Kategorie: Fotografieren Lernen

Lichtmalerei – Mit der Taschenlampe malen

Lichtmalerei als Langzeitbelichtung in der Nacht

Lichtmalerei macht Spaß und ist gar nicht schwer. Nach diesem Artikel kennst Du die Grundlagen und kannst gleich loslegen, wenn die Sonne untergegangen ist, Du ein Stativ und eine Taschenlampe besitzt. Er ist Teil der Serie zum Fotografieren Lernen. Ein paar Grundlagen zur Nachtfotografie findest Du hier.

Es viele Formen der Lichtmalerei, angefangen bei Picasso bis hin zu spannenden Konstruktionen von Lichtbauten, die mehr mit Elektrotechnik zutun haben als mit Fotografie oder Kunst. In diesem Artikel verfolgen wir heute einen minimalistischen Ansatz, auf dem Du schnell aufbauen kannst.
Weiterlesen

Bessere Weihnachtsfotos machen

Bessere Weihnachtsfotos machen

Alle Jahre wieder, wollen wir schöne Weihnachtsfotos machen. Dieser Artikel erblickte zum ersten Mal 2010 das Licht der Welt und schafft es kurz vor der Weihnachtszeit mal wieder ganz nach vorne. Dieses Jahr ergänzt, erweitert und mit mehr Wissen gefüllt – und garantiert ohne Affiliate Links gewürzt.

Ein frohes Fest Euch allen! Weihnachten: Zeit der Besinnlichkeit, Geschenke und dem Bauch vollschlagen. Die Wohnungen getaucht in Lichtermeere aus winzigen Lämpchen und Lichterketten – ein Traum der Unschärfe mit dem richtigen Objektiv, oder dem richtigen Abstand zu dem, was Du fotografieren möchtest. Weihnachtsfotografie hat viel mit der Nachtfotografie gemeinsam: wenig Licht, viel Stimmung, draußen saukalt, innen gemütlich warm.

Der Duft von Nadelbäumen und Kerzen schwängert die Luft der Wohnung und es ist entweder Zeit mit seinen Lieben zu feiern, oder Weihnachten komplett zu ignorieren. Jetzt entstehen die Fotos die in Jahren Erinnerungen an frischgebackene Plätzchen wecken. Auch Weihnachten gelten die gleichen Spielregeln, gute Fotos erfreuen jeden.

10 Tipps für gelungene Weihnachtsfotos.

  1. Die Stimmung ins rechte Licht rücken. Bei all den Lichterketten und Kerzen ist es am schönsten, mit diesem Licht zu arbeiten und nicht die ganzen Bilder mit einem Blitz auszuleuchten – schon gar nicht wenn er oben auf Deiner Kamera sitzt. Dieser fängt die Stimmung nicht ein, sorgt oft für rote Augen und schreckliche Hautpartien. Hohe ISO Werte, eine ruhige Hand (ca. 2 Gläser Wein wirken “beruhigend”, mehr führt zum Zittern – keine medizinische Beratung zu Deinem Konsum von meiner Seite) und eine gute Kamera die nicht zuviel Bildrauschen bei hohen ISO Werten produziert, erleichtern das Fotografieren ungemein.
  2. Mit Gegenständen spielen. Weihnachtsbäume sind dankbare Motive, Adventskränze oder Geschenkpakete mit freundlichen Kindergesichtern. Klischees können wunderschön sein, oder langweilen. Die eigene Balance aus Stereotypen und künstlerischen Blick verhilft zu den besten Bildern.
  3. Ein Stativ kann die Arbeit bei weihnachtlichen Lichtverhältnissen stark erleichtern. Wer hätte das gedacht? 😉
  4. Den rechten Moment erwischen. Die leuchtenden Augen beim Geschenk auspacken, das Weihnachtsessen, die Familie im Wohnzimmer, was auch immer wichtig ist sollte festgehalten werden. Es hilft dabei, wenn die Kamera möglichst unauffällig im Reportagestil verwendet wird. Also über den Abend alle Beteiligten an die Kamera gewöhnen.
  5. Sprecht mit Euren Lieben! Sagt was Ihr macht wenn Ihr auf dem Kamerarücken rumsucht. Sagt wie sie sich besser hinsetzen/stellen können und versucht alles, damit die Bilder großartig werden.
  6. All dies gelingt oft mit einer 50mm Festbrennweite, denn die sind gut, günstig und immer drauf. Draufschrauben, die Blende auf kleiner als 2 stellen und Spaß haben. Wenn es etwas weiter sein soll, nimm ein 35mm mit weit zu öffnender Blende, denn für Familienfotos ist die Kompression des 50mm oft zu stark und Du kriegst nicht alle aufs Bild, außer Du feierst in einer großen Halle.
  7. Die schönen verschwommenen Hintergründe werden durch die vielen kleinen Lichter im Hintergrund wunderbar ergänzt. Durch Lichterketten entsteht schönes Bokeh, also diese wunderbaren Lichtreflexe die wir im Hintergrund so lieben.
  8. Wenn Du Fotos beim Essen machst, warte darauf das keiner mehr kaut, oder macht ein Kau-Foto, also eins bei dem jeden Familienmitglied ein Stück essen aus dem Mund hängt. Vater hat noch nie so lustig mit der Hähnchenkeule im Mundwinkel ausgesehen.
  9. Wenn Du einen Blitz benutzt: Vermeide den “Reh im Scheinwerfer Look” indem die Kraft des Blitzes drosselst. Benutze den Blitz als Fülllicht, nicht als Licht um den Raum auzuleuchten. Verwende einen Lichtformer um Stimmung zu erzeugen.
  10. Mache eine Serie daraus, indem Du jedes Jahr an der gleichen Stelle, oder mit dem gleichen Pulli, oder was auch immer, ein Foto von Deinen Lieben machst.

Die schrecklichsten Weihnachtsfotos der Welt

Wenn Du nicht nur Erinnerungen festhalten, sondern Deine Familie hasst, oder auf die etwas anderen Weihnachtsfotos stehst, findest Du hier ein paar sehr seltsame Exemplare.

Dynamische Fotos

Mitzieher - Panning - Techniken

Dynamik. Ein geflügeltes Wort mit 7 Buchstaben. Wikipedia hat dazu 6 verschiedene Erklärungen zur Hand, von denen 3 für uns interessant sind:

  • Dynamik (Physik), das Teilgebiet der Mechanik, das sich mit der Wirkung von Kräften befasst
  • Dynamik (Musik), die Abstufungen verschiedener Tonstärken, den Verhältnissen zwischen leisen und lauten Tönen zueinander
  • Psychodynamik beschreibt das Zusammenspiel von Beziehungsmustern, inneren Konfliktkonstellationen und strukturellen Bedingungen bei einem Menschen
  • Dynamikumfang – eine technische Beschreibung für Fotoaufnahmen

Physikalische Dynamik? Wirkung von Kräften? Watt hat das mit Fotografie zutun? Dynamische Bilder haben nicht nur mit dem Umfang der Farbwerte und der Farbdynamik zutun, sondern sind eine Beschreibung der dargestellten Inhalte. Wo Kräfte wirken, kurz (und physikalische wahrscheinlich ziemlich Laienhaft): Bewegung.
Dynamik in der Musik ist eine gute Beschreibung für Licht-, Farb- und sonstige Kontraste, die einem Bild dynamik verleihen.
Psychodynamik… hört sich ja nach Freud, ohne den ganzen Sex, an. Bei der Fotografie sind das ungewohnte Blickwinkel, Rahmendurchbrüche, extreme Perspektiven.

Bilder ohne Dynamik

Wenn man über Dynamik spricht, sollte man der Einfachheit halber klären was Undynamisch ist. Als erstes Beispiel *trommelwirbel*… das Passbild. Biometrisch ist nicht dynamisch, biometrisch ist langweilig, gar grausig, aber leicht zu erkennen. Das alte Portrait hatte auch nicht viel Dynamik, genau wie ein Mannschaftsfoto oder ein Stillleben. Fehlende Dynamik entsteht mit Absicht, da die Darstellungen meist arrangiert werden um ein bestimmtes Bild zu vermitteln.

Eingefrorene Bewegung

Stockfotos bei denen sich 2 Personen gegenüberstehen, ein Handschlag, kurz: jegliche Art der Bewegung, bei der man den weiteren Verlauf vorhersagen kann.

Bewegungslinien

Bewegungslinien entstehen auf Fotos von Bewegungen, bei denen die Kamera mit einer längeren Belichtungszeit auf ein Objekt fixiert wird, dass sich schnell bewegt. Dies kann ein Läufer, Fahrradfahrer, oder was auch immer sein. Mit höherer Geschwindigkeit des Objekts wird es schwerer ein gutes Foto zu machen. Diese Art von Foto erfordert besonders viel Training. Die Fähigkeit des Mitziehens kann gut in Parks mit vielen Fahrradfahrern oder Joggern, Sportveranstaltungen mit Streckenführung, etc. verfeinert werden. Lies hier mehr über die Technik des Mitziehers.

Schiefe Bilder

Balance ist ein langweiliger Zustand, da keine Aktion stattfindet, wenn die Situation ausgependelt ist. Die Balance in Bildern verhält sich wie eine Wippe, die nicht in der Mitte eingependelt ist. So können die Horizontlinien, anstatt gerade im Hintergrund zu verlaufen, mit anderen Linien im Bild korrespondieren. Stürzende Linien sind nicht als Problem des Objektives zu betrachten, sondern können als ein strategisches Mittel der Bildgestaltung verwendet werden.

Einzoomen

Einzoomen bedeutet, dass man ein Foto mit relativ langer Belichtungszeit macht und dabei den Zoom benutzt. Durch den Zoom entstehen auf dem Bild Bewegungslinien, die zur Mitte führen und wie

Kippmomente

Unter Kippmomente sind, ähnlich wie eigefrorene Bewegung, Bilder auf denen eine Handlungsänderung vorherzusehen ist, die durch den Moment Spanung auslöst. Sturz, Monster im Hintergrund, Schuss in den jemand reingrätscht. Solche Dinge.

(Un)Schärfe

Unschärfe oder Bokeh führt zu einer Eigendynamik und macht Bilder interessanter, da der Schärfebereich in den Mittelpunkt gerückt wird und Ablenkungen aus dem Bild verschwinden.

Zeitraffer Fotografie

Zeitraffer Fotografie (Timelapse Fotografie aus dem Englischen entlehnt) ist eine Technik, um aus vielen einzelnen Fotos einen Bewegtfilm zu machen. Es ist eine ähnliche Technik wie sie bei Stopmotion angewendet wird, nur das hier die Einzelbilder in der Regel in so hoher Frequenz aufgenommen werden, dass es wie ein echter Film wirkt. Den Charme von Zeitrafferaufnahmen macht gerade aus, dass Du die Bewegungssprünge in den Aufnahmen siehst.

Zeitraffer Kamera

Welche Kamera Du für den Zeitraffer benutzt? In der Regel eine Spiegelreflex mit der notwendigen Ausrüstung. In der Theorie kannst Du mit jeder Kamera eine Zeitrafferserie machen. Du brauchst nur ein Stativ, Zeit, viele Fotos und Software um aus den Bilden einen Film zu machen. ALternativ gibt es auch Kameras, die so etwas vollautomatisch machen. Die Bildqualität entspricht der einer mittelmäßigen Kompaktkamera und ist nicht berauschend, aber für unter 200€ kriegst Du schon wetterfeste Exemplare, mit denen Du in der freien Natur experimentieren kannst. Einzig auf Spitzbuben muss aufgepasst werden, damit die Kamera keine Beine kriegt. Aber selbst dies ist bei dem kleinen Preis zwar nicht schön, aber in der Regel zu verkraften. Entweder gut verstecken, besonders hoch aufhängen oder einen Ort wählen an dem fast nie jemand vorbeikommt – und wenn dann jemand mit wenig destruktivem Potential

Zeitraffer Intervall berechnen

Dein Zeitraffer intervall ist eigentlich relativ leicht zu berechnen. Die Länge Deines Films ergibt sich aus der Menge Deiner Fotos und wie lang die Übergänge sein sollen. Du kannst einen Zeitraffer über ein gesammtes Jahr machen. Du kannst ein Zeitraffer über einen ganzen Tag machen. Trotzdem brauchst Du vielleicht die gleiche Menge an Bildern.

Zeitraffer mit Bewegungen

Linearbewegung mit Slider/Dolly führen zu bewegten Zeitraffer Aufnahmen. Die Kamera wird mit jeder Aufnahme, oder nach einigen Aufnahmen um ein paar Millimeter verschoben. Hierbei verändert sich der Bildausschnit leicht und es entsteht eine Bewegung. Je weniger Aufnahmen gemacht werden, umso hektischer werden die Bewegungen. Aus finanziellen Gründen starten wir in der Regel mit einfach statischen Zeitrafferaufnahmen. Die Kamera wird wie oben beschrieben auf das Stativ Deiner Wahl gestellt und alle paar Minuten werden Aufnahmen gemacht. Die dynamischen Zeitrafferaufnahmen sind gar nicht so teuer zu realisieren, wenn Du eine der Varianten ohne Motor auswählst. Einen Kameradolly kriegst Du für 50-120 Euro, hier musst Du dann allerdings die Kamera manuell verschieben.

Zeitraffer Beispiele

Night Motion Timelapse: Outer Banks from Daniel Dragon Films on Vimeo.

Aufgenommen mit:

  • Canon 5DmkII (one BTS w/Canon 7D & 16-35mm)
  • Canon 24mm f/1.4 lens rented from BorrowLenses.com
  • Canon 16-35mm f/2.8 II-L lens
  • Tiffen 77mm & 85mm UV filters (vital for lens protection from salt, sand, and moisture)
  • Pearstone ShutterBoss remote timer
  • Bescor 40W basic LED on-camera light (mounted on its own tripod, w/ fabric dimmer)

Daniel Lowe shares his lessons in timelapse with “Night Motion Timelapse: Outer Banks”

Plains Milky Way from Randy Halverson on Vimeo.

Aufgenommen mit:

  • Canon 60D and T2i
  • Tokina 11-16
  • Sigma 20mm F1.8
  • Tamron 17-50

http://dakotalapse.com/?page_id=107

Floating through Time (Time Lapse) 1080p from DeejayMD on Vimeo.

Aufgenommen mit:

  • Canon eos 450D
  • EF-S 18-55mm f3.5
  • Tokina 11-16mm f2.8
  • LCW Fader ND
  • Intervalometer
  • Kessler Cineslider
  • Oracle Controller
  • Manfrotto/Bogen Magic Arm
  • Patience!

In The Land Of The Northern Lights from Ole Christian Salomonsen on Vimeo.

Aufgenommen mit:

  • Canon EOS 5D Mark II
  • Canon EOS 7D
  • Canon EF 24 L 1.4 Mark II
  • Canon EF 16-35 L 2.8 Mark II
  • Samyang 14mm 2.8
  • Nikon 14-24 2.8G AF S
  • Tokina 11-16 2.8
  • Meade DS-2000 w 497 Autostar
  • Dynamic Perception Stage Zero Dolly/Rail w MX2

The Long Walk Home from Ben Lean on Vimeo.

Aufgenommen mit:

  • Cameras: Canon 7D, 40D, XSi
  • Sigma Lenses: 105mm f/2.8 Macro, 30mm f/1.4, 10mm f/2.8 Fisheye, 17-70mm f/2.8-4.5, 10-20mm f/4-5.6

El Cielo de Canarias / Canary sky – Tenerife from Daniel López on Vimeo.

Rebirth from Samuel Guiton on Vimeo.

Timelapse – The City Limits from Dominic on Vimeo.

Aufgenommen in:

  • Montreal, Quebec, Canada
  • Quebec city, Quebec, Canada
  • Toronto, Ontario, Canada
  • Manhattan, New York, USA
  • Chicago, Illinois, USA

Mt. Hehuan with sea of clouds & Milky Way @ TAIWAN from HD Taiwan on Vimeo.

Aufgenommen mit:

  • SONY EX1
  • CANON 5D + 5D2
  • EF 16-35/F2.8 II
  • EF 17-35/F2.8
  • EF 24-70/F2.8
  • EF 70-200/F4 IS
  • EF 35/F1.4

The Mountain from TSO Photography on Vimeo.

BEEP! BEEP! RoadRunner – Dubai TimeLapse from Ammar Salem on Vimeo.

Aufgenommen mit:

  • Nikon D3
  • D300
  • D90
  • Nikkor 10.5, sigma 10-20 and some other lenses.

Spain from Ben on Vimeo.

Aufgenommen mit:

  • Nikon D90
  • Sigma 10-20
  • DIY Dolly

Jokulsarlon Aurora from Timelapses.es on Vimeo.

CITY #3721 from Lam Ho Tak on Vimeo.

Mindrelic – Manhattan in motion from Mindrelic on Vimeo.

city lights from yiokoukoutso on Vimeo.

Aufgenommen mit:

  • Canon 5D mark ii
  • Canon EF 50mm f/1.4, Canon EF 24-105mm f/4 L I.S., Canon EF 85mm f/1.2 L mkII, Canon EF100mm f/2.8 L I.S.
  • Nikon D7000
  • Nikon D90
  • Nikkor 50mm 1:1.4 G, Nikkor 35-80mm 1:4-5.6 D, Nikkor 20mm 1:2.8 D, Nikkor 80-200mm 1:4.5-5.6 D
  • RICOH R10-R8

Wie kategorisiert man Fotos?

Kategorisieren, warum? Fotografen kennen das Dilemma, wie finde ich meine alten Bilder. Lightroom oder ACDsee erleichtern das Kategorisieren von Fotos und erstellen von Datenbanken. Praktisch, praktisch. So eine Sortierung ist leicht: Bagger, Kinder, Eltern, etc. und hilft einem selbst beim finden, aber wie definiert man seine Fotos? Sicher ist, dass kein Portfolio alle Bilder des Fotografen enthält, somit findet hier der erste Splitt statt: gute und schlechte Fotos. Gefallen und Mißfallen. Einfach, subjektiv und total legitim!

Jetzt muss der Zugang zu den Bildern geklärt werden, es fällt leicht einfache Verknüpfungen zu erstellen: Technik zu Technik. Landschaft zu Landschaft. Leben zu Leben. Sinnvoll? Vielleicht. Stereotype, die man auf fast jedem Portfolio von einem Fotografen findet, aber ist es richtig Fotos auf diese Weise zu ordnen? Mir ist das zu eng, zu konkret, zu vorgebend. Mein Foto wirkt immer im Kontext meines Schaffens. Jedes Bild, dass ich ausstelle, wirkt mit den anderen Werken. Egal ob es für sich steht oder für eine Serie. Egal ob im Web oder im realen Raum. Vielleicht sollte man Fotos lieber nach Farben ordnen, oder Formen. Nach der Größe, oder dem Projekt. Der Stimmung, oder dem Geld was man dafür gekriegt hat.

Zuerst kam das Bild, dann das Wort

Die richtigen Worte für unsere Bilder zu finden, ist keine leichte Aufgabe. Menschen haben den Drang zu sortieren, Schubladendenken. Yves Klein hatte seine blaue Phase. Picasso war Kubist. Banksy macht Streetart. Schubladen sind Nischen, und diese Nischen sind gut, denn Sie helfen eine Zielgruppe zu identifizieren, aber wird die Schublade nicht durch unser gesamtes Werk geschaffen? Reicht einfach die Schaffensperiode, also wann etwas enstanden ist? “Möglichst viel Werk”, dass ist mein Grundsatz. Wenn ich schreibe, schreibe ich, wenn ich fotografiere, fotografiere ich. Der Akt ist das Ziel, nicht dessen Beschreibung. Titel sind für mich Schall und Rauch. Belanglos, zufällig. Ein Datum mag mehr sagen, genau wie eine Technik, eine Emotion oder eine Farbe.

Seid ihr Menschen, die durch eine Ausstellung gehen und denken: schon wieder “ohne Titel” oder welche die ein Werk wirklich betrachten und erst dann merken: es hat keinen Titel. Zugegeben, nicht jeder Kurator ist so geschickt und stellt den Titel hinten an, und es ist auch leichter über die Mona Lisa zu reden als über “ohne Titel”, das Teil da, dieses bunte, ach du weisst schon welches wir meinen. Und gerade diese Not, führt zu einer ernsthaften Diskussion, und da es als Fotograf um das Werk geht, ist der Titel sekundär. Da ist eher die Persönlichkeit des Fotografen ausschlaggebend.

Die Flut des sich wichtig nehmenden Unwichtigen

Ich ertappe mich immer wieder wie ich Portfolios schließe, weil ich sie belanglos finde. Sanft gleiten sie dahin, meist gar nicht mal schlecht und mit Mühe gestaltet, langweilen sie mich trotzdem und ich denke nur: schon wieder und lasse dabei langsam die Luft zwischen meinen Lippen entweichen. Dann kommenden die vorwurfsvollen Fragen meines Gewissen: Wie vermeidet man dieses Dilemma? Wie begeistert man? Wie stößt man ab? Wird mein Portfolio genauso schuldig gesprochen? NATRÜLICH! Und es ist nicht schlimm!

Geschmäcker sind verschieden und, um wieder auf die Datierungen zurück zu kommen, variieren mit den Jahren. Was ich mit 14 toll fand mag heute ziemlich “cheesy”, also kitschig sein und lässt mich nur lächend meinen Kopf über mich selbst schütteln. Fotorealisitsches Malen? Eindrucksvoll, aber nicht der heilige Grahl. Abstraktion? Weiterhin zu ausgelutscht. Konzepte sind super, auch über Jahre hinweg, als Jugendlicher undenkbar. Genau wie sich unser Musikgeschmack in der Jugend ändert und mit dem Alter festigt, so sieht man sich an vielem einfach satt, anderes kann man immer wieder sehen. Klar, das Zeitalter der visuellen Kommunikation überlastet uns alle, wir sehen uns immer schneller satt. Es ist einfach nicht genug Platz für das Mittelmaß, denn Zeit ist wertvoll und wer will die schon mit dem Platz 150 verschwenden, wenn 149 besser sind? Es geht um die Werke, und die werden auch nicht durch fantasievolle oder ordentliche Kategorien besser, schon gar nicht durch Titel. Vielleicht durch Rot oder Größe, aber das ist ein Thema für ein anderen Artikel.

Mehr Fragen als Antworten

So steht man vor immer mehr Problemen, dabei sollten doch nur die Kategorien im Portfolio benannt werden! Da kommt es, ich glaube, ich weiss jetzt wie ich sie nenne: Fotos. Und da kommen nur die rein, die ich mag. Und warum sind die da? Weils meine besten der besten der Besten sind. Lass die Kategorien eben diese sein, und mach endlich mal wieder Fotos. Gute Fotos, die dir gefallen und die du anderen zeigen möchtest, mit den Worten: Hier sind meine neuen Bilder.

Kreative Fotografie

Kreative Fotografie

Kreativität ist ein Muskel – und wenn Du den Muskel nicht trainierst wird er verkümmern. Fotografie ist für viele Menschen ein Weg kreativ zu sein, ohne sich dem unsichtbaren Korrektur, der immer auf unserer Schulter sitzt, stellen zu müssen. Denn entgegen dem Malen können wir Fehler auf die Kamera schieben, oder sagen: Ich kann nicht malen/zeichnen/was auch immer, deshalb fotografiere ich. Gerade aber dieses Scheitern, die Fehler und das schlechte Umsetzen von kreativen Ideen führt dazu, dass wir und unsere Kreativität wachsen. So die Theorie.

Kreativität Lernen

Kinder haben weniger Filter als Erwachsene, deswegen können sie in kurzer Zeit viel mehr Ideen produzieren als Erwachsene. Sie schämen sich bis zu einem bestimmten Alter auch nicht für Ihre kreativen Arbeiten – sondern zeigen sie voller Stolz. Das kommt als erst durch Sozialisation, Druck und die gute alte Schule. Wenn Du also kreativer sein willst, schalte Deinen inneren Korrektor aus und probiere neue Dinge aus. Mache überbelichtete Fotos, vergiss die technische Perfektion und experimentiere mit neuen Mitteln. Mach Experimente, jetzt so richtige, bei denen es kracht und zischt. Lies ein Buch. Schreibe eine Geschichte. Probiere aus mit zufälligen Zutaten ein Essen zu kochen. Laterales Denken ist der modische Begriff für Querdenken – und eine tolle Problemelösestrategie um neue Ideen zu entwickeln. Probiere es einfach aus. Kreativität erfodert Mut, Lachen, Feedback und den Spaß, oder auch die Frustration, des Scheiterns.

Kreativitätsbremsen

Wenn Du nicht kreativ sein möchtest, mach es so wie viele Fotografen: Denke in Schubladen und verbiete Dir bestimmte Techniken.

  • Genau so ist es falsch Dein Model hinzustellen.
  • HDR ist mogeln.
  • Übertriebene Kontraste sehen fake aus.
  • Filter kann jeder anwenden.
  • Teure Kameras braucht man nicht, billige machen aber auch keine guten Fotos.
  • Objektive sind Glasscherben oder genial.

Kurz gesagt: Fotografen haben viele Ausreden, warum Fotos schlecht sind, Techniken verboten oder Dinge nicht gemacht werden dürfen. Anstatt aus Fehlern, Ideen oder Techniken zu lernen, werden diese verteufelt, beschimpft oder ins lächerliche gezogen. Anstatt zu wachsen und neue Dinge auszuprobieren wird abgeguckt, aber nicht weiterentwickelt.

Das Leben besteht daraus Chancen zu nutzen. Du hast die Chance ein perfektes Foto zu machen, genau wie Du die Chance hast es nachzubearbeiten, bis es nicht mehr wiederzuerkennen ist. Fotografieren ist nicht professionelles Recht haben. Auch wenn es technisch ist und mancher Fotonerd erst die Technik und dann das Bild sieht.

Fotos entstehen im Kopf – oder aus dem Moment

Helmut Newton sagte so schön es ist alles im Kopf, aber ob das alles so ganz der Realität entspricht – Künstler kokettieren auch gerne mal mit Halbwahrheiten. Du solltest erst lernen wie Bilder entstehen, damit Du sie auch wirklich umsetzen kannst, sonst kannst Du ja auch direkt der Werbung glauben die Dir sagt mit einer neuen Kamera machst Du tolle Fotos.

Fotografieren soll Spaß machen, und da hier niemand zu Schaden kommt, heiligt der Zweck die Mittel! Ausnahme, Du wirst für die Fotos bezhalt und dann sollten die Deinen Kunden/Fans/whatever gefallen. Es sind Deine Fotos, hol Dir Tipps, aber lass niemanden sagen: so geht das nicht. Vielleicht geht es für Dich gerade so.

Stellt Dein Ego vor der Tür ab, und ignoriert mal für ‘ne Woche was Kritiker sagen, dann bist Du auf einem guten Weg. Optimiere alle Fotos, oder gar keins. Geh analog oder digital, aber geh einfach Deinen eigenen Weg. Schau Dir keine anderen Sachen an, mach Dein Ding. Wie Robert Frost so schön in seinem Gedicht “The Road Not Taken” schrieb:

Two roads diverged in a wood, and I-
I took the one less traveled by,
And that has made all the difference.

Es erfordert Courage Ed Hardy zu tragen, gerade weil es von sovielen Menschen gehasst wird. Das kann und will nicht jeder, es zeigt Dummheit, Charakter oder einfach nur, dass man auffallen will. Genau deshalb hat die Marke funktioniert. Was zeichnet Deine Bilder aus? Wo eckst Du an, löst Emotionen aus und macht einfach Dein Ding?

Es steht alles im Ying und Yang, finde die Balance, es kann Dich nicht jeder mögen, wenn Du etwas bewirken willst. ALso, was wirst Du in der nächsten Zeit mal ausprobieren das Deine bisherigen Grenzen sprengt? Sei mutig!

Buchrezension zur Kreativität

Kreativität in der Fotografie

Kreativität in der Fotografie
Was ist Kreativität? Ein ziemlich weicher, schwammiger und allgemeingültiger Begriff. Kreativität ist es neue Lösungen zu bekannten Problemen zu finden, die nicht sofort offenkundig sind. Ich mag es mentale Modelle kreativ zu interpretieren, darüber schreibe ich aber woanders (siehe Link). Der mitp Verlag hat mir einmal wieder ein Fotobuch zur Buchbesprechung zugeschickt. Der Abschnitt hier kann also eine Rezension sein (so wird das im Print genannt) oder auch als Werbung verstanden werden (wobei ich nicht vom Verlag bezahlt wurde, nur das Buch zur Verfüng gestellt bekomme). Ich gebe hier auf jeden Fall meine Meinung wieder und diese wurde nicht vom Verlag beeinflusst. Vor längerer Zeit hatte ich schonmal Bücher, ein Buch über Portraitfotografie und Fragen und Antworten von Zack Arias. Beides durchaus brauchbare Titel, von denen ich mir Zacks Buch auch selbst gekauft hätte, zumindest auf Englisch und mir die Portraitrezepte aus dem Styleguide gerade für Einsteiger gut gefielen.

Heute halte ich Kreativiät in der Fotografie in den Händen und ich muss sagen, gar nicht schlecht. Das Layout, nunja, sagen wir mal es ging viel grüne Farbe für viele Einzelseiten mit weißen Icon + grünem Hintergrund drauf. Es wurde also am Volumen gearbeitet ohne Inhalte zu schaffen. Das gefällt mir nicht. Die Inhalte sind aber gut. Als jemand mit einem Kunststudium an einer Uni sind mir durchaus 1, 2 oder auch 3 Kreativitätstechniken bekannt und dieses Buch liefert eine schöne Strukturierung für die Fotografie und wie Du aus dem Einheitsbrei der Fotografie etwas herausstechen kannst. Die gewählten Bildbeispiele gehen zwar oft in den Bereich der Fotokomposings und digitalen Bildbearbeitung, aber das ist ok. Schließlich sollte jeder Fotograf die digitale Dunkelkammer beherrschen lernen. Zum Thema des Buches: Das Problem mit Kreativität, viele Menschen glauben entweder:

  • sie sind es nicht und können es nicht lernen,
  • oder sie glauben das Hilfe in diesem Bereich die eigene Kreativität versaut.

Dem ist selbstverständlich nur bedingt so, was uns Kinder immer wieder offenbaren können. Der Autor Lutz Lungershausen arbeitet in einer Kreativagentur und ist es gewohnt auf Befehl kreativ zu sein. Muss er ja auch, schließlich wird er dafür bezahlt. Das Buch ist gut strukturiert mit Techniken und Kreativmethoden wie: Brainstorming, Ideen-Ping-Pong, Mindmapping, Brainwriting, Kombinieren, Umkehren, Eliminieren, Übertreiben….hierzu verwendet er selbst oft Mindmaps, führt Interviews und legt die Konzepte gut dar, um selbst schöpferisch tätig zu werden und Anregungen für eigene Arbeiten zu liefern.

Zielgruppe:
Fotografen die von der technischen Seite genug haben und eine eigene Bildsprache entwickeln wollen. Ob diese nun von Instagram Platitüden abweicht, der große Wurf wird, oder auch nur eine schlechte Kopie liegt in den Händen des Lesers und seiner Fantasie. Denn wie schon Einstein irgedwann mal anmerkte, Wissen ist begrenzt, Fantasie nicht. Hier der übliche Link zum Buch (mit Affiliate) zu Amazon und der ohne Affilate zur Verlagsseite, falls es Dich interessiert. Ob wie und wo Du das kaufst, das liegt ganz bei Dir. 🙂 Von mir erhält das Buch 4 von 5 Gummipunkten.

Der beste Profi Trick um ein besserer Fotograf zu werden

Der beste Trick, den man von einem Profi lernen kann, wenn Du fotografieren lernen willst, ist: Fast Dein ganzen Schaffenswerk erst nach dem Tod bekannt werden zu lassen. In Büchern, hinter verschlossenen Türen, oder sonstwo versteckt und erst von Forschern ausgegraben kannst Du jede Art von Kunst machen, ohne Dir Deinen Ruf zu ruinieren. Abgelegt unter Skizzen oder Studien, aber nicht in der finalen Werkschau enthalten. Wenn das Schaffenswerk hinter der Bühne erst nach der aktiven Periode entdeckt wird, ist das Bild des Künstlers gemacht und hat kaum noch Einfluss auf seine Rezeption.

Wie werde ich ein bessere Fotograf?

Zu Abstrakt? Die Zauberworte, von denen wir gerade sprechen: “Selektion.” “Reduktion.” “Fokus.” Je früher einem Fotografen bewußt wird, dass er nicht alle Bilder zeigen muss darf und er sich auf seine besten Fotos reduziert, desto schneller wird er ein ansprechendes Portfolio aufbauen. Wir zeigen zuviel, wir machen zuviel, wir konzentrieren uns nicht genug. Du fotografierst Hochzeiten, Akt, Babybauch, Bewerbungsportraits und Fetisch? Das passt nicht zusammen. Sorry. Nicht guten Gewissens und auch nicht guten Willens von Seiten des Auftraggebers. Außer Du arbeitest mit Laufkundschaft und weißt nicht genau wo es hingehen soll. Dann ist das eher der Alltag und aus dem solltest Du ausbrechen.

20% unser Handlungen führen zu 80% der Ergebnisse. Dies hat Pareto schon vor Jahren erkannt und Fotos, oder wie Du als Fotograf wahrgenommen wirst, sind in diesem Zusammenhang nichts anderes. Je weniger Du zeigst,

Die beste Übung wenn man sich nicht entscheiden kann? 100 Fotos machen und nur 5 davon zeigen. Entscheidungen treffen ist schwer. Digitalfotografie verleitet dazu alle Bilder nebenbei zu zeigen, auf dem Display der Kamera oder bei der Auswahl durch ein Model. Schnell am Display oder Rechner zwischen Tür und Angel präsentiert, oder gar im Blog gepostet. Dabei heißt es eigentlich: Weniger ist mehr. Ein Mantra das nicht schlimm ist. Du darfst ja alles andere noch fotografieren. Nur zeige es nicht. Denn es ruiniert vielleicht, möglicherweise sehr wahrscheinlich und unter Umständen Deinen Ruf. Egal ob von der einen Seite, oder der anderen.

Wie fotografiert man eine Feuershow?

Fotoshow Fotografieren

Feuerspucker, Jongleure oder Feuerschlucker sind Artisten die mit dem Feuer spielen. Wie hält man diese eindrucksvollen Motive am besten fest?

Grundsätzliches für Feuershows

Um das Feuer richtig wirken zu lassen braucht es Kontrast. Dieser Kontrast ist normalerweise durch die Dunkelheit gegeben. Feuerspucken ist am Tag nur halb so eindrucksvoll. Ein Stativ ist ein nützliches Hilfsmittel, um Verwacklungen vorzubeugen. Leider schränkt es die Bewegungsfreiheit für meinen Geschmack zu stark ein. Mit einem Stativ muss der Blickwinkel sehr gut gewählt werden, da man sich mit dem aufstellen des Stativs an ihn bindet. Oft findet man erst nach dem Beginn der Show den besten Blickwinkel heraus. Die Kamera in der Hand zu halten erleichtert den Perspektivwechsel und führt oft zu interessanteren Motiven.

Feuerspucker, Flammenwerfer & Feuerzauber

Pyroshow

Bei einem Feuerspucker, Flammenwerfer oder Feuerzauber sollte eine kurze Belichtungszeit gewählt werden. Der beste Augenblick für Fotos ist gegeben, sobald das Feuer startet. Per Serienbild ist die Chance am größten einen perfekten Treffer zu landen. Die spektakulärsten Bilder sind Fotos, auf denen die Flamme ihre größte Ausdehnung erreicht.
Je näher sich der Fotograf an der Flamme befindet, desto stärker ist die Belichtung, also kann eine niedrigere Verschlusszeit gewählt werden. Großen Flammen sollte eine kurze Belichtungszeit und eine mittlere Blende gegenüberstehen, die die Dimension der Flamme detailliert und scharf darstellt. Ein effektives Gestaltungsmittel ist die Gegenüberstellung der Flamme mit anderen Objekten, wie z.B. Menschen, um ihre Größe zu zeigen.

Jonglieren mit Feuer

Feuerjongleur

Jonglieren mit dem Feuer ist, im Gegensatz zum Feuerspucken, ein schwereres Sujet. Wird bei einem Feuerspucker die Ausdehnung der Flamme zum Zentrum der Aufmerksamkeit, ist die Flamme beim Jonglieren meist sehr klein(Fackel, Rad oder Stab). Eine kurze Belichtungszeit hilft bei diesem Motiv nur wenig, da die Faszination in der Bewegung liegt. Diese wird mit einer kurzen Belichtungszeit nur schwer dargestellt, da die bewegte Flamme eingefroren wirkt. Das Bild ist statisch und hat nur wenig Dynamik.
Wie entsteht Dynamik? Welche simple Technik wird bei Comics verwendet um dynamische Bilder zu zeichnen? Richtig. Geschwindigkeitslinien. In der Fotografie entstehen diese Linien bei einer Langzeitbelichtung. Die Flammen hinterlassen, wie Autolichter in der Nacht, Bewegungslinien. Diese Bewegungslinien transportieren die Dynamik des Feuers. Durch diesen Umstand ist es sehr schwer Bilder zu machen, in denen der Künstler scharf aber das Feuer bewegt erscheint. Ein Stativ hilft zumindest den Hintergrund scharf zu stellen. Eine andere Darstellungsweise von Dynamik ist das Ungleichgewicht der Dinge, die eine Bewegung im Moment und Ausschnitt festhalten.

Feuerschlucker

Feuerschlucker

Feuerschlucken hat viele Elemente eines Portraits. Da der Fokus auf dem Kopf liegt eignet sich für diese Aufnahmen ein 50mm Objektiv mit einer 1.4 bis 1.7 Blende. Der beste Moment für das Foto ist der Eintritt in den Mund. Die Herausforderungen sind der ideale Schärfepunkt, der auf der Flamme liegt, und eine ruhige Hand zu behalten, um die Aufnahme nicht zu verwackeln. Da Feuerschlucker mehrere Demonstrationen ihres Könnens präsentieren, ist die erste Reihe der ideale Standort um möglichst schnell den Aufnahmewinkel anzupassen. Die beste Perspektive ist seitlich vom Feuerschlucker, da in diesem Winkel der Eintritt in den Mund am besten dargestellt wird.