Die Foto Diät – Abnehmen als Fotograf II

 |  by  |  satire  |  Kommentare deaktiviert  | 

Keine Lust auf Sport? Kalorienzählen ist doof? Aber trotzdem abnehmen wollen, soso…. als Fotograf kann man ja auch locker flockig nebenbei abnehmen. Das Bodybuilding für Fotografen haben wir ja in der ersten Edition des Diätführers für Fotografen vorgestellt. Die gute alte Kamera eröffnet weitere feine Wege sich selbst zu mehr Bewegung zu animieren, ohne direkt Sport zu betreiben. Vielleicht gibt das Hobby ja den nötigen Motivationsschub um die Kamera nicht nur mit dem Auto zu transportieren.

Becoming ein Landschaftsfotograf

Das hört sich für manchen vielleicht langweilig an, Landschaftsfotograf *gähn*, ist aber ein patentes Rezept in Bewegung zu kommen und Orte zu ergründen, die nicht mit dem Auto zu erreichen sind. Spontan fällt da die Fußgängerzone ein. Zu Fuß schnell erkundet, oder mit dem Fahrrad um die Fußgänger gekurvt, so findet der Fotograf dann mit dem Drahtesel auch leichter einen Parkplatz als mit dem Auto. Aber das ist ja nun nicht wirklich die große Landschaft und fällt eher in die Bereiche Architektur oder People Fotografie. So leicht sollte man es sich dann doch nicht machen, also schwups das Bike geschnappt und Orte aufgesucht, an denen man weniger Menschen begegnet. Außer die Sonne scheint und man sucht sich das nächste Familienziel aus… dann hat man auch da genug Menschen die einem durchs Bild rennen können. Grundsätzlich gilt je höher hinaus und je tiefer hinein, umso weniger Passanten sind da. Wir reden hier immer noch von Landschaften, Wäldern und so einem Kram, keinen Schweinkram denken… ich darf doch bitten.

Wem in der Schrebergartensiedlung zu viele Nachbarn sind, der besucht Orte in der richtigen Natur wie Berge, Wälder oder Tankstellen um 23.00, da kann man auch so manches seltsame Tierverhalten bei Menschen entdecken. Aber ich schweife ab… Man sollte seiner Kamera einen Kamerarucksack gönnen, so kann man den Wehrdienst je nach Kameraausrüstung noch einmal erleben, oder als Zivi gar zum ersten mal. Wasser und Snacks nicht vergessen, Speicherkarten nennt man zwar auch Chips, aber essen sollte man sie dann doch nicht und so eine Fototour kann lang werden.

Das Fahrrad hat den Vorteil, dass man, nicht wie mit dem Auto, einen Parkplatz suchen muss und schneller ist als beim wandern. Wichtig, wer zu faul ist die Kamera auf den rücken zu nehmen und seine holde Kamera auf dem Gepäckträger befestigt, muss sie in der Verpackung gut polstern, damit sie auch bei holprigen Straßen überlebt und die Beziehung lange hält.

Bei beiden Varianten verbrennen die Kalorien ganz nebenbei (das Geschrei und der Streit wenn man mit dem Partner loszieht und die Füße erstmal weh tun, verbrennt nochmal 200 kcal extra) und die Chance Vögel, Tiere und den ganzen anderen “Scheiß”, den man in der Natur so findet, zu beobachten ist sehr groß (solange man nicht zu laut wird). Diese Naturereignisse können super mit der Kamera festgehalten werden, dafür ist man ja schließlich unterwegs, neben den Landschaftsbildern. Hoffentlich hat ist das Stativ jetzt nicht Zuhause geblieben, denn wer kann bei der ganzen Bewegung noch seine Kamera ruhig halten, da fordert das zu Atem kommen schon die größte Konzentration. Immer dran denken: der Weg ist das Ziel und so eine Fototour sollte nicht zur Tortur werden, immer mit Spaß bei der Sache sein. Der kommende Frühling lädt gerade dazu ein.

Die Foto Diät - Abnehmen als Fotograf I

Foto von Highlimitzzz

Die Foto Diät – Abnehmen als Fotograf I

 |  by  |  satire  |  Kommentare deaktiviert  | 

Abnehmen ist doch ganz leicht. Die kleine blaugrüne Pille 3 mal am Tag schlucken und schon purtzeln die Pfunde. Gesundheitsgefahr? Ach was, die paar Nebenwirkungen wie Hitzewallungen, Haarausfall oder Diarrhoe. Wer nicht auf Chemie sondern auf Technik steht, sollte einfach mal die Fotografen Diät ausprobieren, die insbesondere bei den männlichen Fotografen Einzug gehalten hat.

Waren digitale Spiegelreflexkameras vor ein paar Jahren unerschwinglich, so sind sie das heute noch je nach Preisklasse, aber das Verlangen nach einer Bildmaschine ist einfach gestiegen. Die Lösung für den Fotografen mit Übergewicht?

Mehr Equipment kaufen!

Man beginnt die Diät mit einer Kompaktkamera, die man immer mit sich herumträgt. Nach kurzer Zeit stellt sich herraus, dass dies keine wirkliche Herausforderung darstellt und entschließt sich dazu auf eine DSLR umzusteigen. Schon besser und schwerer, als nächstes kommt der Batteriegriff und ein zweiter Akku, schon wieder etwas Gewicht gewonnen. Zur Vorsicht gleich mal den größten Kamerarucksack gekauft den Amazon hergibt.
Und jetzt? Wechselobjektive! Langsam steigern, also erstmal eine 50mm Festbrennweite angeschafft, dann ein 10-20 Weitwinkel und weiter steigern, bis man bei den Superteleobjektiven angelangt ist. Zack erstmal einen Bekannten beauftragt zusätzliche Halterungen für die Supertele am Kamerarucksack anzunähen. Supertele kommen ja nicht ohne mindestens zwei Stative aus, also die auch gleich besorgen und am Rucksack festbinden. Und da man seinen Rucksack nur auf dem Rücken trägt, kann man sich direkt noch einmal den gleichen Rucksack für den Brustkorb holen und diesen genauso bestücken. Dann noch einen Alukoffer für weiteres Zubehör und eine Laptoptasche, die man mit sich herumträgt. So kann man immer schön alles mit sich rumschleppen und locker flockig ein paar Kilo verlieren. Vielleicht muss man aber auch erstmal mit Krafttraining beginnen, damit man überhaupt mehr als 5 Meter weit kommt.

Und lassen sie sich bloß von niemanden sagen, dass eine Nikon oder Canon besser wäre, es kommt nur auf die Masse an. Denn wer braucht die ganze Technik schon um wirklich gute Fotos zu machen? ;)