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	<title>portrait Archives - digitale fotoschule</title>
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	<description>vom Schnappschuss zur Ausstellung</description>
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	<title>portrait Archives - digitale fotoschule</title>
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		<title>Mit Vollspeed in die Monotonie &#8211; David &#8218;paradaxart&#8216; Ohl im Interview</title>
		<link>https://digitalefotoschule.de/3372/mit-vollspeed-in-die-monotonie-david-paradaxart-ohl-im-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2013 13:26:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografen Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[david ohl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Another day, another dollar Don&#8217;t call it a comeback &#8211; heute haben wir wieder ein neues Interview für Euch. Gesprächspartner war David &#8218;paradaxart&#8218; Ohl. Der young Gun Fotograf und Designer hat in der letzten Zeit&#8230; <a class="excerpt-more-link" href="https://digitalefotoschule.de/3372/mit-vollspeed-in-die-monotonie-david-paradaxart-ohl-im-interview/">Read More</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><del datetime="2013-02-07T12:30:11+00:00">Another day, another dollar</del> Don&#8217;t call it a comeback &#8211; heute haben wir wieder ein neues Interview für Euch. Gesprächspartner war David &#8218;<a href="http://paradaxart.de" target="_blank">paradaxart</a>&#8218; Ohl. Der young Gun Fotograf und Designer hat in der letzten Zeit mit seiner Serie Monotonie für Aufmerksamkeit gesorgt und es wurde Zeit, dass wir ihn für ein Gespräch an den virtuellen Tisch bringen. Portraits mit sehr smoothem Bokeh und dem gewissen etwas an dezentem Style, der auch seine Fotos nach Design schreien lässt. Mehr seiner Werke findet Ihr bei <a href="http://www.flickr.com/photos/paradaxphotography/" target="_blank">flickr</a> oder <a href="http://www.facebook.com/pages/ParadaxART/137102309670981" target="_blank">facebook</a>, seine Studiogemeinschaft <a href="http://www.pixae.de/" target="_blank">gibt es hier</a>. Aber genug des Lobes und Bühne frei führ Herrn David Ohl:<br />
<span id="more-3372"></span><br />
<b>Hallo David, wer bist Du? Ein kurzer (Ab-)Satz über Dich und Dein Leben mit der Fotografie, für alle die Dich nicht kennen!<br />
</b><br />
Hi mein Name ist David Ohl ich bin 22 und ursprünglich komme ich aus Riesa einer Stadt in der Nähe von Meißen. In der Zeit als ich meinen Zivildienst leistete, zog ich nach Dresden, wo ich zur Zeit wohne.<br />
Fotografisch bewege ich mich hauptsächlich in der Portraitfotografie. Ab und an mache ich auch einen Abstecher in die Architekturfotografie, aber die Faszination an Menschen zieht mich dann doch immer wieder zum Portrait.</p>
<div id="attachment_3382" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_01.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3382" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_01.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="730" class="size-full wp-image-3382" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_01.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_01-660x482.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_01-300x219.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3382" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Wann hat es bei Dir klick gemacht und Du wusstest: Fotografieren ist das, womit ich meinen Lebensunterhalt bestreiten will? Welche Steine musstest Du auf Deinem Weg beiseite räumen?</b></p>
<p>Das erste Mal, dass ich die Fotografie wirklich bewusste wahrgenommen habe, war als sich meine Vater eine Canon Powershot zu legte. Ich war so fasziniert von der Kamera, dass ich sie kaum noch aus der Hand legte.<br />
Als ich mir dann die erste Spiegelreflex kaufte war mir schon irgendwie klar, dass die Fotografie das wird womit ich eines Tages mein Leben bestreiten will.<br />
Ich bin jetzt noch nicht so alt das ich viele und große Umwege machen musste, aber es gab schon ein bis zwei Hürden, die ich nehmen musste um die Fotografie auf dem Level zu betreiben, auf dem ich es jetzt mach.</p>
<div id="attachment_3384" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_02.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3384" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_02.jpg" alt="© David Ohl" width="1200" height="600" class="size-full wp-image-3384" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_02.jpg 1200w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_02-660x330.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_02-300x150.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_02-1024x512.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><p id="caption-attachment-3384" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Monotonie ist (d)eine Portraitserie. Den Rest dazu kannst Du bestimmt besser erklären als ich, da die Bilder ja ein strenges Konzept verfolgen. Wie ist es dazu gekommen? Was ist die Idee dahinter? Wofür stehen die Zahlen bei den Portraits? Was hat Dich zu dem Licht Setup bewegt? Wie bringst Du Deine Modelle dazu nicht zu lachen? Warum steht die Serie bisher nur bei flickr und nicht auf Deiner Seite? Was gibt es dazu sonst noch zu sagen?</b></p>
<p>Die Idee hinter der Serie entwickelte sich erst so richtig, nachdem ich das erste Bild schoss.<br />
Wie es dazu kam? Ich machte Bilder für einen Freund und irgendwann im Laufe des Shootings gab es dann dieses eine Bild, welches der Auslöser war. Was mich genau dazu bewog oder wieso sich dann auf einmal diese monotonie Idee dazu entwickelte, kann ich nicht genau sagen, es kam einfach aus dem Bauch heraus.<br />
Die Zahlen unter den Bildern haben keine Bedeutung, ich hab einfach angefangen eine Zahl unter das erste Bild zu setzen und diese dann fortgeführt.<br />
Das kuriose ist, dass die Leute die sich dafür entschieden haben mitzumachen und dann vor der Kamera stehen, alle lachen müssen weil es eher untypisch ist das man, wenn man fotografiert wird, versuchen soll keinen Ausdruck zu zeigen. Von daher warte ich einfach bis der monotone Ausdruck kommt. Das eine minimale Spur von Emotionen und Mimik bleibt ist klar. Die kann ich auch nicht entfernen und will ich auch nicht herausnehmen, weil so jeder noch für sich steht.<br />
Was zu dem Lichtsetup führte war einfach, dass ich auf One Light Setups steh und es dem ganzen eine gewisse Natürlichkeit gibt, weil nicht alle Schatten verschwinden.<br />
Wenn die Serie dann einmal komplett ist wird sie auf meiner Seite zu sehen sein. </p>
<div id="attachment_3385" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_03.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3385" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_03.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="491" class="size-full wp-image-3385" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_03.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_03-660x324.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_03-300x147.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3385" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Wofür steht der Name paradaxART? Einparanormaler Aktienwert der Kunst?</b></p>
<p>Das witzige ist, als ich paradax als Namen erfand gab schon jemand vor mir, der diesen Namen für einen Comichelden in der 80er auswählte, ich dies aber bis vor kurzem nicht wusste.<br />
Und das ART steht wie geläufig für die Kunst in der ganzen Sache.</p>
<div id="attachment_3386" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_04.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3386" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_04.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="731" class="size-full wp-image-3386" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_04.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_04-660x482.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_04-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3386" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Wie wichtig ist Dir die Technik (Hardware)? Bei flickr steht zu jedem Foto was Du benutzt hast. Warum?</b></p>
<p>Als Technik Enthusiast ist mir Technik schon sehr wichtig, aber ich bin kein pixelpeeper der für jeden Hotpixel eine Berechnung anstellt und jedes Objektiv mit dem Testchart auf Front oder Backfokus untersucht.<br />
Die Daten unter den Bildern bei Flickr dienen nur der Vorbeugung ,damit nicht ständig jemand fragt, &#8222;Welche Kamera oder welches Objektiv für das Foto benutzt wurde&#8220;.</p>
<div id="attachment_3387" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_05.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3387" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_05.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="890" class="size-full wp-image-3387" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_05.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_05-660x587.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_05-300x267.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3387" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Sehr smoothes bokeh in Deinen Fotos und klare Formen bei Deinen Designs. Dein Style erscheint sehr minimalistisch und fokussiert, hast Du eine Philosophie für Dein Design und Deine Fotografie?</b></p>
<p>Ich mag es einfach clean und smooth. Eine Philosophie dahinter gibt es nicht. Ich liebe den Minimalismus und versuche ihn irgendwie mit einzubinden, egal bei was es ist.</p>
<div id="attachment_3388" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_06.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3388" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_06.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="731" class="size-full wp-image-3388" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_06.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_06-660x482.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_06-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3388" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Ist das Dein Loft, oder nur virtuell? Sieht auf jeden Fall sehr nice aus.</b></p>
<p>Du spielst sicher auf das minimal 1.8 bei Flickr an? Nein leider nicht mein Loft. Sondern nur ein Nachbau einer Skizze im 3D. Womit mein zweites Standbein enthüllt wäre, denn ich bin neben der Fotografie noch 3D Artist :).</p>
<div id="attachment_3389" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_07.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3389" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_07.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="563" class="size-full wp-image-3389" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_07.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_07-660x372.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_07-300x168.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3389" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Mysterium oder nicht: Deine Webseite kommt vollkommen ohne Details zu Dir aus. Warum sparst Du Dir die Vita?</b></p>
<p>Hier greift evtl. wieder der Minimalismus ich mag es kurz und prägnant von daher gibt&#8217;s die Vita nur beim persönlichen Treffen, vorausgesetzt derjenige will sie hören. </p>
<div id="attachment_3390" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_08.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3390" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_08.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="666" class="size-full wp-image-3390" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_08.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_08-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_08-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3390" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Welchen Tipp kannst Du einem Anfänger geben, der seine Fotos sofort verbessert? (außer mehr fotografieren)</b></p>
<p>Die Kamera kann immer dabei sein, aber muss sie nicht. Meist reicht es einfach Bilder im Kopf zu entwickeln und dann wenn der Zeitpunkt gekommen ist die Idee umzusetzen.<br />
Der beste Sofort-Tipp ist denke ich einfach auch die unscheinbaren Dinge wahrzunehmen und sich, wenn auch nur kurz, damit zu beschäftigen.</p>
<div id="attachment_3391" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_09.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3391" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_09.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="731" class="size-full wp-image-3391" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_09.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_09-660x482.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_09-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3391" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Bei ein paar Milliarden Fotos im Netz, wie siehst Du deine Zukunft als Fotograf und Designer? Was kann ein einzelner noch machen, um in diesem Meer wahrgenommen zu werden?</b></p>
<p>Eigentlich sehe ich die Zukunft positiv. Natürlich kann ich nicht jeden erreichen und ich glaube das ist ziemlich schwierig, falls sich das jemand zum Ziel genommen hat. Aber so lange ich einen Menschen, mit dem was ich mache, erreichen konnte ist für mich alles in Ordnung.</p>
<p>Um in diesem Meer aus Bildern und Kunst wahrgenommen zu werden muss der Einzelne denke ich einfach sein Ding machen ,weil es gibt immer Leute die die Sache mögen und andere mögen sie nicht, aber je mehr Leute darüber sprechen, umso mehr nehmen es bewusst war und so denke ich dreht sich dann die Spirale aufwärts.</p>
<div id="attachment_3392" style="width: 1010px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_10.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3392" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_10.jpg" alt="© David Ohl" width="1000" height="731" class="size-full wp-image-3392" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_10.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_10-660x482.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2013/02/david_ohl_interview_10-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><p id="caption-attachment-3392" class="wp-caption-text">© David Ohl</p></div>
<p><b>Nenne uns bitte ein Buch, welches das Leben unserer Leser verändern wird. Egal ob Roman oder Sachbuch.</b></p>
<p>Ich würde eher zwei Bildbände einwerfen die mich immer wieder faszinieren zum einen ist das Nick Brandt der mit “<a href="http://www.nickbrandt.com/portfolio.cfm?nK=7617" target="_blank">On this Earth</a>” für mich eine der schönsten und eindrucksvollsten Bildbände geschaffen die ich je gesehen hab! Desweiteren “<a href="http://www.amazon.de/gp/product/389823200X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=389823200X&#038;linkCode=as2&#038;tag=fototools-21" target="_blank">New York Vertical” von Horst Hamann</a>* die Perspektiven die er mit der Panorama-Kamera eingefangen hat sind schon gewaltig und haben mich auch etwas zu Architektur bewogen.</p>
<p><b>Welche Frage hätten wir Dir noch stellen müssen? Und was ist die Antwort?</b></p>
<p>Gibt es einen Ausgleich zur Fotografie? Ja den gibt es, sich aufs Mountainbike setzen und mit ein paar Kumpels eine Runde auf dem Hometrail schinden gehen!</p>
<p><b>Hier noch 6 ganz kurze Fragen:</b></p>
<p><b>Bauch oder Kopf?</b><br />
Bauch.</p>
<p><b>Handwerker oder Künstler?</b><br />
Beides.</p>
<p><b>Schach oder Poker?</b><br />
Schach eindeutig! Ist eh entspannter.</p>
<p><b>Strobist oder Natural Light?</b><br />
Bevorzugt Natural Light aber Blitzen macht genau so Spaß!</p>
<p><b>flickr oder 500px?</b><br />
Flickr.</p>
<p><b>Fotografie oder Design?</b><br />
Beides.</p>
<p><b>Vielen Dank für Deine Zeit und viel Glück mit all deinen zukünftigen Projekten.</b></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verrauschte Schwarzweissbilder, Portraits für 80€ und die Liebe zur risikoreichen Analogfotografie &#8211; André Duhme im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 09:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografen Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Analog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>André Duhme ist ein junger Fotograf, der sein genaues Alter nur schätzen kann. Seine Wurzeln liegen im ehemaligen Ostblock der Republik, kurz DDR. Seine Bilder sind eine Melange aus analoger Leidenschaft und dem scharfen Auge&#8230; <a class="excerpt-more-link" href="https://digitalefotoschule.de/2831/verrauschte-schwarzweissbilder-portraits-fur-80e-und-die-liebe-zur-risikoreichen-analogfotografie-andre-duhme-im-interview/">Read More</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://andreduhme.de/" target="_blank">André Duhme</a> ist ein junger Fotograf, der sein genaues Alter nur schätzen kann. Seine Wurzeln liegen im ehemaligen Ostblock der Republik, kurz DDR. Seine Bilder sind eine Melange aus analoger Leidenschaft und dem scharfen Auge des Beobachters. Das Korn des Film, oder vllt. auch Lightroom Presets, verführen den Blick und halten gefangen. <a href="http://blog.andreduhme.de/" target="_blank">Sein Blog</a> ist ein Quell seiner alltäglichen fotografischen Erlebnisse, gewürzt mit einer Priese Wortwitz. Oh, und er hat seit kurzem auch ein &#8222;<a href="http://blog.andreduhme.de/paid-content/media-kit/" target="_blank">Media_Kit</a>&#8222;, für alle die gerne mit seinem Blog zusammen arbeiten wollen.<br />
Viel Spaß mit dem Interview und vergesst nicht <a href="http://andreduhme.de/" target="_blank">seine</a> <a href="http://blog.andreduhme.de/" target="_blank">Seiten</a> auszuchecken!</p>
<p><strong>Hallo André, wer bist Du? Ein kurzer (Ab-)Satz über Dich und Dein Leben mit der Fotografie, für alle die Dich nicht kennen!</strong></p>
<p>Ich bin ein ostdeutscher Junge, der jetzt im westlichsten Teil des ehemaligen kapitalistischen Auslands lebt und arbeitet. Früher fand ich die DDR nicht so cool, weil es dort kein LEGO gab, aber viel mehr Erinnerungen habe ich daran jetzt auch nicht mehr. Ich geh gerade auf die 30 zu und frag mich mehrmals täglich, ob ich jetzt 28 oder 29 bin, wo ich mich doch manchmal wie 16 fühle. Weiterhin bin ich stolz darauf noch keinen Kredit für ein Haus abzubezahlen und sinnlos Befriedigung in Konsumgütern zu suchen. In den Spiegel gucken funktioniert noch sehr gut. Ach, ich bin jetzt Fotograf.<br />
<span id="more-2831"></span><br />
<strong>Wann hat es bei Dir klick gemacht und Du wusstest: Fotografie ist das, womit ich meinen Lebensunterhalt bestreiten will? Welche Steine musstest Du auf Deinem Weg beiseite räumen?</strong></p>
<p>So genau kann ich das nicht beantworten. Das sind glaube ich mehrere Faktoren gewesen. Mein bester Freund kaufte sich eines Tages mal eine Kamera und ich wollte da irgendwie nacheifern. Damals hatte ich aber noch nicht das Geld, mir eine Spiegelreflex kaufen zu können. Es blieb beim Wunsch. Später fing ich an Medieninformatik zu studieren und im ersten Semester gab es dann eine Vorlesung Digitalfotografie. Irgendwie hatte ich den Anspruch dort besonders gut zu sein. Das Prüfungsthema war eine Reportagereihe, die mich dann zum ersten mal Street schießen ließ. Ungefähr zur gleichen Zeit kam Control von Anton Corbjin raus. Der Joy Division Film brachte mich dann zur Fotografie vom Anton und ich lernte harte Kontraste und verrauschte Schwarzweißbilder lieben. Ich wollte so etwas auch machen. Also kaufte ich mir vom BAföG eine Canon EOS 400D und fing an zu fotografieren. Das war 2007.  </p>
<div class="caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_01.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_01.jpeg" alt="" title="andre_duhme_01" width="746" height="533" class="size-full wp-image-2844" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_01.jpeg 746w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_01-660x472.jpeg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_01-300x214.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 746px) 100vw, 746px" /></a></p>
<p>© André Duhme</p>
</div>
<p><strong><br />
Was war Dein erster Fotojob, für den Du Geld gekriegt hast?</strong></p>
<p>Ich habe mal 80€ für ein Porträt verdient, was mich 20 Minuten Arbeit gekostet hat. Das war einer der ersten Jobs, glaube ich. Das fand ich ganz schnafte. Später habe ich dann mal für einen Mitteldeutschen Radiosender ganz tolle Partyfotos gemacht und hasse mich manchmal jetzt immer noch etwas dafür. Ich brauchte das Geld! </p>
<p><strong>Deine Bilder sehen nie gestellt aus, wie wichtig ist für Dich dieser Reportage Style bei Deinen Fotos? Wie schaffst Du es, dass die Kamera nicht wahrgenommen wird.</strong></p>
<p>Ich denke, das liegt sehr an meinem Charakter. Ich bin ein ruhigerer Typ, der eh immer gerne eine Beobachterrolle einnimmt. Ich dränge mich nicht in den Vordergrund und ich bin nicht respektlos. Ich denke, eine Gespür für die Umgebung ist wichtig. Man muss wissen, was man sich erlauben kann und was nicht, oder besser, welchen Weg man gehen muss, um sein Foto zu bekommen, aber trotzdem niemanden zu nerven, oder gar zu verärgern. Ich denke, wenn man den Menschen offen gegenübertritt und sich wirklich für sie interessiert, dann kann man auch gute Bilder bekommen. Es geht ja um die Sichtweise. Nur was ich sehen kann, kann ich fotografieren und wenn ich nicht sehe, wer ein Mensch ist, oder was eine Situation gerade für die beteiligten bedeutet, dann kann ich sie auch nicht gut darstellen. Wenn ich rausgehe und fremde Menschen fotografiere, dann werde ich auch Teil fremder Situationen. Dementsprechend muss ich mich verhalten. Es ist ein wenig so, als würde man das erste mal in die Wohnung eines Fremden kommen, der einen nicht eingeladen hat. </p>
<div class="caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_04.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_04.jpeg" alt="" title="andre_duhme_04" width="800" height="533" class="alignnone size-full wp-image-2845" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_04.jpeg 800w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_04-660x440.jpeg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_04-300x199.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></p>
<p>© André Duhme</p>
</div>
<p><strong>Was sind Deine Herausforderungen, wenn Du ein Konzert fotografierst?</strong></p>
<p>Ich fotografiere gelegentlich mal Konzerte. Ab und an schleiche ich mich mal auf ein Festival, oder gerate in ein kleines Clubkonzert, wo man mal ungestört fotografieren kann, ohne sich mühsam akkreditieren zu müssen und dann noch Auflagen zu erfüllen, die gerne mal etwas ausufernd werden können. </p>
<p>Meine Herausforderung ist es dann Bilder zu bekommen, die eine Intensität darstellen, wie ich sei mir wünsche. Ich will Rock‘n‘Roll und Menschen, die gelebt haben. Ich liebe Ecken und Kanten und abgefuckte Leute. Ich mag es, wenn sich ein Künstler verausgabt und das Publikum mitreißt. Meine Herausforderung ist es nicht mit schlechten Licht umzugehen, oder möglichst wenig verrauschte Bilder zu bekommen, sondern eher die Situation zu bekommen und greifen zu können, die eben ein Maximum an Intensität hergibt. </p>
<p><strong>Wie viel Post Processing steckt in Deinen Bildern? Ich glaube Du fotografierst digital, die Bilder haben aber diesen wunderbaren Filmlook.</strong></p>
<p>Ich fotografiere digital und analog. Oft habe ich meine 60d neben meiner Mamiya M645 dabei, oder die Yashica T3 immer in der Jackentasche. Außerdem besitze ich noch einige andere Spielzeuge. Ich würde viel lieber Film benutzen, aber oft genug kann man sich das nicht leisten. Es ist Luxus und ich konnte erst einmal einen Job komplett auf Film durchziehen. Ich wollte das so sehr, dass ich ein großes Risiko eingegangen bin und es für den Kunden schon fast zu viel Nervenkitzel wurde. Gelohnt hat sich das ganze aber umso mehr. Fast jedes Bild ist großartig geworden. Ich habe manchmal den Eindruck, ich bin besser, wenn ich weniger Bilder machen kann und auch hinterher alles sofort passen muss. </p>
<p>Ich arbeite hauptsächlich in Lightroom. Ganz selten kommt Photoshop zum Einsatz. Ein Bildretusche oder Montage mache ich eher selten, auch wenn ich darin natürlich auch total gut bin. Es erscheint mir aber oftmals als nicht angebracht, solange man keine große Kampagne schießt und es eben Reportagen sind. </p>
<p>Ich arbeite zur Zeit an einer Hand voll Presets, die ich gerne mit allen Teilen möchte, die ebenso Spass an analogeren Looks haben. Davon gibt es viel zu wenig, die nicht völlig überzogen sind, sondern ein wunderbar homogenes aber tiefes Bild liefern. Kommt also bald was, Freunde. </p>
<p><strong>Was sind Deine Gedanken zur Street-Fotografie &#038; dem deutschen Rechtssystem? Kann das funktionieren?</strong></p>
<p>Beides passt nicht zueinander. Es ist ein wenig so, als würde man eine ganze S-Bahn mit einem wunderbaren Graffiti besprühen. Natürlich ist es nicht ok, aber das Ergebnis kann so wunderbar schön sein, dass es traurig wäre, hätte sich nicht jemand über bestehende Regeln hinweg gesetzt. Ich denke, man kann Menschen mit Respekt behandeln, auch wenn man ihr Recht am eigenen Bild verletzt. Oft genug komme ich mit ihnen ins Gespräch und sie freuen sich über das, was ich da mache, wenn ich es ihnen zeige. Wenn ich mir ansehe, was es eine Vivian Maier für Zeitzeugendokumente geschaffen hat, oder ein Garry Winogrand, dann fragt man sich, ob es nicht gar wichtig ist, dass man das alltägliche Leben darstellt. </p>
<p><strong>Wie wichtig sind Dir, und wie viel Zeit investierst Du in, die Bildunterschriften auf Deinem Blog?</strong></p>
<p>Ich schreibe viel aus dem Bauch heraus. Oftmals gibt es gar nicht viel zu erzählen und ein gutes Bild muss man nicht groß erklären. Daher sind die Worte oft einfach nur runter geschrieben, aber dadurch auch direkt und ehrlich. </p>
<div class="caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_03.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_03.jpeg" alt="" title="andre_duhme_03" width="690" height="533" class="alignnone size-full wp-image-2848" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_03.jpeg 690w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_03-660x510.jpeg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_03-300x231.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 690px) 100vw, 690px" /></a></p>
<p>© André Duhme</p>
</div>
<p><strong>Welchen Tipp kannst Du einem Anfänger geben, der seine Fotos sofort verbessert?</strong></p>
<p>Neben dem technischen Verständnis, sollte man das verstehen, was man fotografiert. Sind es Menschen, muss man Menschen verstehen und man muss mit ihnen umgehen lernen. Also legt die Kamera weg und lernt reden, lernt es mit Menschen umzugehen und interessiert euch für sie. Fragt euch, wer sie sind, wo sie herkommen und lernt sie kennen. Es geht auch um Chancen. Ich konnte viele Dinge machen, weil jemand mich gelassen hat, oder sie mir ermöglichte, was nicht bei jedem so passiert wäre. Ich glaube Menschen sind fast immer der Schlüssel. </p>
<p>Eine andere Sache ist das imitieren. Wenn ich mich im Internet umschaue, dass sieht fast alles gleich aus, zumindest wenn man die deutschsprachigen Fotografie-Blogs nimmt. Man kann ganz gut sehen, wer von wem abschaut und alle vergessen, dass man selbst etwas schaffen muss, was man auch selbst ist. Sonst wird man es nie annehmen können, nie wirklich verstehen und einfach nicht die wirklich befriedigenden Bilder erhalten. Rennt also niemanden hinterher, denn das macht es einem nur leicht. Gute Dinge müssen immer schwer sein, erstmal!</p>
<p><strong>Bei ein paar Milliarden Fotos im Netz, wie siehst Du die Zukunft für Fotografen? Und was kann ein einzelner noch machen, um in diesem Meer wahrgenommen zu werden?</strong></p>
<p>Er kann gute Arbeit machen. Er kann sich von einer guten Seite zeigen und eben durch Sympathie auffallen. Das gute an der Fülle von Bildern ist, dass wir gar nicht alles überblicken können und eben ganz andere Dinge hängen bleiben, als nur ein gutes Bild. Ich denke, man muss schon entweder besser in Marketingfragen sein, als man denn Fotograf ist und sich selbst zur Marke machen, oder aber es geschieht von selbst, weil man einfach darauf bedacht ist, positiv aufzufallen.</p>
<p><strong>Nenne uns bitte ein Buch, welches das Leben unserer Leser verändern wird. Egal ob Roman oder Sachbuch.</strong></p>
<p>„In our time“ ist großartig. Einfach alle großen Bilder der Bildagentur Magnum zusammengerafft. Ich bleibe bei fast jeder Seite hänge und stelle mir die Umstände vor, unter denen die Bilder entstanden sind und habe großen Respekt vor dieser Arbeit. Gleichzeitig sind es einfach gute Zeitzeugendokumente, die einem auch einiges eröffnen können, wenn man sich mit den Ereignissen dahinter mal beschäftigt. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0393027678/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0393027678&#038;linkCode=as2&#038;tag=fototools-21">(hier bei Amazon*)</a></p>
<div class="caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_02.jpg" alt="" title="andre_duhme_02" width="545" height="817" class="alignnone size-full wp-image-2847" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_02.jpg 545w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_02-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 545px) 100vw, 545px" /></a></p>
<p>© André Duhme</p>
</div>
<p><strong>Was geht bei Dir sonst in der Zukunft? Irgendwelche Shoutouts, Zukunftsvisionen oder irgendetwas anderes, dass Du mit uns teilen möchtest? </strong></p>
<p>Ich hab fast 2 Jahre Werbeagentur hinter mir und hab das Rumhuren satt. Die Wege haben sich hier gerade getrennt und ich bin wieder Glücksritter, auf der Suche nach dem täglichen Brot. Als ich das letzte mal an diesem Punkt stand, war es für mich noch nicht möglich zu sagen, ich will Fotograf sein, aber jetzt hat alles diesen „alles oder nichts“-Geschmack. Gerade bin ich mit alle den Dingen beschäftigt, die eine solide Grundlage für ein solches Gewerbe schaffen sollen. Bisher habe ich für diese besagte Agentur fotografiert und immer mal wieder so, aber nicht wirklich wirtschaftlich. Zielstellung ist es erstmal klar zu kommen und dann können wir das Träumen anfangen. Ich bin aber jetzt schon wesentlich glücklicher und zufriedener, als in meinem vorherigen Job. </p>
<p><strong>Hier noch 6 ganz kurze Fragen:</p>
<p>Bauch oder Kopf?</strong></p>
<p>Was der Bauch will, sollte man immer mit dem Kopf umsetzen. </p>
<p><strong>Handwerker oder Künstler?</strong></p>
<p>Kunst kann ich in meiner Freizeit machen, wenn mein Ego gestreichelt werden muss. Wenn es um Kunden geht, die mich bezahlen, dann bin ich Handwerker! </p>
<p><strong>Schach oder Poker?</strong></p>
<p>Ich glaube im Schach bin ich besser, aber ich spiele beides mit einer vernichtend verwirrenden Spielweise. </p>
<div class="caption aligncenter"><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_06.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_06.jpeg" alt="" title="andre_duhme_06" width="805" height="533" class="alignnone size-full wp-image-2864" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_06.jpeg 805w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_06-660x437.jpeg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/12/andre_duhme_06-300x198.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 805px) 100vw, 805px" /></a></p>
<p>© André Duhme</p>
</div>
<p><strong>Analog oder Digital?</strong></p>
<p>Immer analog in einer digitalen Welt! </p>
<p><strong>Rock oder HipHop?</strong></p>
<p>Es gibt noch viel mehr! </p>
<p><strong>Festbrennweite oder Zoom?</strong></p>
<p>Fest, denn ich hab ja Füße. </p>
<p><strong><br />
Vielen Dank für Deine Zeit und viel Glück mit all deinen zukünftigen Projekten.</strong></p>
<p>(Vielen Dank an André Duhme, dass er seine Bilder zum illustrieren des Artikels zu Verfügung gestellt hat. Alle in in diesem Artikel gezeigten Bilder copyright André Duhme.)</p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/2831/verrauschte-schwarzweissbilder-portraits-fur-80e-und-die-liebe-zur-risikoreichen-analogfotografie-andre-duhme-im-interview/">Verrauschte Schwarzweissbilder, Portraits für 80€ und die Liebe zur risikoreichen Analogfotografie &#8211; André Duhme im Interview</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
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		<item>
		<title>Vom Lette zum Studio 67 &#8211; KIKE Photography im Interview</title>
		<link>https://digitalefotoschule.de/2760/vom-lette-zum-studio-67-kike-photography-im-interview/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 10:29:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografen Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[kike]]></category>
		<category><![CDATA[lette verein]]></category>
		<category><![CDATA[portrait]]></category>
		<category><![CDATA[sportfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute haben wir KIKE Photography im Gespräch. Der Berliner Fotograf hat seinen Hauptsitz im Studio 67, welches auch für Außenstehende als Mietstudio zur Verfügung steht. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in einer freshen und klaren&#8230; <a class="excerpt-more-link" href="https://digitalefotoschule.de/2760/vom-lette-zum-studio-67-kike-photography-im-interview/">Read More</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute haben wir <a href="http://www.kikephotography.com/" target="_blank">KIKE Photography</a> im Gespräch. Der Berliner Fotograf hat seinen Hauptsitz im <a href="http://www.studio-67.com/" target="_blank">Studio 67</a>, welches auch für Außenstehende als Mietstudio zur Verfügung steht. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in einer freshen und klaren Menschenfotografie, seine Ausbildung hat er beim Lette Verein durchlaufen und die Fotografie ist für Ihn eine Berufung. Einen kleinen Einblick in seinen fotografischen Alltag findet Ihr <a href="http://blog.kikephotography.com/" target="_blank">in seinem Blog</a> und auf seiner <a href="http://www.facebook.com/pages/KIKE/133101982431" target="_blank">facebook Seite</a>. Repräsentiert wird es vom <a href="http://www.visualarthouse.de/" target="_blank">VISUAL ART HOUSE</a>. Viel Spaß mit dem Interview.<br />
<span id="more-2760"></span><br />
<strong>Hallo KIKE, wer bist Du? Ein kurzer (Ab-)Satz über Dich und Dein Leben mit der Fotografie, für alle die Dich nicht kennen!</strong></p>
<p>Hallihallo, Kike mein Name. Fotograf mein(e) Berunf(ung).</p>
<p>Angefangen habe ich mit Musikerportraits. Etwas, was sich irgendwie verselbständigt hat. Mittlerweile bin ich da breiter aufgestellt und hoffe auf dem besten Weg zu sein ein Bein in die Werbefotografie zu bekommen.</p>
<p><strong>Wann hat es bei Dir klick gemacht und Du wusstest: Fotografie ist das, womit ich meinen Lebensunterhalt bestreiten will? Welche Steine musstest Du auf Deinem Weg beiseite räumen?</strong></p>
<p>Damit habe ich mich sehr schwer getan. Meine Eltern haben beide sehr solide Berufe und irgendwie dachte ich auch so einen weg einschlagen zu müssen. Ein Druck, den ich mir aber irgendwie selber auferlegt hatte. Nach Abi und Zivildienst bin ich fast in Spanien gelandet um ein bilaterales Studium anzufangen. Bei den Bewerbungsgesprächen habe ich aber wohl irgendwie zu sehr raushängen lassen, wie toll ich doch gerade an Filmprojekten arbeite und was für ein kreativer Mensch ich doch bin… so hagelte es Absagen. Lidl hatte mir dann eine Ausbildung dort angeboten. Im 1 Jahr Geschäftsleiter mit eigenem Audi A6 …. Geld und Autos… das lockte schon.. aber irgendwie wurde mir dabei klar, dass das wohl doch nicht das ist, was ich machen will. Total niedergeschlagen habe ich meinen Eltern gebeichtet, dass ich wohl nicht der Typ für ein Studium bin. Die waren aber wider erwarten total cool. &#8222;Wir haben eh nicht verstanden warum du das machen willst.&#8220; </p>
<p>Das Thema war also gegessen. Aber was sollte ich nur machen? Keine Ahnung. So habe ich erstmal ein Praktikum als Grafiker, Editor etc. gemacht. Film … Regie… das wurde mein Ziel. Darauf habe ich dann hingearbeitet nur um nach 1 Jahr Vorbereitung festzustellen, dass man mit 20 noch zu Jung ist um Regie zu studieren! Warum erzähle ich das alles… nja. Weil jetzt der Punkt kommt. Ich habe keine Ahnung mehr wann, wie oder warum ich mich beim Lette-Verein für Fotografie beworben habe.. haha.. Habe ich aber anscheinend. Und dann hatte ich auch noch das Glück dort angenommen zu werden, denn parallel zu den Absagen der Filmhochschulen kam eine Einladung zum Test vom Verein.</p>
<p>Dass klappte nicht gleich auf Anhieb. Ich bin da in einer Warteliste gewesen. Aber anscheinend gab es genug Leute, die dann doch nicht wollten, oder wo anders lernen wollten, so dass ich im selben Jahr doch noch Anfangen durfte. Fotografie also… so kam das. Und nu bin ich dabei und sehr glücklich, dass alles so gelaufen ist.</p>
<p><strong>Du hast den klassischen Weg in die Fotografie gewählt und eine Ausbildung durch den Lette Verein gemacht. Würdest Du diesen Weg wieder gehen?</strong></p>
<p>Aus heutiger Sicht bestimmt nicht mehr. 3 Jahre sind schon eine lange Zeit. Und leider hat sich beim Verein einiges getan. Viele Dozenten haben gewechselt und mit der Grundausrichtung war ich am Ende schon nicht mehr Zufrieden. Lette war mal dafür bekannt, technisch sehr saubere Fotografen auszubilden. Der Aspekt ist da irgendwie zu Gunsten der &#8222;Kunst&#8220; immer geringer geworden.</p>
<p>Was ich aber zugeben muss ist, dass das erste Jahr, in dem wir ausschließlich analog und schwarz/weiß fotografiert haben mir sehr viel gebracht hat. Auch selber zu entwickeln und zu vergrößern. Man lernt doch noch mal anders, bzw. bewusster zu fotografieren. Warum in Photoshop retten, wenn man es auch gleich so fotografieren kann. In der Dunkelkammer war das ausbessern dann nämlich nicht mehr so einfach 😉</p>
<p><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/11/mike_fmx_01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/11/mike_fmx_01.jpg" alt="" title="mike_fmx_01" width="800" height="533" class="alignleft size-full wp-image-2768" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/11/mike_fmx_01.jpg 800w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/11/mike_fmx_01-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/11/mike_fmx_01-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></p>
<p>Zu dem hatte ich auch ein sehr sehr cooles Semester erwischt. Das Feedback und die Hilfe aus dem Klassenumfeld war streckenweise für mich wichtiger als, das der Dozenten. Mit den meisten habe ich auch immer noch Kontakt 🙂 Der Teil vom Verein war auf jeden Fall sehr wichtig für mich und die Leute möchte ich auch nicht missen.<br />
Was aber die Ausbildung angeht, habe ich mehr durchs Fotografieren gelernt. Erfahrungen kann man nicht lernen, die muss man machen. Von alleine kommt da nichts, also MUSS man rausgehen und Fotos Fotos Fotos machen. Auch der Umgang mit Kunden. Die Abwicklung von Jobs. Die erste Anfrage, der erste Kostenvoranschlag, Rechnungen, leider auch Mahnungen… in der Theorie alles ganz einfach.</p>
<p>Grundsätzlich würde ich sagen, hätte ich 3 Jahre assistiert und mich auf meine eigenen Sachen konzentriert, wäre ich vermutlich schneller dahin gekommen, wo ich jetzt bin. Fairerweise muss ich aber auch zugeben, dass ich einfach Schiss hatte, so ganz ohne abgeschlossene Ausbildung selbständig zu sein… auch wenn mich noch nie jmd. nach meinem Abschluss gefragt hat. Was zählt ist das Portfolio. Und wäre ich gescheitert hätte mein &#8222;staatlich anerkannter Fotodesigner&#8220; Titel mir vermutlich auf dem freien Markt auch nicht viel gebracht 😉</p>
<p><strong>Bilder Post Processing &#8211; automatisieren, outsourcen oder doch lieber selbst machen?</strong></p>
<p>Automatisieren? </p>
<p>Grundsätzlich mache ich meine Post selber, bzw. in Zusammenarbeit mit Assistenten. Die ersten 2 &#8211; 3 Bilder bzw. die eigenen Favoriten bearbeitet man ja auch noch total gerne. Erst danach beginnt die Arbeit 😉</p>
<p>Also selber machen. Ja. </p>
<p>Das liegt zum einen daran, dass man für sich ja irgendwann eine Gewisse Art der Post rausfindet und aber auch, dass man ja erstmal jmd. finden muss, dem man ruhigen Gewissens seine Bilder anvertraut ohne später durch 27 Korrekturphasen zu müssen. Allerdings ist das ja auch ganz klar eine Budgetfrage. </p>
<p><strong>Bei Deinen freien Projekten steht der Sport immer wieder im Mittelpunkt. Was sind die Herausforderungen für Dich, wenn Du eine neue Sportart fotografierst?</strong></p>
<p>Noch sind meine Bilder im Sportbereich ja eher Portraitlastig. Sprich viel Bewegung ist da noch gar nicht drin. Einer meiner Vorsätze fürs nächste Jahr auf jeden Fall. Dann werden die Herausforderungen bestimmt auch größer. Grundsätzlich ist näher dran meist spannender. Somit muss ich wohl eher drauf achten, nicht überfahren zu werden oder den Ball an dem Kopf zu bekommen 😉</p>
<p><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/11/mike_fmx_02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/11/mike_fmx_02.jpg" alt="" title="mike_fmx_02" width="800" height="533" class="alignleft size-full wp-image-2770" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/11/mike_fmx_02.jpg 800w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/11/mike_fmx_02-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/11/mike_fmx_02-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></p>
<p><strong>Bei vielen Fotografen bleibt durch das fotografieren und am Rechner nachbearbeiten die Fitness auf der Strecke. Bist Du selbst an einer Sportart, die Du fotografiert hast, &#8222;kleben&#8220; geblieben, um diese &#8222;Fotografenkrankheit&#8220; zu bekämpfen?</strong></p>
<p>Der Beruf hat mich eher zum Sport gebracht…. allerdings nicht positiv. Ich war nie besonders sportlich und mit der Zeit wurden die Rückenschmerzen immer stärker. Neue Matratze und neuer Bürostuhl haben eine Weile geholfen, aber am Ende musste dann doch der Sport her. 😉 Jetzt gehe ich mehr oder weniger regelmäßig zum Fitness-Schotten. Grundsätzlich hat sich dadurch bei mir aber einiges geändert und ich bin viel mehr daran interessiert verschiedene Sportarten auszuprobieren.</p>
<p><strong>Welchen Tipp kannst Du einem Anfänger geben, der seine Fotos sofort verbessert?</strong></p>
<p>Hehe.. ich glaube den ultimativen Tipp gibt es wohl nicht. </p>
<p>&#8222;Macht Fotos!!!&#8220; mit drei Ausrufezeichen trifft es wohl am ehesten. Nur Theorie bringt einen nicht weiter. Auch einfach mal ausprobieren und auf die Nase fallen.</p>
<p><strong>Bei ein paar Milliarden Fotos im Netz, wie siehst Du die Zukunft für Fotografen? Und was kann ein einzelner noch machen, um in diesem Meer wahrgenommen zu werden?<br />
</strong><br />
Die Anzahl der Bilder sagt ja nichts über die Qualität aus. Das Digitale Zeitalter macht den Einstieg in die Fotografie zwar wesentlich einfacher, aber ein gutes Auge muss man schon mitbringen. Viel wichtiger ist aber wohl Fleiss und Konsenquenz. Zum Glück habe ich mich ja in der der Fotografie von Menschen verschrieben. Die ändern sich ständig und sind (noch) nicht einfach am Rechner nachzubauen. Irgendeine Revolution in meinem Berufsfeld werde ich aber vermutlich auch noch erleben. Dann muss man halt schauen, nicht zu spät auf den Zug aufzuspringen und an alten Werten festzuhalten, wie es leider bei dem ein oder anderen großartigen Fotografen passiert ist die sich zu lange dem digitalen verwehrt haben.</p>
<p><strong>Nenne uns bitte ein Buch, welches das Leben unserer Leser verändern wird. Egal ob Roman oder Sachbuch.</strong></p>
<p>Eh.. eine Gute Frage. Das ist vermutlich von Person zu Person zu verschieden. Ich lese gerne Biografien. Sehr spannend, wie wer zu wem geworden ist und was vllt. die Zufälle um Umstände waren, die ihn oder sie dazu gemacht haben.</p>
<p>Erstaunlich Interessant die Helmut Newton Biografie. Ich bin kein Fan seiner Arbeiten, aber sein Leben ist sehr spannend gewesen und der Mann ist erst erstaunlich spät zu dem Mann geworden, als der er heute noch bekannt ist.</p>
<p><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/11/teaser.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/11/teaser.jpg" alt="" title="teaser" width="800" height="327" class="alignleft size-full wp-image-2771" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/11/teaser.jpg 800w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/11/teaser-660x270.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/11/teaser-300x122.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></p>
<p><strong>Welche Frage hätten wir Dir noch stellen müssen? Und was ist die Antwort?</strong></p>
<p>Macht du auch Stills oder Landschaften?</p>
<p>Nein. Es gibt einfach Leute, die das wesentlich besser können UND wesentlich mehr Geduld haben. Meine Motive sollten schon mit mir reden können. 😉</p>
<p><strong><br />
Hier noch 6 ganz kurze Fragen:</p>
<p>Bauch oder Kopf?</strong><br />
Viel zu oft Kopf. Versuche den Bauch aber mehr ins Spiel zu bringen.</p>
<p><strong>Handwerker oder Künstler?</strong></p>
<p>60% Handwerker / 40% Künstler</p>
<p><strong>Schach oder Poker?</strong></p>
<p>Finde ich beides eher langweilig.</p>
<p><strong>Studio oder Natural Light?</strong></p>
<p>Was am besten für das Motiv ist. Tendenziell aber lieber draußen / on location.</p>
<p><strong>Boxen oder MMA?</strong></p>
<p>Muss ich beides nicht machen 😉</p>
<p><strong>Festbrennweite oder Zoom?</strong></p>
<p>Festbrennweite.</p>
<p>(Vielen Dank an KIKE, dass er seine Bilder zum illustrieren des Artikels zu Verfügung gestellt hat. Alle in 4 in diesem Artikel gezeigten Bilder copyright KIKE)</p>
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