Fotorucksack

Kamerarucksäcke sind praktisch:

  • Eine gleichmäßige Belastung des Rückens, wie Du schon in der Schule gelernt hast, Rucksäcke und Schultaschen sind einfach besser. Kamerataschen wie Messanger Bags haben immer eine seitliche Belastung die zur einseitigen Belastung führen – es hat einen Grund warum die Armee Rucksäcke benutzt. Gerade für längere Touren tust Du Deinem Rücken einen Gefallen wenn Du auf einen Rucksack anstatt auf eine Tasche zurück greifst.
  • Sind in unterschiedlichen Größen erhältlich.
  • Sind freier einteilbar durch Klettsysteme.
  • Können durch eine Regenhaube zusätzlich vor Regen geschützt werden.

Sobald eine Spiegelreflex in Deine Hände fällt brauchen Kamera und Objektive mehr Platz als Deine Jackentasche. Leider. Eine Kompaktkamera braucht nur eine kleine Fototasche und passt in fast jede Kleidungstasche, deshalb sind Leica, Fuji X100s/t/…, Ricoh GR oder was auch immer klein, handlich und von guter Qualität ist so sexy. Selbst eine Systemkamera kannst Du in den meisten Fällen mit einem Pancake Objektiv wunderbar mit Dir rumtragen.

Sonst kannst Du System und Bridgekameras gut in einer mittelgroßen Fototasche transportieren und hast immer noch genug Platz für Reservefotoakkus, Speicherkarten und ein kleines zusätzliches Objektiv.

Bei einer Spiegelreflex mit Objektiven hast Du nicht den Luxus des Minimalismus mit wenig Platz und Gewicht. Kommt noch noch ein Batteriegriff dazu ist ein unhandliches Monster geschaffen. Zum Glück gibt es genug Möglichkeiten Deine Kamera gut zu verstauen. In diesem Beitrag findest Du ein paar ergonomische Kamerarucksäcke und Hersteller die qualitativ hochwertige Fotorucksäcke bauen, denn am Ende des Tages lässt sich über Geschmack nicht streiten.

Wenn Dir die Optik wichtiger ist und Du, mit Verlaub gesagt, auf die Ergonomie pupst, haben wir hier Beiträge zu Designer Kamerataschen und Retro Fototaschen, die cool aussehen, aber eher selten über beide Schultern geworfen werden, oder neumodische Gurtsysteme haben die den Rücken entlasten und Atmungsaktiv sind.

Was macht einen guten Kamerarucksack aus?

Ich mag meinen Batteriegriff und möchte ihn nicht missen, außer es geht auf eine Flugreise mit Handgepäck. Es gibt nur ganz wenige Gelegenheiten zu denen ich ihn abschraube, da er mir nicht nur einen zweiten Akku beschert, sondern auch Kameradrehungen vereinfacht und durch das zusätzliche Gewicht ruhiger in der Hand liegt. Wenn man auf den Batteriegriff nicht verzichten möchte schränkt dies die Wahl bei Taschen ein, da schon alleine die Kamera sehr viel Platz verbraucht. Ein Kamerarucksack ist ideal geeignet. In einen Kata 3N1-20* passt z.B. eine Crop DSLR-Kamera + Griff und 3 zusätzliche Objektive, Regencape, Notizbuch und externes Blitzgerät.

Sicher, dadurch wird er ziemlich schwer, aber dafür wird der Rucksack auf den Rücken geschnallt und ein Wehrdienstleistender trägt einiges mehr mit sich rum. Da werden sich die Ex-Zivis wie der Autor wohl kaum beschweren 😉 Zudem hat der eben erwähnte Kata 3N1-20, dank seines flexiblen Gurtsystems, einen hohen Tragekomfort und es ist leicht aus dem Rucksack eine Umhängetasche zu machen. So kann man die Tasche auf dem Rücken tragen und schnell nach vorne schwingen, um an den Inhalt zu kommen, ohne die Tasche absetzen zu müssen. (Für alle die sich wundern, ja, der Kata Rucksack ist der Kamerarucksack, der meine Kamera von Ort zu Ort befördert) Natürlich gibt es auch viele andere gute Kameraruchsäcke. Insbesondere die High-End Nikon oder Canon Kameras brauchen teilweise noch mehr Platz als meine Sony A700, und würden in einem 3N1-20 unter Platznot leiden. Empfehlenswert sind zwei Hersteller von Kamerarucksäcken: Crumpler* und Kata*. Crumpler Taschen sind extrem Widerstandsfähig und sehr gut verarbeitet, so sind fast alle Taschen aus wasserdichten Material gefertigt und überleben einen Regenschauer ohne durchweicht zu sein. Die lebenslange Garantie auf die Produkte ist ein weiteres Kaufargument. Kata, als Hersteller von Sicherheitszubehör, baut wie Crumpler hervorragende Rucksäcke (auch ohne Kevlar), die ihre Schwerpunkte auf leichten Zugriff und Mobilität haben. Der 3N1-20 hat ein Regencape, und ist also nicht so unverwüstlich wie meine Crumpler Taschen, die ohne das Cape genauso Wasserdicht sind. Ich habe mir die Zeit genommen und eine Liste von ein paar gute Taschen, Rucksäcke und Alukoffer bei Amazon zusammengestellt.

Beispiele für unterschiedlicher Kamerarucksäcke:

Sichere Wege Deine Kamera zu transportieren

Kamerataschen

Eine Kameratasche ist wie ein Kamerarucksack, nur größer. In Punkto Agilität und Tragbarkeit ist Sie dem Rucksack definitiv unterlegen. In vielen Fällen hat solch eine Tasche ein größeres Volumen und ein stabileres Material, zum Transport hat man dann aber besser ein Auto zur Hand, da alleine der Umfang der Tasche auf die Dauer nervt.

Kamerakoffer

Ein klassischer Aluminiumkoffer ist eine schicke Alternative zu den ganzen labberigen Taschen, sieht professionell aus und ist auch nicht wirklich unhandlicher als eine große Kameratasche. Er ist stoßfester als eine Tasche aus Stoff, wobei man keine dieser Transportmöglichkeiten als Schlagwaffe einsetzen sollte solange Objektive und/oder Kamera drin sind. Für Reisen mit dem Auto über einen längeren Zeitraum, also auf einer Reise oder in einem Urlaub, ist diese stabile Variante vorzuziehen. Man kann immer noch einen Rucksack für die Ausflüge einpacken. Ein solcher Koffer ist leicht zwischen anderen Gepäckstücken zu verstauen und unempfindlich ihnen gegenüber. Bei jeder anderen Tasche muss man immer Angst haben, dass der Inhalt zerdrückt wird.