Nikon DSLRs

Die emotionale Kaufberatung für Kameras, denn es geht nicht um die Fakten! Eine Kamera ist nicht nur ein technisches Spielzeug, sondern eine Lebenseinstellung. Wie auch beim Autokauf gibt es bei Kamerasystemen große Unterschiede. Es gibt immer die billigen Schrottkarren, die man kurz nach dem Führerschein kauft, aber trotzdem bis zum bitteren Ende liebt, da sie einen von a nach b bringen und Freiheit verheissen. Genauso gibt es die Nobelkarrossen, bei denen es mehr um das Image geht und es eigentlich egal ist ob man einen BMW, Mercedes, Audi, Lexus oder Porsche der Oberklasse fährt. Jeder Oberklasse-PKW hat entweder Luxus, Geschwindigkeit oder Komfort und man entscheidet sich nach seinen persönlichen Vorlieben, oder holt sich halt ein paar mehr Fahrzeuge, wenn der Geldbeutel es zulässt: Just ask a Rockstar.
Nach dieser langen Einleitung: Was sind die emotionalen Entscheider für den Kauf einer Nikon DSLR?

Das Oldschool Profi-Presse-Feeling
Seinen wir mal ehrlich. Profifotografen die früher etwas auf sich hielten und außerhalb der Studiofotografie agierten, fotografierten entweder mit einer Nikon F bis F6, oder einer Leica. Insbesondere bei der Pressefotografie fand man weit mehr Nikons als Canons, die eher um Opas Hals baumelten, wenn er seine Studienreise für Diaabende konservierte. Kurzum: Nikon stand für das Pro in Profi.

Die herausragenden Objektive
Objektive von Nikon sind über Jahre abwärts kompatibel und für ihre gute Verarbeitung bekannt. So kann man an einem der Flagschiffe von Nikon mit der D3 fast alle Objektive verwenden, die schon an die erste Nikon der F Serie passten. Von Nikon produzierte Objektive tragen den Markennamen Nikkor und verbreiten so wohlklingende Worte wie Nanokristallvergütung. Erstklassige Qualität die ihren Preis hat.

Die Lichtstärke
Insbesondere in der Oberklasse punktete Nikon die letzten Jahre mit extrem hohen ISO-Werten und guter Rauschkontrolle. Daran hat sich nichts geändert und so wird weiterhin auf die perfekte Balance zwischen Megapixel und Bildqualität hingearbeitet. Denn was bringen schon viele Pixel, wenn das Bild schlecht aussieht?

Fazit:
Nikon DSLR-Kameras richten sich, vorallem in den oberen Preisklassen, an Fotografen die in jeder Situation die Kontrolle über ihre Bilder haben wollen, egal ob in finsterer Nacht oder im brennenden Tageslicht, und keine Kompromisse bei ihren Objektiven eingehen.