beschäftigen. Und sich und seine Bilder dabei immer wieder zu hinterfragen. Wie kann ich meine Idee, das, was ich zeigen möchte, besser fotografieren, um die Geschichte, die dahinter steckt, die ich erzählen will, klarer herauszustellen. Gute Fotos entstehen im Kopf und nicht einfach durch vielfachen Druck auf den Auslöser.</p>
<p><b>Bei ein paar Milliarden Fotos im Netz und dem langsamen Sterben der Zeitungen, wie siehst Du Deine Zukunft als Fotograf und Schreiber? Was kann ein Einzelner noch machen, um in diesem Meer wahrgenommen zu werden?</b><br />
Als erstes sollte man bei sich selbst aufräumen. Man muss nicht alles, was man auf den Film oder Chip bannt, auch ins Netz stellen. Ein bisschen mehr Selektion täte da zuweilen ganz gut. So kann man auch eher ein eigenes Profil herausarbeiten und geht nicht bereits in seiner eigenen Masse unter.</p>
<p>Ich denke, dass es immer einen Markt und ein Bedürfnis für gute Geschichten in Bild und Text geben wird. Ob die nun in Printmagazinen oder Online erscheinen, ist da erstmal zweitrangig. Wichtig ist in erster Linie Qualität.</p>
<p><b>Nenne uns bitte ein Buch, welches das Leben unserer Leser verändern wird. Egal ob Roman oder Sachbuch.</b><br />
Na, ob ein Buch wirklich ein Leben verändern kann? Ich bin sehr beeindruckt von den Fotos des Isländers Ragnar Axelsson, dessen bisherige Bildbände zu den Highlights in meinem Bücherregal gehören. Ob „Die Seele des Nordens“ oder „Die letzten Jäger der Arktis“ &#8211; beide erzählen wunderbare Geschichten, eindringlich eingefangen in Schwarz und Weiß. Zudem bin ich ein großer Fan von Andy Spyra, dem jungen deutschen Fotojournalisten. Sein Buch „Exodus“ kann ich auch jedem ans Herz legen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview09.jpg" alt="martin-huelle-interview09" width="1000" height="667" class="alignnone size-full wp-image-2885" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview09.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview09-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/martin-huelle-interview09-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><br />
© Martin Hülle</p>
<p><b>Welche Frage hätten wir Dir noch stellen müssen? Und was ist die Antwort?</b><br />
Welches sind Deine nächsten Ziele?<br />
Die Island Expedition hatte ich schon erwähnt. Sie ist Teil eines größeren Reise- und Fotografieprojekts, das mit meiner Sarek &amp; Padjelanta Tour ihren Anfang nahm und welches noch etwa 1,5 Jahre andauern wird. In der Zeit sollen mich diverse Wander- und Skitouren zu allen Jahreszeiten in verschiedene nordische Länder  und Regionen führen, an deren Ende ich damit eine ganz persönliche Liebeserklärung an diese Landschaften zum Ausdruck bringen möchte, die mir in meinem Leben so viel bedeuten. Und: Es wird Anfang 2014 ein „Making-of“ Reisefotografie-Ratgeber zu diesem Projekt erscheinen.</p>
<p><b>Hier noch 6 ganz kurze Fragen:</b><br />
<b>Bauch oder Kopf?</b><br />
Bauch.<br />
<b>Handwerker oder Künstler?</b><br />
Träumer.<br />
<b>Schach oder Poker?</b><br />
Weder noch. Dann eher „Mensch ärgere Dich nicht“.<br />
<b>Wald oder Berg?</b><br />
Der Wald ist Heimat. Der Berg Sehnsucht.<br />
<b>Schnee oder Eis?</b><br />
Im Schnee fällt man weicher.<br />
<b>Festbrennweite oder Zoom?</b><br />
Beides.</p>
<p><b>Vielen Dank für Deine Zeit und viel Glück mit all Deinen zukünftigen Projekten.</b></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/2839/wenn-nach-2-wochen-nordland-das-essen-ausgeht-martin-hulle-im-interview/">Wenn nach 2 Wochen Nordland das Essen ausgeht &#8211; Martin Hülle im Interview</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
