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	<title>hdr Archives - digitale fotoschule</title>
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	<description>vom Schnappschuss zur Ausstellung</description>
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		<title>Langzeitbelichtungen an der französischen Riviera &#8211; im Interview mit Yannick Lefevre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2016 14:28:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografen Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[cannes]]></category>
		<category><![CDATA[filterfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Yannick Lefevre ist ein französischer Landschaftsfotograf aus dem wunderschönes Cannes. Seine Langzeitbelichtungen der französischen Riviera mischen Meditation mit der Weite der Landschaft. In unserem Interview erzählt er uns von seinen Einflüssen, wie er an die&#8230; <a class="excerpt-more-link" href="https://digitalefotoschule.de/6193/langzeitbelichtungen-yannick-lefevre/">Read More</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Yannick Lefevre ist ein französischer Landschaftsfotograf aus dem wunderschönes Cannes. Seine Langzeitbelichtungen der französischen Riviera mischen Meditation mit der Weite der Landschaft. In unserem Interview erzählt er uns von seinen Einflüssen, wie er an die Landschaftsfotografie herangeht und wie Du in Frankreich Gegenden ohne Touristenansturm finden kannst. Du findest weitere seiner wunderbaren Bilder auf seiner <a href="http://www.yannicklefevre.com/" target="_blank">Webseite</a>, oder bei <a href="https://www.facebook.com/YannickLefevrePhotographies/" target="_blank">facebook</a> oder bei <a href="https://500px.com/yannick_lefevre" target="_blank">500px</a><br />
<span id="more-6193"></span><br />
<b>Hi Yannick, wer bist Du? Ein kurzer (Ab-)Satz über Dich und Dein Leben mit der Fotografie, für alle die Dich nicht kennen!</b></p>
<p>Bonjour, ich bin ein autodidaktischer Fotograf von 45 Jahren, der an der französischen Riviera, genauer in Cannes lebt. Die Fotografie ist meine größte Leidenschaft und dank Ihr  kann ich mich für einen Moment zurückziehen um die wunderschönen Landschaften, denen ich begegne, unsterblich zu machen.</p>
<p><b>Deine Fotos sind normalerweise wunderschöne Landschafts- und Architekturaufnahmen die mit Langzeitbelichtungen entstehen. Wie fängst Du die Essenz eines Ortes ein? Wie findest Du solche Orte?</b></p>
<p>Die Zeit – und indem ich mit einem Ultraweitwinkelobjektiv fotografiere – haben mir geholfen meinen Blick zu schärfen und ein fast instinktives Gefühl für die richtige Dynamik und den Bildaufbau eines Ortes zu entwickeln.<br />
Ich liebe wolkenbedeckte und windige Umgebungen, die ich mit <a href="https://digitalefotoschule.de/langzeitbelichtung/">Langzeitbelichtungen</a> kombiniere um diese faszinierenden Landschaften festzuhalten. Mein Ziel ist es aus diese Elemente an einem Ort zu kombinieren.<br />
<b><br />
Was fasziniert Dich an der Natur?</b><br />
Alleine mit der Natur während eine Fotosession zu sein und die Grenzenlosigkeit des Ortes zu spüren und mich dort auf eine Sache zu konzentrieren.</p>
<div id="attachment_6204" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6204" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre02.jpg" alt="​Fin d&#039;après-midi au Cap Dramont ( Sud-est de la France )" width="800" height="1200" class="size-full wp-image-6204" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre02.jpg 800w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre02-660x990.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre02-200x300.jpg 200w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre02-768x1152.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre02-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-6204" class="wp-caption-text">​Fin d&#8217;après-midi au Cap Dramont ( Sud-est de la France )</p></div>
<p><b>Du bist ein autodidaktischer Fotograf &#8211; was waren die Stolpersteine die Du aus dem Weg räumen musstest als Du angefangen hast? Wie hast Du gelernt so großartige Aufnahmen zu machen?</b><br />
Eine Zeitreise ist schwer 🙂 … Ich würde sagen, einige einflussreiche Personen auf Flickr haben meinen Augen für meine Arbeiten geöffnet und mir gezeigt, auf welchen Wegen ich mich weiterentwickeln kann. Zum Beispiel habe ich am Anfang sehr viel mit HDR gearbeitet, aber ich sah sehr schnell die Grenzen dieses Bearbeitungsprozesses auf meine fotografische Arbeit. Zu dieser Zeit, um 2010, habe ich eine Technik benutzt die sich “blending” nennt. Heute entstehen meine Arbeiten aus einer einzigen <a href="https://digitalefotoschule.de/6575/raw-oder-jpeg/">RAW-Aufnahme</a> indem ich GND Filter wie die von Lee oder Singh-Ray für meine Langzeitbelichtungen benutze.</p>
<p><b>Du hast letzten einen superintensiven Artikel über einen Deiner Lieblingsplätze geschrieben, samt Karten, Bildern die dort entstanden sind usw. Planst Du weitere Artikel dieser Art?</b><br />
Ah, ich glaube Du meinst den <a href="http://www.yannicklefevre.com/Blog/Cap-Dramont-et-Ile-dOr" target="_blank">folgenden Artikel</a>. Um Deine Frage zu beantworten: Ja, ich denke ich werde die interessantesten Orte in meiner Region auf diese Weise vorstellen. Es erscheint mir wichtig dies mit allen anderen zu teilen.</p>
<p><b>Wie weit planst Du Deine Reisen, oder machst Du einfach ein paar Fotos vor Ort?</b><br />
Für weite Reisen ist es essentiell Dich richtig vorzubereiten. So gut und genau wie möglich die Orte zu kennen, an denen Du Fotos machen möchtest, zu wissen wo die Sonne auf und untergeht, etc.</p>
<p><b>Was ist das wichtigste Werkzeug für einen Landschaftsfotografen?</b><br />
Es gibt nicht nur ein Werkzeug sondern es ist das Zusammenspiel von alle Dingen, von den Werkzeugen der Aufnahme bis zur digitalen Nachbearbeitung.</p>
<div id="attachment_6205" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6205" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre03.jpg" alt="​Temps orageux au Cap Dramont ( Sud-est de la France )" width="800" height="1200" class="size-full wp-image-6205" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre03.jpg 800w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre03-660x990.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre03-200x300.jpg 200w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre03-768x1152.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre03-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-6205" class="wp-caption-text">​Temps orageux au Cap Dramont ( Sud-est de la France )</p></div>
<p><b>Wie viel Zeit verbringst Du mit der Nachbearbeitung im Vergleich zur eigentlich Aufnahme?</b><br />
Weniger als früher… lass mich kurz erklären: seit ich GND (LEE, Singh-Ray) und ND (NISI) während meinen Langzeitbelichtungen vor Ort benutze, spare ich mir sehr viel Zeit in der Nachbearbeitung. Ich muss meine Bilder nicht mehr aus viele Einzelaufnahmen zusammensetzen. Was auch immer passiert – ich verbringe sehr viel Zeit während der Aufnahmen vor Ort 😉</p>
<p><b>Was ist Dein Tipp für einen Anfänger in der Landschaftsfotografie?</b><br />
Nimm Dir Zeit sollte Dein Codewort sein für alles was Du machst. Analysiere die Szenerie, komponiere die Landschaft so, dass Du ein möglichst gutes Verständnis für die Dynamik der Landschaft entwickelst und mache immer und immer wieder Aufnahmen um Deine Kunst zu verbessern.</p>
<p><b>Was ist ein typischer Fehler den Du immer wieder in der Fotografie siehst?</b><br />
Hmm da gibt es keine klare Antwort. Ich würde sagen dass schlechtes Blending von Ebenen im finalen Prozess bei einem Bild, gerade bei der Auswahl von falschen Ausgangsbildern, zu schlechten Ergebnissen führt.</p>
<p><b>Was ist die Geschichte, an die Du Dich immer erinnern wirst wenn es um Fotografie geht?</b><br />
Ich erinnere mich an ein Bild das ich am 2. Dezember 2010 aufgenommen habe. Ich fuhr sehr müde zurück von Saint-Tropez, als mich ein wunderschönes Licht buchstäblich geweckt hat als ich kurz vor dem Dramont war. Ich habe mir die Zeit genommen zu parken und  mich auf den wunderbaren und intensiven Sonnenuntergang vorbereitet. Es entstand <a href="http://www.yannicklefevre.com/Photo/France/Var/i-MwDSKps/A" target="_blank">das erste Foto</a>, mit dem ich in einem Magazin veröffentlicht wurde.</p>
<div id="attachment_6207" style="width: 1510px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6207" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre05.jpg" alt="​Levé de soleil derriere la Tour Eiffel depuis le Pont Bir-Hakeim à Paris" width="1500" height="1000" class="size-full wp-image-6207" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre05.jpg 1500w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre05-660x440.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre05-300x200.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre05-768x512.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre05-1024x683.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre05-1000x667.jpg 1000w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre05-373x248.jpg 373w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /><p id="caption-attachment-6207" class="wp-caption-text">​Levé de soleil derriere la Tour Eiffel depuis le Pont Bir-Hakeim à Paris</p></div>
<p><b>Welche Orte sollte der reisende Fotograf in Frankreich besuchen, die nicht überfüllt sind?</b><br />
Frankreich ist das Land, in dem die meisten Touristen der Welt vorbei kommen, deshalb solltest Du Dir genau überlegen wann Du vorbei kommst. Den Sommer würde ich vermeiden. Frühling und Herbst sind gute Zeite für Fotos in den Nationalparks in den Alpen und Pyrénéens, die eine wilde und ursprüngliche Natürlichkeit haben. Die Auvergne und Jura sind auch voll mit wunderbaren Ecken. Die Aquitaine bietet Dir wunderschöne und unzählige Seen. Zum Glück gibt es in Frankreich massig Regionen, und diese sind nur eine kleine Auswahl 😉</p>
<p><b>Welche Frage haben wir vergessen zu Fragen?</b><br />
Warum machst Du Langzeitbelichtungen? &#8211; Hier versteckt sich mein eigenes Universum, denn ich mag es nicht die Natur nur abzubilden wie sie in der Realität ist. Für mich ist die Langzeitbelichtung eine Kunst um die versteckten Kleinigkeiten hervorzuheben und die natürlichen Elemente von Mutter Natur wie Wasser und Himmel, um einen anderen Blick auf sie zu offenbaren.</p>
<div id="attachment_6208" style="width: 1344px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6208" src="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre04.jpg" alt="Yannick in Action" width="1334" height="1000" class="size-full wp-image-6208" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre04.jpg 1334w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre04-660x495.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre04-300x225.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre04-768x576.jpg 768w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre04-1024x768.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/yannik-lefevre04-1000x750.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 1334px) 100vw, 1334px" /><p id="caption-attachment-6208" class="wp-caption-text">Yannick in Action</p></div>
<p><b>5 Turbofragen</b><br />
<em>Kopf oder Herz?</em> Herz<br />
<em>Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang? </em>Sonnenuntergang, denn ich bin ein Spätaufsteher 🙂<br />
<em>Cannes oder Paris?</em> Schwer, Schwer da ich beide liebe, aber für den Komfort des Lebens ist es Cannes.<br />
<em>Meer oder Berg?</em> Meer<br />
<em>Baguette oder Croissant?</em> Croissant</p>
<p><b>Vielen Dank für Deine Zeit und viel Glück bei all Deinen weiteren Projekten und Fotos!</b></p>
<p>Auf der nächsten Seite findest Du das Interview in der Originalsprache. On the next page you find the Interview in the original language:</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pixeldreamer im Interview</title>
		<link>https://digitalefotoschule.de/2288/pixeldreamer-im-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 09:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografen Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[hdr]]></category>
		<category><![CDATA[photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[pixeldreamer]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im heutigen Interview haben wir Pixeldreamer, der schon seit 2007 sein eigenes Fotoblog betreibt, in dem er immer offen und ehrlich seine vor und nach der Dunkelkammer Fotos präsentiert. Hi Klaus, vielen bist Du wahrscheinlich&#8230; <a class="excerpt-more-link" href="https://digitalefotoschule.de/2288/pixeldreamer-im-interview/">Read More</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im heutigen Interview haben wir <a href="http://www.pixeldreamer.de" target="_blank">Pixeldreamer</a>, der schon seit 2007 sein eigenes Fotoblog betreibt, in dem er immer offen und ehrlich seine vor und nach der Dunkelkammer Fotos präsentiert. </p>
<p><strong>Hi Klaus, vielen bist Du wahrscheinlich besser als Pixeldreamer bekannt. Erzähl uns doch bitte in einem kurzen (Ab-)Satz etwas über Dich und Dein Leben mit der Fotografie.</strong><br />
<span id="more-2288"></span><br />
Die Fotografie begleitet mich seit über 4 Jahrzehnten. Ich habe damals schon gleich mit einer Spiegelreflexkamera begonnen, eine Minolta SRT 101. Alles manuell einstellen, herrlich, ich erinnere mich gerne daran. Bis Mitte der 90 Jahre haben sich Tausende von Dias angesammelt. Ich kann es nicht erklären, irgendwann habe ich gar nicht mehr fotografiert. Die langweiligen Diaabende an denen man permanent mit dem Schlaf gekämpft hat haben diesen Prozess vielleicht beschleunigt.</p>
<p>Mit Begin des digitalen Zeitalters habe ich wieder angefangen zu fotografieren, anfänglich mit einer Canon IXUS. Ich fand es klasse das Ergebnis gleich am Monitor zu Hause betrachten zu können. Der ernsthafte Einstieg in die digitale Fotografie war einem andern Umstand geschuldet , dazu später mehr. Fotografie ist für mich ein reines Hobby, eine von  vielen Möglichkeiten der eigenen Kreativität Ausdruck zu verleihen.</p>
<p><strong>Du betreibst Dein Blog seit 2007, also ca. dem Zeitpunkt zu dem Du Dir eine DSLR zugelegt hast. Hat Dir Dein Blog beim Meistern der Kamera geholfen? Oder wie sonst hat Bloggen Dein Leben beeinflusst?<br />
</strong><br />
Nein, der Blog war mir keine Hilfe mit der Kamera umzugehen. Die Basics der Fotografie und ihre physikalischen Gesetze waren mir schon lange zuvor bekannt. Die Motivation einen eigenen Photoblog zu betreiben hatte einen anderen Ursprung, versprochen, ich komme gleich darauf zu sprechen. Ich würde mich nicht als Blogger in eigentlichem Sinne sehen, dafür schreibe ich zu wenig. Die Zeit lässt das neben all den Verpflichtungen einfach nicht zu. Ich bemühe mich pro Woche ein Bild zu veröffentlichen, mehr ist oftmals einfach nicht drin.</p>
<p>Es gibt eine Handvoll Bloggs und Communities die ich in regel- bzw. unregelmäßigen Abständen besuche um meinen Horizont zu erweitern und Ideen für eigene Bilder zu sammeln. Zum Beispiel 500px.com, Stilpirat.de, foto-radar.de, krolop-gerst.com um nur einige zu nennen. Meist bin ich dort jedoch passiv, sprich ich lese nur.</p>
<p><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/05/20110314164759_nyc.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/05/20110314164759_nyc-1024x681.jpg" alt="" title="20110314164759_nyc" width="528" height="351" class="alignleft size-large wp-image-2292" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/05/20110314164759_nyc-1024x681.jpg 1024w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/05/20110314164759_nyc-660x439.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/05/20110314164759_nyc-300x199.jpg 300w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/05/20110314164759_nyc.jpg 1100w" sizes="auto, (max-width: 528px) 100vw, 528px" /></a></p>
<p><strong>Die ersten Posts Deines Blogs sind extreme HDR Bilder, Du bist über die Jahre dezenter geworden, aber Deine Bilder immer ausdrucksstärker. Wie hast Du Deine Fotografie und Postproduction &#8222;verbessert&#8220;? Workshops, Lesen oder einfach nur viele Bilder machen und ausprobieren?</strong></p>
<p>HDR, das ist das Zauberwort mit dem 2007 alles begann. Ich glaube ich bin damals durch Zufall auf Spiegel.de über eine Bildserie gestoßen. Ich saß mit offenem Mund da und habe mir gedacht, das will ich auch mal versuchen. Eine digitale Kompaktknipse ist damit überfordert, deshalb fiel die Entscheidung pro DSLR nicht schwer. Meine fotografischen Wurzeln haben die Entscheidung vereinfacht da Blende, Verschlusszeit oder ISO alles keine Fremdwörter waren. Sprich die Umstellung auf digitale Technik war überhaupt nicht zeitaufwändig.</p>
<p>Du hast das gut erkannt mit meinen ersten Postings. Anfangs war das wirklich sehr extrem, reflektierend würde ich sagen zu extrem. Manchmal war ich schon versucht die Bilder zu löschen, aber nur so kann man auch eine fotografische Entwicklung verfolgen. Wie so oft im Leben, alles Extreme verliert sich mit der Zeit und man erdet sich wieder, so war das auch bei mir, und das ist gut so. Es gibt auch heute noch Situationen wo durch HDR ein Bild gewinnen kann, aber nur wenn man die Technik dezent und sinnvoll einsetzt. Der Devise folgend, im Tonemapping Dialog alle Regler an den Anschlag, kann ich heute absolut nichts mehr abgewinnen. Ich greife heute lieber zur Bildmontage von unterschiedlich belichteten RAW&#8217;s mit Hilfe von Ebenenmasken in Photoshop.</p>
<p>Ich habe nie einen Workshop besucht oder ein Buch gelesen, zumindest nicht vollständig. Ein einziges Buch von Steve Caplin &#8211; Fotomontagen mit Photoshop &#8211; habe ich mir gekauft, aber nur teilweise gelesen. Ich halte es da eher mit Learning by doing. Anfangs habe ich im Netz Tutorials angeschaut, auch über das Forum von Calvin Hollywood, creative-nonstop.com, habe ich mich mit verschiedenen Techniken auseinandergesetzt. Irgendwann erreicht man jedoch ein Stufe wo man selbst ausprobiert weil man die Hintergründe und Zusammenhänge besser versteht.</p>
<p>Eine gute Beobachtungsgabe als auch die Fähigkeit ein Bild zu analysieren ist meines Erachtens eine der wichtigsten Voraussetzungen um sich fotografisch weiterzuentwickeln. Ich denke das kennt jeder, es gibt Bilder die einem besonders ansprechen oder die man länger als eine Sekunde betrachtet. Hier versuche ich herauszufinden was mich besonders angesprochen hat. Lichtsituation, Bildaufbau, Farbgebung, Bildaussage oder welche Stimmung es bei mir ausgelöst hat. Wenn man das herausfinden und formulieren kann ist der Schritt es auf die eigene Fotografie zu projizieren nicht mehr weit. Trotz digitalem Zeitalter versuche ich mir vor dem drücken des Auslösers Gedanken zu machen was ich auf den Sensor bannen möchte. Für mich ist das eine der Grundbedingungen denn ein wirklich gutes Bild entsteht häufig zuvor im Kopf. Gutes Equipment unterstützt, aber es macht nicht automatisch ein gutes Bild. Mein Standardspruch: Der wichtigste Teil des Fotoapparates sitzt zwischen beiden Ohren.       </p>
<p><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/05/20100501162312_miami_beach.jpg"><img decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/05/20100501162312_miami_beach.jpg" alt="" title="20100501162312_miami_beach" width="600" class="alignleft size-full wp-image-2296" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/05/20100501162312_miami_beach.jpg 891w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/05/20100501162312_miami_beach-660x435.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/05/20100501162312_miami_beach-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 891px) 100vw, 891px" /></a></p>
<p><strong>Wie sieht Dein kreativer Workflow aus? Wie ist das Verhältnis von der Aufnahme zur digitalen Dunkelkammer? Was für Programme/Plugins verwendest Du so?<br />
</strong><br />
Jedes Bild durchläuft Lightroom (LR). Ich nutze es seit der 1. Version. Hierüber verwalte ich meine Bilder. Da ich nur in RAW fotografiere läuft die RAW Entwicklung ebenfalls über LR. Ich mag das Spiel mit virtuellen Kopien und Presets in LR. Das ein oder andere Bild entwickle ich nur in LR, das meiste jedoch wandert in meine digitale Dunkelkammer Photoshop. Insbesondere aufwändigere Composings lassen sich nur hier rüber vernünftig realisieren. Das Verhältnis Aufnahme / Entwicklung ist von mehreren Faktoren abhängig. Nur LR, dann geht das meist innerhalb von 5 &#8211; 10 Minuten. Bei Composings liegt das Verhältnis eindeutig auf Seite von Photoshop. </p>
<p>Weitere Plugins nutze ich nicht. In HDR Zeiten habe ich Photomatix benutzt, doch das verstaubt auf meiner Festplatte, habe ich glaube ich vor drei Jahren das letzte Mal benutzt. Wenn man sich in Photoshop etwas besser auskennt benötigt man eigentlich keine Plugins. Die Möglichkeiten durch verschiedene Techniken sind sehr vielfältig.  Der einzige Vorteil den ich bei Plugins sehe, Anfänger kommen schneller ans Ziel. </p>
<p><strong>Wenn Du einem Anfänger einen Tipp geben kannst, der seine Fotos sofort verbessern würde, welcher ist das?<br />
</strong><br />
Fotografisch: lerne Bilder zu analysieren.<br />
Postprocessing: Befasse Dich mit Gradationskurven in LR und Photoshop, ein mächtiges Werkzeug. Eine kleine S-Kurve und schon kann man den Kontrast eines Bildes merklich aufbessern. Als zweites würde ich unter LR den Korrekturpinsel/Verlauf  und unter Photoshop Dogde/Burn (malen mit Schwarz oder Weiss auf einer neutralen Grauebene im Ebenenmodus Ineinanderkopiern oder weiches Licht) als Schlüsseltechnik für mich bezeichnen. Dadurch kann ich punktuell Kontraste anpassen. Ich glaube kein einziges meiner Bilder kommt ohne dieser Techniken aus.</p>
<p><strong>Dich packt öfters das Reise Fieber: Rom, Toskana, Amerika. Wo hast Du die schönsten Motive gefunden? Planst Du Deine Reisen für Fotomotive? Welche Ziele stehen noch auf Deiner Liste?<br />
</strong><br />
Schönste Motive, das kann ich so nicht beantworten. Alle Reisezeile hatten ihren Reiz da ich mich im Vorfeld damit auseinandergesetzt habe. Ich lasse mich gern von Fotos im Netz inspirieren, oder manchmal gehe ich auch in eine Buchhandlung und blättere Bildbände durch. Ziele, da stehen noch eine Menge auf meinem Wunschzettel, bin mir aber nicht sicher ob sich auch alles realisieren lässt. Architektur: Dubai, Stockholm (U-Bahn). Städte: Vancouver, Wien, San Francisco und immer wieder NYC. Landschaft: Dolomiten, Bretagne, Cornwall, Skandinavien, Island, Namibia und etwas weiter weg Patagonien und Neuseeland. </p>
<p><a href="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/05/20100314111644_malcesine2.jpg"><img decoding="async" src="http://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/05/20100314111644_malcesine2.jpg" alt="" title="20100314111644_malcesine2" width="600" class="alignleft size-medium wp-image-2293" srcset="https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/05/20100314111644_malcesine2.jpg 900w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/05/20100314111644_malcesine2-660x441.jpg 660w, https://digitalefotoschule.de/wp-content/uploads/2012/05/20100314111644_malcesine2-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a></p>
<p><strong>Bei ein paar Milliarden Fotos im Netz, wie siehst Du Zukunft für Fotografen? Und was kann ein einzelner noch machen, um in diesem Meer wahrgenommen zu werden? Dein Blog hat zu dem Zeitpunkt des Interview 1291036 Besucher, mehr Menschen als die gesamten Einwohner von Köln haben Deine Fotos gesehen.<br />
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Ich glaube ich muss den Besucherzähler bei Gelegenheit mal entfernen. Der meiste Traffic wird durch unerwünschte Spider und Robots erzeugt die sich nicht an Einträge einer robots.txt halten und selbst IP-Sperren einer htaccess gezielt umgehen.</p>
<p>Zum Glück muss ich mich nicht zu tiefgehend mit dieser Frage beschäftigen, ich lebe nicht von meinen Bildern. In Zeiten in denen sich jeder der einen Auslöser durchdrücken kann als Fotograf bezeichnen darf (ist meines Wissens kein geschützter Begriff) ist das schwierig. Das ist die Kehrseite der digitalen Revolution. Tagtäglich wird das Netz durch Massen von digitalem Material geflutet, nicht immer sehenswert.</p>
<p>Ich bewundere Fotografen die sich durchgekämpft haben gleichzeitig aber auf dem Teppich geblieben sind. Von der Sorte gibt es zum Glück einige. Bis man in der Szene einen Namen hat benötigt man vieles auf einmal. Extrovertiertheit, Mut, Kompetenz, Ausdauer und sehr sehr sehr viel Glück. Ich möchte nicht wissen wie viel Zeit durch Selbstvermarktung und Aktivitäten in Social Networks drauf geht die man gern sinnvoller für die persönliche Weiterentwicklung einsetzten würde. Ich bin aber überzeugt, zum Schluss setzt sich Qualität auf hohem Niveau gegen die Masse durch. Man sollte einen eigenen Stil entwickeln und notfalls auch gegen den Strom schwimmen. Zudem immer offen sein für Neues und nicht zu sehr auf eine Richtung fokussiert sein. Überrasche deine Betrachter. Leicht dahergesagt ich weiß. Aber man kann noch so professionell etwas fotografieren, auf Seite 50 nach Bild 1245 langweilt es dann doch., wenn es immer wieder das gleiche ist.</p>
<p><strong>Nenne uns bitte ein Buch, welches das Leben unserer Leser verändern wird. Egal ob Roman oder Sachbuch.<br />
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Weder ein Roman oder Sachbuch, die Bibel. Ganz ernst gemeint. </p>
<p><strong>Welche Frage hätten wir Dir noch stellen müssen? Und was ist die Antwort?<br />
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Wie wir auf Deinen Blog aufmerksam geworden sind? Im Kreis der bisher interviewten Fotografen komme ich mir sichtlich deplaziert vor. Und die Antwort darauf müsst Ihr mir geben. 😉</p>
<p>[Wie genau, dass ist zulange her. Ich glaube die Fotos die hier in dem Artikel gefeatured sind sprechen eine andere Sprache und das viele Leser von Dir lernen können 🙂 ]</p>
<p>Trotzdem Danke, hat mir Spaß gemacht Eure Fragen zu beantworten.</p>
<p>Alles Gute für Euch .. und ab sofort hat der Pixeldreamer ein neues Lesezeichen in seinem Browser.</p>
<p><strong>Vielen Dank für Deine Zeit und viel Glück mit all deinen zukünftigen Projekten.</strong></p>
<p>The post <a href="https://digitalefotoschule.de/2288/pixeldreamer-im-interview/">Pixeldreamer im Interview</a> appeared first on <a href="https://digitalefotoschule.de">digitale fotoschule</a>.</p>
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