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Hellgate – Jeremy Bales cooler Fotocomic [Marketing für Fotografen]

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Als Fotograf ist es nicht immer leicht aus der Masse hervorzustechen. Wer kann sich noch an die letzten 10 Fotografen erinnern, die er zuletzt gesehen hat? Um gute Werbung zu machen, neue Gigs zu landen und im Gedächtnis zu bleiben gibt es viele Möglichkeiten. Heute findest Du hier vielleicht ein paar Inspirationen für Deinen nächsten Werbebrief im Comic von Jeremy Bales, der auf den paar Seiten eindrucksvoll seine Belichtungskünste und Kreativität unter Beweis stellt. Die meiste Arbeit ging, wie man es hier so schön nachlesen kann, für die Planung und Studien von Comics drauf. Also wie Panels aufgebaut sind und die Bildsprache funktioniert. Nicht der schlechteste Recherchejob der Welt :) Wenn Ihr die 40 Sekunden für das Video geopfert habt, schaut Euch seinen Blog an, dort gibts noch einige nette Fotos und Behind the Scenes zu entdecken.

Wie wichtig ist Twitter für Fotografen?

Foto von Rosaura Ochoa

Wie wichtig ist Twitter für Fotografen?

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Fans von Twitter sagen: “Das beste soziale Netzwerk!” Wer Online Erfolg haben möchte muss sich dort tummeln, oder etwa nicht?!? Sei es um Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen oder um seine Marke zu promoten. Für viele Selbstständige ist Twitter die Cafeküche in der kurz mit den Kollegen geschnackt wird. Aber Vorsicht wenn der Chef es mitkriegt, denn außer ein bisschen Smalltalk und interessanten Neuigkeiten gibt es kaum etwas das den Zeitkonsum für Twitter rechtfertigt.

Twitter verstehen ist eine Kunst für sich. Viele Bekannte sagen: “Ich habe doch keine Lust ständig Statusmeldungen abzusenden wenn ich mal aufs Klo gehe.” Recht haben sie, denn diese Twitter Meldungen sind in der Minderheit, kaum einer hält den Bericht über Darmaktivitäten lange aufrecht.

Wie beschreibe ich Twitter?
Twitter kann man gut mit einer Party vergleichen. Du bist eine Person und je mehr Freunde du addest und dich adden, desto größer wird deine Party. Wie es auf einer großen Party üblich ist nimmt man andere kaum war, man hört hier was, spricht mit dem, geht sich dort ein Getränk holen und spricht mit anderen. Ab und zu geht man mal auf’s Klo und keiner kriegt es mit. Manchmal kommt man auch gar nicht zur Party und das kriegt auch kaum einer mit, selbst auf dem roten Teppich sind nur die interessant die da sind, höchstens wer einen Preis für sein Lebenswerk nicht persönlich abholt fällt mal auf. Vielleicht followen keine neuen Freunde, aber die meisten alten bleiben bestehen, denn wer checkt seinen Twitter account regelmäßig auf inaktive user?
Twitter ist nützlich, aber viel bringt nicht viel. Regelmäßige Updates sind schön, aber die meisten sorgen sich um ihren eigenen Kram. Und so kann man auch mal ein paar Wochen weg bleiben und kaum einen fällt es auf. Und wenn man wieder da ist hat sich nichts geändert, ein alter Freund ist wieder zur Party gekommen.

Was nützt Twitter?

  • Vitamin B – Fotografen, Auftraggeber, Kunden, Fans
  • Marketing – Seine Werke in der Öffentlichkeit zeigen
  • Unterhaltung – Smalltalk von sich geben oder lesen
  • News – Wenn etwas wichtig ist taucht der Link bei Twitter auf
  • Zeitverschwendung – Twittern wenn man an Projekten arbeiten könnte

Brauchen Fotografen Twitter?

Wenn man ein Star ist – Ja. Es folgen die Fans von alleine und die Chance seine Marke zu pushen ist riesig.
Wenn man ein Normalbürger ist – Nein. Twitter kostet viel Zeit um nützlich zu werden. Diese Zeit kann man in andere Mittel stecken, die einen weiter bringen.

Twitter ist ein praktisches Tool und man sollte sich zumindest einen account mit seinem Namen sichern. Um wirklich nützlich zu sein muss man zuviel Zeit investieren. Für Kontakte sind andere Tools nützlicher. Twitter ist nur ein Teil der Kommunikationsstrategie für Fotografen und ein eigenes Killer-Portfolio zieht mehr follower an als 1000 tweets.

Wie verkauft man Fotos? Zielgruppen Marketing

Foto von vizzzual.com

Wie verkauft man Fotos? Zielgruppen Marketing

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Die Zielgruppe


Was ist eine Zielgruppe? Das sind die Menschen, die einem die Bilder aus der Hand reißen. Stereotypen hierfür sind der Handwerker + Kasten Bier, ein Cowboy + Kippe oder der Lehrer + alternative Ledertasche. Jedes Produkt hat einen Kundenstamm und in der Kunst gibt es die folgenden Stereotypen:
Der Sammler möchte gerne schöne Dinge, die er als eine Wertanlage betrachtet, und selbst wenn er die Werke nicht verkauft, möchte er doch gerne, dass sie im Preis steigen, damit er in seinem Freundeskreis angeben kann was für ein toller Sammler er ist.
Der Dekorateur möchte seine Wohnung gestalten und braucht dafür noch ein paar Bilder. Diese können manchmal gerne ein paar Euro mehr kosten, aber für die meisten reicht die Fotoleinwand aus einem schwedischen Möbelhaus.
Der Fan ist ein Anhänger des Fotografen, der sich die Bilder kauft weil er sie Klasse findet und der, wenn es sein Budget hergeben würde, sich jedes Bild des Künstlers unter den Nagel reißt. Diese Menschen betreiben gleichzeitig die Werbetrommel, indem Sie ihren Freunden die Bilder zeigen und weitere Kunden produzieren.
Der Kunde ist ein Unternehmen oder ein Privatmann, der gerne Fotos von dem Fotografen haben will, die für ein Projekt geeignet sind. Dies sind die klassischen Auftragsarbeiten, bei denen man für ein Projekt bezahlt wird, anstatt für ein Kunstwerk.
Der Schnorrer möchte gerne Kunstwerke, kann diese aber nicht bezahlen, oder ist nicht bereit für Kunstwerke Geld auszugeben und greift deswegen zu den günstigen Kunstdrucken/Postern oder zieht sich ein Bild von der Webseite und druckt aus. Diese Menschen geben einem Künstler oft viel, aber meistens: Kritik da der Fotograf mit seiner Leidenschaft Geld verdient! Manchmal werden sie aber auch zu Fans und helfen dem Künstler neue Kunden zu finden.
Der Kollege ist meist ein Fan von anderen Künstlern und kauft auch gerne mal hier und da ein Foto. Seine wahre Stärke ist aber vorallem die des guten Verbündeten im Kampf um den hart verdienten Euro. Warum? Da man zusammen mit ihm Ausstellungen machen und sich auf den Webseiten untereinander verlinken kann, relevantes Feedback bekommt und Geschichten austauschen kann.
Der Galerist möchte nur das Beste für sich und seine Galerie, und dass sind Künstler die verkaufen. Ein Galerist hat meisten ganz klare Vorstellungen was er sucht, und es ist nicht unbedingt verkehrt in einer Galerie vorstellig zu werden und seine Arbeiten zu zeigen, allerdings sollte man sich bewußt sein, dass man mindestens die Hälfte seines Gewinns an den Galeristen abgibt.

Dies wirft folgende Fragen auf: Wer ist also Euer Kunde? Wer möchte Eure Bilder kaufen? Ihr selbst? Gibt es noch andere? Wo halten sich diese Personen auf, wie kommen sie in Kontakt mit eurer Kunst? Es reicht leider nicht eine Webseite zu gestalten, denn man muss es im realen Leben leider nicht nur bauen und sie werden kommen, man muss zumindest die ersten 100-1000 auf den Weg bringen.

Wie baut man sich als Fotograf einen Kundenstamm auf?

Ein Kundenstamm ist etwas für Fotografen, die Auftragsarbeiten erledigen wollen(also fast jeder). Fotografen die Künstler werden und ihr eigenes Ding machen brauchen Fans, Sammler und Galeristen. Das wichtigste ist es einen eigenen Stil zu entwickeln. Ohne einen Wiedererkennungswert wird es schwer, die Fotos in der Masse zu erkennen. Drei andere nicht gerade unwichtige Fragen sind: Wieviele Menschen sind wirklich bereit viel Geld für Fotos auszugeben? Was ist der finanzielle Rahmen des durschnittlichen Fans den er für Euer Werk ausgeben kann und möchte ohne ein schlechtes Gewissen zu haben? Wie kann man trotzdem Geld mit Fotografie verdienen?

Nun fragt ihr euch sicher ob es überhaupt realisitsch ist mit dem reinen Verkauf von Bildern den Lebensunterhalt zu bestreiten oder ob andere Wege zum Geld gesucht werden müssen? Leider ist es für die meisten Künstler schwer mit ihrer Kunst Geld zu verdienen, da Kunstwerke relativ teuer sind. Um in Deutschland gut zu leben und eine Familie zu versorgen sind ein paar Euro mehr nötig. Wenn man damit rechnet pro Bild vielleicht 200-300 Euro zu bekommen, sind schon ein “paar” Verkäufe pro Monat nötig um über die Runden zu kommen. Die Red Propeller Gallery hat ein interessantes Konzept und verkauft regelmäßig Bilder für 35 Pfund, die nur für einen kurzen Zeitraum erhältlich sind. 200 Verkäufe sind schon 7000 Pfund, und bei der Qualität der Bilder eine konservative Schätzung. Fans zu gewinnen ist nicht leicht, und nur möglich wenn man über ein gutes Marketing verfügt, ansonsten muss man sich mit Auftragsarbeiten und Klinkenputzen begnügen. Wenn man eine Möglichkeit gefunden hat seine Arbeit zu verkaufen ist es leicht. Leider ist es auch in der Kunst wie mit den Stars, die brauchen eigentlich niemanden der ihnen Kleidung oder Autos schenkt, trotzdem werden sie von allen Seiten gesponsort. Menschen, die aber noch nicht erfolgreich sind, müssen um jeden Cent kämpfen.

Geschmacksverirrungen, oder warum kauft niemand meine Bilder?

Scheiße, es gibt 6 Milliarden Menschen auf der Welt, aber warum kauft niemand meine Bilder? Einfache Antwort die im Absatz davor schon geklärt wurde: Man ist a) nicht bekannt genug und b) nicht bekannt genug. Mit einen bekannten Namen kann man fast alles verkaufen und muss schon sehr viel Scheiße fabrizieren, damit sich der Fan abwendet. Ein Negativbeispiel sind vielleicht Kinokritiker die sich von M. Shyamalan abwenden, der nur noch schlechte Filme macht. Für den normalen Fotografen ist es wichtig sein Geld auf mehrere Pferde zu setzen. Auftragsarbeiten, Seminare, Bücher, Eventfotografie, ein Weblog mit Empfehlungen, eigene Fotos verkaufen… durch die riesige Konkurrenz, denn Fotograf ist der Traumberuf von vielen Kreativen und Unkreativen die gerne kreativ wären, müssen alternative Wege erschlossen werden um Geld zu verdienen.
Musiker können Konzerte halten, Merchandise verkaufen oder ihre Musik lizensieren lassen. Was können Fotografen machen? Es gibt unzählige Nischen mit denen sich Geld verdienen lässt, man muss nur den Mut haben sie zu erschließen. Jeder muss letztendlich seine eigene finden, daher bringt hier keine Aufzählung etwas, denn jeder muss seinen eigenen Weg gehen. Hier noch ein Wort zu dem beliebten Thema:

Fotos Online verkaufen

Fotos Online zu verkaufen bringt nicht wirklich viel Geld. Leider. Auch hier gilt Paretos Prinzip und 20%, wahrscheinlich nur 10% machen 90% der Umsätze. Insbesondere in der Stock Fotografie gibt wenige, die genug Geld verdienen um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Es ist ein Strom von mehreren Einkommensquellen der genug Geld nach Hause bringt. Also können auch die 10-20 Euro, vielleicht irgendwann auch hunderte oder tausende gut dazu beitragen, aber halt nur selten alleine. Die meisten Menschen die von Stock Fotografie hören glauben sie haben den heiligen Gral gefunden, da sich leicht Geld verdienen lässt. Bullshit. Es ist nur der leichteste Weg, aber nicht der Weg des leichten Geldes. Es ist einfacher und geht wesentlich schneller tausend Euro mit Hochzeitsfotografie zu verdienen als 100€ mit Stockfotografie. Stockfotografie = keine Interaktion mit Menschen, leicht hochzuladen etc. Wenig emotionale Schranken die einem Anfänger im Weg stehen. Halt ein einfacher Weg um etwas Geld zu machen, selbst wenn die Qualitätsansprüche lächerlich hoch sind und die Konkurrenz noch größer ist als die hohen Ansprüche, lassen sich nur wenige davon abhalten diese Einkommensquelle auszuprobieren. Nie vergessen: Fotos ohne Unterschriften sind fast wertlos.

Klugscheißerlektion fürs Leben: Der leichte Weg ist nur selten der Beste. Je schwerer der Weg, desto weniger Menschen sind bereit ihn zu gehen und je weniger Konkurrenz hat man zu befürchten.

Do it yourself Marketing II - 0 Cent Startup

Foto von Glocksee

Do it yourself Marketing II – 0 Cent Startup

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Kein Budget und trotzdem der Wunsch viel Werbung für sich selbst zu machen? Den letzten Cent für die Kamera oder ein neues Objektiv ausgegeben? Nicht schlimm! Einfach erstmal Fotos machen! Wie jetzt? Ja Fotos machen, nur weder für sich selbst, noch für potenzielle Kunden, sondern für Wettbewerbe. Und was soll mir das jetzt bringen? Erfahrung! Aufmerksamkeit! Preisgeld! sind die magischen Schlagwörter.

Wie gewinnt man?

Mit Glück. Vielleicht auch Können, aber das Gewinnen an sich sollte erstmal hinten an stehen. Es ist leichter ein ansprechendes Portfolio mit Wettbewerben, als z.B. durch Blumen oder Familienfotos aufzubauen. Nicht das etwas an diese Themen falsch wäre, aber sie sind leider nicht sehr professionell. Ihr wollt trotzdem wissen wie ihr den ersten Wettbewerb sofort gewinnt? Wahrscheinlich gar nicht, denn der einfachste Weg zum Sieg sind umwerfend gute Fotos und Ideen, solange man die nicht macht oder umsetzen kann hilft nur: üben, üben, üben! Sonst müsste man ja nicht an Wettbewerben teilnehmen und würde gleich Preise für sein Lebenswerk verliehen kriegen.
Anstatt also mal wieder “nur so” zu fotografieren, schnapp Dir die Kamera und such einen Wettbewerb aus, diese sind meist Themenbezogen und zwingen den Fotografen konzeptuelle Fotos zu erstellen.

10.000 Stunden üben?

Wo wir gerade bei Konzepten waren, ich bin von verschiedenen überzeugt: Paretos Prinzip, das Parkinsonsche Gesetz, aber auch die 10.000 Stunden Regel von Malcom Gladwell. Diese Theorie besagt, dass jeder ca. 10.000 Stunden braucht um ein Großmeister bzw. Genie auf einem Fachgebiet zu werden. Dies sind gute 20 Stunden die Woche über 10 Jahre. Bei weniger hat man einfach noch nicht genug geübt. Mehr dazu findet man in Gladwells Buch Überflieger*. Also nicht unterkriegen lassen, falls man nicht sofort gewinnt. Einfach weiter üben und besser werden.

Wie findet man Wettbewerbe?

Du brauchst keine Fotozeitung kaufen, um Wettbewerbe zu finden. Die Webseite Fotowettbewerbe ist nicht nur Suchmaschinentechnisch ganz weit vorne(Google Platz 1), sondern man findet auf ihr auch wirklich viele aktuelle Fotowettbewerbe, die noch dazu interessant sind. Also worauf wartest Du? Such Dir einen aus und schwing die Kamera!

Do it yourself Marketing I

Foto von Glocksee

Do it yourself Marketing I

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Um Kunden oder Konsumenten für seine Fotos zu finden, muss man Personen auf seine Werke aufmerksam machen. Klar, man kann sich eine Internetseite bauen, aber da finden doch sind dann doch nur die üblichen Verdächtigen, die eh nix kaufen, oder? Naja vielleicht auch nicht. Trotzdem glaube ich vernachlässigen viele Fotografen ihr offline Marketing. Es ist nicht teuer Postkarten oder Flyer mit eigenem Bildmaterial zu drucken, die man in der Nachbarschaft (Café, Bar, Läden, Tourist Info, Standesamt) verteilen kann. Einfach mal nett fragen und wenns gut aussieht haben die meisten nichts dagegen. Auf der Rückseite sollte man einen kleinen informativen Text verfassen, der Kontaktmöglichkeiten bietet, damit die ganze Werbung nicht umsonst ist. Schön an dieser Form des Marketing ist, dass sie nicht so platt daher kommt. Es gibt bestimmt einige, die sich solch eine Karte an die Wand hängen, wenn ihnen das Motiv gut genug gefällt.

Merke:

Gib Deinem zukünftigen Kunden die Möglichkeit Dich außerordentlich zu finden und bring ihn dazu freiwillig zu Dir zu kommen. Es wird Dir wesentlich leichter fallen Deine Arbeiten an jemanden zu verkaufen, der etwas von Dir will. Niemand will in unserer Zeit mit Werbung penetriert werden, aber nur wenige Menschen haben etwas gegen Dinge die Sie empfehlen, konsumieren oder berichten können, weil Sie herrausragend sind.