Cooles kurzes Video zur Entstehung des Bilders Interrogation (zu Deutsch: Vernehmung) von Razoyk. Razoyk war eigentlich mal Rettungsschwimmer, der Regelmäßig aus nem Hubschrauber gesprungen ist. Also so ein richtiger Lebensretter. Seit längerer Zeit hat er sich nun der Fotografie verschrieben und macht auch schon sehr nette Bilder. In seinem Blogbeitrag schreibt er noch ein bisschen mehr zu dem Foto.
Sometimes, I think people don’t realize the amount of work that can go into creating just one image. I thought I would give everyone an in-depth look at the interrogation photo I recently put together.
Natürlich nicht! Aber Brian Hampton war in einem früheren Leben CEO von mehreren Firmen und ist jetzt, nennen wir es mal Hauptberuflich Fotograf, aber irgendwie auch Rentner. Er verdient mit seinen Fotos allerdings kein Geld, sondern produziert fantastische Aufnahmen in den Wildlife-Fotohighlight-Regionen dieser Welt: Afrika, Island & den üblichen Verdächtigen wie Alaska oder den Everglades innerhalb der USA, die er anschließend in Fotobüchern sammelt und für einen guten Zweck verkauft. In seiner Laufbahn sind dadurch schon mehr als 100.000$ an Spenden zusammen gekommen. Für eins seiner Bücher sammelt er ca. 10.000 Fotos, die anschließend auf die besten 50 destilliert werden. Was mich wieder zu der Frage führt, wie verdienen Wildlife-, Landschafts- und Naturfotografen eigentlich Ihr Geld?
David Burnett ist einige vielleich noch ein Begriff, als er auf der letzten Olympiade in London (da gab es noch Ringen -.-), Sportaufnahmen mit einer analogen Großformatkamera gemacht hat. Unhandlich, aus der Mitte des letzten Jahrhunderts, aber mehr als fähig wunderbare Fotos zu machen? Wer braucht schon eine 1DX oder eine D4? Wir wissen es auch nicht. Reicht doch schon ein iphone für die meisten fotografischen Herausforderungen. In diesem Vortrag spricht David Burnett über einige seiner ikonischen, ja, nur dieses Wort passt hier, Aufnahmen des Vietnam Kriegs und viele andere Bilder die in seiner Laufbahn entstanden sind und den emotionalen Erlebnissen die ein Fotograf von diesem Kaliber erleben durfte/musste/konnte. Ein wunderbarer Vortrag, der im gleichen Wasser wie der google Talk mit Joe McNally schwimmt. 24,19 Minuten des Tages reservieren und anschauen!
Caputre ist eine Fotoshow, die es seit 2012 gibt und in der Mark Seliger, genau DER Mark Seliger, der für ca. 100 Cover des Rolling Stone Magazine verantwortlich ist und in der Blütezeit (also vor Internet und co) von 1992 bis 2002 der “Chief Photographer” des Magazin wars. Ob der Texaner gut im Pokern ist können wir nur spekulieren, auf jeden Fall lebt er aktuell in New York und lädt sich regelmäßig hochkarätigen Besuch zu sich ins Studio ein. In der ersten Folge alleine sitzen 3 Meisterfotografen zusammen und besprechen Ihre besten Bilder. In einer Zeit des Internets, in der viele von Euch vielleicht Zak Arias, Chase Jarvis oder David DuChemin kennen, ist dieser Fotograf ohne jegliche vernünftige social media oder Internetpräsenz weiterhin einer der besten. Einen Querschnitt seiner besten Werke gibt es im relativ günstigen STERN Fotografie No. 48: Mark Seliger* (läppsche 15 Euronen). Aber egal, schaut Euch die Folge 1 von Capture an, in der Mark Seliger, Dylan McDermott und Platon über Portraits von Bill Clinton und ähnlichen Größen reden, was Waffen bedeuten, wie die Aufnahmen enstanden sind und wie lustig die Reaktionen waren. Einzig die Musik kann einem nach relativ kurzer Zeit ziemlich auf den Sack gehen, trotzdem extrem gute Show die gerade einmal 21:50 Minuten lang ist. Anschauen!
Dieser klasse Vortrag im Rahmen eines google Talks ist keine Anleitung zum Fotograf werden, sondern ein Zeugnis des Lebenswerkes von Joe McNally. Dieser wurde 1952 in Montclair, New Jersey geboren und ist somit schon 60 Jahre alt (und er blogged!) und ist also ein amerikanischer Fotograf, der seit 1987 u.a. für die National Geographic Society arbeitet. Wirklich bekannt ist er insbesondere in Fotografenkreisen durch seine extremen Belichtungen mit künstlichem Licht, also den verfuchsten Blitzgeräten geworden. Seine Bilder wurden von so gut wie jeder Zeitschrift und jedem Magazin, das im letzten Jahrtausend etwas zu sagen hatte gefeatured, so sind die folgenden Titel nur ein kleiner Querschnitt seines Schaffen: Sports Illustrated, Time, Newsweek, GEO, Fortune, New York, Business Week, LIFE.
Bei Google plaudert er aus dem Nähkästchen und erzählt viele, sehr viele Geschichten zu seinen einzelnen Fotos, wie sie entstanden sind, was für Technik benutzt wurde, wie die Zusammenarbeit war, wie er sich in den Job “gemogelt” hat und vieles mehr. Lustige 70 Minuten, die als Anhänger der Fotografie mit Englischkenntnissen wahrlich schlechter verbracht werden können. Wer nach dem Vortrag Lust bekommen hat die Blitzfotografie mal a la Joe McNally zu erforschen, dem sei das Buch Sketching Light*ans Herz gelegt.
Zack Arias ist ein ziemlich cooler Typ, der mal eben nebenbei 1000 Fragen zur Fotografie beantwortet um anschließend social media für eine gewisse Zeit den Rücken zu kehren. In diesem, jetzt 3 Jahre alten Kurzfilm trifft er den wunden Punkt von Kreativen, die sich im Strudel des Selbstzweifels befinden. Wer bin ich? Was ist meine Stimme? Was ist meine Vision? Was ist mein Ziel? Wie steche ich in diesem visuellen Meer aus Unordnung heraus? Viele Fragen, die sich jeder nur selbst beantworten kann. Der Frühling naht… habt Ihr den Winter genutzt?
Landschaftsfotografen, die mit mehr als einem iPhone fotografieren hebt jetzt bitte mal die Hände. Kevin Russ reist aktuell durch die USA und macht Landschaftsfotos. Unglaubliche Settings einer scheinbar wilden Natur die immer wieder die Grenzen zur Zivilistation durchbricht. In diesem 7:30 Minuten. Anschauen. Staunen. Und einen wunderschönen Start in den Tag genießen.
Kevin Russ tumblr findet ihr hier, seinen flickr account dort, Lob könnt Ihr ihm bestimmt via twitter schicken oder Euch einfach seine Bilder bei instagram anschauen.
Und ich habs beim Stilpiraten gefunden, danke dafür.
FotoTV hat anlässlich zu der 1.500 Folge GABO interviewt. GABO heißt eigentlich Gabriele Oestreich und ist eine Fotografin, die gerne mit Annie Leibowitz verglichen wird, sich selbst aber nicht so sieht, da Sie mit Ihrer Arbeitsweise die Menschen kaum inszeniert. Alleine der Vergleich und wie nonchalant Sie diesen kommentiert zeigt in welcher Liga diese Dame spielt.
GABO war früher Model und hat dies dazu genutzt, die Kommunikation mit Ihren Modellen zu perfektionieren. VOn Stern Titelbildern über BUMBUM Boris bis hin zu den Politikergrößen unserer Zeit hatte Sie so ziemlich jeden vor der Linse, der in Deutschland Rang und Namen hat. Für alle die noch mehr Namen hören wollen, hier die Auflistung von Wikipedia: “Sie fotografierte Helmut Schmidt, Gerhard Schröder und Alice Schwarzer, Peter Ustinov, Warren Beatty, Kevin Costner und Eric Clapton, Uwe Ochsenknecht, André Eisermann und Moritz Bleibtreu, Veronica Ferres, Jasmin Tabatabai und Franka Potente; Marius Müller-Westernhagen, Nina Hagen, Campino, Rosenstolz und Peter Maffay für Stern, L’Uomo Vogue, Spiegel und den Rolling Stone.”
Schöne 15 Minuten, die einen kurzen Einblick hinter den Vorhang ermöglichen.
GABO’s bekanntest Werke findet Ihr in auf Ihrer Webseite oder in ihrem Bildband Big Shots*.
Wenn Du mal wieder das Gefühl hast bei Dir läuft es nicht rund, Du aber noch laufen kannst und gesundheitlich sonst auch alles ganz O.K. ist, solltest Du Dir einmal dieses Video zu Gemühte führen. Jaleel King sitzt im Rollstuhl nachdem er als Kind von einem Nachbarn mit der Schrotflinte angeschossen wurde. Inzwischen ist er Fotograf und macht Dinge, die sich so manch anderer Mensch nicht traut. Jaleel fotografiert sogar Hochzeiten, was im Rollstuhl wohl nicht gerade einfach ist, wenn einem mal wieder die Familie im Weg steht. Ein Video das unter die Haut geht. Anschauen, inspirieren lassen und dann ganz wichtig: selbst was machen.
Neuerung in der Fotografie gibt es seit der Erfindung der Digitalkamera ja kaum. Mehr Megapixel, bessere ISO-Leistungen oder vielleicht eine Spiegellose Systemkamera. Ramesh Raskar berichtet in seinem Beitrag auf TED nun von Neuerungen. Der Stagnation in der Kameraentwicklung wird vom MIT Camera Culture Media Lab etwas neues entgegen gesetzt. Die vom Team des MIT entwickelten Kameras können:
- 1,000,000,000,000 Frames/Second aufnehmen
- um die Ecke fotografieren
Was kann mit 1,000,000,000,000 Frames pro Sekunde aufgenommen werden? LICHT! Mit dieser Kamera ist kann z.B. der Lichtverlauf einer Lampe aufgenommen werden, die gerade eingeschaltet wird. O.K. vielleicht ist das jetzt nicht für jeden Fotografen interessant, aber es ist inspirierend. Also schaut Euch das Video an und werdet Zeuge einer echten Innovation in der Kameratechnik.
Die digitale Fotoschule <3 TED.
