Fotografen sind gut beraten ihr Portfolio Online zu stellen um neue Kunden zu gewinnen und eine Fan-Basis aufzubauen. Lernen Sie in diese kleinen Serie ihre Bilder erfolgreich im Internet präsentieren. Die erste Frage die sich stellt ist: Was ist eine gute Software um ihr Portfolio ins Netz zu bringen? Denn dies bestimmt die weiteren Handlungsmöglichkeiten. “Eine einfache html-Seite, eine Flash-Seite, oder doch lieber eine Datenbank mit Blog Oberfläche?” Gar nicht so einfach zu beantworten, denn wer die Wahl hat, hat die Qual:
Pro html
Eine statische html-Seite verursacht wenig Webtraffic, da keine Datenbanken abgefragt werden müssen und der Code auf ein Minimum reduziert wird, der größte Teil des Traffics wird durch ihre Bilder verursacht und um die geht es letztendlich. Die schnellere Abwicklung des Datentransfers ohne den Umweg über eine Datenbank führt zu einer schnelleren Geschwindigkeit mit der die Seite geladen wird. Jetzt denken Sie vielleicht: “Toll, ich wollte noch nie auf Webseiten warten.” STOP! Es gibt viele gute Gründe warum einfache html Seiten immer seltener werden. Man muss ein Grundverständnis für html haben, jemanden finden der einem die Seite programmiert (oder es im Selbstversuch lernen) und es ist noch dazu umständlicher die Seiten zu aktualisieren. html Code muss erst mit einem Programm auf ihrem Computer erstellt werden und anschließend mit einem FTP Programm in das Internet auf ihren Webserver geschoben werden. Solch eine Seite ist ein guter Start wenn man nur ein kleines Portfolio hat und dies schnell und ohne Umschweife ins Web bringen möchte, erfordert aber trotz allem gute Kenntnisse und Fähigkeiten um sie visuell ansprechend zu gestalten.
Pro flash
Eine Flash-Seite ist der Traum von vielen professionellen Fotografen, da die Bilder anscheinend besser gegen Bilddiebe geschützt sind und solch eine animierte Seite oft einen sehr schönen Blickfang darstellt. Letztendlich hat Flash aber immer noch viele Nachteile, denn es wird schlechter von Suchmaschinen gefunden, nicht von jedem Benutzer gesehen, hat höhere Ladezeiten und verursacht einen relativ hohen Traffic. Letztendlich sind solche Webseiten oft nur Spielerei die keinen finanziellen Vorteil für einen Fotografen bringen, außer das sie teurer in der Produktion sind. Eine weitere Schwäche ist, dass auch diese Seiten wie html Seiten umständlicher zu aktualisieren sind. Wir hier sind keine großen Fans von Flash, denn Texte und Bilder gehen einfach einen längeren Weg, der in vielen Situationen einfacher zu konsumieren ist. Flash kann ein WOOOWW!!-Faktor sein, aber auch gleichzeitig die künstlerischen Arbeiten in den Hintergrund stellen. Man sollte sich Fragen ob Webdesign oder Bilder verkauft werden und dann den Schwerpunkt setzen.
Pro Datenbanken
Datenbanken sind Ablagesysteme, die es dem Autoren erleichtern seine Webseiten zu organisieren, denn dies wird automatisch gemacht. Es gibt unterschiedliche Modelle wie WordPress, Blogger, Drupal oder Typo3 die auf der Programmiersprache php basieren. Diese Software, die noch dazu kostenlos zu nutzen ist, ermöglicht es dem Fotografen, nach einer kurzen Einarbeitungszeit seine Werke und Gedanken mit anderen zu teilen. Es ist vorallem auch für Menschen interessant, die sich selbst als Anweder sehen und keine Lust haben jedes technische Detail zu erlernen. Die Geschwindigkeit, vorallem bei deutschen Hostern, ist oft langsamer als die von normalen html Seiten und man sollte sich gut überlegen welchen Anbieter man sich für seine Webseite aussucht(Diese Seiten liegen bei Hostgator*, einem amerikanischen Webhost). Unser Favorit ist ganz klar WordPress mit seinen Features und schier unendlichem Vorrat an individuellen Oberflächen, die leicht verändert werden können. So kann man schnell in den Aufbau eines Portfolios einsteigen ohne sich zuviel Zeit auf die technischen Aspekte einer Webseite zu verschwenden. Wichtig ist hierbei nur, dass man regelmäßig Updates der Datenbank macht, ein sicheres Passwort benutzt und sein WordPress regelmäßig updated um Sicherheitslücken vorzubeugen- dies kann aber alles durch plugin erledigt werden, die man nach und nach zusätzlich installiert. Diese Seite basiert auf WordPress und wird mit einem Premium Theme von Themeforest* betrieben. Diese günstigen Themes haben mehr Einstellungsmöglichkeiten als kostenlose und bieten komfortable Wege die Darstellung der Webseite seinen Bedürfnissen anzupassen.
Fazit & Beispiele für gute Fotoportfolios
Ein Blog ist ein einfacher Start sein Portfolio ins Web zu bringen. Man kann die Benutzeroberfläche auf freien Seiten wie wordpress.com testen und sich dann für eine Benutzeroberfläche entscheiden. Wobei WordPress die Software mit der größten Community ist, die noch dazu viele kostenlose Plugins bietet, die eine Seitengestaltung erleichtern. Es lebe die freie Software!
Und hier noch ein paar Fotografen, die ihr Portfolio perfekt nutzen und mit ihren Arbeiten überzeugen, Kunden gewinnen und Fans erobern.
- Stuck in Customs – HDR für Fortgeschrittene
- Benni Wolf – Hochzeiten & co. Suchmaschinen führen Besucher zu Inhalten die Kunden gewinnen.
- Christopher Wilson – Auch Flash kann entzücken.
- Der Stilpirat – Fotografie? Grafikdesign? Ach what the hell, der Pirat aus der Heide.
