Hong Kong verbietet Festbrennweiten ab 2015 [Breaking News]

– Es war natürlich der erste Aüril und Festbrennweiten wird es aller vorraussicht nach auch 2015 in Hong Kong noch geben. Beim schreiben des Artikels wurden werder Tiere, Rentner noch Jogger verletzt. –

Hong Kong, 1. April 2014. Kaum zu glauben, nach dem 4. Unfall durch Festbrennweiten zieht das Parlament die Konsequenzen.

Fotograf tötet zwei Rentner und verletzt einen Jogger schwer bei Sturz von Hochhausdach

Beim letzten Unfall am 28.03.2014 fiel Fotograf Chen Zhen(33) von einem 45 Stockwerke hohen Wohnhausdacht im südlichen Distrikt 57. Er hatte sich entschieden eine Festbrennweite mit f1.2 zu benutzen und wollte, wie damit so üblich, mit den Füßen zoomen. Der Fotograf verlor bei dem Versuch einen möglichst schönen Bildausschnitt zu finden das Gleichgewicht und fiel über den ungesicherten Hochhausrand.

Chen Zhen erschlug 2 Anwohner, die auf einer Parkbank Go spielten. Die Kamera mit Objektiv traf einen 56 jährigen Jogger am Bein (Der Jogger befindet sich aktuell auf der Intensivstation und wird vermutlich nie wieder joggen können). Schockierte Anwohner berichteten, dass sich 3 im “Cosplay”-Stil gekleidete junge Damen mit großen Schwertern und Pistolen, ohne mit der Polizeit zu reden von der Unfallstelle, entfernten. Die Polizei wertet aktuell die Bilder der Kamera aus und es ist zu erwarten, dass die 3 Damen bald gefunden und wahrscheinlich wegen unbefugtem Betreten angezeigt werden. Han Li, Sohn des Verletzten Joggers, forderte ein hartes Durchgreifen gegen diese unverandwortlichen Fotografen. Es sei nicht zu ertragen, dass solche Waffen legal in Läden gekauft werden dürfen.

Hong Kong zieht die Konsequenz

Nachdem dies der 4. Unfall war, zieht die Regierung die Konzequenz – Festbrennweiten werden ab 2015 in Hong Kong verboten. Es wäre “finanziell nicht möglich alle Hochhausdächer zu überwachen und es darf nicht passieren, dass unvorsichtige Fotografen mit zu großen Kameras die Bevölkerung Hong Kong’s gefährden. Ein allgemeines Verbot von digitalen Spiegelreflexkameras wurde abgelehnt. Festbrennweiten seien allerdings, durch das Bewegen mit der Kamera zu gefährlich.” so Li Wung, Pressesprecher des Distrikt 57.

Der Besitz von Festbrennweiten wird ab 2015 unter Strafe gestellt. Verstoß gegen dieses Gesetzt wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren Gefängnis und 15.000 Hong Kong Dollar Strafe geahndet. Weniger mutige Fotografen steigen weitestgehend auf Zoomobjektive mit f2.8 um – allerdings ist nach den ersten Panikverkäufen des 1. Aprils 2014 mit einem kontinuierlichen Preisanstieg auf dem Schwarzmarkt zu rechnen.

Der Bund der Hong Konger Berufsfotografen will gegen dieses neue Gesetzt klagen. “Diskrimiere es doch unrechtmäßig die Portraitfotografen, die darauf angewiesen seien ein möglichst schönes Bokeh zu erstellen um in der heutigen Zeit noch von ihren Fotos leben zu können. Es wäre nicht gerecht professionelle Fotografen wegen Amateuren zu bestrafen. So sollte dieses Gesetz nochmal überprüft werden, und im Zweifelsfall ein Objektivberechtigungschein zum mitführen von Festbrennweiten geplant werden.” so Pai Mai, Pressesprecherin der Berufsfotografen.

Die Polizei fordert die Fotografen dazu auf Ihre Objektive im Laufe des Jahres bei einer Polizeistation in der Nähe abzugeben, damit die Bevölkerung nicht mehr in Angst leben muss.

Es ist zu erwarten, dass der Schwarzmarkt für Festbrennweiten in Hong Kong trotz dieser Sanktionen wachsen wird. Unbestätigten Aussagen zufolge planen japanische Banden schon den Schwarzmarkt für Festbrennweiten zu übernehmen. Es ist von heftigen Bandenkriegen zwischen Yakuza und Triaden um lukrativen Markt zu rechnen. Canon und Nikon werden sich vorerst an das Importverbot für Festbrennweiten halten, gibt es doch “genug andere lukrative Märkte”. Wie es mit der Fotoshow digitalrev weitergehen wird, bleibt abzuwarten.

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