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	Kommentare zu: Wie Signiert man Fotos?	</title>
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	<description>vom Schnappschuss zur Ausstellung</description>
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		<title>
		Von: Peter Spoerry		</title>
		<link>https://digitalefotoschule.de/338/wie-signiert-man-fotos/#comment-154</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Spoerry]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 11:38:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Sven: Bei Auftragsarbeiten ist das eine ungewisse Sache. Zwar können die Nutzungsrechte aber nie das Urheberrecht übertragen werden. Um den Kunden nicht zu verärgern, sollte er zustimmen, wenn du die Werke selbst für künstlerisch kommerzielle Zwecke nutzen willst. Für deine freien Arbeiten solltest du dir eine selbstverpflichtende Struktur zurechlegen - einen sog. Werkaufbau. Mein eigenes Beispiel findest du hier: http://www.photoart.spoerry.ch/auktionen/werkaufbau/

Du kannst unterschiedliche Editionen herausgeben. Beispiel &quot;Original-Etidition&quot;: Limitierung auf 1 Exemplar würde ich nicht empfehlen. Erstens bleibt sicher ein Exemplar in deiner eigenen Sammlung. Zweitens besteht gerade für unbekannte Künstler die Gefahr, zu billig zu verkaufen - nur um endlich mal was verkauft zu haben. 

Weit akzeptiert ist eine Auflage von 5 Exemplaren (Original-Edition), in klar definierter Grösse, Produktionsart (Pigmentprint/Belichtung/Material/Ausführung wie Rahmen, Passpartout, hinter Glas usw).

Dann kannst du weitere Editionen herausgeben die - GANZ WICHTIG - von der Original-Edition deutlich abweichen müssen. z.B. kleineres Format, Auflage grösser, andere Ausführung usw. aber immer noch limitiert, handsigniert, mit Zertifikat usw. Also: jede Edition benennen und ausformulieren.

So kannst du 5 oder mehr unterschiedliche Editionen definieren - und die Verkaufspreise entsprechend staffeln. Wichtig ist, dass du das einmal festlegst und nicht zum Nachteil früherer Käufer veränderst. Limitiert auf XX Exemplare, auf Canvas mit Pigmenttinte gedruckt, gespannt mit Holzkeilrahmen, usw. sind Versprechen, auf die sich besonders Sammler und Galeristen verlassen wollen. Taucht auch nur ein Exemplar mehr auf dem Markt auf, als auf der rückseitigen Nummerierung angegeben, kann dies das Ende für den Künstler bedeuten. Glaubwürdigkeit, Seriösität und Verlässlichkeit können hierbei nicht hoch genug eingestuft werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Sven: Bei Auftragsarbeiten ist das eine ungewisse Sache. Zwar können die Nutzungsrechte aber nie das Urheberrecht übertragen werden. Um den Kunden nicht zu verärgern, sollte er zustimmen, wenn du die Werke selbst für künstlerisch kommerzielle Zwecke nutzen willst. Für deine freien Arbeiten solltest du dir eine selbstverpflichtende Struktur zurechlegen &#8211; einen sog. Werkaufbau. Mein eigenes Beispiel findest du hier: <a href="http://www.photoart.spoerry.ch/auktionen/werkaufbau/" rel="nofollow ugc">http://www.photoart.spoerry.ch/auktionen/werkaufbau/</a></p>
<p>Du kannst unterschiedliche Editionen herausgeben. Beispiel &#8222;Original-Etidition&#8220;: Limitierung auf 1 Exemplar würde ich nicht empfehlen. Erstens bleibt sicher ein Exemplar in deiner eigenen Sammlung. Zweitens besteht gerade für unbekannte Künstler die Gefahr, zu billig zu verkaufen &#8211; nur um endlich mal was verkauft zu haben. </p>
<p>Weit akzeptiert ist eine Auflage von 5 Exemplaren (Original-Edition), in klar definierter Grösse, Produktionsart (Pigmentprint/Belichtung/Material/Ausführung wie Rahmen, Passpartout, hinter Glas usw).</p>
<p>Dann kannst du weitere Editionen herausgeben die &#8211; GANZ WICHTIG &#8211; von der Original-Edition deutlich abweichen müssen. z.B. kleineres Format, Auflage grösser, andere Ausführung usw. aber immer noch limitiert, handsigniert, mit Zertifikat usw. Also: jede Edition benennen und ausformulieren.</p>
<p>So kannst du 5 oder mehr unterschiedliche Editionen definieren &#8211; und die Verkaufspreise entsprechend staffeln. Wichtig ist, dass du das einmal festlegst und nicht zum Nachteil früherer Käufer veränderst. Limitiert auf XX Exemplare, auf Canvas mit Pigmenttinte gedruckt, gespannt mit Holzkeilrahmen, usw. sind Versprechen, auf die sich besonders Sammler und Galeristen verlassen wollen. Taucht auch nur ein Exemplar mehr auf dem Markt auf, als auf der rückseitigen Nummerierung angegeben, kann dies das Ende für den Künstler bedeuten. Glaubwürdigkeit, Seriösität und Verlässlichkeit können hierbei nicht hoch genug eingestuft werden.</p>
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		<title>
		Von: Sven		</title>
		<link>https://digitalefotoschule.de/338/wie-signiert-man-fotos/#comment-10</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sven]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 09:18:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei einer Auftragsarbeit ist das immer so eine Sache, da die Rechte ja an den Käufer übergehen können. Wenn du ihm Bilder von Dir selbst verkaufst, die du schon vorher gemacht hast, steht der Edition ja nichts im Wege. 
Die weitere Frage ist, wie hoch die Chance ist weitere Bilder zu verkaufen oder ob es sinnvoller ist für das Orginal einem höheren Preis zu veranschlagen. Bestimmt wäre auch eine kleine Edition möglich (so um 5), würde ich dann allerdings mit dem Auftraggeber absprechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Auftragsarbeit ist das immer so eine Sache, da die Rechte ja an den Käufer übergehen können. Wenn du ihm Bilder von Dir selbst verkaufst, die du schon vorher gemacht hast, steht der Edition ja nichts im Wege.<br />
Die weitere Frage ist, wie hoch die Chance ist weitere Bilder zu verkaufen oder ob es sinnvoller ist für das Orginal einem höheren Preis zu veranschlagen. Bestimmt wäre auch eine kleine Edition möglich (so um 5), würde ich dann allerdings mit dem Auftraggeber absprechen.</p>
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		<title>
		Von: weit-winkliger		</title>
		<link>https://digitalefotoschule.de/338/wie-signiert-man-fotos/#comment-9</link>

		<dc:creator><![CDATA[weit-winkliger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 22:20:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://digitalefotoschule.de/?p=338#comment-9</guid>

					<description><![CDATA[Ein Thema, dass man sich gut überlegen muss.
Momentan stellen sich mir ähnliche Fragen, da ich einen Auftrag für einen bekannten Steuerberater mit Bildern unserer Heimatstadt gemacht habe und nun nicht sicher bin, diese als Unikate zu verkaufen, oder mir die Option mehrfacher Verkäufe offen zu lassen... Ne Idee? :)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Thema, dass man sich gut überlegen muss.<br />
Momentan stellen sich mir ähnliche Fragen, da ich einen Auftrag für einen bekannten Steuerberater mit Bildern unserer Heimatstadt gemacht habe und nun nicht sicher bin, diese als Unikate zu verkaufen, oder mir die Option mehrfacher Verkäufe offen zu lassen&#8230; Ne Idee? 🙂</p>
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