In Zeiten des Internets werden Bücher überflüssig, zumindest wenn man manch technophilen Zukunftsforscher glauben darf. Wir von der digitalen Fotoschule glauben allerdings, dass Bücher aus Papier noch lange leben. Menschen sind haptisch veranlagt und ein Buch hat den Vorteil, nicht auf Strom angewiesen zu sein. Bücher haben ihren Platz neben anderen Medien wie Fernsehen und Internet, und es wird noch lange dauern, bis sie aus den Regalen verschwunden sind.
In unserer Reihe Fotobücher werfen wir einen Blick auf Bücher und Autoren, die großartige Werke über Fotografie geschrieben haben und in keiner Bibliothek fehlen dürfen. Beginnen werden wir die Serie mit einem Klassiker der Fotolernliteratur, der schon seit Jahrzehnten Fotografen hilft ihre Fähigkeiten zu verbessern.
John Hedgecoe
John Hedgecoe*‘s Bücher sind für jeden, der regelmäßig eine Kamera in die Hand nimmt und die Qualität seiner Bilder verbessern will, ein muss. Im wunderschönen Jahr 1932 geboren, wobei die Zeiten da wohl eher nicht so rosig waren wie heute, entwirft er schon seit den 60er Jahren Kurse zur Fotografie.
Seine Werke richten sich an Einsteiger, wie auch Fortgeschrittene, die mehr als nur knipsen und tiefer in die Materie Fotografie eintauchen wollen. Selbst mit seinen über 70 Jahren sind seine Bücher aktuell und auch für die digitale Fotografie ausgelegt.
Unser Lieblingsbuch von John Hedgecoe: Fotografieren, Die neue große Fotoschule
In diesem Buch behandelt John Hedgcoe alles, was das Fotografenherz begehrt. Vom Aufbau der Kamera, technischen Feinheiten, über die Wahl des Motiv, hin zur kommerziellen Vermarktung eigener Bilder wird jeder Aspekt der Fotografie gekonnt beleuchtet. Dieses Buch ist jedem ans Herz gelegt, der ein analoges Nachschlagewerk sucht in dem fotografisches Wissen veranschaulicht wird.
Ein guter Tipp ist es im Katalog der Stadtbibliothek zu recherchieren, da seine Bücher oft zum Grundstock der Fotoabteilung gehören. Dies ist ein günstiger, leider nur temporärer, Weg um an Literatur von John Hedgecoe zu kommen.

