Unglaublich aber wahr, istock hat sein Royality System geändert und ab nächstem Jahr werden nur noch die großen Jungs bevorzugt behandelt. Es kommt nicht mehr darauf an wieviele Fotos der Fotograf insgesamt verkauft hat, sondern wieviele Fotos er aktuell verkauft. Dies ist insbesondere für Fotografen mit wenigen Verkäufen ein Schlag ins Gesicht da Sie nun nicht mehr von einem graduellen Anstieg ihren Einnahmen ausgehen können. Istock räumt auf und optimiert seinen Gewinn. Es ist schon erstaunlich, dass die Fotografen abgestraft werden wenn Sie früher ihre besten Fotos verkauft haben, da diese Einnahmen nun keine erhöhte Provision mehr bringen. Man ist also gezwungen Fotos zu produzieren die sich über Jahre in Massen verkaufen wenn man ein passives Einkommen anstrebt, da das natürliche Abebben der Verkaufszahlen nun nicht mehr durch erhöhte Provisionen aufgefangen wird.
Ein Credit kostet bei istock zwischen 1.52$ und 0.95$. Um den Top Level für Exclusive Artists von 45% zu erreichen müssen Fotografen nun in einem Jahr 1.400.000 credits umsetzen, was einem Umsatz von ca 1.4 Mio gleich kommt. Oder anders gesagt, in einem Jahr müssen 70.000 Bilder im Format large (20 credits) verkauft werden. Anfänger müssen gute 100 Bilder verkaufen um auf 25% Provision zu kommen. Insgesamt wird es also für die meisten Fotografen schwerer in die hohen Level zu kommen, da die Stats in jedem Jahr neu starten und das Rennen um die hohen Verkäufe von neuem beginnt.
Ein Grund weniger Stockfotos exklusiv zu verkaufen.
